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	<title>Territorialkonflikte im Chinesischen Meer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:37:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-14T18:26:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Umstrittene Inseln.png|mini|hochkant=1.6|Territorialkonflikte in den Gewässern Ostasiens. Das Südchinesische Meer liegt unterhalb von Taiwan, das Ostchinesische Meer oberhalb von Taiwan]]&lt;br /&gt;
Zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Territorialkonflikten im [[Chinesisches Meer|Chinesischen Meer]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; kam es nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zwischen den [[Anrainerstaat|Anrainern]] und weiteren Interessenparteien mit weitreichenden [[Ökonomie|ökonomischen]] und [[Sicherheitspolitik|sicherheitspolitischen]] Interessen. Die territorialen Grenzen zwischen den Anrainerstaaten sind in vielen Fällen nicht geklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Staaten [[Volksrepublik China]], [[Republik China (Taiwan)]], [[Japan]], [[Südkorea]], [[Philippinen]], [[Malaysia]], [[Brunei]], [[Indonesien]] und [[Vietnam]] beanspruchen teilweise dieselben Seegebiete und Inseln. Auslöser der Konflikte sind das Interesse an Rohstoffvorkommen und reichen Fischgründen in den Seegebieten des [[Südchinesisches Meer|Südchinesischen]] und [[Gelbes Meer|Gelben Meeres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Territorialkonflikte im Ostchinesischen Meer}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Der Begriff [[Chinesisches Meer]] bezeichnet ein großes [[Randmeer]] des [[Pazifischer Ozean|Pazifiks]] und besteht aus dem [[Gelbes Meer|Gelben Meer]], dem [[Golf von Bohai]], dem [[Ostchinesisches Meer|Ostchinesischen Meer]] und dem [[Südchinesisches Meer|Südchinesischen Meer]]. Es liegt zwischen [[Borneo]], [[Hinterindien]], den [[japan]]ischen [[Kyūshū]]-Inseln, der [[Malaiische Halbinsel|malaiischen Halbinsel]], [[Nordkorea]], [[Südkorea]] und der Ostküste von [[Volksrepublik China|China]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Südchinesische Meer hat eine Fläche von etwa 3,6&amp;amp;nbsp;Mio.&amp;amp;nbsp;[[Quadratkilometer|km²]] und eine maximale Tiefe von 5016&amp;amp;nbsp;[[Meter|m]]. In seinem Meeresboden lagern schätzungsweise 30&amp;amp;nbsp;Millionen [[Barrel]] [[Erdöl]] und 7500&amp;amp;nbsp;km³ [[Erdgas]]. Rund 50&amp;amp;nbsp;Prozent aller jährlich verschifften Waren werden durch das Südchinesische Meer transportiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Goruma 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Mineralienvorkommen soll es dort ebenfalls geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich schließen sich erst das [[Ostchinesisches Meer|Ostchinesische Meer]] mit 1,25 Mio. km² Fläche und dann das [[Gelbes Meer|Gelbe Meer]] mit 380.000&amp;amp;nbsp;km² Fläche an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Der Zugang zum Meer hat großes wirtschaftliche Bedeutung für die Volksrepublik China. Im Jahr 2016 wurden alleine über das Südchinesische Meer Waren im Wert von 874 Milliarden US-Dollar exportiert. Insgesamt wurden 83 Prozent der Ölimporte auf dem Seeweg abgewickelt. Darüber hinaus befinden sich unter dem Meeresboden Vorkommen von Erdöl und Erdgas.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Sing Yue Chan: Über das Seerecht zur Seemacht. Chinas maritime Machtspiele und strategische Konflikte. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 26–27/2023. Bundeszentrale für politische Bildung, 2023. S. 20.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Japanese Empire2.png|mini|Die Expansion Japans bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs]]&lt;br /&gt;
Japan expandierte ab Ende des 19. Jahrhunderts und besetzte u.&amp;amp;nbsp;a. 1895 Taiwan und 1910 [[Korea]], China war in dieser Zeit ausgesprochen machtlos. Die europäischen Kolonialmächte, darunter [[Frankreich]], die [[Niederlande]] und [[Vereinigtes Königreich]] sowie die USA hatten bereits ihre Einflusssphären abgegrenzt. Ab 1931 griff Japan China an, ab 1937 führte dies zu einem offenen Krieg, 1939 besetzte Japan Hainan, 1940 Französisch-Indochina, 1941 griff es die USA an und besetzte u.&amp;amp;nbsp;a. die Philippinen, Malaysia und Niederländisch-Indien. Nachdem Japan im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] 1945 besiegt wurde, blieb ein machtpolitisches Vakuum, in das die Sieger [[Sowjetunion]] und [[Vereinigte Staaten|USA]] stießen; außerdem kehrten die Europäer für kurze Zeit zurück. Die VR China blieb im [[Chinesischer Bürgerkrieg|Chinesischen Bürgerkrieg]] 1949 siegreich, es schloss sich der [[China-Taiwan-Konflikt]] an. Viele Anrainer wurden unabhängig: 1946 die Philippinen, 1948 Süd- und Nordkorea, 1945/49 Indonesien, 1954 Französisch-Indochina und 1957 Malaysia. 1946–54 wütete der [[Indochinakrieg]]. Vor allem China, aber auch andere Anrainer beanspruchten verschiedene Inselgruppen. Nach dem Krieg besetzt gebliebene japanische Inseln wurden erst nach und nach von den Alliierten an Japan zurückgegeben. Im [[Koreakrieg]] (1950–53) brach der Konflikt zwischen der Sowjetunion und der VR China auf der einen und den USA auf der anderen Seite offen aus. 1955 bis 1975 wütete der [[Vietnamkrieg]]. Ab 1962 isolierte sich Nordkorea zunehmend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das historisch belastete Verhältnis zwischen Japan und China wirkte sich auch auf die Ansprüche von Seegebieten im Chinesischen Meer aus. Bis in die 1980er Jahre hinein verhielt sich die Volksrepublik China bei Territorialkonflikten in den umgebenden Meeren jedoch meist kompromissbereit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edward Sing Yue Chan 2023&amp;quot;&amp;gt;Edward Sing Yue Chan: Über das Seerecht zur Seemacht. Chinas maritime Machtspiele und strategische Konflikte. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 26–27/2023. Bundeszentrale für politische Bildung, 2023. S. 19.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftskrise ab 2008 ist ein Grund für die Eskalation des Territorialstreits ab 2011. Seit der Wirtschaftskrise gewann die VR China einen wirtschaftlichen Vorsprung gegenüber ihren südostasiatischen Nachbarländern, und diese sahen sich zunehmend bedroht. Weiterhin nahm auch der wirtschaftliche Vorsprung der USA vor China ab, so dass Washington China zunehmend als Rivalen und Herausforderer sah. Das Südchinesische Meer besitzt für die VR China vergleichbares Gewicht wie [[Tibet]], [[Hongkong]] oder [[Taiwan (Insel)|Taiwan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;säbel&amp;quot;&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/suedchinesisches-meer-saebelrasseln-ueber-dem-meer-11851303.html &amp;#039;&amp;#039;Säbelrasseln über dem Meer.&amp;#039;&amp;#039;] FAZ, 11. August 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In China werden das Gelbe, das Ostchinesische und das Südchinesischen Meer häufig als chinesische Gewässer (&amp;#039;&amp;#039;[[Mare Nostrum]]&amp;#039;&amp;#039;) gesehen. Diese „nahen Seegebiete“ reichen bis zu einer „Ersten Insellinie“, die von der Südspitze Japans über Taiwan bis zu den Philippinen verläuft. Die Volksrepublik strebt möglicherweise auch die Dominanz bis zur weiter östlichen „Zweiten Insellinie“ – bei den [[Marianen]], [[Guam]] und [[Palau]] – an. Dann könnten die USA nicht mehr ihre Flugzeugträger-Verbände in die [[Formosastraße|Straße von Taiwan]] schicken, wie das bei der letzten Krise 1996 der Fall war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/2011/17/Vorherrschaft-Pazifik/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Schachpartie auf dem Meer.&amp;#039;&amp;#039;] Die Zeit, 25. April 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im September 2021 verkündete US-Präsident [[Joe Biden]] die Gründung der indopazifischen Sicherheitsallianz [[AUKUS]]. An dem Militärbündnis, das von China heftig kritisiert wird, sind neben den USA auch Australien und Großbritannien beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://rp-online.de/politik/ausland/usa-bilden-sicherheitsallianz-mit-grossbritannien-und-australien_aid-62798231 | titel=USA bilden Sicherheitsallianz mit Großbritannien und Australien | werk=[[RP Online]] | datum=2021-09-16 | abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://kurier.at/wirtschaft/china-will-pazifik-freihandelsabkommen-beitreten/401738574 | titel=China will Pazifik-Freihandelsabkommen beitreten | werk=[[Kurier (Tageszeitung)|Kurier]] | datum=2021-09-17 | abruf=2021-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umstrittene Gebiete im Ostchinesischen Meer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Senkaku-Diaoyu-Tiaoyu-Islan.jpg|mini|hochkant=1.2|Lage der unbewohnten Senkaku-Inseln (5 Inseln, 3 Felsen)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:20100915Senkaku Islands Uotsuri Jima Kita Kojima Minami Kojima.jpg|mini|Senkaku Islands, links die Insel Uotsuri Jima (Diaoyu Dao), rechts Kita Kojima (Bei Xiaodao) und Minami Kojima (Nan Xiaodao) &amp;lt;small&amp;gt;15. September 2010&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkonflikte im Ostchinesischen Meer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senkaku-Inseln ===&lt;br /&gt;
Die [[Senkaku-Inseln]] sind eine unbewohnte Inselgruppe auf dem Festlandsockel im Ostchinesischen Meer etwa 200&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von [[Taiwan (Insel)|Taiwan]] und 300&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Okinawa]]. Sie bzw. Teile davon werden von drei Staaten beansprucht:&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
* {{TWN}}&lt;br /&gt;
* {{JPN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1972 wurden sie (wieder) von Japan verwaltet.&lt;br /&gt;
Privatpersonen sowohl aus China wie auch aus Japan versuchen immer wieder, Fahnen auf den Inseln zu hissen und verursachen damit diplomatische Irritationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Socotra-Fels ===&lt;br /&gt;
Der [[Socotra-Fels]] ist ein untermeerisches [[Riff (Geographie)|Riff]] im [[Ostchinesisches Meer|Ostchinesischen Meer]], auf welches zwei Staaten Ansprüche erheben:&lt;br /&gt;
* {{KOR}}&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 wird der Fels von Südkorea verwaltet, das dort eine Forschungsstation gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umstrittene Gebiete im Südchinesischen Meer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Spratly with flags.jpg|mini|hochkant=1.4|Offizielle Okkupationen im Raum der Spratly-Inseln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:South China Sea vector de.svg|mini|hochkant=1.4|Territoriale Ansprüche und ausschließliche Wirtschaftszonen im Südchinesischen Meer]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste umstrittener Inseln im Südchinesischen Meer}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens seit die VR China 2009 bei den Vereinten Nationen mit der „Neun-Striche-Karte“ ihre weitgehenden Ansprüche im Südchinesischen Meer bekräftigt hat, sind diese Streitigkeiten auch im Westen bekannt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spratly-Inseln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Subi Reef May 2015.jpg|mini|Zhubi Jiao (Subi Reef) im Mai 2015]]&lt;br /&gt;
Die [[Spratly-Inseln]] sind über 100 weit verstreuten Riffe, Atolle und kleinen Inseln und werden von sechs Staaten beansprucht:&lt;br /&gt;
* {{BRN}}&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
* {{MYS}}&lt;br /&gt;
* {{PHL}}&lt;br /&gt;
* {{TWN}}&lt;br /&gt;
* {{VNM}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rund 180.000 Quadratkilometern große Gebiet gilt als rohstoff- und fischreich. Weiterhin ist es für die Seeschifffahrt außerordentlich wichtig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Inseln werden von verschiedenen Staaten kontrolliert:&lt;br /&gt;
* die [[Philippinen]] halten den nordöstlichen Teil besetzt&lt;br /&gt;
* [[Republik China (Taiwan)|Taiwan]] besetzt [[Taiping Dao (Insel)|Taiping Dao]]&lt;br /&gt;
* [[Malaysia]] unterhält zeitweise im Swallow-Riff einen Stützpunkt.&lt;br /&gt;
* [[Brunei]] erhebt Ansprüche auf einige Atolle der Spratly-Inseln, die in seiner AWZ liegen.&lt;br /&gt;
* [[Vietnam]] hält den größten Teil der Spratly-Inseln besetzt.&lt;br /&gt;
* Die [[Volksrepublik China]] hält u.&amp;amp;nbsp;a. das Johnson Riff und [[Yongshu Jiao]] besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem China einige Riffe zu künstlichen Inseln aufgeschüttet hatte, schickten die USA Ende Oktober 2015 demonstrativ Kriegsschiffe in die Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Paracel-Inseln ===&lt;br /&gt;
Die [[Paracel-Inseln]] sind eine Gruppe kleiner [[Atoll|Korallenatolle]], rund 330&amp;amp;nbsp;km südöstlich der Insel [[Hainan]] im [[Südchinesisches Meer|Südchinesischen Meer]] und werden in Gänze von zwei Nationen beansprucht:&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
* {{VNM}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1974 wird die gesamte Inselgruppe von der [[Volksrepublik China]] kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scarborough-Riff ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Scarborough Shoal Landsat.jpg|mini|Huangyan Dao]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Scarborough-Riff]] (Huangyan Dao) bezeichnet ein weitgehend versunkenes Atoll, das aus 2 Inseln und mehreren größeren und zahlreichen kleineren Korallenstöcken besteht. Es wird von zwei Nationen beansprucht:&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
* {{PHL}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Derzeit wird das Gebiet von China kontrolliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Macclesfield Bank ===&lt;br /&gt;
[[Macclesfield Bank]] besteht aus unter der Wasseroberfläche liegenden Atollen und wird von zwei Staaten beansprucht:&lt;br /&gt;
* {{CHN}}&lt;br /&gt;
* {{TWN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zhongsha-Inseln ===&lt;br /&gt;
Die von der VR China als [[Zhongsha-Inseln]] bezeichneten Objekte, dazu zählen auch [[Macclesfield Bank]] und [[Scarborough-Riff]], sind überwiegend unter der Wasseroberfläche liegende Atolle im Südchinesischen Meer. Sie werden von der VR China beansprucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird bezweifelt, ob überhaupt ein territorialer Anspruch eines Nationalstaates vorgebracht werden kann, da das gesamte Gebiet unter der Wasseroberfläche liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Umstrittene Gebiete ==&lt;br /&gt;
=== Liancourt-Felsen ===&lt;br /&gt;
Die [[Insel]]gruppe der [[Liancourt-Felsen]] liegt im [[Japanisches Meer|Japanischen Meer]], nördlich des chinesischen Meeres. Drei Staaten erheben Ansprüche:&lt;br /&gt;
* {{KOR}}&lt;br /&gt;
* {{PRK}}&lt;br /&gt;
* {{JPN}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1953 werden die Inseln de facto von Südkorea verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen ==&lt;br /&gt;
Die VR China erhebt Anspruch auf 80 Prozent des Südchinesischen Meeres, da die Vielzahl der Inseln seit dem 2. Jahrhundert traditionell Bestandteil des chinesischen Territoriums seien. 1974 vertrieb China Südvietnam von den Paracel-Inseln. 1994 landete die Chinesische Marine auf dem Mischief-Riff, das von den Philippinen beansprucht wird. Seit 2011 werden die Ansprüche zunehmend offensiver vertreten.&lt;br /&gt;
2012 protestierte China gegen Japans Aktivitäten auf den Senkaku-Inseln.&lt;br /&gt;
2016 wurden Satellitenaufnahmen veröffentlicht, die militärische Baumaßnahmen auf den Inseln Fiery Cross, Subi und Mischief Reef belegten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bbc.com/news/world-asia-china-37031049|titel=What do &amp;#039;hangars&amp;#039; on disputed islands in the South China Sea tell us?|hrsg=BBC News|datum=2016-08-10|zugriff= 2016-08-10|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:JS Yūdachi in the East China Sea, -22 Jun. 2012 a.jpg|mini|hochkant|Der japanische Zerstörer &amp;#039;&amp;#039;[[Murasame-Klasse (1996)|Yūdachi]]&amp;#039;&amp;#039; 2012 im südchinesischen Meer]]&lt;br /&gt;
Als Folge des Zweiten Weltkrieges blieben ehemals japanische Inseln auch nach deren Unabhängigkeit von den USA besetzt. Erst im Jahr 1972 wurde die Souveränität über die Ryūkyū- und [[Senkaku-Inseln]] wieder an Japan übertragen. 2012 kaufte Japan Land von privaten Besitzern auf den Senkaku-Inseln – deshalb gab es Streit mit der VR China. Immer wieder werden chinesische Fischer in den umstrittenen Seegebieten von japanischen Patrouillen aufgebracht.&lt;br /&gt;
In Bezug auf die Spratly-Inseln hat Japan ein Interesse an einer stabilen Situation, da 48 Prozent des japanischen Handelsverkehrs sowie ein hoher Anteil des Warenverkehrs von und nach [[Südkorea]], [[Taiwan (Insel)|Taiwan]] und Indonesien durch das Seegebiet läuft. 70 Prozent der japanischen Rohöleinfuhren kommen ebenfalls an den Inseln vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indien tastet sich über den Kauf von Ölfeldern in das Südchinesische Meer vor. Das Land unterstützt kleinere südostasiatische Anrainer bei der Ausbeutung von Rohstoffen im Chinesischen Meer. Indien unterhält gute Beziehungen zu Vietnam und will für seine Flotte Werften in Vietnam nutzen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.zeit.de/politik/ausland/2011-08/marine-pazifik/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Das große Machtspiel auf dem Pazifik&amp;#039;&amp;#039;], Die Zeit, 12. August 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:USS George Washington (CVN 73) arrives at Fleet Activities Yokosuka, Japan.jpg|mini|2012 wurde die USS George Washington ins [[Gelbes Meer|Gelbe Meer]] verlegt.]]&lt;br /&gt;
Die starke Präsenz der USA in der Region geht auf den Zweiten Weltkrieg zurück. Mit [[Südkorea]] und Japan sind die USA verbündet, mit Taiwan, Indonesien und den Philippinen unterhalten sie enge sicherheitspolitische Beziehungen und die Zusammenarbeit mit Vietnam wird ausgebaut.&lt;br /&gt;
Die USA betrachten die Region „als erstes Bollwerk gegenüber Pekings Machtstreben“&amp;lt;ref name=&amp;quot;säbel&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Siebte US-Flotte im Pazifik besteht aus 50–60 Schiffen, 350 Flugzeugen und 60.000 Mann. 18 Schiffe operieren von US-Stützpunkten in Japan und [[Guam]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2012 erklärte die US-Außenministerin [[Hillary Clinton]] die Seerechtsfragen in der Region zu einem „nationalen Interesse der USA“ und kündigte an, 60 Prozent der Marine in den Pazifik zu verlegen.&lt;br /&gt;
Im Juli 2020 schickte die US-Navy Kriegsschiffe zu sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Freedom of Navigation-Fahrten&amp;#039;&amp;#039; in die von China beanspruchten Gewässer. Damit demonstrierte Washington, dass es die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nine-dash-Linie&amp;#039;&amp;#039; im Südchinesischen Meer, die China offiziell als Landesgrenze beansprucht, nicht akzeptiert. US-Außenminister [[Mike Pompeo]] bezeichnete Chinas Gebietsansprüche als illegal.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.focus.de/politik/ausland/konfrontation-verschaerft-sich-konfrontation-china-usa-im-ueberblick_id_12245586.html Konfrontation China-USA im Überblick] Focus vom 25. Juli 2020, abgerufen am 25. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den US-Kriegsschiffen die im Juli 2020 im Seegebiet operieren gehören die zwei Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Nimitz (Schiff)|Nimitz]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ronald Reagan (Schiff)|Ronald Reagan]]&amp;#039;&amp;#039; mit ihren [[Flugzeugträgerkampfgruppe]]n mit je zwei [[Lenkwaffenkreuzer]]n, zwei bis drei [[Zerstörer|Lenkwaffenzerstörern]], zwei Jagd-U-Booten und einem logistischen [[Trossschiff]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stern.de/politik/ausland/langjaehriger-konflikt-usa-verschaerfen-streit-mit-china-um-suedchinesisches-meer-9337544.html USA verschärfen Streit mit China um Südchinesisches Meer] stern.de vom 14. Juli 2020, abgerufen am 25. Juli 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Philippinen sehen sich im Konflikt um Seehoheitsrechte vom überlegenen China bedroht und arbeiten eng mit den USA zusammen. Seit 1991 führt die philippinische Marine zusammen mit der US Navy das jährliche Manöver „Balikatan“ (Schulter an Schulter) mit 6000 Soldaten durch.&lt;br /&gt;
Im Konflikt um die [[Spratly-Inseln]] besetzten die Philippinen 1970 insgesamt acht Inseln.&lt;br /&gt;
2012 kam es immer wieder zu Zusammenstößen zwischen der philippinischen Marine und chinesischen Schiffen. Seit 2012 kontrolliert die VR China das Gebiet des Scarborough-Riffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Vietnam fühlt sich von Chinas Ansprüchen stark bedroht. Auf der chinesischen Insel [[Hainan]] vor der Küste Vietnams wird seit 2001 eine große Marinebasis der Chinesischen Volksmarine gebaut.&lt;br /&gt;
Vietnams Marine hält Manöver mit dem ehemaligen Kriegsgegner USA ab. Vietnam beansprucht große Teile der Spratly-Inseln. 2007 beschossen vietnamesische Flak-Schützen auf dem [[Tennant-Riff]] ein philippinisches Aufklärungsflugzeug.&lt;br /&gt;
2012 kam es neben scharfen Wortwechsel zwischen China und Vietnam zu einem Zwischenfall, als laut vietnamesischen Angaben eines von zwei chinesischen Patrouillenbooten, die ein chinesisches Fischerboot begleiteten, vorsätzlich einige Kabel eines vietnamesischen Erdöl-Erkundungsschiffes durchtrennte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Reaktion auf die anhaltenden Souveränitätsstreitigkeiten im Südchinesischen Meer kündigte Australien 2016 an, die Seerüstung in den kommenden zwei Jahrzehnten erheblich zu steigern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.abc.net.au/news/2016-02-25/defence-white-paper-released-increased-spending/7198632|titel=Defence White Paper: Australia joins Asia&amp;#039;s arms race with spending on weaponry and military forces to reach $195b|hrsg=ABC News|datum=2016-02-25|zugriff=2016-02-25|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle Konfliktparteien im Südchinesischen Meer wurden aufgefordert, in einen konstruktiven Dialog zu treten. Australien lehne die künstliche Schaffung von Inseln, auch für militärische Zwecke und die darauf basierenden Territorialansprüche ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.defence.gov.au/whitepaper/|titel=2016 Defence White Paper|hrsg=Verteidigungsministerium Australiens|datum=2016-02-25|zugriff=2016-02-25|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; China reagierte ablehnend.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.abc.net.au/news/2016-02-25/china-&amp;#039;dissatisfied&amp;#039;-with-defence-white-paper-comments/7201062|titel=South China Sea: Beijing &amp;#039;dissatisfied&amp;#039; with &amp;#039;negative&amp;#039; remarks in Australia&amp;#039;s Defence White Paper|autor=Eliza Borrello|hrsg=ABC News|datum=2016-02-25|zugriff=2016-02-25|sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 unterstellt die Volksrepublik ihre [[Küstenwache]] der [[Bewaffnete Volkspolizei|Bewaffneten Volkspolizei]] und erweiterte ihre Ausstattung, insbesondere mit Patrouillenbooten, die [[Seezielflugkörper]] und Hubschrauber einsetzen können. Im Rahmen der [[Volksmiliz (China)|Maritimen Volksmiliz]] stehen zudem zahlreiche zivile Schiffe und Boote sowie Zivilisten aus maritimen Berufen für militärische Operationen zur Verfügung, seit 2016 auch mit einer Klasse von Fischerbooten, die für den Einsatz als militärische Hilfsschiffe vorgerüstet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Edward Sing Yue Chan: Über das Seerecht zur Seemacht. Chinas maritime Machtspiele und strategische Konflikte. In: &amp;#039;&amp;#039;Aus Politik und Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; 26–27/2023. Bundeszentrale für politische Bildung, 2023. S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die kleinen Anrainerstaaten setzten als Schutz auch auf den einst als Verteidigungsbund gegründete [[ASEAN|Vereinigung Südostasiatischer Nationen]] (Asean). 2002 kam es nach Gesprächen zwischen der ASEAN und China zu einem Abkommen über „Verhaltensregeln“ im Südchinesischen Meer, 2003 zu einer Erklärung über einen provisorischen Baustopp auf den Spratly-Inseln. Innerhalb von ASEAN ist die Haltung jedoch nicht eindeutig, da Länder wie Kambodscha Investitionen und Entwicklungshilfe aus China erhalten, deshalb wurde 2012 erstmals in der Geschichte der 1977 gegründeten ASEAN 2012 keine Abschlusserklärung nach dem Außenministertreffen abgegeben. Auf dem 36. ASEAN-Gipfel 2006 wurde erklärt, das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen sei „die Grundlage für die Bestimmung der maritimen Ansprüche, der Hoheitsrechte, der Gerichtsbarkeit und der berechtigten Interessen über Seezonen, und das UNCLOS von 1982 legt den rechtlichen Rahmen fest, innerhalb dessen alle Aktivitäten in den Ozeanen und Meere müssen durchgeführt werden.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor = Lucio B Pitlo |url = https://asiatimes.com/2020/07/asean-stops-pulling-punches-over-south-china-sea/ |titel = ASEAN stops pulling punches over South China Sea |titelerg = |werk = Asia Times |hrsg = |datum = 2020-07-03|abruf = 2020-10-19|kommentar = |zitat = |sprache= en|seiten = |archiv-url = https://web.archive.org/web/20200817052619/https://asiatimes.com/2020/07/asean-stops-pulling-punches-over-south-china-sea/ | archiv-datum = 2020-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliche Situation ==&lt;br /&gt;
Das [[Seerechtsübereinkommen]] der Vereinten Nationen von 1982 sieht eine [[Ausschließliche Wirtschaftszone]] (AWZ) vor, die maximal 200 Seemeilen weit vor die Küste eines Staates reicht. Dies gilt auch für die Inseln eines Staates. Daraus ergeben sich Fragen, was eine [[Insel]] im rechtlichen Sinn ist, und wie eine Insel von anderen Landformationen im Meer, beispielsweise von Felsen oder von trockenfallenden Erhebungen, abzugrenzen ist. Letztere ermöglichen nämlich trotz Zugehörigkeit zu einem Staat keine Rechte auf die benachbarten Seegebiete. Diese Rechtsfragen sind bisher noch nicht entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
China trat dem Seerechtsübereinkommen im Jahr 1996 bei. Nach Auffassung der chinesischen Regierung erstrecken sich sein Festlandsockel und seine ausschließliche Wirtschaftszone über 3,6 Millionen Quadratkilometer. Zwei Drittel dieser Fläche sind aber umstritten, weil auch andere Staaten sie beanspruchen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Edward Sing Yue Chan 2023&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inzwischen werden im Südchinesischen Meer mehr als 100 Landformationen von den Anrainerstaaten beansprucht. Manche Landformationen werden befestigt, erweitert und zu Stützpunkten ausgebaut, um auf diesem Weg zu den Rechten auf eine AWZ zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2013 rief die Regierung der Philippinen den [[Ständiger Schiedshof|Ständigen Schiedshof]] in [[Den Haag]] an, um die Territorialansprüche zwischen China und den Philippinen zu klären. Dabei berief sie sich auf das [[Seerechtsübereinkommen|Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (SRÜ)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2016 entschied das Schiedsgericht, dass [[Meiji Jiao|Panganiban]] (Mischief Reef), [[Ayungin]] (Second Thomas Shoal) und Recto (Reed Bank vor [[Palawan]]) zur [[ausschließliche Wirtschaftszone|ausschließlichen Wirtschaftszone]] der Philippinen gehörten, Panatag ([[Scarborough-Riff]]) jedoch nicht. Die Fischgründe von Panatag würden traditionell von mehreren Ländern genutzt; weder China noch die Philippinen dürften andere dort vom Fischen abhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.philstar.com/headlines/2016/07/13/1602357/un-court-rules-china-violated-philippine-rights &amp;#039;&amp;#039;UN court rules: China violated Philippine rights.&amp;#039;&amp;#039;] The Philippine Star, 13.&amp;amp;nbsp;Juli 2016&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regierung der Philippinen begrüßte das Urteil, während die Vertreter der Volksrepublik China es für unbegründet und nicht bindend erklärten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.tagesspiegel.de/politik/suedchinesisches-meer-schiedsgericht-weist-chinas-ansprueche-ab/13863892.html|titel=Schiedsgericht weist Chinas Ansprüche ab|hrsg=[[Der Tagesspiegel]]|datum=2016-07-12|zugriff=2016-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.bbc.com/news/world-asia-china-36771749|titel=South China Sea: Tribunal backs case against China brought by Philippines|hrsg=BBC News|datum=2016-07-12|zugriff=2016-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Territorialstreitigkeiten]]&lt;br /&gt;
* [[Territorialkonflikte im Ostchinesischen Meer]]&lt;br /&gt;
* [[Territorialkonflikte im Südchinesischen Meer]]&lt;br /&gt;
* [[Chinesische Sandmauer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Council on Foreign Relations: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.cfr.org/chinas-maritime-disputes/ China&amp;#039;s Maritime Disputes]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160426220317/http://asean.org/?static_post=declaration-on-the-conduct-of-parties-in-the-south-china-sea-2 Association Of Southeast Asian Nations: DECLARATION ON THE CONDUCT OF PARTIES IN THE SOUTH CHINA SEA]&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160712201412/https://pca-cpa.org/wp-content/uploads/sites/175/2016/07/PH-CN-20160712-Press-Release-No-11-English.pdf Presseerklärung des Ständigen Schiedshofs zum &amp;#039;&amp;#039;Schiedsverfahren Südchinesisches Meer&amp;#039;&amp;#039; (The Republic of Philippines, the Peoples Republic Of China)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stephanie Kleine-Ahlbrandt (2012): [https://web.archive.org/web/20121115021718/http://www.monde-diplomatique.de/pm/2012/11/09/a0008.text &amp;#039;&amp;#039;Chinas Expansion ins Meer.&amp;#039;&amp;#039;] [[Le Monde diplomatique]], November 2012.&lt;br /&gt;
* Shi Ming (2013): [https://web.archive.org/web/20131029161017/http://www.monde-diplomatique.de/pm/2013/05/10.mondeText.artikel,a0049.idx,16 &amp;#039;&amp;#039;Rasseln ohne Säbel. Im Konflikt mit Japan überschätzt China seine Kräfte.&amp;#039;&amp;#039;], Le Monde diplomatique, Mai 2013. Aktuelle Einschätzung zur geopolitischen Lage.&lt;br /&gt;
* [[Ingo Nentwig]] (2013): [https://www.triller-online.de/b0051.htm &amp;#039;&amp;#039;Run auf die Eilande / Kernfrage Rohstoffe. Streit um die Inseln im Südchinesischen Meer. Teil 1 und 2.&amp;#039;&amp;#039;], [[junge Welt]], Juli 2013. Geschichte und Hintergründe.&lt;br /&gt;
* Sarah Raine/Christian Le Mière: &amp;#039;&amp;#039;Regional Disorder. The South China Sea Disputes,&amp;#039;&amp;#039; Routledge, Abingdon 2013, ISBN 978-0-415-70262-1.&lt;br /&gt;
* Sigfrido Burgos Cáceres: &amp;#039;&amp;#039;China&amp;#039;s strategic interests in the South China Sea. Power and resources&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, London 2014, ISBN 978-1-85743-709-6.&lt;br /&gt;
* Stefan Talmon u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The South China Sea arbitration. A Chinese perspective&amp;#039;&amp;#039;, Hart, Oxford 2014, ISBN 978-1-84946-547-2.&lt;br /&gt;
* Leszek Buszynski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The South China Sea maritime dispute. Political, legal and regional perspectives&amp;#039;&amp;#039;, Routledge, London 2015 (Routledge security in Asia Pacific series, Band 28), ISBN 978-0-415-72288-9.&lt;br /&gt;
* Jing Huang (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Territorial disputes in the South China Sea. Navigating rough waters&amp;#039;&amp;#039;, Palgrave Macmillan, Basingstoke 2015, ISBN 978-1-137-46367-8.&lt;br /&gt;
* [[Shi Mingde]]: &amp;#039;&amp;#039;Recht oder Politik?&amp;#039;&amp;#039;, in: [[FAZ]], 21. Mai 2016, S. 8 [Essay in der Rubrik &amp;#039;&amp;#039;Fremde Federn&amp;#039;&amp;#039; zur Haltung der VR China zu den Territorialfragen im Chinesischen Meer, Shi Mingde ist Botschafter der VR China in Berlin]&lt;br /&gt;
* Anders Corr (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Great powers, grand strategies. The new game in the South China Sea&amp;#039;&amp;#039;, Naval Institute Press, Annapolis 2018, ISBN 978-1-68247-235-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Territorialkonflikt|Chinesisches Meer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesisch-indische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chinesisch-japanische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Republik China (Taiwan))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Volksrepublik China)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Philippinen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Außenpolitik (Vietnam)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Asien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Indien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seegrenze]]&lt;/div&gt;</summary>
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