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	<title>Terzine - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T03:19:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terzine&amp;diff=131856&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A02:810D:A480:F58:E8CC:E363:6B1B:549: Ergänzung einer Flexionsendung</title>
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		<updated>2023-11-21T21:11:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ergänzung einer Flexionsendung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die Terzine ist eine gereimte und aus beliebig vielen [[Strophe]]n bestehende [[Gedichtform]] italienischer Herkunft. Jede Terzinen-Strophe besteht aus drei Versen. In &amp;#039;&amp;#039;Terzine&amp;#039;&amp;#039; steckt das italienische Wort &amp;#039;&amp;#039;terzo&amp;#039;&amp;#039; „dritter“, womit auf das strukturierende Prinzip dieser Gedichtform verwiesen ist.[[Datei:DanteFresco.jpg|mini|Dante Alighieri, Erfinder der Terzine]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Form ==&lt;br /&gt;
Der in der Terzine verwendete Vers ist der [[Endecasillabo]]. Eine Terzinen-Strophe besteht aus dreien solcher Verse und hat die Reimstruktur {{Reim|aba}}. Der innerhalb der ersten Strophe reimlose zweite Vers findet seine Reimentsprechung erst in der zweiten Strophe, deren Reimschema {{Reim|bcb}} lautet, und nach diesem Muster reimen dann alle weiteren Strophen, ehe am Ende des Gedichts ein einzelner Schlussvers mit dem mittleren Vers der letzten Strophe reimt: {{Reim|cdc, ded, … yzy, z}}. Die letzten vier Verse kann man dabei als reguläre Terzinen-Strophe mit anschließendem Schlussvers, aber auch als eine vierzeilige Strophe mit [[Kreuzreim]] {{Reim|cdc, ded, … yzyz}} verstehen und darstellen. Da jeweils ein Reim erst in der Folgestrophe fortgesetzt wird, entwickelt sich eine innere Dynamik. Es gibt keine vorgegebene Strophenzahl; die Terzine zeichnet sich dadurch aus, dass sie immer weiter fließt und erst durch den Schlussvers zur Ruhe kommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Deutschen wird als Vers der [[Jambischer Fünfheber|jambische Fünfheber]] verwendet. Im Gegensatz zum italienischen Vorbild können die Versausgänge sowohl weiblich-unbetont als auch männlich-betont sein; zumeist wird aber die ursprüngliche Form verwendet, also nur weiblich-unbetont schließende Verse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Hugo von Hofmannsthal]]  stammt eine Gruppe von vier [[Gedichte in Terzinen|Gedichten in Terzinen]], deren zweites so lautet:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Die Stunden! wo wir auf das helle Blauen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Des Meeres starren und den Tod verstehn,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;So leicht und feierlich und ohne Grauen,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|A&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|4&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Wie kleine Mädchen, die sehr blass aussehn,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|5&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Mit großen Augen, und die immer frieren,&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|6&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;An einem Abend stumm vor sich hinsehn&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|B&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|7&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Und wissen, dass das Leben jetzt aus ihren&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|8&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Schlaftrunknen Gliedern still hinüberfließt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;In Bäum und Gras, und sich matt lächelnd zieren&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|C&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schlussvers:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|10&lt;br /&gt;
|&amp;#039;&amp;#039;Wie eine Heilige, die ihr Blut vergießt.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|D&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literaturhistorische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Terzine sind in der Forschung heute umstritten. Als Erfinder der Form gilt [[Dante Alighieri]], jedoch ist dies nicht eindeutig belegt. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Divina Commedia]]&amp;#039;&amp;#039; sei das erste Werk, das aus Terzinen besteht; doch auch italienische Humanisten prägten die Gedichtform im 14. Jahrhundert maßgeblich, so beispielsweise [[Francesco Petrarca]] oder auch [[Giovanni Boccaccio]]. Die Terzine hat im [[Humanismus]] vor allem didaktische Absichten, sie tadelt oder lobt. Sie wird jedoch auch in der [[Satire]] verwendet, beispielsweise von [[Salvator Rosa]]. In Italien verschwindet die Form für einige Jahrhunderte fast gänzlich und wird erst im 19. Jahrhundert durch [[Giovanni Pascoli]] und [[Gabriele D’Annunzio]] wiederbelebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschsprachige Vertreter ==&lt;br /&gt;
Die Terzine wurde von [[Paul Melissus]] in die deutsche Dichtung eingeführt. Im 17. Jahrhundert wurde sie von [[Martin Opitz]] und [[Hans Aßmann Freiherr von Abschatz]] benutzt, eigentlich in Gebrauch kam die Terzine aber erst im Zuge der Dante-Rezeption der [[Romantik]] und wurde danach in verschiedener Weise und in verschiedenen Gattungen verwendet, unter anderem auch im Drama (ein Beispiel findet sich in [[August von Platen-Hallermünde|August von Platens]] &amp;#039;&amp;#039;Der romantische Ödipus&amp;#039;&amp;#039;). [[Johann Wolfgang Goethe]], der der Form erst skeptisch gegenüberstand, schrieb 1826 &amp;#039;&amp;#039;[[Bei Betrachtung von Schillers Schädel]]&amp;#039;&amp;#039; und gab damit das Vorbild für zahlreiche andere nachdenkliche Betrachtungen in Terzinenform. Eine andere inhaltliche Linie begann mit [[Adelbert von Chamisso]], nach dessen Vorbild (zwischen 1827 und 1838 unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Die Ruine&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Rede des alten Kriegers Bunte-Schlange&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Der Geist der Mutter&amp;#039;&amp;#039;) die Terzine für Balladen und poetische Erzählungen genutzt wurde. Noch vor Chamisso hatte [[Friedrich Rückert]] zwischen 1812 und 1817 bedeutende Terzinen-Dichtungen dieser Art geschrieben (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;Edelstein und Perle&amp;#039;&amp;#039; 1–22); ein späterer Vertreter der epischen Terzine ist [[Gerhart Hauptmann]]s &amp;#039;&amp;#039;Der große Traum&amp;#039;&amp;#039;, ein 1942 abgeschlossenes Terzinen-Epos in 22 Gesängen, während in [[Detlev von Liliencron]]s &amp;#039;&amp;#039;Poggfred. Ein kunterbuntes Epos in 29 Kantussen&amp;#039;&amp;#039; in Terzinen geschriebene Teile mit Teilen in anderen Versformen (oft [[Stanze]]n) wechseln. [[Friedrich Raßmann]] hat in &amp;#039;&amp;#039;Winkelmann an Arcangeli&amp;#039;&amp;#039; die Terzine für eine Heroide genutzt; für die Terzinen-[[Epistel]] allgemein gibt [[August von Platen-Hallermünde|August von Platen]] mit &amp;#039;&amp;#039;An Gustav Jacobs&amp;#039;&amp;#039; ein Beispiel. [[Paul Heyse]] verfasste in &amp;#039;&amp;#039;Der Salamander. Ein Reisetagebuch&amp;#039;&amp;#039; die einzelnen Tagebucheinträge in Terzinen. Auch für Widmungs- und Festgedichte wurde häufig die Terzinenform gewählt; im Kontext des [[Fin de Siècle]] wurde die Terzine unter anderem von Hugo von Hofmannsthal aufgegriffen. In neuerer Zeit hat [[Robert Gernhardt]] sich in Bezug auf Hofmannsthals berühmte Terzine &amp;quot;Über Vergänglichkeit&amp;quot; der Form parodistisch bedient in seinen &amp;#039;&amp;#039;Terzinen über die Vergesslichkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Gernhardt: Gesammelte Gedichte 1954–2004, 3. Auflage, Fischer, Frankfurt am Main 2006, S. 113.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eigenständig hat Gernhardt die Terzine in &amp;#039;&amp;#039;DU&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Gernhardt: Gesammelte Gedichte 1954–2004, 3. Auflage, Fischer, Frankfurt am Main 2006, S. 179–180.&amp;lt;/ref&amp;gt; verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gelegentlich wurde die Terzinen-Form in der deutschen Dichtung auch abgewandelt: [[Bertolt Brecht]] beginnt &amp;#039;&amp;#039;Die Liebenden&amp;#039;&amp;#039; mit fünf Terzinen-Strophen, nutzt dann aber für den Schluss des Gedichts davon abweichende Vers- und Reimformen; [[Rainer Maria Rilke]] wählt für &amp;#039;&amp;#039;Die Aschanti&amp;#039;&amp;#039; statt des jambischen den trochäischen Fünfheber und schließt an vier Terzinenstrophen samt Schlussvers einen doppelt kreuzgereimten Achtzeiler an; [[Josef Weinheber]] gestaltet &amp;#039;&amp;#039;An eine Tote&amp;#039;&amp;#039; in daktylischen Fünfhebern (unter Einschluss zweier Sechsheber), in die gelegentlich Trochäen eingemischt sind. Ungewöhnlich behandelt [[Ludwig Braunfels]], der auch eigentliche Terzinen geschrieben hat (&amp;#039;&amp;#039;Das Recht auf Korsika&amp;#039;&amp;#039;), die Form in &amp;#039;&amp;#039;Des Knaben Reichtum&amp;#039;&amp;#039;, indem er an jede Terzinenstrophe noch einen [[Kehrreim]] anfügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Reimschema ist abgewandelt worden, vor allem in kürzeren Terzinen-Gedichten; [[Hugo Salus]] nimmt in &amp;#039;&amp;#039;Terzinen&amp;#039;&amp;#039; den Reim der ersten Strophe in der letzten Strophe und im Schlussvers wieder auf, das Reimschema lautet: {{Reim|aba, bcb, cdc, eae, a}}. Das Gedicht schließt dabei auf das Wort &amp;quot;Terzinen&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;Mein Auge schwelgte in die blaue Weite,&lt;br /&gt;
Jetzt wallt es talwärts mit den Serpentinen;&lt;br /&gt;
Mein Herz gibt singend ihnen das Geleite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und steigt zu Tal in klingenden Terzinen.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selten wird auf den Schlussvers verzichtet; er fehlt zum Beispiel in August von Platens &amp;#039;&amp;#039;So hat das Glück mich bis hierher geleitet&amp;#039;&amp;#039;. Um einen Fuß verkürzt, also vierhebig, erscheint er in [[Ricarda Huch]]s &amp;#039;&amp;#039;Totenfeier I&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehr kurze Terzinen aus nur drei Terzinen-Strophen, was zusammen mit dem Schlussvers zehn Verse macht, sind nicht selten; Bei nur zwei Terzinen-Strophen samt Schlussvers kommt das eigentliche Ordnungsprinzip der Form aber nicht mehr recht zur Geltung. Ein Beispiel ist [[Wilhelm von Scholz]]’ &amp;#039;&amp;#039;Wandernde Stimme&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm von Scholz: Gesammelte Werke, Band 1, Gedichte, Hädecke, Stuttgart 1924, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;Durch Täler wandert meine Stimme Laut,&lt;br /&gt;
durch eines Abends kühles Dampfen schreit&amp;#039; ich,&lt;br /&gt;
der neblig über feuchten Wiesen graut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vors Auge die verworrene Seele breit&amp;#039; ich,&lt;br /&gt;
die mir unfriedenvoll die Brust erfüllt;&lt;br /&gt;
und über ihre dunklen Bilder gleit&amp;#039; ich,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die sie in sich zurücktrinkt und verhüllt.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denselben Aufbau, aber mit ausschließlich männlich-betonten Versschlüssen, wählt [[Christian Morgenstern]] in &amp;#039;&amp;#039;Evolution&amp;#039;&amp;#039;. Weitere kurze Sestinen finden sich in [[August Sturm]]s 52 Terzinen umfassenden Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Terzinen in Waffen&amp;#039;&amp;#039;, darunter auch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Frage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
Hat euch das tiefe Grauen nie gefasst:&lt;br /&gt;
Was ist das alles? Wie? Wozu? Woher?&lt;br /&gt;
Was rollt das alles in der wilden Hast?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann war euch auch das Leben fremd, nie schwer.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gedicht ist als Terzine nur noch durch das Schriftbild (Leerzeile nach dem dritten Vers) und den Zusammenhang (Bestandteil einer Terzinensammlung) erkennbar; der Aufbau ist der eines kreuzgereimten Vierzeilers.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internationale Vertreter ==&lt;br /&gt;
Die Terzine ist auch in den anderen europäischen Nationalliteraturen nachgebildet worden, so etwa von [[John Milton]], [[George Gordon Byron|Lord Byron]], [[William Carlos Williams]], [[T. S. Eliot]], [[Juan Boscán Almogávar|Juan Boscán]], [[Garcilaso de la Vega]], Andrés Fernández de Andrada, [[Stéphane Mallarmé]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Beispiele ==&lt;br /&gt;
Dante Alighieri, La divina comedia, Beginn&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.filosofico.net/ladivinacommedia.htm |titel=La divina comeddia |autor=Dante Alighieri |hrsg= |werk= |datum= |sprache=it |zugriff=2016-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;Nel mezzo del cammin di nostra vita&lt;br /&gt;
mi ritrovai per una selva oscura&lt;br /&gt;
ché la diritta via era smarrita.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahi quanto a dir qual era è cosa dura&lt;br /&gt;
esta selva selvaggia e aspra e forte&lt;br /&gt;
che nel pensier rinova la paura!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tant&amp;#039;è amara che poco è più morte;&lt;br /&gt;
ma per trattar del ben ch&amp;#039;i&amp;#039; vi trovai,&lt;br /&gt;
dirò de l&amp;#039;altre cose ch&amp;#039;i&amp;#039; v&amp;#039;ho scorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Io non so ben ridir com&amp;#039;i&amp;#039; v&amp;#039;intrai,&lt;br /&gt;
tant&amp;#039;era pien di sonno a quel punto&lt;br /&gt;
che la verace via abbandonai.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Percy Bysshe Shelley|Percey Shelley]], Ode to the West Wind (I)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.poetryfoundation.org/poems-and-poets/poems/detail/45134 |titel=Ode to the west wind |autor=Percy Shelley |hrsg= |werk= |datum= |sprache=en |zugriff=2016-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;O wild West Wind, thou breath of Autumn’s being,&lt;br /&gt;
Thou, from whose unseen presence the leaves dead&lt;br /&gt;
Are driven, like ghosts from an enchanter fleeing,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Yellow, and black, and pale, and hectic red,&lt;br /&gt;
Pestilence-stricken multitudes: O thou,&lt;br /&gt;
Who chariotest to their dark wintery bed&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
The winged seeds, where they lie cold and low,&lt;br /&gt;
Each like a corpse within its grave, until&lt;br /&gt;
Thine azure sister of the Spring shall blow&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Her clarion o&amp;#039;er the dreaming earth, and fill&lt;br /&gt;
(Driving sweet buds like flocks to feed in air)&lt;br /&gt;
With living hues and odours plain and hill:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wild Spirit, which art moving everywhere;&lt;br /&gt;
Destroyer and preserver; hear, oh, hear!&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Wolfgang Goethe, Bei Betrachtung von Schillers Schädel, V1-V9&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.projekt-gutenberg.org/goethe/gedichte/chap254.html |titel=Bei Betrachtung von Schillers Schädel |autor=Johann Wolfgang von Goethe |hrsg= |werk= |datum= |sprache=de |zugriff=2016-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem style=&amp;quot;margin-left:2em;font-style:italic;&amp;quot;&amp;gt;Im ernsten Beinhaus war’s, wo ich beschaute&lt;br /&gt;
Wie Schädel Schädeln angeordnet passten;&lt;br /&gt;
Die alte Zeit gedacht’ ich, die ergraute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stehn in Reih’ geklemmt’ die sonst sich hassten,&lt;br /&gt;
Und derbe Knochen, die sich tödlich schlugen,&lt;br /&gt;
Sie liegen kreuzweis, zahm allhier zu rasten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entrenkte Schulterblätter! was sie trugen&lt;br /&gt;
Fragt niemand mehr, und zierlich tät&amp;#039;ge Glieder,&lt;br /&gt;
Die Hand, der Fuß, zerstreut aus Lebensfugen.&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
*[[Terzanelle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Joachim Frank]]: Handbuch der deutschen Strophenformen. Hanser, München &amp;amp; Wien 1980, S. 64–69.&lt;br /&gt;
* Bernheim, Roger: Die Terzine in der deutschen Dichtung von Goethe bis Hofmannsthal. Düsseldorf 1954.&lt;br /&gt;
* [[Dieter Burdorf|Burdorf, Dieter]]: Einführung in die Gedichtanalyse, Stuttgart 1995, S. 104–106.&lt;br /&gt;
* [[Pia-Elisabeth Leuschner|Leuschner, Pia-Elisabeth]]: Terzine. In: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft. Neubearbeitung des Reallexikons der deutschen Literaturwissenschaft. Bd. 3. Hrsg. von [[Jan-Dirk Müller]] u.&amp;amp;nbsp;a. Berlin, Berlin und New York 2003, S. 590–592.&lt;br /&gt;
* Otto Knörrich: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon lyrischer Formen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 479). 2., überarbeitete Auflage. Kröner, Stuttgart 2005, ISBN 3-520-47902-8, S. 235–237.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Strophe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>2A02:810D:A480:F58:E8CC:E363:6B1B:549</name></author>
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