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	<title>Tesseral - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:05:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tesseral&amp;diff=801567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;ZweiteWurzelAus16: /* Multipole */ geschützte Leerzeichen hinzugefügt</title>
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		<updated>2025-12-31T21:56:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Multipole: &lt;/span&gt; geschützte Leerzeichen hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;tesseral&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden mathematische Funktionen bezeichnet, mit denen man Phänomene auf einer [[Fläche (Mathematik)|Fläche]] beschreiben kann, die einen [[schachbrett]]-artigen Verlauf besitzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kugelflächenfunktionen bzw. Massefunktionen ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Massefunktion}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Spherical harmonics positive negative.svg|mini|Kugelflächenfunktionen:&amp;lt;br /&amp;gt;oben zonal,&amp;lt;br /&amp;gt;Mitte sektoriell,&amp;lt;br /&amp;gt;unten tesseral.]]&lt;br /&gt;
In den [[Geowissenschaft]]en verwendet man &amp;#039;&amp;#039;tesserale [[Kugelflächenfunktion]]en&amp;#039;&amp;#039;, um sowohl [[Geografische Breite|breiten]]- als auch [[Geografische Länge|längenabhängige]] Erscheinungen rechnerisch zu analysieren. Im Gegensatz dazu werden &amp;#039;&amp;#039;nur breitenabhängige&amp;#039;&amp;#039; Terme als [[Zone|zonal]] bezeichnet, &amp;#039;&amp;#039;nur längenabhängige&amp;#039;&amp;#039; als [[sektoriell]]. Die [[dynamische Satellitengeodäsie]] verwendet seit Anfang der 1970er Jahre tesserale [[harmonische Funktion]]en, um die [[Massefunktion]]en – die Abweichungen des [[Erdschwerefeld]]es von dem eines theoretischen [[Erdellipsoid]]s – zu beschreiben. In den ersten Jahren der [[Satellitengeodäsie]] (1958 bis etwa 1970) war es hingegen nur möglich, zonale Parameter aus den [[Bahnstörung]]en der Satelliten abzuleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der größte zonale Parameter J2 (der in neuerer Schreibweise von harmonischen [[Reihenentwicklung]]en als C{2,0} bezeichnet wird) stellt die [[Erdabplattung]] dar, den 21 Kilometer-Unterschied zwischen dem Äquatorradius und dem Polradius der Erde. Die nächstgrößeren Massefunktionen J3 und J4 (in heutigen Reihenentwicklungen als C{3,0} und C{4,0} bezeichnet) machen nur mehr etwa 15 Meter in der [[Erdfigur]] aus, während der größte &amp;#039;&amp;#039;längenabhängige&amp;#039;&amp;#039; Koeffizient C{2,2} die [[Elliptizität]] des [[Erdäquator]]s beschreibt und etwa 50 Meter Höhenabweichung bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die weiteren tesseralen Terme sind nur mehr im [[Meter]]- bis [[Dezimeter]]-Bereich und können heute aus [[Satellitenbahn]]en bis etwa zur Ordnung 70 berechnet werden (symbolisch C{n,m} und S{n,m}, n=2…70, m=0…n), während sie in Kombination mit [[terrestrisch]]er Schweremessung bereits bis zur Ordnung n=720 bestimmt werden. Dies entspricht einer mathematischen Beschreibung des (an sich unregelmäßig gekrümmten) [[Geoid]]s mit einer räumlichen [[Auflösungsvermögen|Auflösung]] von etwa 30&amp;amp;nbsp;km. Genauere Details müssen durch lokale Messungen bestimmt und „darübergelegt“ werden. Solche Daten erhält man über dem Meer durch Methoden der [[Satellitenaltimetrie]], auf dem Festland durch [[Gravimetrie]] oder durch Messung von [[Lotabweichung]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flächenbelegung ==&lt;br /&gt;
Außer den harmonischen Kugelfunktions-Entwicklungen gibt es noch andere Methoden, um tesserale Phänomene auf der Erde zu berechnen. Eine der wichtigsten ist die Methode der [[Flächenbelegung]], die von [[Karl Rudolf Koch]] (Universität Bonn) in den 1970er Jahren entwickelt wurde. Hier wird einem quadratischen oder sphärischen Bereich der [[Erdoberfläche]] ein konstanter Korrekturwert („[[Potential der einfachen Schicht]]“) zugewiesen, der sich an der Grenze zum nächsten Viereck sprunghaft ändert. Infolge dieser [[Sprungstelle]]n ist die Methode zwar [[Unstetigkeit|unstetig]], kommt aber bei gleicher Auflösung mit wesentlich weniger [[Parameter (Mathematik)|Parametern]] aus als die Methoden mit &amp;#039;&amp;#039;harmonischen [[Koeffizient]]en&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Multipole ==&lt;br /&gt;
Eine weitere, relativ oft verwendete Methode ist jene der [[Multipol]]e, bei der eine beliebige [[Massenverteilung]] (z.&amp;amp;nbsp;B. in der tieferen [[Erdkruste]] oder im [[Erdmantel]]) durch günstig platzierte [[Massenpunkt]]e angenähert wird. Wesentliche Weiterentwicklungen dieser Methode gehen u.&amp;amp;nbsp;a. auf [[Bernhard Hofmann-Wellenhof]] (TU Graz) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Ledersteger]]: &amp;#039;&amp;#039;Astronomische und Physikalische Geodäsie (Erdmessung).&amp;#039;&amp;#039; [[Handbuch der Vermessungskunde|JEK]]. Band V, Kapitel 6, 7 und 12. Metzler, Stuttgart 1968.&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Sigl]], E.Groten: &amp;#039;&amp;#039;Dynamische Satellitengeodäsie. Ein Überblick.&amp;#039;&amp;#039; [[Deutsche Geodätische Kommission|DGK]]. Reihe A, Band 49. München 1966.&lt;br /&gt;
* [[Günter Seeber]]: &amp;#039;&amp;#039;Satellitengeodäsie.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, um 1975 und 1995.&lt;br /&gt;
* [[Manfred Schneider (Geodät)|Manfred Schneider]]: &amp;#039;&amp;#039;Himmelsmechanik.&amp;#039;&amp;#039; In 4 Bänden. Band I und III. München 1995 und 1999.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Torge]]: &amp;#039;&amp;#039;Geodäsie.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin 1975. Englische Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Geodesy.&amp;#039;&amp;#039; 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.geod.uni-bonn.de/apmg/lehrstuhl/aufgabenbereiche/satellitgeo.php Aufgabenbereich Satellitengeodäsie] an der Universität Bonn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erdmessung]]&lt;/div&gt;</summary>
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