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	<title>Tetscha - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T14:07:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tetscha&amp;diff=1343875&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-02-18T01:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Tetscha&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= Теча&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Tetscha&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Oblast Tscheljabinsk]], [[Oblast Kurgan]] ([[Russland]])&lt;br /&gt;
| GKZ= RU/14010500712111200003085&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Ob&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Isset//Tobol//Irtysch//Ob//Arktischer Ozean&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 7500&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &amp;lt;ref name=gvr&amp;gt;{{GVR|195865}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 243&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &amp;lt;ref name=gvr/&amp;gt;&lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= Muslumowo/162/3690////3///&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1963/1989&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &amp;lt;ref name=&amp;quot;arcticnet1&amp;quot;&amp;gt;{{RArcticNET|7194|Muslumowo}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL4 = Perschinskoje/27/7120///1.8/6.7/28// &lt;br /&gt;
| PEGEL4-REIHE= 1941/1980&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL4= &amp;lt;ref name=&amp;quot;arcticnet&amp;quot;&amp;gt;{{RArcticNET|7195|Perschinskoje}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= Abfluss aus dem See [[Irtjasch]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 227&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 55/46/7/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 60/44/2/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= RU-CHE&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in den [[Isset]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 79&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 56/14/13/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 62/57/4/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= RU-KGN&lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= [[Osjorsk (Tscheljabinsk)|Osjorsk]]&lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Dalmatowo]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| HÄFEN= &lt;br /&gt;
| SCHIFFBAR= nicht schiffbar&lt;br /&gt;
| ANMERKUNGEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= Tobol_basin.png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= Verlauf der Tetscha (Теча) im westlichen Einzugsgebiet des Tobol&lt;br /&gt;
| BILD= &lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tetscha&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Теча}}) ist ein 243&amp;amp;nbsp;km langer rechter Nebenfluss der [[Isset]] östlich des [[Ural]], im Südwesten des [[Westsibirisches Tiefland|Westsibirischen Tieflandes]] in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde der Fluss insbesondere durch seine starke [[Radioaktivität|radioaktive]] Verseuchung infolge des regulären Betriebs und von Unfällen in der &amp;#039;&amp;#039;[[Kerntechnische Anlage Majak|Kerntechnischen Anlage Majak]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Die Tetscha entfließt unmittelbar östlich der Stadt [[Osjorsk (Tscheljabinsk)|Osjorsk]] dem {{Höhe|227|RU|link=true}} hoch gelegenen See [[Irtjasch]] am östlichen Fuß des [[Ural|Südural]], in der [[Oblast Tscheljabinsk]] nördlich der Oblasthauptstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fluss fließt zunächst in östlicher Richtung, wendet sich dann fast nach Norden, erreicht die [[Oblast Kurgan]] und mündet schließlich bei der Stadt [[Dalmatowo]] in die Isset.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außer Osjorsk (der ehemaligen geheimen Stadt &amp;#039;&amp;#039;Tscheljabinsk-40&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Tscheljabinsk-65&amp;#039;&amp;#039;) und Dalmatowo (liegt allerdings nicht direkt an der Tetscha, sondern unweit ihrer Mündung am anderen Ufer der Isset) gibt es entlang des Flusses keine Städte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hydrografie ==&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Tetscha umfasst etwa 7.500&amp;amp;nbsp;km². Die mittlere monatliche Wasserführung beträgt beim etwa 25&amp;amp;nbsp;Kilometer oberhalb der Mündung gelegenen Dorf &amp;#039;&amp;#039;Perschinskoje&amp;#039;&amp;#039; 6,7&amp;amp;nbsp;m³/s (Minimum im Januar 1,8&amp;amp;nbsp;m³/s, Maximum während der Schneeschmelze im April 28&amp;amp;nbsp;m³/s).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Mündungsnähe ist der Fluss bei normalem Wasserstand etwa 30 Meter breit, weniger als einen Meter tief und hat eine Fließgeschwindigkeit von 0,3&amp;amp;nbsp;m/s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tetscha hat keine bedeutenden Nebenflüsse; daher sind Breite, Tiefe und Wasserführung auf ihrer gesamten Länge praktisch gleichbleibend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Gut 40 Kilometer flussabwärts (östlich) des Ursprungs der Tetscha wird sie von der [[autobahn]]ähnlich ausgebauten Fernstraße [[M36 (Russland)|M36]] gekreuzt, welche die [[Millionenstadt|Millionenstädte]] [[Jekaterinburg]] und [[Tscheljabinsk]] verbindet. Etwas weiter östlich überquert die [[Eisenbahnstrecke]] (Jekaterinburg–) [[Kamensk-Uralski]]–Tscheljabinsk die Tetscha. Weiter flussabwärts verläuft auf weiten Abschnitten eine Lokalstraße durch die Dörfer entlang des Flusses und überquert diesen dabei mehrmals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 1951 gelangten aus der südlich des Tetscha-Oberlaufes bei Osjorsk gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Kerntechnischen Anlage („Chemiewerk“) Majak&amp;#039;&amp;#039; große Mengen radioaktiver Abwässer in den Fluss, deren Radioaktivität 12 [[Becquerel (Einheit)|Petabecquerel]] (PBq) für [[Strontium|&amp;lt;sup&amp;gt;90&amp;lt;/sup&amp;gt;Strontium]], 13&amp;amp;nbsp;PBq für [[Caesium|&amp;lt;sup&amp;gt;137&amp;lt;/sup&amp;gt;Cäsium]] und 106&amp;amp;nbsp;PBq für kurzlebige [[Radionuklid]]e betrug. In den Jahren bis 1956 wurde die Einleitung stark verringert, hielt aber an. Insgesamt gelangten in dieser Zeit 76&amp;amp;nbsp;Millionen&amp;amp;nbsp;m³ radioaktiver Abwässer in den Fluss&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.chelpogoda.ru/pages/332.php &amp;#039;&amp;#039;Hauptgesetzmäßigkeiten der Verteilung von Radionukliden im Flusssystem der Tetscha nach Ergebnissen langjähriger Beobachtungen&amp;#039;&amp;#039;] auf der Webseite der Tscheljabinsker Abteilung des &amp;#039;&amp;#039;Hydrometeorologischen Dienstes Russlands&amp;#039;&amp;#039; (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ecodefense Mayak Exhibition 37 Techa Warning Sign.jpg|alternativtext=Weidende Kühe an den Ufern des radioaktiv belasteten Flusses Tetscha|mini|links|Weidende Kühe an den Ufern des radioaktiv belasteten Flusses Tetscha]]&lt;br /&gt;
Am 29. September 1957 kam es in der Anlage zum sogenannten [[Kyschtym-Unfall]], durch den erneut große Mengen radioaktiven Materials auch in den Fluss gelangten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Unglück entstanden für die radioaktiven Abwässer zwischen 1958 und 1964 teils aus natürlichen Seen, darunter als größtem dem &amp;#039;&amp;#039;Kysyltasch&amp;#039;&amp;#039; unmittelbar bei Osjorsk, am Oberlauf der Tetscha vier Auffangbecken (&amp;#039;&amp;#039;W-3&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;W-4&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;W-10&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;W-11&amp;#039;&amp;#039;; zusammen die &amp;#039;&amp;#039;Tetscha-Kaskade&amp;#039;&amp;#039;), welche gegenüber der Tetscha durch Erd- und Betondämme abgeschlossen wurden. Das dem Irtjaschsee entfließende Wasser wird seither größtenteils um die Auffangbecken herum geleitet. Die Becken haben eine Gesamtfläche von 67,4&amp;amp;nbsp;km² und ein Gesamtvolumen von 357,9&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;m³&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.expert.ru/articles/2007/07/04/kaskad/ |wayback=20070929125437 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Tetschakaskade im Wahlkampf&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2018-12-11 23:39:45 InternetArchiveBot }} in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Expert&amp;#039;&amp;#039;, 4. Juli 2007 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Der südlich der Tetscha in deren Einzugsgebiet gelegene, stark verseuchte [[Karatschai-See]] wurde mit Beton versiegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der direkte Zugang zur Tetscha ist auf weiten Abschnitten des Ober- und Mittellaufs bis heute nicht möglich; mehrere Dörfer am Oberlauf wurden geräumt, nachdem im Jahr 1993 Präsident Jelzin persönlich in der Gegend anwesend war und den Bewohnern erstmals die Kontaminierung eröffnet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aljazeera.com/news/2018/04/russias-toxic-water-techa-rivers-history-contamination-180401113605955.html Russia&amp;#039;s toxic water: Techa river&amp;#039;s history of contamination], Al-Jazeera, 1. April 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei außergewöhnlicher Wasserzufuhr durch Schneeschmelze oder Niederschläge droht jedoch ein Überlaufen der Auffangbecken, außerdem ein Durchsickern durch undichte Stellen. Aus letztgenanntem Grund sollen in den Jahren 2001 bis 2004 erneut bis zu 60 Millionen&amp;amp;nbsp;m³ radioaktiver Abwässer in den Fluss gelangt sein. In diesem Zusammenhang wurden gegen den Majak-Generaldirektor Witali Sadownikow Ermittlungen aufgenommen, allerdings 2006 wieder eingestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.trud.ru/issue/article.php?id=200702010170601 &amp;#039;&amp;#039;Das heimtückische Leuchten von Majak&amp;#039;&amp;#039;] (Wortspiel: &amp;#039;&amp;#039;Majak&amp;#039;&amp;#039; bedeutet auf Russisch &amp;#039;&amp;#039;Leuchtturm&amp;#039;&amp;#039;) in der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;[[Trud (Russland)|Trud]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Februar 2007 (russisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umweltkatastrophe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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