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	<title>Terrorherrschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Serols: Änderungen von ~2026-23573-41 (Diskussion) rückgängig gemacht (HG) (3.4.13)</title>
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		<updated>2026-04-17T17:15:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-23573-41&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-23573-41&quot;&gt;~2026-23573-41&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-23573-41&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-23573-41 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) rückgängig gemacht (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:James Gillray Pinnacle of Liberty.jpeg|mini|hochkant=1.2|[[Karikatur]] auf die Schreckensherrschaft von [[James Gillray]] (1793): „Der Zenit des französischen Ruhms: Der Gipfel der Freiheit. Religion, Gerechtigkeit, Treue und all ihr Schreckgespenster unaufgeklärter Geister, lebt wohl!“]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terrorherrschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schreckensherrschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{frS|la Terreur |de=der Schrecken}}) wird die Phase der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] von Anfang Juni 1793 bis Ende Juli 1794 bezeichnet, in der alle, die verdächtigt wurden, Gegner der Revolution zu sein, brutal unterdrückt wurden. Die Terrorherrschaft war ein Element der [[Diktatur]] des zwölfköpfigen [[Wohlfahrtsausschuss]]es, der zuerst von [[Georges Danton]] und dann von [[Maximilien de Robespierre]] dominiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Schätzung kostete der Terror 25.000 bis 40.000 Menschen das Leben. Darin sind die hohen Opferzahlen, die sich etwa aus der Niederschlagung des [[Aufstand der Vendée|Aufstands in der Vendée]] ergaben, nicht vollständig enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Datierung ==&lt;br /&gt;
Für den Beginn der Terrorherrschaft werden in der Forschung unterschiedliche Daten genannt. Jean-François Fayard unterscheidet zwei Phasen des Terrors: Die erste vom [[Tuileriensturm]] am 10. August 1792, der zum Sturz [[Ludwig XVI.|Ludwigs XVI.]] führte, bis zum Zusammentritt des [[Nationalkonvent]]s und der Ausrufung der Republik am 21. September 1792. Die zweite Phase des Terrors lässt er mit dem [[Aufstand der Pariser Sansculotten (Mai–Juni 1793)|Aufstand der Pariser Sansculotten gegen den Konvent]] vom 31. Mai bis 2. Juni 1793 und dem Sturz der [[Girondisten]] beginnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-François Fayard: &amp;#039;&amp;#039;Terreur.&amp;#039;&amp;#039; In: derselbe, [[Jean Tulard]], Alfred Fierro: &amp;#039;&amp;#039;Histoire et dictionnaire de la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Robert Laffont, Paris 1987, S. 1113.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Hans-Ulrich Thamer]] nennt den Eintritt Robespierres in den Wohlfahrtsausschuss am 27. Juli 1793 als Beginn.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Thamer: &amp;#039;&amp;#039;Die Französische Revolution&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2009, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren Höhepunkt erreichte die &amp;#039;&amp;#039;terreur&amp;#039;&amp;#039; im Juni und Juli 1794; diese Zeit wird auch als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Der Große Terror&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (frz. {{lang|fr|&amp;#039;&amp;#039;la Grande Terreur&amp;#039;&amp;#039;}}) bezeichnet. Sie fand ein Ende mit der Verhaftung und Hinrichtung Robespierres und der Machtübernahme der [[Thermidorianer]] am [[9. Thermidor]] II (27. Juli 1794).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ursachen und Bedingungen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Robespierre.jpg|mini|hochkant=0.8|Maximilien de Robespierre, um 1790, anonymes Porträt ([[Musée Carnavalet]])]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Einführung der [[Assignat]]en litt Frankreich unter einer schweren Inflation, was vor allem die ärmeren Bevölkerungsschichten in Paris betraf. Die [[Sansculotten]] forderten deshalb Preisgesetze, doch die regierenden Girondisten weigerten sich. Daraufhin kam es zum [[Aufstand der Pariser Sansculotten vom 31. Mai bis zum 2. Juni 1793]], der die Regierung stürzte. Die Wirtschaftspolitik musste sich von nun an den Hauptzielen der Regierung – Ausrüstung der Armee und Überwindung der Hungersnot – völlig unterordnen. Zu diesem Zweck wurden [[Höchstpreis]]e, das sogenannte [[Maximumgesetz|Maximum]] &amp;#039;&amp;#039;(maximum général)&amp;#039;&amp;#039;, auf die wichtigsten Waren festgesetzt. Dadurch konnten die staatlichen Aufkäufer billiges Getreide für die Armee erwerben. Zu den relativ niedrigen Preisen konnten sich die Armen ausreichend versorgen. Die Pariser gehörten deshalb zu den Unterstützern der Terrorherrschaft. Es entstand aber auch das Problem des [[Schwarzmarkt]]es. Der Wohlfahrtsausschuss kämpfte mit drakonischen Maßnahmen dagegen an, indem er die Todesstrafe gegen „Horter“ und „Wucherer“ festlegte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Nationalkonvent]] beschloss am 5. September 1793 unter dem Druck der [[Septemberbewegung]], die das Gebäude besetzt hielt, die Einführung von Terrormaßnahmen zur Unterdrückung aller „konterrevolutionären“ Aktivitäten. Etwa 21.000 „Überwachungsausschüsse“ wurden gebildet. Das [[Revolutionstribunal]] führte als Gerichtshof die Prozesse gegen politische Angeklagte. Gegen seine Urteile war keine Berufung möglich. Ähnliche Tribunale gab es auch in den Provinzen. Gemeinsam mit dem Wohlfahrtsausschuss beriet sich wöchentlich der [[Sicherheitsausschuss]]. Dieser beauftragte die Revolutionskomitees mit der listenmäßigen Erfassung von verdächtigen Personen. Am 17. September 1793 wurde das [[Gesetz über die Verdächtigen]] beschlossen: [[Französischer Adel#Französische Revolution|Adlige]], ehemalige Beamte des [[Ancien Régime]]s, [[Spekulation (Wirtschaft)|Spekulanten]], heimgekehrte Emigranten und überhaupt alle, die nicht Gewähr boten, jederzeit für die Revolution einzustehen, wurden auf eigene Kosten unbefristet in Haft genommen. Dies betraf zwischen 300.000 und 800.000 Personen, also 1–4 % der Bevölkerung Frankreichs.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gilbert Ziebura]]: &amp;#039;&amp;#039;Frankreich von der Großen Revolution bis zum Sturz Napoleons III 1789–1870&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Walter Bußmann (Historiker)|Walter Bußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der europäischen Geschichte&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Europa von der Französischen Revolution bis zu den nationalstaatlichen Bewegungen des 19. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;. Klett-Cotta, Stuttgart 1981, S. 217.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Gesetz vom 22. Prairial]] vom 10. Juni 1794 begann die &amp;#039;&amp;#039;Grande Terreur&amp;#039;&amp;#039;: Die Todesstrafe wurde gegen alle „[[Volksfeind|Feinde des Volkes]]“ verbindlich festgeschrieben. Die vage Definition öffnete der Denunziation Tür und Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Robespierre rechtfertigte den Terror mit seinem Ziel, der Tugend. In einem „Tugendstaat“ seien „das Volk durch Vernunft zu leiten und die Feinde des Volkes durch &amp;#039;&amp;#039;terreur&amp;#039;&amp;#039; zu beherrschen“, erklärte er am 5. Februar 1794 vor dem Nationalkonvent:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Der Terror ist nichts anderes als unmittelbare, strenge, unbeugsame Gerechtigkeit; er ist also Ausfluss der Tugend; er ist weniger ein besonderes Prinzip als eine Konsequenz des allgemeinen Prinzips der [[Demokratie]], angewendet auf die dringendsten Bedürfnisse des Vaterlandes.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;« [[s:fr:Œuvres de Robespierre/Sur les principes de morale politique|La terreur n’est autre chose que la justice prompte, sévère, inflexible; elle est donc une émanation de la vertu; elle est moins un principe particulier, qu’une conséquence du principe général de la démocratie, appliqué aux plus pressants besoins de la patrie]] » – [[Wikisource]] (französisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn die Republik von innen und von außen bedroht sei, bedürfe es des Schreckens, „ohne den die Tugend ohnmächtig ist.“ Die Radikalisierung und Brutalisierung der französischen Revolution wurde mit [[Erster Koalitionskrieg|dem Ersten Koalitionskrieg]], der seit 1792 von [[Österreich]] und [[Königreich Preußen|Preußen]], dann auch von [[Königreich Großbritannien|Großbritannien]] zur Rettung der französischen und zur Verteidigung der eigenen Monarchien geführt wurde, sowie durch innere Aufstände gesteigert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Opfer ==&lt;br /&gt;
=== Opfergruppen ===&lt;br /&gt;
Dem Terror zum Opfer fielen ganz unterschiedliche Gruppen. Zum einen standen diejenigen [[Priester (Christentum)|Priester]], die sich weigerten, den [[Zivilverfassung des Klerus#Reaktionen|Eid auf die Verfassung]] zu leisten, im Fokus der Revolutionstribunale. Auch Adlige und zurückgekehrte Emigranten wurden als Feinde der Revolution angeklagt. Geschäftsleute und allgemein alle Wohlhabenden, denen unterstellt wurde, gegen das Preismaximum zu verstoßen, wurden guillotiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Jean-François Fayard: &amp;#039;&amp;#039;Terreur&amp;#039;&amp;#039;. In: derselbe, [[Jean Tulard]], Alfred Fierro: &amp;#039;&amp;#039;Histoire et dictionnaire de la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Robert Laffont, Paris 1987, S. 1113.&amp;lt;/ref&amp;gt; Als ihre Interessenvertreter wurden die wirtschaftsliberalen Girondisten angesehen und ebenfalls verfolgt. Zu ihnen gehörte auch [[Charlotte Corday]], die am 13. Juli 1793 [[Jean-Paul Marat]] ermordet hatte. Auch gegen Robespierre und [[Jean-Marie Collot d’Herbois]] gab es Mordversuche. Die Attentäter und ihre realen und vermuteten Hintermänner wurden zum Tode verurteilt. Zu Massenhinrichtungen von Abtrünnigen (oft durch Ertränken) kam es in [[Lyon#Neuzeit|Lyon]], in [[Belagerung von Toulon (1793)#Folgen|Toulon]] oder der [[Aufstand der Vendée|Vendée]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hans-Ulrich Thamer]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Französische Revolution.&amp;#039;&amp;#039; 4., durchgesehene Auflage, Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-50847-9, S. 82.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald wurden auch radikale Befürworter des Terrors zu seinen Opfern: Die [[Enragés]] unter dem ehemaligen Priester [[Jacques Roux]] erhoben radikale Gleichheitsforderungen: Die Reichen müssten guillotiniert werden, die Armen sollten ihren Besitz erhalten. Robespierre erklärte aber, dass diese Agitation nur den Feinden im Ausland diene. Aus diesem Grunde wurden Roux und seine Anhänger Anfang 1794 verhaftet und als Feinde der Freiheit zum Tode verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Ulrich Thamer: &amp;#039;&amp;#039;Die Französische Revolution&amp;#039;&amp;#039;. C.H. Beck, München 2009, S. 82 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich erging es [[Jacques-René Hébert]] und seinen [[Atheismus|atheistischen]] Anhängern, die versuchten, das Christentum in Frankreich ganz abzuschaffen. Auch hier bremste Robespierre: Der Versuch der Entchristlichung würde nur noch mehr fromme Bauern zu Feinden der Revolution machen und sei daher ganz klar eine „Verschwörung des Auslands“. Die [[Hébertisten]] wurden im März 1794 guillotiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Soboul: &amp;#039;&amp;#039;Die Große Französische Revolution. Ein Abriß ihrer Geschichte (1789–1799).&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage der durchgesehenen deutschen Ausgabe, Sonderausgabe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, S. 325–329 und 340 ff.; Simon Burrows: &amp;#039;&amp;#039;The émigrés and conspiracy in the French Revolution&amp;#039;&amp;#039;. In: Thomas E. Kaiser et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Conspiracy in the French Revolution&amp;#039;&amp;#039;. Manchester University Press, Manchester/New York 2007, S. 150–171, hier S. 156 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schließlich fiel auch der Begründer des Wohlfahrtsausschusses, [[Georges Danton]] der von ihm selbst initiierten Terrorherrschaft zum Opfer: Er war zu der Erkenntnis gekommen, dass die Fortsetzung der &amp;#039;&amp;#039;terreur&amp;#039;&amp;#039; die Revolution nicht mehr stärken, sondern schwächen würde. Daraufhin ließ Robespierre ihn und seine Anhänger, die sog. &amp;#039;&amp;#039;[[Indulgenten|indulgents]]&amp;#039;&amp;#039; (Nachsichtige), vor dem Revolutionstribunal anklagen, weil sie angeblich in Geschäfte mit Schiebern und Wucherern verwickelt waren. Ohne sich im Prozess verteidigen zu dürfen, wurden Danton und seine Anhänger am 5. April 1794 guillotiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;Frédéric Bluche: &amp;#039;&amp;#039;Danton.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, Stuttgart 1988, S. 393–418.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Opferzahlen ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste während der Französischen Revolution hingerichteter Personen}}&lt;br /&gt;
Die Terrorherrschaft führte in Frankreich nach Archivunterlagen, die von Donald Greer ausgewertet wurden, zu mindestens 16.594 Todesurteilen&amp;lt;ref&amp;gt;Donald M. Greer: &amp;#039;&amp;#039;The incidence of the terror during the french revolution. A statistical interpretation&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Harvard Historical Monographs&amp;#039;&amp;#039; 8, {{ZDB|255018-0}}). Harvard University Press, Cambridge (Massachusetts) 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; vollstreckt durch die [[Guillotine]], davon über 2500 in Paris. 1306 der in Paris Hingerichteten liegen auf dem [[Cimetière de Picpus|Friedhof Picpus]] begraben, weitere auf dem [[Cimetière des Errancis]], dem [[Cimetière de la Madeleine]] und dem [[Cimetière de Sainte-Marguerite]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei sind Opfer, die ohne Prozess getötet wurden oder in Gefangenschaft starben, nicht mitgerechnet. Ihre Zahl wird von einigen Historikern auf etwa 40.000 geschätzt,&amp;lt;ref&amp;gt;William Doyle: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford History of the French Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Reprinted edition. Oxford University Press, Oxford u.&amp;amp;nbsp;a. 1990, ISBN 0-19-285221-3. Greer selbst schätzt sie auf 35.000 bis 40.000.&amp;lt;/ref&amp;gt; von anderen um 25.000.&amp;lt;ref&amp;gt;[[François Furet]], Mona Ozouf: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire critique de la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris 1988, ISBN 2-08-211537-2.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt rund 85 % der Hingerichteten gehörten dem früheren [[Dritter Stand|Dritten Stand]] an,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Albert Soboul]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire historique de la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; PUF, Paris 2005, ISBN 2-13-053605-0, S. 1023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Georges Lefèbvre]]: &amp;#039;&amp;#039;The French Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Columbia University Press, New York 1964, S. 120.&amp;lt;/ref&amp;gt; darunter Bauern mit 28 %, Arbeiter mit 31 %;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tulard_1114&amp;quot;&amp;gt;[[Jean Tulard]], Jean-François Fayard, Alfred Fierro: &amp;#039;&amp;#039;Histoire et dictionnaire de la Révolution française. 1789–1799.&amp;#039;&amp;#039; Laffont, Paris 1987, ISBN 2-221-04588-2, S. 1114.&amp;lt;/ref&amp;gt; 8,5 % waren aus dem Adel und 6,5 % aus dem [[Klerus]]. Rund 80 % der Todesurteile ergingen wegen Verrats oder Rebellion, 9 % wegen Oppositions-Delikten und nur wenige Prozent wegen ökonomischer Vergehen wie „accaparement“ (Aufkauf von Waren zu [[Wucher]]zwecken). Insgesamt wurden nach dem Beginn der Terrorherrschaft 1793 circa 500.000 Verhaftungen vorgenommen und etwa 300.000 Beschränkungen des Wohnorts.&amp;lt;ref&amp;gt;François Furet, Mona Ozouf: &amp;#039;&amp;#039;Dictionnaire critique de la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; Flammarion, Paris 1988, ISBN 2-08-211537-2, S. 162.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Tulard_1114&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:DuplGysin Terreur in Nantes 1793.jpg|mini|Massenertränkungen in der Loire im Dezember 1793, zynisch „Taufe von Nantes“ genannt, Radierung von Samuel Gysin nach einer Zeichnung von [[Jean Duplessis-Bertaux]] (1816)]]&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt der [[Hinrichtung]]en lag in der Provinz. Von den von Greer untersuchten rund 16.500 Hinrichtungen fanden 15 % in Paris statt, 19 % im Südosten und 52 % im Westen.&amp;lt;ref&amp;gt;Greer zitiert nach Georges Lefebvre: &amp;#039;&amp;#039;The French Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 2. Columbia University Press, New York 1964, S. 119.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rhônetal wurde etwa im Oktober 1793 in [[Lyon]] ein [[Girondisten]]-Aufstand blutig niedergeschlagen (über 2000 Hinrichtungen). Der [[Aufstand der Vendée]] kostete über 150.000 Menschenleben – der Vergleich der Volkszählungen von 1790 und 1802 ergab ein Defizit von 200.000 in der Bevölkerung, das teilweise natürlich auch auf die Begleitumstände des Terrors (Abwanderung, Geburtenrückgang, Verelendung) zurückzuführen war. In [[Nantes]] an der [[Loire]] wütete 1793 bis 1794 der Abgesandte des Konvents [[Jean-Baptiste Carrier]], der zahlreiche Opfer auf speziell hergerichteten Schiffen im Fluss ertränkte. Ein weiterer Schwerpunkt waren die [[Chouannerie]] im [[Département Mayenne]] und die Front-Provinzen des Revolutionskrieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das Ende des Terrors ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|9. Thermidor}}&lt;br /&gt;
Für die [[Sansculotten]] wurde die Terrorherrschaft mit der Einführung der [[Höchstlohn|Höchstlöhne]] uninteressant, als am 23. Juli Einzelheiten hierzu veröffentlicht wurden. Zwar gab es 50 % Lohnerhöhung im Vergleich zum Lohnniveau von 1790, da es aber vor den Maximumgesetzen eine Inflation gegeben hatte, war diese scheinbare Erhöhung in vielen Bereichen faktisch eine Lohnminderung. Außerdem führten die Verfolgungen zu einer Verödung des politischen Lebens in den Sektionen, womit der Wohlfahrtsausschuss seine Machtbasis verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht zuletzt verlor der Terror nach dem Sieg der französischen Armee in der [[Schlacht bei Fleurus (1794)|Schlacht bei Fleurus]] (26. Juni 1794) seinen militärischen Zweck. Allerdings ging in der Provinz, allen voran der Vendée, das Morden weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch unter den [[Jakobiner]]n selbst hatte mittlerweile die [[Guillotine]] Opfer gefordert. Zwei von Robespierres Linie abweichende Gruppen – die „Ultraradikalen“ um [[Jacques-René Hébert|Hébert]] und die „Gemäßigten“ um [[Georges Danton]] – waren im März und April 1794 kurz nacheinander ausgeschaltet worden. Als Robespierre am 26. Juli weitere „Säuberungen“ unter den Mitgliedern des Konvents ankündigte, schlossen sich die verschreckten Abgeordneten mehrheitlich gegen die Führungsgruppe zusammen und verhafteten diese am folgenden Tag, dem 9. [[Thermidor]], im Konvent. Jetzt zeigte es sich, dass Maximilien de Robespierre, [[Louis Antoine de Saint-Just]] und ihre engsten Anhänger den Rückhalt beim Großteil der Bevölkerung von Paris verloren hatten. Nur noch eine Minderheit war bereit, für ihre Rückkehr an die Macht zu kämpfen. Kurz darauf wurden sie auf der Guillotine hingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Folgen ==&lt;br /&gt;
Kurzfristig bewirkte der Terror, dass es in der französischen Nation zu einer Zusammenfassung der Kräfte im militärischen Kampf kam, die zum Sieg über die inneren und äußeren Feinde führte. Längerfristig wurde jedoch die Revolution durch die zeitweilige Schreckensherrschaft wesentlich geschwächt: zum einen, weil viele überzeugte Republikaner, gerade auch Führungspersönlichkeiten, der Guillotine zum Opfer fielen – gemäß dem Wort von der [[Liste geflügelter Worte/D#Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder|Revolution, die ihre eigenen Kinder frisst]]. Darüber hinaus wurden die Ideen von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit durch das Blut der vielen Tausenden von Hingerichteten in Misskredit gezogen – eine Langzeitwirkung, die nicht nur innerhalb Frankreichs zur Geltung kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitgenössische Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cruikshank - The Radical&amp;#039;s Arms.png|mini|„The Radicals’ Arms“&amp;amp;nbsp;– die Waffen oder auch das Wappen der Radikalen, Karikatur von [[George Cruikshank]] (1819)]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Terreurs&amp;#039;&amp;#039; erregten in ganz Europa Angst und Schrecken. [[Friedrich Schiller|Schiller]] beschäftigte sich angesichts dessen mehrfach mit der Frage von „[[Revolution]] und [[Terror]]“, so in der [[Das Lied von der Glocke|&amp;#039;&amp;#039;Glocke&amp;#039;&amp;#039;]] und im [[Wilhelm Tell (Schiller)|&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Tell&amp;#039;&amp;#039;]]. Gerade in Deutschland wandten sich sehr viele Bürger, die zunächst den revolutionären Aufbruch in Paris und Frankreich gefeiert hatten, erschreckt von der französischen Republik ab und nahmen konservative Haltungen ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Forschung ==&lt;br /&gt;
In der Forschung wird der Terror unterschiedlich bewertet. Der [[Marxismus|marxistische]] Historiker [[Albert Soboul]] (1914–1982) sieht darin „im wesentlichen ein Instrument zur Verteidigung der Nation und der Revolution gegen die Rebellen und Verräter“. Zwar seien die Aristokraten und ihre Anhänger durch den Terror ausgeschlossen worden, doch hätten sie ohnehin „nicht in die Gesellschaft eingeordnet werden“ können. Durch den Terror sei die Autorität des Staates wieder aufgerichtet worden, er habe bei der „Entwicklung des Gefühls nationaler Solidarität“ über alle Klassenegoismen hinweg geholfen und vor allem durch die gewaltsame Durchsetzung der notwendigen wirtschaftspolitischen Maßnahmen zum Sieg der Revolutionäre in den [[Koalitionskrieg]]en und damit zur „Rettung der Nation“ beigetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Soboul: &amp;#039;&amp;#039;Die Große Französische Revolution. Ein Abriß ihrer Geschichte (1789–1799).&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage der durchgesehenen deutschen Ausgabe, Sonderausgabe. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, S. 353.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch andere Historiker erklären den Terror als Reaktion auf die äußeren Umstände, also die Bedrohungen der [[Erste Französische Republik|Republik]] von innen und außen wie [[Bürgerkrieg]], [[Konterrevolution]] und die Feindschaft der Nachbarstaaten. Diese „théorie des circonstances“ sieht ihn ähnlich wie Soboul als weitgehend [[Legitimität|legitimen]] [[Ausnahmezustand]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Alain J. Lemaître: &amp;#039;&amp;#039;La violence dans la société d&amp;#039;Ancien Régime et la Révolution française.&amp;#039;&amp;#039; In: Willi Jung, John Scheid, Nicolas Wernert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Hochkultur und Gewalt – Haute culture et violence&amp;#039;&amp;#039;. V&amp;amp;R Unipress, Göttingen 2022, S. 101 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut dem Historiker [[Gerd van den Heuvel]] hatte die Terrorherrschaft eher [[Sozialpsychologie|sozialpsychologische]] Ursachen: Bereits in den 1780er Jahren lasse sich eine große Bereitschaft nachweisen, negative Entwicklungen mit Verschwörungen und Komplotten zu erklären, etwa die [[Grande Peur]] oder auch eine imaginierte Adelsverschwörung, die hinter dem widersprüchlichen Verhalten des Kommandanten der [[Bastille]] [[Bernard-René Jordan de Launay]] am [[Sturm auf die Bastille|14. Juli 1789]] gesteckt haben soll und de Launay den Kopf kostete. Die Popularität von [[Verschwörungstheorie|Verschwörungsideologien]] wuchs mit realen Ereignissen, die sie zu bestätigen schienen, etwa dem [[Flucht nach Varennes|Fluchtversuch des Königs]], oder den Attentaten, zumal diese zweckgerichtet überhöht wurden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Angst vor dem Komplott, vor dunklen Machenschaften und perfektem zielgerichtetem Vorgehen mutmaßlicher Gegner entsprach kaum der Realität, wohl aber dem Bedürfnis des eigenen Bewußtseins. Das ‚Komplott‘ und der latente ‚Schrecken‘, in den es die Patrioten versetzte, rechtfertigte es nicht nur, gegen die evidente [[Konterrevolution]], sondern auch die mögliche Revolutionsfeindlichkeit vorzugehen, nicht der Tat, sondern bereits dem nicht konformen Gewissen mit präventiver &amp;#039;&amp;#039;terreur&amp;#039;&amp;#039; zu begegnen. […] Stellte die Verschwörung und ihre Bekämpfung durch &amp;#039;&amp;#039;terreur&amp;#039;&amp;#039; bis zum Sommer 1793 eine mögliche Interpretation der Revolution dar, so bildete diese Ideologie [[1793|im Jahre II]] die [[Raison d’Être|Raison d’être]] der Regierung.|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerd van den Heuvel]]: &amp;#039;&amp;#039;Terreur, Terroriste, Terrorisme.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbuch politisch-sozialer Grundbegriffe in Frankreich. 1680–1820.&amp;#039;&amp;#039; Heft 3. &amp;#039;&amp;#039;Ancien Régime, Aufklärung und Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Band 10). Oldenbourg, München 1985, ISBN 3-486-52731-2, S. 21 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der liberale Historiker [[François Furet]] (1927–1997) glaubt, der Terror der Jahre 1793/94 sei eine „Entgleisung“ der Revolution. Die Machtergreifung der Massen habe die friedliche soziale Entwicklung der Reformen von oben ab 1789 unterbrochen und gestört. Für ihn ist die Terrorherrschaft der Jakobiner eine Vorform der [[Totalitarismus|totalitären Regime]] des 20. Jahrhunderts.&amp;lt;ref&amp;gt;François Furet, [[Denis Richet]]: &amp;#039;&amp;#039;La Révolution française&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Collection Pluriel.&amp;#039;&amp;#039; 950). Taschenbuchausgabe, Hachette, Paris 1999, ISBN 2-01-278950-1, Kap. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;François Furet, [[Ernst Nolte]]: &amp;#039;&amp;#039;Feindliche Nähe. Kommunismus und Faschismus im 20. Jahrhundert. Ein Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 1998, ISBN 3-7766-2029-3, Seitenzahl fehlt.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erinnerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Liste der Guillotinierten.JPG|mini|Gedenkstätte für die 2780 Pariser Opfer der Revolution in der [[Conciergerie (Paris)|Conciergerie]]]]&lt;br /&gt;
In der [[Conciergerie (Paris)|Conciergerie]], wo die Sitzungen des Revolutionstribunals stattfanden, sind in einem ehemaligen Zellenraum die Namen von 2780 Menschen ausgehängt, die während der Revolution in Paris zum Tode verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zeittafel zur Französischen Revolution]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Cobban]]: &amp;#039;&amp;#039;The Political ideas of Maximilien Robespierre during the Period of the Convention.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[The English Historical Review]].&amp;#039;&amp;#039; Band 61, Nr. 239, 1946, S. 45–80, {{JSTOR|554837}}.&lt;br /&gt;
* Bill Edmonds: &amp;#039;&amp;#039;„Federalism“ and Urban Revolt in France in 1793.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Modern History.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Nr. 1, 1983, {{ISSN|0022-2801}}, S. 22–53, {{JSTOR|1878977}}.&lt;br /&gt;
* Patrice Gueniffey: &amp;#039;&amp;#039;La Politique de la Terreur. Essai sur la violence révolutionnaire. 1789–1794&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Collection TEL.&amp;#039;&amp;#039; 323). Gallimard, Paris 2003, ISBN 2-07-076727-2.&lt;br /&gt;
* [[Marcel Hénaff]], Lawrence R. Schehr: &amp;#039;&amp;#039;Naked Terror: Political Violence, Libertine Violence.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;SubStance.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, Nr. 2, 1998, {{ISSN|0049-2426}}, S. 5–32, {{JSTOR|3685647}}.&lt;br /&gt;
* George Armstrong Kelly: &amp;#039;&amp;#039;Conceptual Sources of the Terror.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Eighteenth-Century Studies.&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Nr. 1, 1980, {{ISSN|0013-2586}}, S. 18–36, {{JSTOR|2738366}}.&lt;br /&gt;
* [[Mona Ozouf]]: &amp;#039;&amp;#039;War and Terror in French Revolutionary Discours (1792–1794).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of Modern History.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, Nr. 4, 1984, S. 579–597, {{JSTOR|1880323}}.&lt;br /&gt;
* [[R. R. Palmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Twelve Who Ruled. The Year of the Terror in the French Revolution.&amp;#039;&amp;#039; Princeton University Press, Princeton NJ 1941, (Zahlreiche Nachdrucke).&lt;br /&gt;
* Chantal Thomas, David F. Bell: &amp;#039;&amp;#039;Terror in Lyon.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;SubStance.&amp;#039;&amp;#039; Band 27, Nr. 2, 1998, S. 33–42, {{JSTOR|3685648}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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