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	<title>Territorialkommando - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sprache&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Territorialkommando&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Kommandobehörde|höhere Kommandobehörde]] im [[Territorialheer]] der [[Bundeswehr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Territorialkommandos wurden ausgeplant:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Datei:TerrKdo SH.svg|20px]] [[Territorialkommando Schleswig-Holstein]] (1969–1994)&lt;br /&gt;
* [[Datei:TerrKdo Nord.svg|20px]] [[Territorialkommando Nord]] (1969–1994)&lt;br /&gt;
* [[Datei:TerrKdo Süd.svg|20px]] [[Territorialkommando Süd]] (1969–1994)&lt;br /&gt;
* [[Datei:TerrKdo Ost.svg|20px]] [[IV. Korps (Bundeswehr)|Territorialkommando Ost]] bzw. Korps / Territorialkommando Ost (1991–1995)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Aufstellung (Heeresstruktur III) ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrH 1.png|mini|Gliederung des Territorialheeres 1969–1992]]&lt;br /&gt;
Bis 1969 war das [[Kommando Territoriale Verteidigung]] die oberste [[Kommandobehörde]] des [[Territorialheer]]es. 1969 wurde das Kommando Territoriale Verteidigung im Rahmen der Einnahme der [[Heeresstruktur III]] außer Dienst gestellt und zum 31. März 1970 aufgelöst. Das Konzept einer eigenständigen Teilstreitkraft unter nationaler Führung wurde aufgegeben. Stattdessen wurden die bisher dem Kommando Territoriale Verteidigung unterstellten Truppenteile in Masse dem [[Heer (Bundeswehr)|Heer]] zugeordnet. Das Heer wurde fortan in das der [[NATO-Kommandostruktur]] eingegliederte [[Feldheer]] und das Territorialheer unter nationalem Kommando unterteilt. Viele der bisherigen Aufträge wurden den Kommandobehörden im Heer übertragen, insbesondere den 1969 neu aufgestellten Territorialkommandos [[Territorialkommando Schleswig-Holstein|Schleswig-Holstein]], [[Territorialkommando Nord|Nord]] und [[Territorialkommando Süd|Süd]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Verantwortung der Territorialkommandos umfasste jeweils den Bereich einer [[Heeresgruppe]] und erstreckte sich auf mehrere [[Land (Deutschland)|Bundesländer]]. Die Territorialkommandos unterstanden truppendienstlich&amp;lt;ref&amp;gt;nach [[Zentrale Dienstvorschrift|Zentraler Dienstvorschrift]] (ZDv) 1/50, Nr. 202 ist die truppendienstliche Unterstellung das grundlegende Unterstellungsverhältnis in den Streitkräften. Hierzu gehören im Wesentlichen die persönlichen – insbesondere die disziplinaren – Angelegenheiten, die Ausbildung, die Versorgung sowie sonstige fachliche Angelegenheiten.&amp;lt;/ref&amp;gt; dem [[Inspekteur des Heeres]] bzw. dem [[Führungsstab des Heeres]]. Auch im [[Verteidigungsfall (Deutschland)|Verteidigungsfall]] waren die Territorialkommandos nicht in die [[NATO-Kommandostruktur]] integriert, sondern unterstanden dem nationalen Befehlshaber. Den Territorialkommandos unterstanden mit den [[Heimatschutzkommando]]s [[Infanterie (Bundeswehr)|infanteristische]] [[Verband (Militär)|Großverbände]], die örtlich und zeitlich begrenzt zur Gefechtsführung im [[Kriegs-Etappenwesen|rückwärtigen Gebiet]] befähigt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heeresstruktur IV ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Heeresstruktur IV]] wurden die seit 1970 bestehenden teilaktiven [[Heimatschutzkommando]]s in sechs [[Heimatschutzbrigade]]n umgewandelt und sechs weitere nicht aktive Heimatschutzbrigaden aufgestellt. Damit erhielt das Territorialheer erstmals zur eigenständigen Gefechtsführung befähigte [[Panzertruppen (Bundeswehr)|teilmechansierte]] [[Brigade]]n, die mobil als [[Reserve (Bundeswehr)|Reserve]] gegen feindliche Truppen eingesetzt werden konnten. 1985 erreichte das Territorialheer seinen größten Umfang mit rund 64.000 Soldaten. Es sollte nach [[Mobilmachung]] auf etwa 450.000 Mann anwachsen. Mitte der [[1980er|80er Jahre]] wurden zusätzliche [[Unterstützungskommando (WHNS)|Unterstützungskommandos]] aufgestellt. Sie sollten als logistisches Rückgrat für die eingeplanten [[Streitkräfte der Vereinigten Staaten|VS-Verstärkungen]] aus Übersee dienen. Diese Einheiten entstanden aus dem &amp;#039;&amp;#039;[[Wartime Host Nation Support Programm]]&amp;#039;&amp;#039;. Die rechtliche Grundlage bildete ein Abkommen mit den [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten]] vom 15. April 1982. Der Truppentransport über den Atlantik wurde im Rahmen der [[Return of Forces to Germany|REFORGER]]-Übungen jährlich trainiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heeresstruktur V ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrH 2.png|mini|Gliederung des Territorialheeres in Westdeutschland in der nachgesteuerten Heeresstruktur V]]&lt;br /&gt;
In der [[Heeresstruktur V]] Anfang der [[1990er|90er Jahre]] wurde das Territorialheer in Folge des Endes des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] deutlich reduziert. In [[Ostdeutschland]] wurde das [[IV. Korps (Bundeswehr)|Territorialkommando Ost]] neu aufgestellt. Geplant war die Zusammenlegung der Stäbe und Verbände des Feld- und Territorialheeres. Die Territorialkommandos und [[Korps]] bzw. die [[Division (Militär)|Divisionen]] und [[Wehrbereichskommando]]s sollten in der Friedensgliederung fusionieren. Diese Zusammenlegung wurde nur ansatzweise realisiert. Auf Ebene der Korps/Territorialkommandos wurde nur die Fusion [[IV. Korps (Bundeswehr)|Korps / Territorialkommando Ost]] durchgeführt, aber bald darauf rückgängig gemacht. Stattdessen wurden alle Territorialkommandos bis 1995 außer Dienst gestellt. Die fusionierten Divisionen/Wehrbereichskommandos wurden direkt dem [[Heeresführungskommando]] unterstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|1=Streitkräftebasis|2=Kommando Territoriale Aufgaben der Bundeswehr}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersicht über die Territorialkommandos ==&lt;br /&gt;
=== Territorialkommando Schleswig-Holstein ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkommando Schleswig-Holstein}}&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrKdo SH.svg|mini|[[Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr#Territorialkommandos|Verbandsabzeichen]] Territorialkommando Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Schleswig-Holstein war das Territorialkommando im [[Wehrbereich]] [[Wehrbereichskommando I|I]]. Von 1969 bis 1994 war der Stab des Territorialkommandos zugleich der Stab des [[Wehrbereichskommando I|Wehrbereichskommandos I]]. Dieser Wehrbereich umfasste die [[Land (Deutschland)|Länder]] [[Hamburg]] und [[Schleswig-Holstein]]. Sitz des Stabes war [[Kiel]]. Anders als die Kommandobereiche der anderen Territorialkommandos lag sein Wehrbereich nicht im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Allied Forces Central Europe|Allied Forces Central Europe (AFCENT)]]&amp;#039;&amp;#039; sondern war dem Bereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Allied Forces Northern Europe|Allied Forces Northern Europe (AFNORTH)]]&amp;#039;&amp;#039; zugeordnet. Der Befehlshaber des Territorialkommandos war gleichzeitig „Deutscher Bevollmächtigter im Bereich &amp;#039;&amp;#039;Allied Forces Northern Europe&amp;#039;&amp;#039;“. Das Territorialkommando unterstützte vorrangig die deutschen Truppenteilen des deutsch-[[Dänische Streitkräfte|dänischen]] [[Hauptquartier der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland|Hauptquartiers der Alliierten Landstreitkräfte Schleswig-Holstein und Jütland (LANDJUT)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Schleswig-Holstein wurde 1969 aufgestellt und 1994 aufgelöst. Aufgaben der [[Territorialheer|territorialen Verteidigung]] des Territorialkommandos Nord wurden dem fusionierten „[[Wehrbereichskommando I]] / [[6. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|6. Panzergrenadierdivision]]“ übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territorialkommando Nord ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkommando Nord}}&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Nord war das Territorialkommando im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Northern Army Group|Northern Army Group (NORTHAG)]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. in den [[Wehrbereich]]en [[Wehrbereichskommando II|II]] und [[Wehrbereichskommando III|III]]. Diese beiden Wehrbereiche umfassten die [[Land (Deutschland)|Länder]] [[Niedersachsen]], [[Nordrhein-Westfalen]] und [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]]. Sitz des Stabes war das [[JHQ Rheindahlen]] in [[Mönchengladbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Nord wurde 1969 aufgestellt und 1994 aufgelöst. Aufgaben der [[Territorialheer|territorialen Verteidigung]] des Territorialkommandos Nord wurden den fusionierten [[Wehrbereichskommando II]] / [[1. Panzerdivision (Bundeswehr)|1. Panzerdivision]] sowie dem [[Wehrbereichskommando III]] / [[7. Panzerdivision (Bundeswehr)|7. Panzerdivision]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territorialkommando Süd ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TerrKdo Süd.svg|mini|[[Liste der Verbandsabzeichen der Bundeswehr#Territorialkommandos|Verbandsabzeichen]] Territorialkommando Süd]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkommando Süd}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Süd war das Territorialkommando im Bereich der &amp;#039;&amp;#039;[[Central Army Group|Central Army Group (CENTAG)]]&amp;#039;&amp;#039; bzw. in den [[Wehrbereich]]en [[Wehrbereichskommando IV|IV]], [[Wehrbereichskommando V|V]] und [[Wehrbereichskommando VI|VI]]. Diese drei Wehrbereiche umfassten die [[Land (Deutschland)|Länder]] [[Hessen]], [[Rheinland-Pfalz]], [[Saarland]], [[Baden-Württemberg]] und [[Bayern]]. Sitz des Stabes war [[Heidelberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Süd wurde 1969 aufgestellt und 1994 aufgelöst. Aufgaben der [[Territorialheer|territorialen Verteidigung]] des Territorialkommandos Süd wurden den fusionierten [[Wehrbereichskommando IV]] / [[5. Panzerdivision (Bundeswehr)|5. Panzerdivision]], [[Wehrbereichskommando V]] / [[10. Panzerdivision (Bundeswehr)|10. Panzerdivision]] sowie dem [[Wehrbereichskommando VI]] / [[1. Gebirgsdivision (Bundeswehr)|1. Gebirgsdivision]] übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territorialkommando Ost (Korps / Territorialkommando Ost) ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Territorialkommando Ost}}&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Ost wurde nach der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] zur Führung der [[Wehrbereichskommando VII|Wehrbereiche VII]] und [[Wehrbereichskommando VIII|VIII]] neu aufgestellt. Diese beiden Wehrbereiche umfassten die [[Land (Deutschland)|Länder]] [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Sachsen]], [[Thüringen]], [[Brandenburg]], [[Sachsen-Anhalt]] und [[Berlin]]. Sitz des Stabes war [[Potsdam]]. Anders als in [[Westdeutschland]] wurde die in der [[Heeresstruktur V]] vorgesehene Fusion der Korps und Territorialkommandos in Ostdeutschland durchgeführt, so dass die territoriale Verteidigung in Ostdeutschland zwischen 1991 und 1995 durch das fusionierte „Korps / Territorialkommando Ost“ organisiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Territorialkommando Ost wurde 1991 aufgestellt und 1995 aufgelöst. Aufgaben der [[Territorialheer|territorialen Verteidigung]] des „Korps / Territorialkommando Ost“ wurden den fusionierten [[Wehrbereichskommando VII]] / [[13. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|13. Panzergrenadierdivision]] sowie dem [[Wehrbereichskommando VIII]] / [[14. Panzergrenadierdivision (Bundeswehr)|14. Panzergrenadierdivision]] übertragen. Aus den Korpsanteilen entstand das [[IV. Korps (Bundeswehr)|IV. Korps]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Coats of arms Territorialkommandos (Bundeswehr)}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/83aa6094-941c-4918-8058-047dc60de66b/ |titel=Territorialkommando Schleswig-Holstein/Deutscher Bevollmächtigter Bereich AFNORTH. BArch, BH 27 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/9e9a75e7-e9fe-4a31-afef-7ce81392a170/ |titel=Territorialkommandos Nord und Süd. BArch, BH 26 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://invenio.bundesarchiv.de/basys2-invenio/direktlink/71ac4c16-d59e-434c-abe4-31c55c07fe68/ |titel=Korps und Territorialkommando Ost / IV. Korps. BArch BH 7-4 |werk=invenio |hrsg=Bundesarchiv |datum=2004 |abruf=2018-07-14}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=44904793 |Autor= |Titel=Schlafendes Heer |Jahr=1970 |Nr=35 |Seiten=}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Rolf Clement, [[Paul Elmar Jöris]] |Titel=50 Jahre Bundeswehr |Verlag=Mittler &amp;amp; Sohn |Ort=Hamburg, Berlin, Nonn |Datum=2005 |ISBN=3-8132-0839-7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=O.W. Dragoner |Titel=Die Bundeswehr 1989 |TitelErg=Territorialkommando SCHLESWIG-HOLSTEIN. Territorialkommando NORD. Territorialkommando SÜD. Anhang: Territoriale Gliederung |Band=2.2 – Heer |Auflage=4 |Datum=2012-02 |Online=https://www.relikte.com/_basis/docs/bw_2_2-4.pdf |Format=PDF |Abruf=2018-07-10}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste aktive und ehemalige Kommandos des deutschen Heeres&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Höhere Kommandobehörden und Dienststellen des Heeres&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Territorialkommando| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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