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	<title>Teschener Mundarten - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teschener_Mundarten&amp;diff=616911&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-10-03T17:33:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gwary śląskie wg Zaręby.png|mini|Schlesische Sprachen nach Alfred Zaręba, (7) Teschener und (8) Jablunkauer Mundarten]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Requiescat ponaszymu.JPG|mini|230px|Grabinschrift in Teschener Mundart]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teschener Mundarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{CsS}} &amp;#039;&amp;#039;těšínská nářečí&amp;#039;&amp;#039;, {{PlS}} &amp;#039;&amp;#039;gwara cieszyńska&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;narzecze cieszyńskie&amp;#039;&amp;#039;, örtlich &amp;#039;&amp;#039;po naszymu&amp;#039;&amp;#039;) sind ein Dialektkontinuum beiderseits der [[Olsa]] im [[Teschener Schlesien]] in Polen und Tschechien ([[Olsagebiet]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wurzeln des Dialekts stammen hauptsächlich aus dem Altpolnischen (die [[Phonologie]] und [[Morphologie (Linguistik)|Morphologie]] ist konsequent polnisch),&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan 1996, S. 129&amp;lt;/ref&amp;gt; aber seine [[Historische Linguistik|diachrone Entwicklung]] gab ihm eine Übergangsnatur.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan 1996, S. 191&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Benutzer der Mundarten bezeichnen sie meistens als &amp;#039;&amp;#039;po naszymu&amp;#039;&amp;#039;, deutsch etwa „in unserer [Sprache]“, das nicht ungewöhnlich unter slawischen Dialekten ist (vergleiche z.&amp;amp;nbsp;B. das sorbische [[Ponaschemu]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stanisław Bąk (1974), Alfred Zaręba (1988) und Bogusław Wyderka (2010) teilten die [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|polnisch-schlesischen]] Mundarten im Teschener Schlesien in zwei Gruppen, ([[Cieszyn|Teschener]] und [[Jablunkov|Jablunkauer]]) ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|author=Izabela Winiarska |title=Zasięg terytorialny i podziały dialektu śląskiego |url= http://www.dialektologia.uw.edu.pl/index.php?l1=&amp;amp;l2=&amp;amp;l3=dialekt-slaski-zasieg |accessdate=2018-12-14|isbn=978-83-62844-10-4 |language=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Piotr Rybka, &amp;#039;&amp;#039;[http://www.sbc.org.pl/Content/276325/praca_doktorska_Piotr_Rybka.pdf Gwarowa wymowa mieszkańców Górnego Śląska w ujęciu akustycznym]&amp;#039;&amp;#039;, Katowice, 2017, S. 56–60.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manchmal wurde auch die [[Fryštát|Freistädter]] (tsch. Fryštát, pln. Frysztat, örtlich Frysztot) Gruppe unterschieden. Heutzutage sprechen alle zusätzlich das [[polnische Sprache|Standardpolnische]] in [[Polen]] bzw. [[tschechische Sprache|Standardtschechische]] in [[Tschechien]], jedoch blieben die Teschener Mundarten die Hauptsprache der polnischen Minderheit in Tschechien.&amp;lt;ref&amp;gt;K. Hannan, 1996, S. 162&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teschener Mundarten stehen dem [[Schlesisch (polnischer Dialekt)|Oberschlesischen]] am nächsten, weniger dem [[Kleinpolnisch]]en und den [[lachische Sprache|lachischen]] Mundarten (insbesondere der [[Oberostrauer Mundart]] am östlichen Ufer der [[Ostravice]]) zwischen [[Opava|Troppau]] und [[Ostrava|Ostrau]]. Gelegentlich werden diese Mundarten, besonders ab den 1950er bis in den 1990er Jahren, als Ostlachisch bezeichnet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;kajfosz&amp;quot;&amp;gt;Jan Kajfosz: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/23897559/Magic_in_the_Social_Construction_of_the_Past_the_Case_of_Teschen_Silesia Magic in the Social Construction of the Past: the Case of Teschen Silesia]&amp;#039;&amp;#039;, S. 357, 2013;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;belic&amp;quot;&amp;gt;Jaromír Bělič: &amp;#039;&amp;#039;[http://nase-rec.ujc.cas.cz/archiv.php?lang=en&amp;amp;art=4142 Východolašská nářečí]&amp;#039;&amp;#039;, 1949 (tschechisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;  diesen Terminus führte der mährische Sprachwissenschaftler Ad. Kellner in den 1940er Jahren aus politischen Gründen ein.&amp;lt;!-- damals wurde die Theorie der &amp;#039;&amp;#039;polonisierten Mährer&amp;#039;&amp;#039; in Tschechien bevorzugt --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Spuren der Sprache der örtlichen Bevölkerung stammen aus urkundlichen Erwähnungen der Ortsnamen in den lateinischsprachigen Dokumenten. Zu dieser Zeit waren die alten Formen der polnischen und tschechischen Sprachen viel näher zueinander als heute, aber die in diesen Namen bestehenden [[Nasalvokal]]e helfen bei der Kategorisierung dieser Sprachform zu den [[Lechische Sprachen|lechischen Sprachen]], nicht tschecho-slowakischen Dialekten. Der zweite am besten in alten Quellen erkennbare sprachliche Eigenschaft, die die alten Teschener Mundarten von den mährischen [[Lachische Sprache|lachischen Sprachen]] unterscheiden, ist die fehlende [[Spirantisierung]] g ≥ h (in Teschener Mundarten wurde &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; beibehalten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Jahr 1430, besonders 1450 verdrängte die tschechische Amtssprache fast völlig die vorherigen Amtssprachen Latein und Deutsch (außer in [[Bielsko|Bielitz]]) im Herzogtum Teschen. Diese zahlreichen Urkunden führten einige tschechoslowakische Linguisten um die Mitte des 20. Jahrhunderts zur Schlussfolgerung, dass das Gebiet ursprünglich tschechisch war und erst später, am frühesten im 17. Jahrhundert polonisiert wurde.&amp;lt;ref name=belic/&amp;gt; Die polnischen Forscher achten dagegen darauf, dass z.&amp;amp;nbsp;B. die Nasalvokale ununterbrochen in den Ortsnamen in der gleichzeitigen deutschsprachigen sowie kirchlichen lateinischen Dokumenten üblich blieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mrozek306&amp;quot;&amp;gt;R. Mrózek, 1984, S. 306.&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die herzögliche Kanzlei sogar nach [[Schlacht am Weißen Berg|1620]] tschechischsprachig blieb, länger als in Böhmen selbst, waren die von der örtlichen Bevölkerung ab dem 16. Jahrhundert zunehmend verfassten Dokumente oft nur scheinbar in der Amtssprache geschrieben. Eine Rechnung eines Schlossers aus Freistadt im Jahr 1589 enthielt so viel „Fehler“, dass sie in der polnischen Literatur als das erste polnische Dokument aus dem Teschener Schlesien bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 51&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz danach siedelte sich im Herzogtum Teschen Johann Tilgner an, ein selbst erklärter Deutscher aus Breslau. Er kam mit erlernter Kenntnis der mährischen Sprache, um Aufseher des Gutsgebiets von Skotschau-Schwarzwasser unter dem Herzog [[Adam Wenzel]] zu sein. In seinem Tagebuch unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Skotschauer Denkwürdigkeiten&amp;#039;&amp;#039; beschrieb er allerdings, wie er &amp;#039;&amp;#039;die polnische Sprache&amp;#039;&amp;#039; von der örtlichen Bevölkerung lernte. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts wurde diese Sprache in den Berichten der bischöflichen Visitationen aus [[Breslau]] &amp;#039;&amp;#039;concio Polonica&amp;#039;&amp;#039; (con- + cieō – „einberufen“, bzw. die Sprache der Predigt) benannt. Die sprachliche Grenze zur &amp;#039;&amp;#039;concio Moravica&amp;#039;&amp;#039; deckte sich nicht mit der Grenzen der Dekanate und war ähnlich der Grenze in der Mitte des 19. Jahrhunderts.&amp;lt;ref name=&amp;quot;panic2011&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Idzi Panic |Titel=Śląsk Cieszyński w początkach czasów nowożytnych (1528—1653) [Geschichte des Teschener Herzogtums am Anfang der Neuzeit (1528—1653)]|Verlag=Starostwo Powiatowe w Cieszynie |Ort=Cieszyn |Datum=2011 |ISBN=978-83-926929-1-1 |Seiten=181-196|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die gesprochene polnisch-schlesische Sprache sickerte später besonders in den Tagebüchern oder quasi-offiziellen Chroniken der dörflichen Schreiber durch.&amp;lt;ref&amp;gt;Słownik gwarowy, 2010, S. 14–15&amp;lt;/ref&amp;gt; Eines der bekanntesten Beispiele wurde von Jura (Jerzy, Georg) Gajdzica (1777–1840) aus [[Cisownica]] geschrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wantuła, &amp;#039;&amp;#039;Najstarszy chłopski exlibris polski&amp;#039;&amp;#039;, Kraków, 1956&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Text im örtlichen Dialekt wurde an die polnische Literatursprache stilistisch angepasst:&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wronicz, &amp;#039;&amp;#039;Język rękopisu pamiętnika Gajdzicy&amp;#039;&amp;#039;, 1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|1=Roku 1812 przed Gody Francuz prziszeł na Mozgola do bitki, ale sie Francuzowi źle podarziło, Pon Bóg mu tam bardzo wybił, trefiła zima wielko i mroz, i zmorz tam, że sie go mało wróciło i musioł sie wrócić chned w poście z Galicje. (...)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Abhängigkeit von der Ausbildung der Schreiber wurden unterschiedliche Stufen der [[Code-Switching]] zwischen dem Tschechischen, Mährischen, Schlesischen und Polnischen beobachtet, was offensichtlich die Kommunikation zwischen Slawen wenig verhinderte, im Gegensatz zur Sprachbarriere, die in der Wirklichkeit oft zwischen Slawen und Deutschen bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 39.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Śląsk Cieszyński-JęzykWGKneiffla1804.png|mini|Sprachliche Nomenklatur in der Beschreibung Teschener Schlesiens von [[Reginald Kneifl]] im Jahr 1804]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ethnographische Karte der Oesterreichischen Monarchie von Carl Freiherr von Czoernig 1855 Blatt B-Ost Schlesien.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Wasserpolaken&amp;#039;&amp;#039; auf der Karte von Carl Freiherr von Czoernig]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] wurde das Gebiet vom Rest Schlesiens durch die österreichisch-preußische Grenze abgetrennt. Der oberschlesische Dialekt, bisher unter vergleichbarem Einfluss der tschechischen Amtssprache, kam zunehmend unter den Einfluss der deutschen Sprache, besonders nach 1749,&amp;lt;ref name=Gren33&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 33&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde etwas pejorativ auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;wasserpolnisch&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Auf der österreichischen Seite der Grenze war dieses Phänomen merklich verspätet. 1783 wurde der [[Teschner Kreis]] dem mährisch-schlesischen Landesgubernium mit Sitz in [[Brünn]] angeschlossen und die mährischsprachigen Lehrbücher wurden in den [[Maria Theresia#Bildungspolitik|Volksschulen]] eingesetzt, trotz z.&amp;amp;nbsp;B. der Proteste von [[Leopold Szersznik]], des Aufsehers der römisch-katholischen Schulen im Kreis.&amp;lt;ref&amp;gt;Janusz Spyra: &amp;#039;&amp;#039;[http://otworzksiazke.pl/images/ksiazki/slask_cieszynski_w_okresie/slask_cieszynski_w_okresie.pdf Śląsk Cieszyński w okresie 1653–1848].&amp;#039;&amp;#039; Starostwo Powiatowe w Cieszynie, Cieszyn 2012, S. 361, ISBN 978-83-935147-1-7 (polnisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Reginald Kneifl]], der Autor der &amp;#039;&amp;#039;Topographie des k. k. Antheils an Schlesien&amp;#039;&amp;#039; aus dem frühen 19. Jahrhundert benutzte dagegen den Begriff &amp;#039;&amp;#039;polnisch-schlesisch&amp;#039;&amp;#039; (seltener polnisch und wasserpolnisch) für die Mehrheit der Ortschaften der Region. Der Terminus &amp;#039;&amp;#039;wasserpolnisch&amp;#039;&amp;#039; wurde jedoch auch später von Österreichern im 19. Jahrhundert benutzt, z.&amp;amp;nbsp;B. von [[Karl von Czoernig-Czernhausen]].&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align       = right&lt;br /&gt;
 | Richtung    = horizontal&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Ślązak 13-02-1909.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Die Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Po naszemu&amp;#039;&amp;#039; (unten) im Teschener Dialekt in der ersten Nummer aus 1909 der &amp;#039;&amp;#039;schlonsakischen&amp;#039;&amp;#039; polnischsprachigen Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Ślązak&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 | Breite1     = &lt;br /&gt;
 | Bild2       = Nasz Kocur Numer drugi 1920.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Humoristische Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Nasz Kocur&amp;#039;&amp;#039; aus Mährisch Ostrau, Gedicht im Teschener Dialekt – eine Karikatur über einen polnischen Zuwanderer aus Galizien, 1920&lt;br /&gt;
 | Breite2     = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
1848 erlangte [[Österreichisch-Schlesien]] die administrative Unabhängigkeit wieder. [[Paweł Stalmach]] initiierte die polnische Nationalbewegung durch Herausgabe des polnischsprachigen Wochenblatts &amp;#039;&amp;#039;Tygodnik Cieszyński&amp;#039;&amp;#039;, der ersten [[Zeitung]] im Teschener Schlesien, obwohl die Mehrheit der &amp;#039;&amp;#039;Wasserpolaken&amp;#039;&amp;#039; national gleichgültig für einige Jahrzehnte blieb. 1860 wurden auf [[Johann Demel]]s, des langjährigen Teschener Bürgermeisters, Vorschlag die polnische und tschechische Sprache zur Hilfssprachen des Kronlands. Dies führte zur ungehinderten Entwicklung der polnischen Sprache in Behörden und Volksschulen zum ersten Mal in der Geschichte des Gebiets.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 34&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Mittelschulen blieben ausschließlich deutschsprachig. 1874 schlug [[Andrzej Cinciała]] im [[Reichsrat (Österreich)|Reichsrat]] die Eröffnung eines polnischen [[Lehrerseminar]]s in [[Teschen]] und eines tschechischen in [[Troppau]] vor. Dem wurde von [[Eduard Suess]] stark widersprochen, weil nach ihm die örtliche Sprache nicht &amp;#039;&amp;#039;polnisch, sondern wasserpolnisch, eine polnisch-tschechische Mischung, in Büchern nicht benutzt&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!--meine Übersetzung ins deutsche aus der polnischen Übersetzung im Buch...--&amp;gt; war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;p76&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor = Janusz Gruchała, Krzysztof Nowak | Titel = Śląsk Cieszyński od Wiosny Ludów do I wojny światowej (1848–1918)| Verlag = Starostwo Powiatowe w Cieszynie | Ort = Cieszyn | Datum = 2013| Seiten = 76| ISBN = 978-83-935147-3-1|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In dieser Zeit war der Höhepunkt des Niveaus des Prestiges deutscher Sprache im Teschener Schlesien. Die Prozentzahl der deutschsprachigen Bewohner in den Kleinstädten wie [[Skoczów|Skotschau]] und [[Strumień|Schwarzwasser]] stieg bis zum frühen 20. Jahrhundert auf über 50 %. Dies beschleunigte den Verlauf der Entlehnungen aus dem Deutschen in den Teschener Mundarten, auch in den Dörfern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bkge.uni-oldenburg.de/download/woerterbuch-teschenerdialekt/woerterbuch-h.pdf Wörterbuch der deutschen Lehnwörter im Teschener Dialekt des Polnischen]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Zbigniew Greń: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/37721102/Zakres_wp%C5%82yw%C3%B3w_niemieckich_w_leksyce_gwar_%C5%9Al%C4%85ska_Cieszy%C5%84skiego Zakres wpływów niemieckich w leksyce gwar Śląska Cieszyńskiego]&amp;#039;&amp;#039; [Umfang der deutschen Einflusse im Wortschatz der Mundarten des Teschener Schlesiens]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gegengewicht zur polnischen Nationalbewegung war immer die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Schlonsakische&amp;#039;&amp;#039; Bewegung, besonders unter den Lutheranern um Skotschau verbreitet. Sie war immer von örtlichen [[Deutschliberale Partei (Österreich)|Deutschliberalen]] unterstützt (z. B. in der Form der von [[Theodor Karl Haase]] 1877 gegründeten Zeitung „Nowy Czas“) und stand der parallelen Bedeutung der deutschen Sprache wohlwollend gegenüber. [[Józef Kożdoń]], der Führer der 1909 gegründeten Schlesischen Volkspartei, negierte zwar nie, dass die Teschener Mundarten ein Dialekt der polnischen Sprache waren, verglich aber die Situation in der Region mit der [[Schweiz]], wo die deutschen Dialekte keine Deutschen aus Schweizern machten und analog die Schlesier keine Polen waren. Im frühen 20. Jahrhundert entflammte auch ein nationaler Konflikt zwischen Polen und Tschechen, dessen Kulmination der [[Polnisch-Tschechoslowakischer Grenzkrieg|Polnisch-Tschechoslowakische Grenzkrieg]] im Jahr 1919 war. [[Petr Bezruč]] popularisierte in den &amp;#039;&amp;#039;Schlesischen Liedern&amp;#039;&amp;#039; die Theorie der &amp;#039;&amp;#039;polonisierten Mährer&amp;#039;&amp;#039; und die tschechischen Aktivisten behaupteten damals, dass eigentlich die mährische Sprache verständlicher als die polnische Literatursprache für die örtlichen Schlesier sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Śląsk Cieszyński od Wiosny Ludów..., 2013, S. 53.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juni 1920 legte der Botschafterrat der Siegermächte ohne Durchführung einer Volksabstimmung den Grenzverlauf fest. Dies trennte das Gebiet der Mundarten zwischen Polen und der Tschechoslowakei. Auf der polnischen Seite näherten sie sich wegen der größeren linguistischen Verwandtschaft immer näher der polnischen Standardsprache an,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 282&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan, 1996, S. 159–161&amp;lt;/ref&amp;gt; aber es wurden auch einige neue Einflüsse des oberschlesischen Dialektes beobachtet (z.&amp;amp;nbsp;B. teilweise Verdrängung vom Wort &amp;#039;&amp;#039;fajka&amp;#039;&amp;#039;, dt. &amp;#039;&amp;#039;Zigarette&amp;#039;&amp;#039;, durch das oberschlesische &amp;#039;&amp;#039;cygaretla&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;Zbigniew Greń: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/37789284/Wp%C5%82ywy_g%C3%B3rno%C5%9Bl%C4%85skie_na_dialekty_cieszy%C5%84skie Wpływy górnośląskie na dialekty cieszyńskie]&amp;#039;&amp;#039; [Oberschlesische Einflusse auf die Teschener Dialekte], 2001&amp;lt;/ref&amp;gt; während auf der tschechoslowakischen bzw. tschechischen Seite die Mundarten immer mehr unter Einfluss der tschechischen Sprache kamen, hauptsächlich zum [[Syntax]] und [[Wortschatz|Lexikon]]&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan, 1996, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; z.&amp;amp;nbsp;B. wurden viele neue Entlehnungen aus der Tschechischen benutzt, die in Polen unbekannt sind. Generell sind jedoch die Teschener Mundarten auf der tschechischen Seite im besseren Stand erhalten als in Polen, besonders als alltägliche Hauptsprache der regionalen polnischen Minderheit, oft in den Ämtern oder in den Unterhaltungen mit dem Arzt, oder dem Lehrer benutzt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gorolski Święto 2019 - alcohol sign.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Keine Ausgabe von Alkohol an Jugendliche unter 18 Jahren&amp;#039;&amp;#039; im Tschechischen (links oben und rechts unten) und im Teschener Dialekt (links unten und rechts oben), &amp;#039;&amp;#039;Gorolski Święto&amp;#039;&amp;#039;, eine Fest der polnischen Minderheit im Olsagebiet, [[Jablunkov]], 2019]]&lt;br /&gt;
Erst im Jahr 1974 wurde der Teschener Dialekt von Stanisław Bąk als ein separater Unterdialekt definiert. Dem folgten Alfred Zaręba (Zaremba, 1988) und Bogusław Wyderka (2010). In den 1990er begann die Debatte über die Selbstständigkeit der vorgeschlagenen schlesischen Sprache.&amp;lt;ref name=rybka&amp;gt;{{Literatur|Autor=Piotr Rybka|Datum=2017|Titel=Gwarowa wymowa mieszkańców Górnego Śląska w ujęciu akustycznym|Kapitel=Śląszczyzna w badaniach lingwistycznych|Verlag=[[Schlesische Universität|Uniwersytet Śląski w Katowicach]]. Wydział Filologiczny. Instytut Języka Polskiego|Online=[http://www.sbc.org.pl/Content/276325/praca_doktorska_Piotr_Rybka.pdf Online]|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Oberschlesien gab es viele Bemühungen der Standardisierung der Sprache, darunter z.&amp;amp;nbsp;B. neue Alphabete, die auch die Teschener Mundarten mit einbezogen. Diese Bewegung ist im Teschener Schlesien viel schwächer, sowohl auf der polnischen, wie auch auf der tschechischen Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;Zbigniew Greń: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.academia.edu/38140372/Identity_at_the_Borders_of_Closely-Related_Ethnic_Groups_in_the_Silesia_Region Identity at the Borders of Closely-Related Ethnic Groups in the Silesia Region]&amp;#039;&amp;#039;, 2017, S. 102.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Benutzung der polnischen Schreibweise bzw. des Alphabets wurde u.&amp;amp;nbsp;a. von Adolf Fierla, Paweł Kubisz, Jerzy Rucki, Władysław Młynek, Józef Ondrusz, Karol Piegza, Adam Wawrosz und Aniela Kupiec lang etabliert, die ihre Werke als Teile der polnischen Tradition betrachteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan, 1996 S. 154&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der tschechischen Seite wurde jedoch der Dialekt immer mehr in der tschechischen Schreibweise geschrieben (Beispiel: &amp;#039;&amp;#039;poczkej na mie&amp;#039;&amp;#039; [warte auf mich] in der polnischen Schreibweise vs. &amp;#039;&amp;#039;počkej na mě&amp;#039;&amp;#039; in der tschechischen). Die tschechischen Linguisten in den letzten Jahrzehnten gaben die Klassifizierung der Mundarten im Olsagebiet als &amp;#039;&amp;#039;Ostlasisch&amp;#039;&amp;#039; auf, aber setzten die Forschung unabhängig von den Dialekten in Polen fort und häufiger unterstreichen sie ihren &amp;#039;&amp;#039;gemischten polnisch-tschechischen Charakter&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Hannan, 1996, S. 85–86.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://ls78.sweb.cz/ponaszymu.htm Eine tschechische Seite über den Dialekt]&amp;lt;/ref&amp;gt; nahelegend, dass sie gleichzeitig zu beiden Sprachen gehören,&amp;lt;ref name=kajfosz/&amp;gt; und vereinigen alle Nationalitäten im Olsagebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Jiří Nekvapil, Marián Sloboda, Petr Wagner: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.researchgate.net/profile/Jiri_Nekvapil/publication/47039393_Mnohojazycnost_v_Ceske_republice_zakladni_informace_Multilingualism_in_the_Czech_Republic_basic_information/links/566899a308ae8d6928fbc093.pdf Multilingualism in the Czech Republic]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 1000&amp;amp;nbsp;kB), Nakladatelství Lidové Noviny, S. 94–95.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die moderne Entwicklung der Teschener Mundarten auf der tschechischen Seite kann auch mit der ukrainisch-russischen Mischsprache [[Surschyk]] verglichen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zu umliegenden Sprachen ==&lt;br /&gt;
=== Tschechisch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Rückbildung von Nasalvokalen (meist zerlegt),&amp;lt;ref&amp;gt;Słownik gwarowy..., 2010, s. 28&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–64&amp;lt;/ref&amp;gt; z. B. &amp;#039;&amp;#039;dómb&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;kónsek&amp;#039;&amp;#039; &amp;quot;Eiche/Stück&amp;quot; vs. poln. &amp;#039;&amp;#039;dąb&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;kąsek&amp;#039;&amp;#039; und tsch. &amp;#039;&amp;#039;dub&amp;#039;&amp;#039;, selten in rudimentärer Form wie in &amp;#039;&amp;#039;kousek&amp;#039;&amp;#039;; in den ältesten Quellen wurden sie u.&amp;amp;nbsp;a. als -am-, -an- geschrieben und folgten der urkundlichen Entwicklung im Rest Polens, z.&amp;amp;nbsp;B. on//om &amp;gt; un//um und ę//em &amp;gt; ym//im, aber wurden später im Gegensatz zum Standardpolnischen zerlegt.&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erhaltung des Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;g&amp;#039;&amp;#039; (tsch. &amp;#039;&amp;#039;h&amp;#039;&amp;#039;, seltener &amp;#039;&amp;#039;k&amp;#039;&amp;#039;),&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 64–65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anwesenheit der &amp;#039;&amp;#039;weichen Konsonanten&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;ś&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ź&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;ć&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;dź&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 65–68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Erhaltung des Konsonanten &amp;#039;&amp;#039;dz&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 68–70&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Vokal &amp;#039;&amp;#039;ó&amp;#039;&amp;#039;, als das Resultat der Entwicklung &amp;#039;&amp;#039;o&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;ó&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;é&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;y&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 70–73&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Konsonant &amp;#039;&amp;#039;ł&amp;#039;&amp;#039;, dokumentiert mit der Entwicklung &amp;#039;&amp;#039;ł&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;u&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 73–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Anderer Umfang der Dispalatalisierung (siehe auch [[siakanie]]) und [[Palatalisierung]] in den Gruppen &amp;#039;&amp;#039;n&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;p&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;b&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;v&amp;#039;&amp;#039;... + &amp;#039;&amp;#039;e&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 75–76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Polnische Vokalumlautung]],&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Abwesenheit der [[Tschechische Vokalumlautung|tschechischen Vokalumlautung]],&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Polnische Entwicklung der Gruppen *&amp;#039;&amp;#039;tort&amp;#039;&amp;#039; und *&amp;#039;&amp;#039;tolt&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 76&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Abwesenheit der tschechischen Änderung &amp;#039;&amp;#039;šč&amp;#039;&amp;#039;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;šť&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 78&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Andere Entwicklung der [[Sonant]]en &amp;#039;&amp;#039;r&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;l&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Z. Greń, 2000, S. 60–61, 77&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Betonung auf der [[Pänultima]], wie in der polnischen Sprache;&lt;br /&gt;
* alle Vokale sind kurz, wie in der polnischen Sprache,&lt;br /&gt;
* [[Iterativ (Grammatik)|Iterativa]] auf &amp;#039;&amp;#039;-ować&amp;#039;&amp;#039; (in der tschechischen Schriftsprache &amp;#039;&amp;#039;-ávat&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slowakisch ===&lt;br /&gt;
* der Laut &amp;#039;&amp;#039;rz/ř&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oberschlesisch ===&lt;br /&gt;
* Umfang der Vokale,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Piotr Rybka|Datum=2017|Titel=Gwarowa wymowa mieszkańców Górnego Śląska w ujęciu akustycznym|Kapitel=Fonetyka gwar śląskich|Verlag=[[Schlesische Universität|Uniwersytet Śląski w Katowicach]]. Wydział Filologiczny. Instytut Języka Polskiego|Online=[http://www.sbc.org.pl/Content/276325/praca_doktorska_Piotr_Rybka.pdf Online]|Sprache=pl}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Andere [[Flexion]], z. B. &amp;#039;&amp;#039;idym spatki przez tóm wode&amp;#039;&amp;#039; (Ich gehe durch das Wasser zurück) vs. oberschles. &amp;#039;&amp;#039;ida(m) nazod bez ta woda&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Wortschatz, weniger deutsche und mehr tschechische Entlehnungen (z.&amp;amp;nbsp;B. &amp;#039;&amp;#039;spatki&amp;#039;&amp;#039; – zurück, tsch. &amp;#039;&amp;#039;zpátky&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einige Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
=== Morphologie ===&lt;br /&gt;
* Iterativa auf &amp;#039;&amp;#039;-ować&amp;#039;&amp;#039;, z. B. &amp;#039;&amp;#039;słychować-słychujym&amp;#039;&amp;#039; (ich pflege zu hören), in der tsch. Schriftsprache mit festem Infix &amp;#039;&amp;#039;slýchávat-slýchávám&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Syntax ===&lt;br /&gt;
* teilweise nichtkongruentes [[Possessivperfekt]], z. B. &amp;#039;&amp;#039;my tam mieli nojynte takóm małóm kuczym&amp;#039;&amp;#039; (wir hatten dort ein kleines Haus gemietet),&lt;br /&gt;
* finites Verb tendenziell an der zweiten Position (im Hauptsatz), andere Teile des Prädikats am Ende des Satzes, z. B. &amp;#039;&amp;#039;joch był uż downo przijdzóny&amp;#039;&amp;#039; (ich war längst gekommen),&lt;br /&gt;
* Endstellung des finiten Verbs im Nebensatz, z. B. &amp;#039;&amp;#039;joch myślała, że ón padńóny je&amp;#039;&amp;#039; (ich dachte, dass er gefallen sei),&lt;br /&gt;
* pleonastisches Pronomen beim (kontextgebundenen) Subjekt, z. B. &amp;#039;&amp;#039;ón owčoř ńechćoł odynść/ón owczorz niechciół odyńść&amp;#039;&amp;#039; (der Schäfer wollte nicht weggehen),&lt;br /&gt;
* formales Subjekt unpersönlicher Sätze, z. B. &amp;#039;&amp;#039;óno to nima taki proste&amp;#039;&amp;#039; (es ist nicht so einfach),&lt;br /&gt;
* Perfekt intransitiver Verben mit PPP, z. B. &amp;#039;&amp;#039;śiostra je už póńdzóno/siostra je uż póńdzióno&amp;#039;&amp;#039; (die Schwester ist schon weggegangen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wortschatz ===&lt;br /&gt;
* viele Gemeinsamkeiten mit den lachischen Mundarten des Tschechischen.&lt;br /&gt;
* die zahlreiche Lehnwörter aus der deutschen Sprache stammen überwiegend aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=Gren33/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textbeispiel ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Hladoł jo to miejsco dość długo. Na kóniec jo prziszoł wczasi. Tam jo se też zeznómił ze Zuzanóm. Prawie my chcieli iść hore, jak zaźnioł hróm.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsch:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Ich suchte den Ort ziemlich lange. Schlussendlich kam ich früher. Dort lernte ich auch Susanne kennen. Wir wollten eben hinaufgehen, als ein Donner ergrollte..}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Polnische Dialekte|Polnischer Dialekt]] (Schlesisch):&lt;br /&gt;
{{Zitat|Szukołch tyn plac dojś dugo, yntlich prziszołch wcześni, tam żech sie poznoł ze Zuzom, prawie chcieli my iś na góra, jak doł  sie s&amp;#039;&amp;#039;ł&amp;#039;&amp;#039;ysze&amp;#039;&amp;#039;ć grzmot&amp;#039;&amp;#039;..}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Polnisch:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Szukałem tego miejsca dość długo, w końcu przyszedłem wcześniej. Tam poznałem Zuzannę, chcieliśmy właśnie iść na górę, kiedy zagrzmiał grom..}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tschechisch:&lt;br /&gt;
{{Zitat|Hledal jsem to místo dost dlouho. Nakonec jsem přišel dříve. Tam jsem se též seznámil se Zuzanou. Právě jsme chtěli jít nahoru, když uhodil hrom..}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  | Autor = Zbigniew Greń&lt;br /&gt;
  | Titel = Śląsk Cieszyński. Dziedzictwo językowe&lt;br /&gt;
  | Verlag =  Towarzystwo Naukowe Warszawskie. Instytut Slawistyki [[Polska Akademia Nauk|Polskiej Akademii Nauk]]&lt;br /&gt;
  | Datum = 2000&lt;br /&gt;
  | Ort = Warszawa&lt;br /&gt;
  | ISBN = 83-86619-09-0 &lt;br /&gt;
  | Sprache = pl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
  | Autor = Kevin Hannan&lt;br /&gt;
  | Titel = Borders of Language and Identity in Teschen Silesia&lt;br /&gt;
  | Verlag = Peter Lang&lt;br /&gt;
  | Datum = 1996&lt;br /&gt;
  | Ort = New York&lt;br /&gt;
  | ISBN = 0-8204-3365-9 &lt;br /&gt;
  | Sprache = en}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor = Jadwiga Wronicz (u.&amp;amp;nbsp;a.)|Titel = Słownik gwarowy Śląska Cieszyńskiego. Wydanie drugie, poprawione i rozszerzone| Verlag = Galeria &amp;quot;Na Gojach&amp;quot;| Ort = Ustroń| Jahr = 2010| ISBN = 978-83-60551-28-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Robert Mrózek |Titel=Nazwy miejscowe dawnego Śląska Cieszyńskiego &amp;lt;!--Orstnamen im ehemaligen Teschener Schlesien--&amp;gt;|Verlag=[[Schlesische Universität|Uniwersytet Śląski w Katowicach]] |Ort=Katowice |Datum=1984 |ISSN=0208-6336 |Seiten=58 |Sprache=pl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gwaracieszynska.pl/ Eine polnische Seite über den Dialekt, nur im Dialekt] ([https://www.youtube.com/channel/UCZNdNagFyFa2Jc2F5ZYBOqw/videos YouTube Channel der Webseite mit Erzählungen im Dialekt])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polnische Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Schlesien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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