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	<title>Terrestrial Trunked Radio - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T13:30:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terrestrial_Trunked_Radio&amp;diff=128978&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-47303-3: /* Beispiele Frequenzfreigabe BOS */</title>
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		<updated>2026-01-22T09:52:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beispiele Frequenzfreigabe BOS&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|TETRA|Zu anderen Bedeutungen siehe [[Tetra]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terrestrial Trunked Radio&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TETRA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Trans European Trunked Radio&amp;#039;&amp;#039; mit derselben Abkürzung&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.etsi.org/deliver/etsi_etr/001_099/08601/01_60/etr_08601e01p.pdf Trans European Trunked Radio (TETRA) system;] von 1994, abgerufen am 12. März 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein Standard für digitalen [[Bündelfunk]]. Er ist als universelle Plattform für unterschiedliche [[Mobilfunkdienst]]e genormt (ETSI, EN 300). Mit TETRA lassen sich [[Funkrufnetz|Universalnetze]] aufbauen, über die der gesamte betriebliche Mobilfunk von Anwendern wie Behörden, Industrie- oder auch Nahverkehrsbetrieben abgewickelt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Behördenfunk wurde bis Ende der 1980er Jahre weltweit mit [[Analogtechnik|Analogfunk]] betrieben. Der Mitte der 1990er Jahre entwickelte TETRA-Standard wird in mehreren europäischen und außereuropäischen Ländern in Form landesweiter [[Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben|BOS]]-Netze oder in lokaler Abdeckung von verschiedenen Anwendern genutzt. TETRA stellte ursprünglich eine Initiative von Netzbetreibern als Antwort auf eine ernste Wettbewerbsbedrohung durch [[Global System for Mobile Communications|GSM]] gegen deren analoge Netze dar. Daneben besteht als zweiter Digitalfunkstandard [[Tetrapol]] von EADS, der ursprünglich für die französischen BOS entwickelt wurde und heute im gleichen Spektrum wie TETRA im Einsatz ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
TETRA ist als [[Zeitmultiplex]]-System (TDMA) mit vier Zeitschlitzen von jeweils 14,167&amp;amp;nbsp;ms Länge pro [[Träger (Nachrichtentechnik)|Trägerfrequenz]] spezifiziert. Der Abstand zwischen den einzelnen Trägerfrequenzen beträgt, abhängig von der gewählten Modulationsart, 25, 50, 100 oder 150&amp;amp;nbsp;[[kHz]]. TETRA nutzt, durch die Aufteilung jedes [[Kanal (Informationstheorie)|Kommunikationskanals]] in eine [[Uplink]]- und eine [[Downlink]]-[[Frequenz]], das [[Frequenzmultiplexverfahren]].&amp;lt;ref&amp;gt;ETSI EN 300 392-2 V3.2.1: Terrestrial Trunked Radio (TETRA); Part 2: Air Interface (AI), Kap. 4.5: Multiple access and time slot structure; Stand September 2007. Erhältlich über http://pda.etsi.org/pda (abgerufen: 10. Dezember 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frequenzökonomie wird wesentlich bestimmt durch&lt;br /&gt;
* die Brutto-[[Datenübertragungsrate]] des Übertragungskanals,&lt;br /&gt;
* den Frequenzwiederholabstand (Abstand zwischen zwei [[Basisstation]]en, die dieselbe Frequenz verwenden) und&lt;br /&gt;
* den [[Gleichwellennetz|Gleichkanal]]-[[Signal-Rausch-Verhältnis|Störabstand]] (Pegelunterschied zwischen zwei Signalen mit derselben Frequenz von zwei verschiedenen Basisstationen, bei dem störungsfreier Betrieb möglich ist).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Berücksichtigung dieser Faktoren hat eine Untersuchung der [[CEPT]] dieselbe Kapazität und Frequenzökonomie für GSM und TETRA ergeben, da beide Systeme nahe am theoretischen Limit arbeiten, das durch die Energie pro [[Bit]] und den [[Störpegel]] bestimmt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die möglichen Modulationsarten der Trägerfrequenz sind π/4-DQPSK oder π/8-DQPSK bei Verwendung von [[Phasenmodulation]], 4-QAM, 16-QAM oder 64-QAM bei Verwendung von [[Quadraturamplitudenmodulation]]. Abhängig von der Modulationsart und der Kanalbandbreite ergeben sich die folgenden Bruttobitraten pro Trägerfrequenz:&amp;lt;ref&amp;gt;ETSI EN 300 392-2 V3.2.1: Terrestrial Trunked Radio (TETRA); Part 2: Air Interface (AI), Kap. 5: Modulation; Stand September 2007. Erhältlich über http://pda.etsi.org/pda (abgerufen: 10. Dezember 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Bruttobitraten in kbit/s&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Modulation !! 25&amp;amp;nbsp;kHz !! 50&amp;amp;nbsp;kHz !! 100&amp;amp;nbsp;kHz !! 150&amp;amp;nbsp;kHz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | π/4-DQPSK || 36,0 || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | π/8-DQPSK || 54,0 || || ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | 4-QAM || 38,4 || 76,8 || 153,6 || 230,4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | 16-QAM || 76,8 || 153,6 || 307,2 || 460,8&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot; | 64-QAM || 115,2 || 230,4 || 460,8 || 691,2&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Zeitschlitz einer phasenmodulierten Trägerfrequenz kann Nettobitraten von 2,4&amp;amp;nbsp;kbit/s, 4,8&amp;amp;nbsp;kbit/s und 7,2&amp;amp;nbsp;kbit/s bei Verwendung von π/4-DQPSK und 10,8&amp;amp;nbsp;kbit/s bei Verwendung von π/8-DQPSK zur Verfügung stellen. Sprache wird in einem Kanal mit 7,2&amp;amp;nbsp;kbit/s übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;ETSI EN 300 392-2 V3.2.1: Terrestrial Trunked Radio (TETRA); Part 2: Air Interface (AI), Kap. 9.2.1: Logical channels hierarchy; Stand September 2007. Erhältlich über http://pda.etsi.org/pda (Abgerufen: 10. Dezember 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprache wird entweder mit einem speziellen TETRA-[[Codec|CODEC]] oder einem [[Adaptive Multi-Rate|AMR-Codec]] mit einer Bitrate von 4,75&amp;amp;nbsp;kbit/s übertragen.&amp;lt;ref&amp;gt;ETSI EN 300 395-2 V1.3.1: Terrestrial Trunked Radio (TETRA); Speech codec for full-rate traffic channel; Part 2: TETRA codec; Stand Januar 2005. Erhältlich über http://pda.etsi.org/pda (Abgerufen: 10. Dezember 2009)&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim TETRA-Codec handelt es sich um einen speziell parametrierten [[Algebraic Code Excited Linear Prediction|ACELP]]-Codec, der AMR-Codec entspricht dem für GSM und UMTS spezifizierten Codec.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der TETRA-Standard ermöglicht folgende Betriebsarten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== TMO ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Trunked Mode Operation&amp;#039;&amp;#039; (Netzmodus, Gegensprechen), bei dem zwei oder mehr Funkgeräte über die [[Infrastruktur]] kommunizieren. Die Reichweite ist dabei nicht an den Einsatzort gebunden, alle Teilnehmer können sich innerhalb des von der Infrastruktur aufgespannten Netzes, gegebenenfalls auch landesweit, [[Roaming|bewegen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im TMO gibt es zwei Verkehrsarten:&lt;br /&gt;
* Gegensprechen ([[Duplex (Nachrichtentechnik)|Duplex]]-Betrieb), zwei Teilnehmer sprechen miteinander wie im Telefonnetz. Diese beansprucht stark die Ressourcen des Funknetzes, da jeder Teilnehmer einen eigenen Zeitschlitz benötigt.&lt;br /&gt;
* Bedingtes Gegensprechen, alle Teilnehmer eines Funkkreises sprechen wie gewohnt untereinander. Eine Sprechgruppe belegt während einer Übertragung einen Zeitschlitz, vergleichbar einem analogen Funkkanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== DMO ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Direct Mode Operation&amp;#039;&amp;#039; (Direktmodus bzw. Wechselsprechen), bei dem zwei oder mehr Funkgeräte ohne Verwendung einer Basisstation und unabhängig vom Netz miteinander kommunizieren können, vergleichbar dem Wechselsprechen im [[Einsatzstellenfunk]] nach herkömmlicher Bezeichnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dies ist an zwei Punkten von Interesse:&lt;br /&gt;
* beim Aufbau des Netzes an Orten mit noch vorhandenem Funkloch.&lt;br /&gt;
* bei Inneneinsätzen in Gebäuden ohne Gebäudefunkanlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist möglich, ein einzelnes [[Funkgerät]] als mobile Relaisstation ([[Repeater]]) für andere Geräte einzusetzen. So kann ein Gerät im Fahrzeug als Relais die Funkversorgung der Handfunkgeräte an einer Einsatzstelle sicherstellen, ähnlich der bisherigen Verwendung des FuG-9c mit RS-1-Schaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist weiterhin möglich, ein Endgerät als [[Gateway]] zu verwenden, so dass ein Fahrzeugfunkgerät an einer abgelegenen Einsatzstelle mit schlechter Funkversorgung eine Verbindung für örtliche Handfunkgeräte im DMO zum entfernten Funkturm in TMO herstellt. So kann der Einsatzleiter vor Ort noch die Leitstelle erreichen, vergleichbar einer großen Relaisstelle in RS-2-Schaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachteil des DMO sind die relativ langen Aufbauzeiten eines Gespräches. Spontaner, schneller Funkverkehr, wie von der analogen Technik bekannt, ist mit DMO nur bedingt möglich, nachdem ein Gespräch aufgebaut wurde. Auch besteht keine Information darüber, ob die Gegenstelle erreicht wurde, wie es bei TMO der Fall ist. Das Gerät, das eine Kommunikation beginnt, muss zunächst überprüfen, ob der verwendete Kanal frei ist. Wenn dies der Fall ist, wird er belegt und eine Präambel gesendet, um andere Funkteilnehmer zu &amp;#039;wecken&amp;#039;. Hierin werden unter anderem die Information der gewählten Sprechgruppe und die eigene Kennung übertragen. Schließlich erfolgt nach ein bis zwei Sekunden der Freigabeton bei dem Funkgerät, das das Gespräch begann. Jetzt kann der Nutzer einsprechen. Besteht eine Verbindung, kann schnell und abwechselnd gesprochen werden. Sobald die Nachlaufzeit (die Zeit nach der letzten Sendertastung eines Teilnehmers) abgelaufen ist, beginnt der gesamte Rufaufbau wieder von vorn. Diese Rufaufbauzeiten verlängern sich noch einmal bei Verwendung eines Gateways, da dieses zusätzliche Prüfungen und Signalisierungen in das Funknetz vornehmen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Gegensprechen ([[Duplex (Nachrichtentechnik)|Duplex-Betrieb]]) wird bei TETRA das „Time Division Duplex“-Verfahren eingesetzt. Dabei wird die Sprache zeitlich so komprimiert, dass eine kontinuierliche Zweiwegekommunikation über zwei versetzte Zeitschlitze auf derselben Frequenz möglich ist. Parallel dazu kommt auch der im trunking mode TMO übliche Frequenzmultiplex zum Tragen; ein TETRA-Endgerät sendet in der Regel auf der tieferen Frequenz und empfängt auf der höheren Frequenz des Kanalpaares. Die Notwendigkeit für einen Duplexer wird beim Endgerät jedoch durch den erwähnten zeitlichen Versatz der Zeitschlitze für Senden und Empfangen vermieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Digitalfunk zeichnet sich gegenüber dem Analogfunk dadurch aus, dass er verschlüsselt und dadurch relativ abhörsicher ausgelegt werden kann. Die hier erreichte Sicherheit gegen Abhören ist vom benutzten Verschlüsselungsverfahren und der Sicherheit der dabei verwendeten kryptografischen Schlüssel abhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das in einigen Komponenten redundante System verfügt, im Vergleich zu GSM, über eine verbesserte Ausfallsicherheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datenübertragung ===&lt;br /&gt;
Zur Datenübertragung im TETRA-Netz können ein bis vier Zeitschlitze zusammengefasst (multislot packet data) werden. Damit ist Datenübertragung bis zu 28,8&amp;amp;nbsp;kbit/s möglich (Bruttodatenrate). In der Praxis werden Datenraten bis zu 10&amp;amp;nbsp;kbit/s auf Anwendungsebene erreicht. Dieses ermöglicht den direkten Zugriff auf Anwendungen, wie zum Beispiel das [[Fahreignungsregister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die damit erreichten Bandbreiten sind heutzutage nicht mehr zeitgemäß; der bei Definition des Standards in den 1990er-Jahren beworbene schnelle Zugriff auf Bild- und Videodaten per TETRA hat sich durch die Entwicklung anderer mobiler Datenübertragungsverfahren wie [[Enhanced Data Rates for GSM Evolution|EDGE]], [[Universal Mobile Telecommunications System|UMTS]], [[Wireless Local Area Network|WLAN]] und vor allem [[Long Term Evolution|LTE]] und den mit diesen erreichbaren Übertragungsraten deutlich relativiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die derzeit wohl aussichtsreichste Möglichkeit, diese Datenübertragungsrate zu erhöhen, ist der von der EADS entwickelte TETRA Enhanced Data Service (TEDS). Mit diesem System sind bis zu 300&amp;amp;nbsp;kbit/s möglich, was etwa eine Verzehnfachung der Geschwindigkeit bedeutet. Damit könnten auch visuelle Informationen wie Karten, Digitalbilder oder Videosequenzen übertragen werden, was die Reaktionszeit von Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdiensten beschleunigen soll. Aktuelle Entwicklungen gehen aber auch in die Richtung TETRA-Systeme mit LTE-Netzen zu koppeln.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.wireless-mag.com/News/21124/TWC_2012__Hytera_demonstrates_critical_communications_over_broadband_LTE.aspx | title=Wireless – TWC 2012: Hytera demonstrates critical comms over broadband LTE | language=Englisch | date=2012-05-21 | archiveurl=https://web.archive.org/web/20120527154631/http://www.wireless-mag.com/News/21124/TWC_2012__Hytera_demonstrates_critical_communications_over_broadband_LTE.aspx | archivedate=2012-05-27 | accessdate=2013-01-12 | offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau des TETRA-Funknetzes ===&lt;br /&gt;
Das TETRA-Funknetz ist technologisch zellular, das heißt durch Vermittlung zwischen mehreren Zellen erfolgt eine Gesprächsweitergabe im gesamten Netz. Ein Zellwechsel während eines Funkrufes ist hier genauso möglich, wie im GSM-Netz (Hand-Over). Die tatsächliche Zulässigkeit der Zellnutzung wird auf Verbindungsnetz-Ebene geregelt, hier kommen u.&amp;amp;nbsp;a. auch die Leitstellen ins Spiel. Das TETRA-Netz verhält sich im Prinzip wie ein IT-Netz, mit Nutzungsberechtigungen und -ausschlüssen sowie Möglichkeiten zur Zusammenschaltung von Benutzergruppen und -funktionen. Die Luftschnittstelle, also das eigentliche Funknetz, liefert dann nur noch den Zugriff darauf.&amp;lt;!-- Belege? Trunked Radio bedeutet Wortwörtlich Übersetzt Bündelfunk (eine Art der Frequenzzuteilung). Der Satz ist meiner Ansicht nach komplett falsch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adressierung der Endgeräte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tetra aufbau tsi.png|mini|Aufbau der TETRA Subscriber Identity (TSI)]]&lt;br /&gt;
Jedes TETRA-Endgerät besitzt eine 48 Bit lange &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TETRA Subscriber Identity&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TSI&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;), ähnlich einer [[MAC-Adresse]] bei einer [[Netzwerkkarte]]. Damit die TSI weltweit eindeutig ist, ist diese in drei Bereiche eingeteilt (vgl. Abbildung):&lt;br /&gt;
* [[Mobile Country Code]] (MCC). Der Mobile Country Code besteht aus 10 Bits und kennzeichnet die Länder der Welt, z.&amp;amp;nbsp;B. Deutschland 262.&lt;br /&gt;
* [[Mobile Network Code]] (MNC). Der Mobile Network Code besteht aus 14 Bits und kennzeichnet Netze innerhalb eines Landes.&lt;br /&gt;
* Short Subscriber Identity (SSI). Die Short Subscriber Identity besteht aus 24 Bits und kennzeichnet Teilnehmer und Systembestandteile innerhalb eines Netzes. Es existieren dabei vier verschiedene Typen von SSIs:&lt;br /&gt;
** Die ISSI (Individual Short Subscriber Identity) kennzeichnet ein Endgerät innerhalb eines Funknetzes eindeutig (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Funkmeldeempfänger]]).&lt;br /&gt;
** Die GSSI (Group Short Subscriber Identity) kennzeichnet eine Gesprächsgruppe innerhalb eines Funknetzes.&lt;br /&gt;
** Die ASSI (Alias Short Subscriber Identity) wird für die Adressierung fremder Netzteilnehmer verwendet.&lt;br /&gt;
** Die vierte Gruppe stellen die TETRA-Systemadressen dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sicherheit ===&lt;br /&gt;
Durch die TSI ist es möglich, jedes Endgerät zu identifizieren. Um sich in das TETRA-Netz einzuloggen, muss die TSI in diesem Netz gültig sein. Ist sie das nicht, hat der Teilnehmer keinen Zugriff auf das TETRA-Netz. Dieses ist vergleichbar mit einer Whitelist von MAC-Adressen in einem Router. Weiterhin verfügt TETRA über eine Dynamic-Access-Funktion, dem sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Migration&amp;#039;&amp;#039;. Hierbei kann in der Netz-Verwaltung bestimmten MCC- und MNC-Kombinationen erlaubt werden, sich selbst im Teilnehmerregister anzulegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Anwender kommen verschiedene Verschlüsselungen zum Einsatz, wobei die Hardware immer gleich ist. Es kommen nur unterschiedliche [[Algorithmus|Algorithmen]] im Gerät zum Einsatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://portal.etsi.org/workshopps/Presentations/0103TETRA.pdf | title=An Overview of TETRA | language=Englisch | format=PDF; 262&amp;amp;nbsp;KB | date=2005-02-22 | archiveurl=https://web.archive.org/web/20110927131812/http://portal.etsi.org/workshopps/Presentations/0103TETRA.pdf | archivedate=2011-09-27 | accessdate=2010-08-04 | offline=yes}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es gibt drei verschiedene Verschlüsselungsklassen im &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TETRA Encryption Algorithms&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;TEA&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;):&lt;br /&gt;
* Class 1, unverschlüsselt&lt;br /&gt;
* Class 2, verschlüsselt mit statischen Schlüsseln (SCK-Static Cipher Keys)&lt;br /&gt;
* Class 3, verschlüsselt mit dynamischen Schlüsseln (DCK-Dynamic Cipher Keys)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Security-Class 2 und 3 können dann folgende Verschlüsselungsalgorithmen Anwendung finden:&lt;br /&gt;
* TEA-1, industrielle Verschlüsselung&lt;br /&gt;
* TEA-2, Behördenverschlüsselung für EU-Länder&lt;br /&gt;
* TEA-3, Behördenverschlüsselung für Drittländer&lt;br /&gt;
* TEA-4, industrielle Verschlüsselung für Drittländer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
TEA-2 darf nur für Sicherheits- und militärische Aufgaben innerhalb von Schengen-Staaten eingesetzt werden, ein Export in Drittländer ist verboten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.tetramou.com/assoc/article/12503 |titel=Overview of Standard TETRA Cryptographic Algorithms and their rules for management and distribution |titelerg= |hrsg= |werk=www.tetramou.com |datum=2008-05-01 |abruf=2023-02-27 |sprache=en |format=PDF; 118&amp;amp;nbsp;kB |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei niederländische Forscher der IT-Sicherheitsfirma &amp;#039;&amp;#039;Midnight Blue&amp;#039;&amp;#039; fanden im Juli 2021 fünf Sicherheitslücken im TETRA-System.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Kim Zetter |Titel=Code Kept Secret for Years Reveals Its Flaw—a Backdoor |Sammelwerk=Wired |ISSN=1059-1028 |Online=https://www.wired.com/story/tetra-radio-encryption-backdoor/ |Abruf=2023-07-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine dieser Lücken war als Hintertür implementiert, da die Schlüssellänge von TEA-1 von 80 auf 32 Bit verkürzt wurde. Der Schlüsselstrom bei TETRA ist zeitbasiert. Die kurze Schlüssellänge ermöglicht [[Man-in-the-Middle-Angriff]]e. Ein solcher ließ sich in unter 60 Sekunden durchführen. Ein Gerät hierfür wäre nach Meinung der Forscher für etwa 5000 US-$ zu bauen. Gerätehersteller bieten inzwischen Programmaktualisierungen und den Wechsel auf den neuen Algorithmensatz TEA-5 bis TEA-7 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahr 2013 fiel auf, dass die NSA und ihr britisches Pendant GCHQ in Malaysia und Argentinien den TETRA-Funkverkehr abhörten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Krempl |url=https://heise.de/-9226620 |titel=Digitaler Behördenfunk: Massive Schwachstellen bei TETRA entdeckt |titelerg= |hrsg= |werk=heise.de |datum=2023-07-25 |abruf=2023-02-27 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frequenzverfügbarkeit ===&lt;br /&gt;
Die [[Frequenzverfügbarkeit]] ist in der [[ITU-Region#Region 1|ITU-Region 1]] (Europa/Russland/Mongolei/Türkei/Arabische Halbinsel/Afrika) nicht einheitlich. Als Ergebnis der [[Friedensdividende]] nach der Auflösung des [[Warschauer Pakt]]s konnten in NATO-Europa Teile des überwiegend militärisch genutzten &amp;#039;&amp;#039;NATO-harmonisierten UHF-Flugfunkbands OR (225 bis 399&amp;amp;nbsp;MHz)&amp;#039;&amp;#039; reorganisiert und für diese spezielle BOS-Funkanwendung freigegeben werden. Andere EU-Staaten haben sich dieser Initiative weitgehend angeschlossen. Schwierigkeiten bestanden lediglich in Ländern, in denen die betreffenden Frequenzbereiche bereits kommerziell genutzt wurden oder wichtige Sicherheitsinteressen berührt wurden. Ungeachtet dessen wird hier langfristig eine europaweit harmonisierte Lösung angestrebt. Für grenzüberschreitende BOS-Nutzungen wurden Einzelfallregelungen mit den betreffenden [[Frequenzverwaltung|Nachbar-Frequenzverwaltungen]] getroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Beispiele Frequenzfreigabe BOS ====&lt;br /&gt;
* Österreich: 380–385&amp;amp;nbsp;MHz (Uplink), 390–395&amp;amp;nbsp;MHz (Downlink)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kommunikationsbehörde Austria|RTR]]: [http://www.rtr.at/de/tk/Spektrum400MHz 400&amp;amp;nbsp;MHz Spektrum – TETRA: Übersicht über den für TETRA genutzten Frequenzbereich], 19. November 2007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Deutschland: 380–385&amp;amp;nbsp;MHz (Uplink), 390–395&amp;amp;nbsp;MHz (Downlink TMO), 406,1–410&amp;amp;nbsp;MHz (Downlink DMO)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tetra-online.de/Daten/380515_Nutzungskonzept_DMO_V_1_0_3124_3.pdf Nutzungskonzept DMO] der [[Bundesanstalt für den Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben]], 15. Januar 2026&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Weitere europäische Frequenzbänder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 410–420&amp;amp;nbsp;MHz (Uplink), 420–430&amp;amp;nbsp;MHz (Downlink)&lt;br /&gt;
* 450–460&amp;amp;nbsp;MHz (Uplink), 460–470&amp;amp;nbsp;MHz (Downlink)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Frequenzfreigaben ====&lt;br /&gt;
* Russland: Frequenzbereiche um 300&amp;amp;nbsp;MHz&lt;br /&gt;
* Asien ([[ITU-Region#Region 3|ITU-Region 3]]): 800-MHz-Band&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Frequenzplanung ====&lt;br /&gt;
Die Fähigkeit von TETRA-Endgeräten vom „Relais-Modus“ zum „Direktmodus“ umschalten zu können, muss durch entsprechende Frequenzplanung bzw. Kanalzuweisung im Netz berücksichtigt werden. Dies geschieht durch das Freihalten der Kanäle, die für DMO-Kommunikation vorgesehen sind. Da eine Vielzahl der Kanäle im grenznahen Bereich einer Frequenzkoordination mit Nachbarländern unterliegt, reduziert sich die Anzahl der in diesen Gebieten nutzbaren Kanäle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Normen und Standards ===&lt;br /&gt;
TETRA ist ein ETSI-Standard (ETSI: [[Europäisches Institut für Telekommunikationsnormen]]). Die erste Version des Standards wurde 1995 veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ETSI versuchte mit der amerikanischen TIA einen Nachfolgestandard auf Breitbandbasis zu entwickeln. Das Projekt nannte sich MESA (Broadband &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;obility for &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;E&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;mergency and &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;S&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;afety &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;A&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;pplications). Das Projekt beendete man am 8. Juli 2010 wegen mangelnden Fortschritts.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=http://www.projectmesa.org/ftp/SC/SC19_Confcall_2010/MESA(10)0004%20Draft%20meeting%20report.doc | title=MESA#19 Draft meeting Report | language=Englisch | format=DOC; 77&amp;amp;nbsp;KB | date=2010-07-08 | accessdate=2012-11-06 | offline=0 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Standardisierungsbestrebungen für LTE in der 3GPP wurden Funktionen unter dem Namen MCPTT (mission critical push to talk) eingeführt. Diese wurden als Nachfolgestandard für TETRA entworfen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Kevin Flynn | url=http://www.3gpp.org/NEWS-EVENTS/3GPP-NEWS/1875-MC_SERVICES | titel=Mission Critical Services in 3GPP | abruf=2018-05-15 | sprache=en-gb}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz im privatwirtschaftlichen Bereich ===&lt;br /&gt;
TETRA ist im zivilen bzw. privatwirtschaftlichen Bereich bereits seit einiger Zeit im Einsatz: Gerade Industrie- und Verkehrsbetriebe haben den digitalen Bündelfunk als universelles innerbetriebliches Kommunikationsmedium, das die Funktionen eines Funkgerätes und Telefons in sich vereinigt, für sich in die nähere Anwendung genommen. In Deutschland sind vor allem Betriebe der Autoindustrie, Flughäfen sowie größere städtische Verkehrsbetriebe als Nutzer bekannt, letztere vor allem beim Aufbau funkgestützter Systeme ([[Automatic Vehicle Location Systems]], AVLS), in Hamburg, beispielsweise seit vielen Jahren der Hafenbetreiber [[HHLA]] und Betriebe der privaten Krankenbeförderung. Auch betreiben einige Behörden des Bundes und der Länder erste eigene TETRA-Netze. Der Kölner Energieversorger [[Rheinenergie]] z.&amp;amp;nbsp;B. nahm bereits im Jahr 2004 den Digitalfunk in Betrieb. Dabei handelt es sich um ein Netz mit 20 Funkzellen. Auch das Ordnungsamt der Stadt [[Köln]] nutzt seit 2005 das Netz der RheinEnergie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die räumliche Ausdehnung kann sich auf ein Gebäude oder Gelände beschränken, erreicht teilweise aber auch ganze Ballungsräume mit ihrem Umland. Bereits im Jahr 2000 begann das Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;[[Dolphin Telecom]]&amp;#039;&amp;#039; damit, ein bundesweites Netz nach TETRA-Standard aufzubauen, um dann interessierten Anwendern den digitalen Bündelfunk als Telekommunikationsdienstleistung zu verkaufen. Dies misslang, die &amp;#039;&amp;#039;Dolphin Telecom&amp;#039;&amp;#039; musste Ende 2005 Insolvenz anmelden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wuppertaler Schwebebahn]] wird TETRA zur Datenübertragung des Zugsicherungssystems [[European Train Control System|ETCS]] eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;etr-2014-6-54&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Peer Jacobsen | Titel=Die Wuppertaler Schwebebahn mit ETCS Level 3 und TETRA | Sammelwerk=[[Eisenbahntechnische Rundschau]] | Nummer=6 | Datum=2014 | ISSN=0013-2845 | Seiten=54–57}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsatz im Amateurfunkdienst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:TETRA DMO Amateur radio repeater.jpg|mini|TETRA DMO Repeater auf dem [[Kleiner Feldberg|Kleinen Feldberg]]]]&lt;br /&gt;
Auch im [[Amateurfunkdienst|Amateurfunk]] wird TETRA benutzt. So werden handelsübliche TETRA-Geräte von Funkamateuren frequenzbereichserweitert und programmiert, um sie im [[Amateurband]] anzuwenden. Bisher sind in Österreich und Deutschland einige DMO-Repeater im [[70-Zentimeter-Band|70-cm-Band]] aufgebaut und über einen [[Echolink]]-Konferenzserver verbunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.trg-radio.de/db0mot-70cm-tetra | titel=TETRA-DMO-Umsetzer DB0MOT Kleiner Feldberg | hrsg=Taunus Relais Gruppe |werk=www.trg-radio.de| abruf=2014-08-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;dm0svx&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | autor=Tino Neubauer, Andreas Bier | url=http://svxlink.de/?page_id=2039 | titel=SvxLink mit Tetra-DMO-Repeater (Tetra im Amateurfunk) DM0SVX | archiv-url=https://web.archive.org/web/20140821185935/http://svxlink.de/?page_id=2039 | archiv-datum=2014-08-21 | abruf=2014-08-21 | offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://wiki.oevsv.at/index.php?title=TETRA-DMO-Umsetzer#TETRA_Wien_Bisamberg_OE1XAR | titel=TETRA Wien Bisamberg OE1XAR | hrsg=OE Wiki des Österreichischen Versuchssenderverbandes | abruf=2014-08-21 | offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch TMO-Repeater sind im 70-cm-Band für den Amateurfunkdienst realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|autor= |url=https://dk5ras.dyndns.org/www/ham-tetra/tmo-repeater/ |titel=TMO-Repeater – HAM-TETRA |werk=dk5ras.dyndns.org |abruf=2021-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem besteht unter Verwendung von [[IP-Telefonie]] und [[Session Initiation Protocol|SIP]]-Technologie die Anbindung an andere internetbasierte digitale Betriebsverfahren wie [[Digital Mobile Radio|DMR]], [[D-STAR]] oder [[APCO P25]] sowie an analoge FM-Relais über [[EchoLink]], teilweise mittels [[HAMNET]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=MultiModePlattform MMP | Hrsg=[[Österreichischer Versuchssenderverband]] | Sammelwerk=QSP Amateurfunkjournal des Österreichischen Versuchssenderverbandes | Datum=2012-12 | Kapitel=Digitale Kommunikation: SvxLink mit Tetra-DMO-Repeater (Tetra im Amateurfunk) | Seiten=22–23 | Online={{Webarchiv | url=http://www.oevsv.at/export/oevsv/download/QSPArchiv/2012/QSP_12-2012.pdf | wayback=20140821164733 | text=Online}} | Abruf=2014-08-21 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Positionsmeldung mit dem LIP-Protokoll an den DMO-Repeater ermöglicht bei Verwendung [[GPS]]-fähiger Geräte, eine Positionsbake an [[APRS]]-Server zu übermitteln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dm0svx&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Endgeräte-Anbieter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Airbus p8gr BOS.jpg|mini|233x233px|TETRA Funkmeldeempfänger des Typs P8GR der Firma Airbus Defence and Space]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:sepura stP 8000 HRT.JPG|mini|ohne|100px|Sepura STP8000 TETRA-Funkgerät, das im BOS-Deutschland-Funknetz eingebucht ist]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div class=&amp;quot;tright&amp;quot; style=&amp;quot;clear:none&amp;quot;&amp;gt;[[Datei:Motorola MTH800.jpg|mini|ohne|100px|Motorola MTH800 TETRA-Funkgerät, das im BOS-Austria-Funknetz eingebucht ist]]&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zum monopolistischen [[Tetrapol]], bei dem es nur einen Hersteller gibt, führte der offene Standard bei TETRA zu einer Vielzahl von Herstellern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--alphabetische Liste --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Airbus Defence and Space]] (bis 2010 EADS Defence &amp;amp; Security, von 2010 bis 2014 [[Cassidian]])&lt;br /&gt;
* [[Leonardo S.p.A.|Leonardo]]&lt;br /&gt;
* Funk-Electronic Piciorgros GmbH, Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Funktel|Funktel GmbH]], Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Hytera]] Mobilfunk GmbH, Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Motorola Solutions]]&lt;br /&gt;
* Pontypool, Großbritannien&lt;br /&gt;
* [[Rohde &amp;amp; Schwarz]], Deutschland&lt;br /&gt;
* Selex&lt;br /&gt;
* Selkom GmbH Tetra Leitstellen&lt;br /&gt;
* [[Sepura]]&lt;br /&gt;
* Team Simoco&lt;br /&gt;
* Teltronic, Spanien&lt;br /&gt;
* Unimo, Korea&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur-Anbieter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:EadsTb3.jpg|mini|150px|TETRA-Basisstation vom Typ TB3 des Herstellers EADS]]&lt;br /&gt;
* Damm, Sønderborg, Dänemark&lt;br /&gt;
* [[EADS]]&lt;br /&gt;
* [[Hytera]] Mobilfunk GmbH, Deutschland&lt;br /&gt;
* KAITEC GmbH, Hösbach, Deutschland&lt;br /&gt;
* [[Leonardo S.p.A.|Leonardo]]&lt;br /&gt;
* [[Motorola]]&lt;br /&gt;
* Rohill, Niederlande&lt;br /&gt;
* Selex&lt;br /&gt;
* [[Sepura]], England (durch Zukauf der 3T Communications AG, Wien)&lt;br /&gt;
* Teltronic TETRA, Spanien&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Digitalfunk der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben]] (Deutschland)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Marten: &amp;#039;&amp;#039;BOS-Funk 1&amp;#039;&amp;#039;; Vth; Auflage: 5., veränd. Neuaufl. 2005, ISBN 3-88180-616-4&lt;br /&gt;
* Michael Marten: &amp;#039;&amp;#039;BOS-Funk 2&amp;#039;&amp;#039;; Vth; Auflage: 11., veränd. Neuaufl. 2005, ISBN 3-88180-647-4&lt;br /&gt;
* Linde, Christof: &amp;#039;&amp;#039;Aufbau und Technik des digitalen BOS-Funks&amp;#039;&amp;#039;, Franzis Verlag, 2008, ISBN 3-7723-4216-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://tcca.info/ TETRA + Critical Communications Association], Englisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationsprotokoll (Funktechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mobilfunkdienst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:BOS-Funk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alarmierung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amateurfunkbetriebsart]]&lt;/div&gt;</summary>
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