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	<title>Tettnanger Hopfenpfad - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:53:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tettnanger_Hopfenpfad&amp;diff=1692069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-07-09T03:07:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:D-Tettnang-Hopfenpfad-Infotafel-Stangenhopfen.jpg|mini|hochkant|Infotafel „Stangenhopfen“ und „Brauereien“]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tettnanger Hopfenpfad&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein rund 7,7 Kilometer langer [[Lehrpfad]] zum Thema [[Hopfen]] im [[Hopfenanbaugebiet Tettnang]] im [[Bodenseekreis]] im Süden [[Baden-Württemberg]]s. Der Rundweg führt von der Tettnanger Innenstadt auf ein Hopfengut- und Museum im Ortsteil Siggenweiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hopfen in Tettnang ==&lt;br /&gt;
Der zur Familie der [[Hanfgewächse]] gehörende Tettnanger Aroma-Hopfen (Züchtung aus dem [[Echter Hopfen|Echten Hopfen]] &amp;#039;&amp;#039;Humulus lupulus&amp;#039;&amp;#039;) hat seinen Ursprung in der [[Tschechien|tschechischen]] Stadt [[Žatec]] (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Saaz&amp;#039;&amp;#039;). Seit 1844 wird er in Tettnang angebaut. Die täglich bis zu 30&amp;amp;nbsp;cm wachsenden und bis zu acht Meter hoch werdenden, [[Rechtswinder|rechtswindenden]], weiblichen Pflanzen erreichen ein Alter von über fünfzig Jahren. Ihre [[Vegetationsperiode]] dauert von April bis September, dabei werden von 120 Betrieben auf insgesamt 1.526 [[Hektar]] (ha) Anbaufläche etwa 4.000 Stöcke je Hektar angebaut. Die jährliche Produktion des &amp;#039;&amp;#039;Grünen Goldes&amp;#039;&amp;#039; beläuft sich auf 45.000 bis 60.000 [[Zentner]] (2250 bis 3000 [[Tonne (Einheit)|Tonnen]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://tettnanger-hopfen.de/tettnanger-hopfen/statistik/ |titel=Statistiken |sprache=de |abruf=2025-06-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Inhaltsstoffe, feine [[ätherische Öle]] und ausgewogene [[Bitterstoff]]e, finden weltweit Verwendung zur Herstellung von [[Bier]]en. Ungefähr 2/3 des Tettnanger Hopfens gehen in den Export, rund 1/3 ist für den deutschen Markt bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2010 wird „&amp;#039;&amp;#039;Tettnanger Hopfen&amp;#039;&amp;#039;“ von der [[Europäische Union|Europäischen Union]] als [[Herkunftsbezeichnung#Geschützte geografische Angabe|geschützte geografische Angabe]] (g.&amp;amp;nbsp;g.&amp;amp;nbsp;A.) anerkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.tmdn.org/giview/gi/EUGI00000013893 Geschützte geografische Angabe für Tettnanger Hopfen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf des Hopfenpfades ==&lt;br /&gt;
Vom Hopfenmuseum im Ortsteil [[Siggenweiler]] verläuft der Hopfenpfad entlang ausgedehnter [[Echter Hopfen|Hopfenfelder]] und Obstplantagen über [[Dieglishofen]], teils parallel mit dem [[Jubiläumsweg Bodenseekreis]], in die Tettnanger Ortsmitte zur &amp;#039;&amp;#039;Kronenbrauerei&amp;#039;&amp;#039;. Unter dem Motto „vom Bauer zum Brauer“ werden Wanderer und Radfahrer durch entlang des Weges aufgestellte Informationstafeln in die Geheimnisse und Besonderheiten des Hopfenanbaus und des [[Bierbrauen]]s eingeweiht. Für Kinder sind spezielle Infotafeln installiert: &amp;#039;&amp;#039;Humulus&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lupulus&amp;#039;&amp;#039;, zwei Hopfendolden, sorgen bei den Kleinen für Kurzweiligkeit entlang des Weges. Landschaftliches Highlight auf dem Pfad ist der Aussichtspunkt auf der Brünnensweiler Höhe, von wo aus die Alpen erblickt werden können. Entlang des Pfades warten inmitten von Hopfenäckern und Obstplantagen mehrere Hofläden sowie weitere Rast- und Aussichtspunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hopfenmuseum ===&lt;br /&gt;
[[Datei:D-Tettnang-Hopfenmuseum.jpg|mini|Am Hopfenmuseum]]&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Tettnanger Hopfenmuseum&amp;#039;&amp;#039;, dem ersten seiner Art in Deutschland, wird der Besucher auf 2.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche über die große Vielfalt der Hopfenkultur informiert. Über drei Etagen geht es durch die über 180-jährige Geschichte des Hopfenanbaus in Tettnang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Themenbereiche des Museums:&lt;br /&gt;
* Hopfenpflanzen (Botanik)&lt;br /&gt;
* Hopfenanbau und Hopfenernte gestern und heute&lt;br /&gt;
* Hopfenhandel und Qualitätskontrolle&lt;br /&gt;
* Geschichte des Biers mit Bierflaschensammlung der mit Tettnanger Hopfen gebrauten Biere&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kronenbrauerei ===&lt;br /&gt;
Die Kronen-Brauerei ist eine kleine, handwerkliche Brauerei, die sich seit sieben [[Generation]]en in Familienbesitz befindet. Sie eine von drei der ehemals 26 Brauereien im Hopfenanbaugebiet Tettnang. Das Sortiment umfasst neben dem [[Zwickelbier]] Kronen-Bier, Kronen-[[Pilsner Bier|Pils]], Keller-Pils, Coronator [[Bockbier|Doppelbock]] hell und dunkel, sowie als ganz besondere Spezialitäten [[Märzenbier]] und „23.04 – Das Jahrgangsbier“. Besucher haben während einer etwa einstündigen Führung die Möglichkeit, den [[Braumeister]] durch Maschinen- und [[Sudhaus]], Lager- und Filterkeller bis zur Flaschenabfüllanlage zu begleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hopfensauparade ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Tettnanger Hopfensauparade}}&lt;br /&gt;
[[Datei:D-BW-Tettnang - Hopfensauparade - Hopfensau, das Original.jpg|mini|Die Hopfensau – das Original]]&lt;br /&gt;
2006 wurde in Zusammenarbeit der Stadt Tettnang mit dem Hopfenpflanzerverband und dem Hopfenmuseum eine Hopfensau-Parade durchgeführt. Zum fünften Hopfenwandertag belebten mehr als neunzig lebensgroße und zum Teil von ortsansässigen Künstlern individuell gestaltete &amp;#039;&amp;#039;Hopfensäue&amp;#039;&amp;#039; aus glasfaserverstärktem Kunststoff den Tettnanger Hopfenpfad, später auch Straßen und Plätze im Stadtgebiet. Aus den 30 Kilogramm schweren Rohlingen entstanden Skulpturen wie zum Beispiel die &amp;#039;&amp;#039;Obelix-Sau&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;der dicke Waldemar&amp;#039;&amp;#039; und das &amp;#039;&amp;#039;Stromerle&amp;#039;&amp;#039;. Diese [[Tierparaden|Tierparade]] erinnert an den Brauch, jene Hopfenpflückerin als &amp;#039;&amp;#039;Hopfensau&amp;#039;&amp;#039; zu feiern, die die letzte Hopfenranke des Jahres abpflückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Adorno, Oskar&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Hopfenanbau in „Beschreibung des Oberamts Tettnang; S. 541-544“&lt;br /&gt;
   |Verlag=K. Statistisches Landesamt&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1915&lt;br /&gt;
   |ISBN=}}&lt;br /&gt;
*{{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Heidtmann, Peter&lt;br /&gt;
   |Titel=Grünes Gold – 150 Jahre Hopfenbau in Tettnang&lt;br /&gt;
   |Verlag=Lorenz Senn GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
   |Ort=Tettnang&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88812-167-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.tettnang.de/de/geniessen/sport/wandern/tettnanger-hopfenpfad/ Der Hopfenpfad auf der Website der Stadt Tettnang]&lt;br /&gt;
* [https://www.echt-bodensee.de/tour/tettnanger-hopfenpfad-7a37fe30a3 Digitale Karte des Hopfenpfades]&lt;br /&gt;
* [https://www.hopfenmuseum-tettnang.de/ Internetauftritt des Hopfenmuseums in Siggenweiler]&lt;br /&gt;
* [http://www.krone-tettnang.de/ Internetauftritt der Kronenbrauerei]&lt;br /&gt;
* [https://www.tettnanger-hopfen.de/ Tettnanger Hopfen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Koordinatenangabe entspricht dem Startpunkt (Hopfenmuseum))! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=47/41/23/N |EW=9/36/55/E |type=landmark |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tettnang]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lehrpfad im Bodenseekreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Echter Hopfen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bierkultur]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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