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	<title>Tessa Hofmann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tessa_Hofmann&amp;diff=1267123&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Goesseln: /* Kritik an Illustrationen */</title>
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		<updated>2025-12-01T23:29:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Kritik an Illustrationen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tessa Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist der Geburts- und Autorenname der deutschen [[Vergleichende Völkermordforschung|Genozidforscherin]], [[Philologie|Philologin]], [[Soziologin]] und [[Autor]]in Tessa Savvidis (* [[15. Dezember]] [[1949]] in [[Bassum]], [[Niedersachsen]]).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://prabook.com/web/tessa.hofmann/41403 prabook.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Hofmann lebt und arbeitet in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1969 in Hannover studierte Hofmann bis 1974 [[Slawistik]], [[Armenistik]] und [[Soziologie]]. 1974/75 war sie postgraduierte Forschungsstipendiatin an den Staatsuniversitäten [[Leningrad]] ([[Sowjetunion]]), [[Jerewan]] ([[Armenien]]) und [[Tbilissi]] ([[Georgien]]). 1982 promovierte sie und arbeitete von 1983 bis 2015 als wissenschaftliche Angestellte am [[Osteuropa-Institut (Berlin)|Osteuropa-Institut]] der [[FU Berlin]]. Sie studierte zudem Literaturwissenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Als Sachbuchautorin und Herausgeberin hat Hofmann zahlreiche, in neun Staaten erschienene Publikationen zur Geschichte, Kultur und Gegenwartslage [[Armenien]]s und der armenischen [[Diaspora]], zur [[Genozid]]forschung, zu [[Minderheiten in der Türkei]] und im [[Kaukasus|Südkaukasus]] veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie setzt sich für die Anerkennung des türkischen Genozids an den Armeniern, Griechen und Aramäern ein. Am Schreibtisch sowie auf der Straße kämpfte sie um die Verurteilung der Todesmärsche, Massaker und Zwangsarbeit, bis der Deutsche Bundestag 2016 schließlich die Erklärung zum Völkermord an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten 1915/1916 im Osmanischen Reich verabschiedete. Aus ihrer Sicht war das damals ein starkes Signal, eine Warnung für alle potenziellen Täter und solche, die sich mit den früheren Tätern identifizierten, sagt sie im Gepärch mit dem taz-Journalisten Tigran Petrosyan.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2020&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tigran Petrosyan |Titel=Der Hausbesuch: Immer für die Erinnerung |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-10-18 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Der-Hausbesuch/!5718467/ |Abruf=2021-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „Anderenfalls besteht die Gefahr, dass der Völkermord von heute der vergessene Völkermord von morgen ist“, sagt sie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-2020&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1979 arbeitet sie in der ehrenamtlichen Menschenrechtsarbeit als Armenien-Koordinatorin der [[Gesellschaft für bedrohte Völker]] und seit 2003 als Vorsitzende der Arbeitsgruppe &amp;#039;&amp;#039;Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung g.&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; (AGA).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.aga-online.org/contact/index.php?locale=de Auflistung des Vorstandes der AGA]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 gründete Hofmann in Berlin die Arbeitsgruppe „Anerkennung – Gegen Genozid, für Völkerverständigung“ (AGA).&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt; Sie ist Vorstandssprecherin der Fördergemeinschaft für eine Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich (FÖGG) g.&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.genozid-gedenkstaette.de/kontakt/index.php |titel=Kontakt |hrsg=Fördergemeinschaft für eine Ökumenische Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich g.&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2020-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und wissenschaftliche Redakteurin der FÖGG-Webseite &amp;#039;&amp;#039;Virtual Genocide Memorial&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.virtual-genocide-memorial.de/ |titel=Welcome! Բարի գալուստ! Καλώς ήρθατε! Hoşgeldin! Bi xêr hatî! ܒܫܝܢܐ ܘܫܠܡܐ! |werk=Virtual Genocide Memorial |abruf=2020-08-07 |sprache=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann hat eine Gedenkstätte für Genozidopfer im Osmanischen Reich auf dem Berliner [[Luisenfriedhof III|Evangelischen Luisenkirchhof]] initiiert. Das ist der einzige Ort weltweit, an dem gemeinsam der Christen gedacht wird, die von 1912 bis 1922 unter den nationalistischen Regimen der [[Jungtürken]] und [[Kemalist]]en bei Massakern, Todesmärschen oder Zwangsarbeit ums Leben kamen, schrieb der Journalist Tigran Petrosyan in der taz.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Petrosyan&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tigran Petrosyan |Titel=Tag des offenen Denkmals: Ein Riss, noch nicht verheilt |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2020-09-11 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/Tag-des-offenen-Denkmals/!5711022/ |Abruf=2021-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mindestens drei Mal im Jahr kommen Vertreter der drei Gemeinschaften hier zusammen – zu den Gedenktagen des Völkermord an den Armeniern (24. April), Aramäern (15. Juni) und Griechen (14. September). Sie legen Blumen nieder und erinnern sich kollektiv und einzeln ihrer Vorfahren.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Petrosyan&amp;quot; /&amp;gt; Die taz würdigte Hofmann 2025 ausdrücklich als Mitinitiatorin dieses Ortes des gemeinsamen Erinnerns.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Lehrstuhl für Soziologie des Osteuropa-Instituts der Freien Universität Berlin war sie Mitarbeiterin bei der Konzipierung, Beantragung und Implementierung von Forschungsvorhaben mit den Schwerpunkten Migrations- und Minderheitenforschung im Bereich Ost- und Südosteuropas sowie des Südkaukasus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2008–2012 arbeitete Tessa Hofmann an dem internationalen Forschungsprojekt &amp;#039;&amp;#039;Comparing Out-Migration from Armenia and Georgia&amp;#039;&amp;#039; mit (Leitung: 2008–2010 [[Nikolai Genov]]; 2011–2012 [[Katharina Bluhm]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.oei.fu-berlin.de/soziologie/forschung/Abgeschlossene_Forschungsprojekte/Comparing-out-Migration-from-Armenia-and-Georgia-to-Moscow.html |titel=Comparing Out-Migration from Armenia and Georgia to Moscow ArGeMi (&amp;quot;Out-Migration from Armenia and Georgia&amp;quot;) |hrsg=FU Berlin |abruf=2020-08-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 veröffentlichte Hofmann ihren ersten Roman („Tauben und Raben: Ein historischer Roman aus dem alten Irland“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tessa Hofmann |Titel=Tauben und Raben |Verlag=Books On Demand |Datum=2019 |ISBN=978-3-7494-4245-4 |Seiten=276}}&amp;lt;/ref&amp;gt;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit trat sie als Publizistin hervor und unternahm Forschungsreisen u.&amp;amp;nbsp;a. nach Armenien, Griechenland, Syrien und in den Libanon.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt; Sie betonte wiederholt, dass die Leugnung von Völkermord Versöhnung zwischen Gesellschaften unterminiere und daher zentraler Ansatzpunkt politischer Aufarbeitung sein müsse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt; Zuletzt veröffentlichte sie didaktische Materialien &amp;#039;&amp;#039;Der Genozid an den indigenen Christen des Osmanischen Reiches&amp;#039;&amp;#039;, die sich gezielt an Lehrkräfte richten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt; In einem taz-Interview 2025 verwies Hofmann auf blinde Flecken der Weltöffentlichkeit und nannte den Südsudan als unterbelichtetes Beispiel massiver Gewalt. In Bezug auf das [[Israel|israelische]] Vorgehen im [[Krieg in Israel und Gaza seit 2023|Israel-Gaza-Krieg]] und die [[Völkermordvorwürfe gegen Israel im Gaza-Krieg seit 2023|Völkermordvorwürfe gegen Israel]] erklärte Hofmann: „Gaza dagegen fehlt es nicht an Aufmerksamkeit, und auch nicht an Beweisen dafür, dass dort ein Genozid stattfindet, sondern an wirksamen Interventionen und Sanktionen gegen Israel.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: [[Garbis Papazian|Garbis-Papazian]]-Preis der [[AGBU|Armenian General Benevolent Union]] (New York)&lt;br /&gt;
* 2002: [[Ehrenprofessur]] der [[Hratschia Adscharjan|Hrachia Ajarian]]-Universität, [[Jerewan]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Fridtjof Nansen]] Medaille des [[Nationales Museums und Institut des Armenischen Genozids|Nationalen Museums und Instituts des Armenischen Genozids]], [[Jerewan]]&lt;br /&gt;
* 2003: [[Hakob Meghapart]] Medaille der [[Nationalbibliothek der Republik Armenien]], [[Jerewan]]&lt;br /&gt;
* 2005: Medaille für die Erforschung des [[Armenischer Genozid|Armenischen Genozids]], verliehen vom Nationalen Museum und Institut des Armenischen Genozids, [[Jerewan]]&lt;br /&gt;
* 2009: Ehrenmitglied der [[Gesellschaft für bedrohte Völker]]&lt;br /&gt;
* 2012: Präsidentenpreis für bedeutende wissenschaftliche und menschenrechtliche Leistungen zur Anerkennung des Genozids an den Armeniern (gespendet vom Allarmenischen [[Hajastan Fond]])&lt;br /&gt;
* 2015 Ehrenprofessur der [[Staatliche Universität Jerewan|Staatlichen Universität Jerewan]]&lt;br /&gt;
* 2025: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Bundesverdienstkreuz am Bande]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-6121780&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Tigran Petrosyan |titel=Genozid-Forscherin erhält höchste Ehrung – Die Lehren lehren |werk=Die Tageszeitung: taz |url=https://taz.de/Genozid-Forscherin-erhaelt-hoechste-Ehrung/!6121780/ |datum=2025-10-20 |abruf=2025-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik an Illustrationen ==&lt;br /&gt;
[[File:Tessa Hofmann Völkermord 1980 Einband.png|thumb|hochkant|Einband 1980]]&lt;br /&gt;
Ein Bild des russischen Malers [[Wassili Wassiljewitsch Wereschtschagin]] mit dem Titel [[:Datei:800px-Apotheosis.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Apotheose des Krieges&amp;#039;&amp;#039;]] aus dem Jahre 1871 wurde in schwarz-weißer Version als Coverbild&amp;lt;ref&amp;gt;[http://openlibrary.org/b/OL16578737M/Vo%CC%88lkermord-an-den-Armeniern-vor-Gericht Cover von &amp;#039;&amp;#039;Der Völkermord an den Armeniern vor Gericht. Der Prozeß Talaat Pascha.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; des von Hofmann 1980 herausgegebenen Buches &amp;#039;&amp;#039;Der Völkermord an den Armeniern vor Gericht. Der Prozeß Talaat Pascha&amp;#039;&amp;#039; benutzt und als Fotografie mit dem Titel „Türkische Barbarei: Eine Schädelpyramide in Westarmenien 1916/1917“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Coverbild und seine Verwendung wurden von [[Türkkaya Ataöv]] unter anderem in der Schrift &amp;#039;&amp;#039;The &amp;#039;Armenian Question&amp;#039;: Conflict, Trauma and Objectivity&amp;#039;&amp;#039; und der Publikation &amp;#039;&amp;#039;An Armenian Falsification&amp;#039;&amp;#039; von 1985 thematisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.politics.ankara.edu.tr/yearbookdizin/dosyalar/MMTY/24/9_turkaya_ataov.pdf |wayback=20170809081248 |text=&amp;#039;&amp;#039;The &amp;#039;Armenian Question&amp;#039;: Conflict, Trauma and Objectivity&amp;#039;&amp;#039;, 1994 – S. 123.}} mit Verweis auf T. Ataöv &amp;#039;&amp;#039;An Armenian Falsification&amp;#039;&amp;#039;. 1985.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er deckte diesen Vorfall erstmals auf, ohne dabei Hofmann als Verantwortliche zu nennen. Auch in den von [[Hermann Goltz]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Akten des internationalen Dr. Johannes-Lepsius-Symposiums 1986 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg&amp;#039;&amp;#039; wurde die Thematik behandelt. Goltz bewertete diesen Vorfall als „erstaunlich“ und „peinlich“. Demnach würde Tessa Hofmann in ihrer Wiederherausgabe des Talaat-Prozesses das Gemälde von Wereschtschagin als Bilddokument von dem Genozid an den Armeniern missverstehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Goltz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Akten des internationalen Dr. Johannes-Lepsius-Symposiums 1986 an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale) 1987, ISBN 3-86010-098-X, Quellenangaben zur Rede von Hermann Goltz, S.&amp;amp;nbsp;51.&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die 1985 erschienene Neuauflage des Buches wurde ein anderes Coverbild gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Innern der Ausgabe von 1980 befindet sich zudem das Foto des Gemäldes &amp;#039;&amp;#039;Les Horreurs de la guerre&amp;#039;&amp;#039; von [[Paul-Émile Boutigny]] (1854–1929)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.photo.rmn.fr/archive/97-004948-2C6NU0SR6E2O.html Les Horreurs de la guerre. Boutigny Paul Emile (1854–1929). Vizzavona François Antoine (1876–1961), photographe] Webseite der l’Agence photo de la Réunion des Musées nationaux et du Grand Palais, abgerufen am 8. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; mit der Bildunterschrift „Gefolterte und geschändete Armenierinnen. Fotografiert an der Straße von Trapesunt nach Ersnga von einem deutschen Offizier“. Bereits 1914 war eine monochrome, fotografische Reproduktion des Gemäldes im &amp;#039;&amp;#039;Salon des Artistes Français&amp;#039;&amp;#039; ausgestellt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.photo.rmn.fr/cf/htm/CSearchZ.aspx?o=&amp;amp;Total=8&amp;amp;FP=28013144&amp;amp;E=2K1KTS6GF0GLC&amp;amp;SID=2K1KTS6GF0GLC&amp;amp;New=T&amp;amp;Pic=3&amp;amp;SubE=2C6NU0SR6E2O Fotografische Reproduktion von 1914]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hofmann hat 1992 in einem umfangreichen Aufsatz über Bilddokumente zum osmanischen Genozid an den Armeniern Stellung zu den Schwierigkeiten der präzisen Bildbestimmung genommen, insbesondere zur Verwechslung des Wereschtschagin-Gemäldes „Apotheose“ mit einem Photodokument.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tessa Hofmann, Gerayer Koutcharian |Titel=„Images That Horrify and Indict“: Pictorial Documents on the Persecution and Extermination of the Armenians from 1877 to 1922 |Sammelwerk=Armenian Review |Band=Vol. 45 |Nummer=No. 1-2/177-178, Spring/Summer 1992 |Datum= |Seiten=53-184 |Fundstelle=insbes. S. 56}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Beitrag zu einer Festschrift wies sie 2015 die Verwendung des Wereschtschagin-Gemäldes im griechisch-armenischen Kontext als allegorisches Coverbild der Berichte des griechischen Kriegsberichterstatters Kostas Faltaits (Athen 1921) über Massaker auf der Yalova-Halbinsel nach&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tessa Hofmann |Hrsg=Claudia Rammelt, Cornelia Schlarb, Egbert Schlarb |Titel=&amp;quot;Bilder des Entsetzens und der Anklage&amp;quot;: Fotografische Zeugnisse im Kontext von Weltkrieg, Völkermord und Hungersnot |Sammelwerk=Begegnungen in Vergangenheit und Gegenwart: Beiträge dialogischer Existenz. |Verlag=De Gruyter |Ort=Berlin/Boston |Datum=2015 |ISBN=978-3-11-149124-0 |Seiten=210–215 |Online=[https://www.academia.edu/14121931/_Bilder_des_Entsetzens_und_der_Anklage_Fotografische_Zeugnisse_im_Kontext_von_Weltkrieg_V%C3%B6lkermord_und_Hungersnot online] |Abruf=2020-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ergänzte 2019 in einer Rezension die bisherigen Kenntnisse zu einem bekannten Bilddokument einer öffentlichen Hinrichtung in Mossul (1917) mit den Erinnerungen eines armenischen Überlebenden und Augenzeugen dieser Episode.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tessa Hofmann |Titel=Die Wunden der Überlebenden: Das Schicksal des Sarkis aus Keramet |Sammelwerk=Armenisch-Deutsche Korrespondenz |Band=Nr. 184 |Nummer=3 |Datum=2019 |Seiten=56 |Online=[https://www.academia.edu/40455332/Die_Wunden_der_%C3%9Cberlebenden_Das_Schicksal_des_Sarkis_aus_Keramet online]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Der Völkermord an den Armeniern vor Gericht. Der Prozess Talaat Pascha.&amp;#039;&amp;#039; 3., ergänzte und überarbeitete Auflage. Gesellschaft für Bedrohte Völker, Göttingen 1985, ISBN 3-922197-05-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Bauernthema in der sowjetrussischen Prosa der 20er Jahre. Konzeptionen, Konflikte und Figuren.&amp;#039;&amp;#039; Sagner, München 1983. [https://digi20.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb00050412_00001.html (digi20.digitale-sammlungen.de)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nachtigall Tausendtriller. Armenische Volksmärchen.&amp;#039;&amp;#039; Ausgewählt und aus dem Armenischen übertragen zusammen mit Gerayer Koutcharian, Illustrationen von Juliane Schack. 2. Auflage. Edition Orient, Berlin 1983, ISBN 3-922825-16-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Armenien und Georgien. Zwischen Ararat und Kaukasus.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Beitrag von Margarita Woskanjan. Mundo-Verlag, Leer 1990, ISBN 3-87322-001-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Armenier. Schicksal, Kultur, Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Das Andere, Nürnberg 1993, ISBN 3-922619-25-8.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Armenier und Armenien. Heimat und Exil.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-19554-2.&lt;br /&gt;
* mit Dorcas Platt (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Irland.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1997, ISBN 3-86108-854-1.&lt;br /&gt;
* mit Andreas Wolfensberger: &amp;#039;&amp;#039;Armenien. Stein um Stein.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 2001, ISBN 3-86108-787-1.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung, Vertreibung und Vernichtung der Christen im Osmanischen Reich 1912–1922.&amp;#039;&amp;#039; Lit-Verlag, Münster 2004, ISBN 3-8258-7823-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Armenier in Berlin – Berlin und Armenien. Mit Beiträgen von Doğan Akhanlı und Yelda.&amp;#039;&amp;#039; Berlin: Der Beauftragte des Senats für Integration und Migration, 2005. [https://www.academia.edu/35066517/Armenier_in_Berlin_Berlin_und_Armenien (academia.edu)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annäherung an Armenien. Geschichte und Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 2006, ISBN 3-406-54136-4.&lt;br /&gt;
* mit Matthias Bjørnlund und Vasileios Meichanetsidis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Genocide of the Ottoman Greeks: Studies on the State-Sponsored Campaign of Extermination of the Christians of Asia Minor, 1912–1922 and Its Aftermath: History, Law, Memory.&amp;#039;&amp;#039; Melissa International, New York 2011, ISBN 978-0-89241-615-8.&lt;br /&gt;
* Tessa Savvidis, Nikolai Genov (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Transboundary Migration in the Post-Soviet-Space: Three Comparative Case Studies.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang Internationaler Verlag der Wissenschaften, Frankfurt am Main/Berlin/Bern (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2011, ISBN 978-3-631-61485-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;One Nation, Three Sub-Ethnic Groups: The Case of Armenia and her Diaspora.&amp;#039;&amp;#039; With a Foreword by Prof. Dr. Gevorg Poghosyan. Yerevan: Institute of Philosophy, Sociology and Law of the National Academy of Sciences of the Republic of Armenia, 2011, ISBN 978-9939-824-05-5. [https://www.academia.edu/10740224/One_Nation_Three_Sub_Ethnic_Groups_The_Case_of_Armenia_and_Her_Diaspora (academia.edu)]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vertreibung, Verfolgung, Vernichtung: Bilder und Texte zum Genozid an den Armeniern 1915/16.&amp;#039;&amp;#039; Unter Mitwirkung von Helmut Donat und mit einem Beitrag von [[Wolfgang Schlott]]. Donat Verlag, Bremen 2017, ISBN 978-3-943425-67-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Tropfen Honig: Armenische Fabeln und Märchen.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. u. übersetzt von Tessa Hofmann und Gerayer Koutcharian. Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7481-6421-0.&lt;br /&gt;
* zus. mit Gerayer Koutcharian (als Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Todesvision. Eine Hommage an die ermordeten Dichter Armeniens.&amp;#039;&amp;#039; Donat Verlag, Bremen 2020, ISBN 978-3-943425-67-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Belletristik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tauben und Raben. Ein historischer Roman aus dem alten Irland.&amp;#039;&amp;#039; Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7494-4245-4 (Books on Demand).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118090569}}&lt;br /&gt;
* [https://www.oei.fu-berlin.de/soziologie/team/ehemalige_mitarbeiterInnen/savvidis.html Kontaktdaten auf der Website der FU Berlin]&lt;br /&gt;
* [https://www.kyro-ponte.de/tessa-hofmann_1.html]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * [https://independent.academia.edu/TessaHofmann academia.edu] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118090569|LCCN=n84115973|VIAF=95538506}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofmann, Tessa}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Slawist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofmann, Tessa&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Savvidis, Tessa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Soziologin und Autorin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1949&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bassum]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Goesseln</name></author>
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