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	<title>Teufe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:52:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teufe&amp;diff=72512&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Tippfehler entfernt, Kleinkram | viele Tippfehler in anderen Artikeln – Helfer gesucht</title>
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		<updated>2023-11-14T17:28:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;, Kleinkram | &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Fehlerlisten/viele_Tippfehler&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Fehlerlisten/viele Tippfehler (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;viele Tippfehler in anderen Artikeln – Helfer gesucht&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teufe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Bergmannssprache|bergmännische]] Bezeichnung für die Tiefe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot; /&amp;gt; Die Teufe (&amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;sub&amp;gt;T&amp;lt;/sub&amp;gt;) gibt an, wie tief ein Punkt [[Tag (Bergbau)|unter Tage]] unter der [[Geländeoberkante|Tagesoberfläche]] (der Erdoberfläche im Umkreis der [[Bergwerk|Grube]]) liegt. Demgegenüber wird mit der Höhe &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039; der von einer Bezugsfläche nach &amp;#039;&amp;#039;oben&amp;#039;&amp;#039; gemessene Abstand bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN21913&amp;quot; /&amp;gt; Der senkrechte Abstand zwischen der Tagesoberfläche und einem Punkt im [[Grubengebäude]], also die vertikale Teufe, wurde früher auch als [[Seiger]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;teufe bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot; /&amp;gt; Diese Unterscheidung wird heutzutage nicht mehr gemacht, Teufe und Seigerteufe sind synonym.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezugspunkte ==&lt;br /&gt;
Die Teufe wird immer von einem Bezugspunkt angegeben. Im frühen [[Stollenbau]] gab es die sogenannte Stollenteufe. Hierzu wurde vom [[Markscheider]] ein fester Bezugspunkt bestimmt, von welchem aus vermessen wurde. Der [[Stollen (Bergbau)|Stollen]] lag entweder oberhalb oder unterhalb des Bezugspunktes. Befand sich der Stollen oberhalb des markscheiderischen Bezugspunktes, lag er somit bei steigender Seigerteufe. Befand sich der Stollen unterhalb des Bezugspunktes, lag er bei fallender Seigerteufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt; Mit aufkommendem [[Tiefbau (Bergbau)|Tiefbau]] wurde als Bezugspunkt eine Geländeoberkante, in der Regel die [[Hängebank#Rasenhängebank|Rasenhängebank]] gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN21913&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird im Bergbau in Deutschland hauptsächlich die Bezugsfläche [[Normalhöhennull]] (NHN; früher [[Normalnull]] NN) gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot; /&amp;gt; Dadurch gibt es negative und positive Höhenangaben. Höhenangaben sind keine Teufenangaben. Liegt ein Punkt unter NHN, so erhält er das [[Vorzeichen (Zahl)|Vorzeichen]] − (Minus), liegt er oberhalb, + (Plus). Die NHN-Höhe hat das Formelzeichen &amp;#039;&amp;#039;H&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN21913&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ewige Teufe ==&lt;br /&gt;
Im frühen Bergbau war das verliehene Abbaurecht, bedingt durch den Stollenbau, auf eine bestimmte Teufe begrenzt. Dies bedeutete für den einzelnen Stollenbesitzer, dass ihm zwischen [[Firste]] und [[Sohle (Bergbau)|Sohle]] ein gewisses Seigermaß zustand. Er konnte die Lagerstätte bis zur &amp;#039;&amp;#039;ewigen Gänze&amp;#039;&amp;#039; ausbeuten. Abgeleitet wurde dieser Begriff von der Annahme, dass eine [[Berechtsame|Feldberechtsame]] vor sich und in die Gänze des Gebirges ewig dauern wird. Man setzte voraus, dass das Gebirge die Grenze bildete und die ewige Gänze spätestens erreicht war, wenn man mit einem anderen Stollen durchschlägig wurde. Grenzten schon belehnte Felder an das eigene Feld an, so konnte man somit bis zur Grenze eines schon belehnten Feldes bauen. Mit Aufkommen des Tiefbaus, aber auch durch die Verleihung von [[Geviertfeld]]ern, war diese Regelung so nicht mehr durchführbar. Durch Einführung der [[Vierung (Bergbau)|Vierung]] wurde die Regelung dahingehend geändert, dass nun die Verleihung bis in die &amp;#039;&amp;#039;ewige Teufe&amp;#039;&amp;#039; erfolgte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot; /&amp;gt; Die &amp;#039;&amp;#039;ewige Teufe&amp;#039;&amp;#039; ist die nach unten unbegrenzte Teufe. Durch die ewige Teufe wird einem Bergwerksbesitzer mit der [[Verleihung (Bergbau)|Verleihung]] das Recht erteilt, bei einem [[Streichen (Geologie)|streichenden]] Grubenfeld innerhalb seiner Feldesgrenzen die Lagerstätte dem Fallen nach so tief abzubauen wie er kann oder wie die Lagerstätte in der Tiefe reicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstige Teufen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teufenbezeichnungen.svg|mini|hochkant=2|Darstellung von flacher und Seigerteufe an einem tonnlägigen und einem seigeren Tageschacht]]&lt;br /&gt;
Neben der Seigerteufe gibt es auch noch die flache Teufe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot; /&amp;gt; Die flache Teufe ist der Abstand, der zwischen zwei untereinander liegenden Punkten besteht, wenn sie sich auf einer flachen [[Schiefe Ebene|schiefen Ebene]] befinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Stollenbergbaus gab es auch die &amp;#039;&amp;#039;Erbteufe&amp;#039;&amp;#039;. Dies war die Teufe, die ein Stollen haben musste, damit ihm die [[Erbstollengerechtigkeit]] verliehen werden konnte. Die &amp;#039;&amp;#039;Enterbungsteufe&amp;#039;&amp;#039; lag – je nach Bergbaurevier – ein bestimmtes [[seiger]]es Maß unterhalb der Erbstollensohle. Wurde ein weiterer Erbstollen angelegt, der die Enterbungsteufe erreichte, wurde dem ersten Erbstollen die Erbstollengerechtigkeit entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erzbergbau gab es die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Erzteufe&amp;#039;&amp;#039;. Dies war die Teufe, in welcher eine [[Lagerstätte]] – nach der Erfahrung der Bergleute – das meiste [[Erz]] führte. So hatten die Bergleute herausgefunden, dass mächtige Lagerstätten in der Regel eine größere Erzteufe hatten als schmale [[Ganglagerstätte|Erzgänge]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot; /&amp;gt; Sowohl ober- als auch unterhalb der Erzteufe war die Lagerstätte nicht so reichhaltig. Kam man tiefer als die Erzteufe, so sagte der Bergmann: „Die rechte Erzteufe ist schon übersuncken“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 1&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinrich Veith: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Bergwörterbuch mit Belegen&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Wilhelm Gottlieb Korn, Breslau 1871.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Swen Rinmann: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Bergwerkslexikon.&amp;#039;&amp;#039; Zweyter Theil, Fr. Chr. W. Vogel, Leipzig 1808.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Bey Johann Christoph Stößel, Chemnitz 1778.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Moritz Ferdinand Gaetzschmann: &amp;#039;&amp;#039;Sammlung bergmännischer Ausdrücke&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Craz &amp;amp; Gerlach, Freiberg 1859.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Carl Johann Bernhard Karsten: &amp;#039;&amp;#039;Grundriss der deutschen Bergrechtslehre mit Rücksicht auf die französische Berggesetzgebung&amp;#039;&amp;#039;. Haude- und Spener’sche Buchhandlung, Berlin 1828.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 6&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Markscheiderbergverordnung&amp;#039;&amp;#039; [https://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/markschbergv/gesamt.pdf Online] (PDF; 109&amp;amp;nbsp;kB) (zuletzt abgerufen am 9. April 2015).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 7&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Carl von Scheuchenstuel]]: &amp;#039;&amp;#039;IDIOTICON der österreichischen Berg- und Hüttensprache&amp;#039;&amp;#039;. k. k. Hofbuchhändler Wilhelm Braumüller, Wien 1856.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;DIN21913&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
DIN 21913: &amp;#039;&amp;#039;Bergmännisches Rißwerk&amp;#039;&amp;#039;, Teil 11: &amp;#039;&amp;#039;Geometrische Größen im Grubengebäude&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 9&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Woldemar Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Taschenbuch für practische Bergleute und Bergwerksunternehmer&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von J. H. Heuser, Neuwied 1857.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Quelle 10&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Tilo Cramm, Joachim Huske: &amp;#039;&amp;#039;Bergmannssprache im Ruhrrevier.&amp;#039;&amp;#039; 5. überarbeitete und neu gestaltete Auflage, Regio-Verlag, Werne 2002, ISBN 3-929158-14-0.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messgröße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markscheidewesen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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