<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Terpentin</id>
	<title>Terpentin - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Terpentin"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terpentin&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T20:18:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terpentin&amp;diff=59616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Georg Hügler am 22. März 2026 um 04:52 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terpentin&amp;diff=59616&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-22T04:52:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschäftigt sich mit dem Naturprodukt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terpentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* Für das umgangssprachlich als „Terpentin“ bezeichnete und als Verdünnungs- und Lösungsmittel für Anstriche verwendete Terpentindestillat siehe [[Terpentinöl]].&lt;br /&gt;
* Für die synthetische Alternative (&amp;#039;&amp;#039;Terpentinersatz&amp;#039;&amp;#039;) siehe [[Testbenzin]]. &lt;br /&gt;
* Für das Lied der deutschen Rockband Böhse Onkelz siehe [[Terpentin (Lied)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Turpentine distilled old way.jpg|mini|hochkant|Destilliertes Terpentin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Terpentinöldestillation - Brennblase - 1910.jpg|mini|hochkant|Terpentinöldestillation in der Steiermark, 1910]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terpentin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kiefernöl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balsamöl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Balsamharz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt) werden die frischen [[Harz (Pflanze)|Harz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;&amp;lt;/nowiki&amp;gt;ausflüsse verschiedener [[Koniferen]] bezeichnet, insbesondere von [[Kiefern]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus spp.&amp;#039;&amp;#039;) und [[Lärchen]] (&amp;#039;&amp;#039;Larix spp.&amp;#039;&amp;#039;; dann früher auch &amp;#039;&amp;#039;gloriet&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Eva Shenia Shemyakova: &amp;#039;&amp;#039;‘Des Juden buch von kreuczenach’. Untersuchung und Edition des Rezeptteils des Heidelberger Cpg 786.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fachprosaforschung – Grenzüberschreitungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 8/9, 2012/13, S. 207–265, hier: S. 230.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;loriet&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Martin: &amp;#039;&amp;#039;Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Königshausen &amp;amp; Neumann, Würzburg 1991 (= &amp;#039;&amp;#039;Würzburger medizinhistorische Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 148 (&amp;#039;&amp;#039;loriet&amp;#039;&amp;#039;: Lärchenharz, Harz von Larix decidua Mill. bzw. von anderen Pinus- oder Larixarten).&amp;lt;/ref&amp;gt; und &amp;#039;&amp;#039;gloriat&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gundolf Keil]]: &amp;#039;&amp;#039;Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: &amp;#039;&amp;#039;Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes&amp;#039;&amp;#039;), S. 392 (zu &amp;#039;&amp;#039;gloriet&amp;#039;&amp;#039;) und 418 (zu &amp;#039;&amp;#039;lorgat&amp;#039;&amp;#039;: Harz von Larix decidua Mill.; synonym: &amp;#039;&amp;#039;terpentein&amp;#039;&amp;#039; und lateinisch &amp;#039;&amp;#039;terebintina&amp;#039;&amp;#039;) und 473 (&amp;#039;&amp;#039;terpentein&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;terbentin&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;terpentin&amp;#039;&amp;#039; und ähnliche Formen, synonym &amp;#039;&amp;#039;gloriat&amp;#039;&amp;#039;: Lärchenharz, weniger Harz von Pistacia terebinthus L. oder von Pinus spec. wie [[Zirbelkiefer|Pinus cembra L.]])&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie &amp;#039;&amp;#039;Resina laricina&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;).&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. auch [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 232 (&amp;#039;&amp;#039;Terbentina, Terebentina&amp;#039;&amp;#039;, „terpentin, arbor grani viridis, terebintum, albotin, botin […] ist eyn gumi eynes boumes“: Balsame von Pinus- (und Larix-)Arten).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie sind Gemische von [[Harz (Material)|Harz]] und [[Ätherisches Öl|ätherischen Ölen]] und gehören zu den [[Balsame]]n. Sie gehen erst beim Eintrocknen unter Verlust der [[Flüchtigkeit|flüchtigen]] Stoffe in Harz über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terpentin (von mittellateinisch &amp;#039;&amp;#039;terebíntina [resīna]&amp;#039;&amp;#039; ‚Harz der Terebinthe‘; wie spätmittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;terebint&amp;#039;&amp;#039; über griechisch-lateinisch &amp;#039;&amp;#039;terebinthus&amp;#039;&amp;#039; von griechisch &amp;#039;&amp;#039;terébintos&amp;#039;&amp;#039; – wohl eine Entlehnung aus der nichtindogermanischen Sprache der kretisch-minoischen Urbevölkerung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Auflage. Herausgegeben von [[Walther Mitzka]]. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 777.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine farblose bis gelbliche, meist cremige Flüssigkeit, deren Hauptbestandteile [[Harzsäure]]n sind. Als flüchtige Bestandteile finden sich hauptsächlich 2-[[Pinene|Pinen]], 2(10)-[[Pinene|Pinen]], [[3-Caren]] und andere (monocyclische) [[Terpene|Monoterpene]] in je nach Herkunft sehr unterschiedlichen Anteilen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-20-00743|Name=Terpentinöl|Abruf=2014-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Terpentin ist gesundheitsschädlich und umweltgefährdend. Die [[CAS-Nummer]] für das Gemisch lautet {{CASRN|9005-90-7|Q18603218}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Terpentinöl]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Terpentinspiritus&amp;#039;&amp;#039; oder ebenfalls &amp;#039;&amp;#039;Terpentin&amp;#039;&amp;#039;) wird durch [[Destillation]] aus Terpentin gewonnen. Es ist ein sehr flüchtiges, öl- und harzlösendes Mittel. Die CAS-Nummer hierfür lautet {{CASRN|8006-64-2|Q201382}}. Der Destillationsrückstand heißt [[Kolophonium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigenschaften ==&lt;br /&gt;
Terpentin ist eine [[Viskosität|visköse]], trübe, fast weiße oder weißgelbe Masse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RömppOnline|ID=RD-20-00742|Name=Terpentin|Abruf=2014-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Wasser ist das Harz unlöslich, kann jedoch in [[Öle]]n, [[Ethanol]] und [[Alkalische Lösung|Laugen]] gelöst werden. Gesundheitsschädlichkeit und Umweltgefährlichkeit des Gemisches sind stark vom Gehalt an [[Pinen]]en und [[3-Caren]] abhängig. Die Harzsäuren bzw. das [[Kolophonium]] können [[Allergien]] verursachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gewinnung ==&lt;br /&gt;
{{siehe auch|Pecherei}}&lt;br /&gt;
Zur Gewinnung der zwischen Holz und Rinde oder in besonderen Hohlräumen des Baums gebildeten Ausscheidungen wird die [[Rinde]] senkrecht rinnenartig eingeschnitten und am unteren Ende der Einschnitte die Masse in besonderen Vertiefungen oder untergestellten Gefäßen aufgefangen. Eine andere Möglichkeit ist das Anbohren der Stämme. Man verschließt die Löcher mit einem Pfropfen und lässt den Balsam von Zeit zu Zeit ausfließen. Die Gewinnung beginnt im Frühjahr und dauert bis in den Herbst. Bei Bäumen mit dicker Rinde, die der Sonne ausgesetzt sind, ist der Ertrag am größten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Pechbaum.jpg|miniatur|hochkant|Gewinnung von Harz (Pech) an einer Schwarzkiefer: 1. Rinde, 2. Lachte, 3. Pechscharten, 4. Laß, 5. Leben, 6. Schnabel, 7. Pechhäferl, 8. Nagel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reinigung ==&lt;br /&gt;
Die gesammelte, oft durch Erde, Sand, Nadeln und Rindenstückchen verunreinigte Masse wird durch Schmelzen bei niedriger Temperatur verflüssigt, durch grobe Tücher oder eine Strohschicht geseiht und danach in Fässer gefüllt. In den Vereinigten Staaten setzt man sie einfach in Fässern mit durchlöchertem Boden der Sonnenwärme aus, worauf das reine Terpentin von selbst abtropft. Auch in Frankreich wird Terpentin auf diese Weise gereinigt. Die dickflüssige Sorte heißt dort &amp;#039;&amp;#039;Pâte de térébenthine au soleil&amp;#039;&amp;#039;, die dünnflüssige &amp;#039;&amp;#039;à la chaudière&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Die Terpentine sind honigdicke, sehr zähflüssige, je nach der Herkunft klare oder trübe, aromatisch riechende und schmeckende Massen, die trotz der weitestgehend gleichen Zusammensetzung in Konsistenz, Färbung, Geruch und Ölgehalt doch Abweichungen zeigen. Nach den Ursprungsländern werden sie in folgende Handelssorten unterschieden, wobei die hochwertigen auch „Edelterpentine“ genannt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Das gewöhnliche, gemeine oder deutsche Terpentin (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Terebinthina communis&amp;#039;&amp;#039;) wird hauptsächlich aus der [[Waldkiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus sylvestris&amp;#039;&amp;#039;), seltener aus der [[Weißtanne|Weiß-]] („Straßburger Terpentin“, „[[Weiß-Tanne#Borke|Beulharz]]“) und Rottanne [[Gemeine Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea abies&amp;#039;&amp;#039;) gewonnen. Es ist von zäher, etwas körniger Konsistenz, gelblichweiß gefärbt und trübe sowie von stark harzigem Geruch und bitter-würzigem Geschmack. Österreichisches Terpentin (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Terebinthina austriaca&amp;#039;&amp;#039;) stammt von der [[Schwarzkiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus nigra&amp;#039;&amp;#039;), die besonders im [[Wienerwald]] verbreitet ist, und aus [[Niederösterreich]] in sogenannten Lägeln, kleinen ovalen Fässern, versandt wird. Französisches Terpentin nennt man besonders die Abscheidung der [[Seekiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus pinaster&amp;#039;&amp;#039;), die in verschiedenen Gegenden Südfrankreichs Wälder bildet. Es ist dünnflüssiger und feiner und hat einen angenehmen Geruch. Das amerikanische Terpentin der [[Sumpf-Kiefer]] (&amp;#039;&amp;#039;Pinus palustris&amp;#039;&amp;#039;) unterscheidet sich vom gewöhnlichen nicht wesentlich und fällt daher in dieselbe Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die beste Sorte des Terpentins ist das venezianische Terpentin oder Lärchenterpentin (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Terebinthina veneta&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Terebinthina laricina&amp;#039;&amp;#039;) bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lärchenharz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, das hauptsächlich in [[Tirol]], [[Kärnten]], der [[Steiermark]] und weiter östlich bis nach Ungarn von der [[Europäische Lärche|Europäischen Lärche]] (&amp;#039;&amp;#039;Larix decidua&amp;#039;&amp;#039;), gewonnen wird. Doch gibt es auch in der [[Provence]] Lärchenwälder, die echtes venezianisches Terpentin liefern. Die dickflüssige, klebrige, ziemlich durchsichtige Masse ist nur schwach gelblich gefärbt, stark fadenziehend und langsam trocknend. Es hat einen harzig-würzigen, etwas zitronenartigen Geruch. Aus Lärchenzapfen ausgekochtes Terpentin ist minderwertig. Sein zurückbleibendes Harz ist splittrig und wird durch atmosphärische Einflüsse angegriffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nordamerika erzeugt die feinste aller Terpentinarten, das &amp;#039;&amp;#039;kanadische Terpentin&amp;#039;&amp;#039;, bekannt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Kanadabalsam]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die sonst noch vorkommenden Terpentine wie ungarisches und zyprisches Terpentin von der [[Terpentin-Pistazie]] (&amp;#039;&amp;#039;Pistacia terebinthus&amp;#039;&amp;#039;) haben wenig Bedeutung. Italienisches Terpentin (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Terebinthina italica&amp;#039;&amp;#039;) stammt aus denselben Gegenden wie das venezianische, ist aber dunkler an Farbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Rosin .JPG|mini|hochkant|Aus Terpentin wird [[Kolophonium]] gewonnen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:15-01-30-halboel-RalfR.jpg|mini|hochkant|Aus Terpentin wird auch [[Halböl]] hergestellt]]&lt;br /&gt;
Terpentin dient hauptsächlich dazu, Harze weicher und geschmeidiger zu machen, und wird daher als Zusatz für [[Siegellack]]e, [[Firnis|Harzfirnisse]], [[Lack]]e, [[Kitt]]e und [[Ätzen|Ätzgründe]] verwendet. Zur Herstellung von Lack kann nur die wasserfreie venezianische Sorte benutzt werden, da sonst trübe Lacke entstehen. Sie verbrennt im Gegensatz zum gewöhnlichen wasserhaltigen Terpentin ohne prasselndes Geräusch. Weiter wird Terpentin häufig als Zusatz zu [[Salbe]]n, [[Arzneipflaster|Pflastern]], [[Seife]]n und [[Hufkitt]] verwendet. Außerdem bildet es den Rohstoff zur Herstellung von Terpentinöl und [[Kolophonium]]. Darüber hinaus wird es als wichtiges [[Bindemittel|Binde-]] und [[Verdünnung]]smittel in der [[Ölmalerei]] verwendet.&lt;br /&gt;
Früher wurden beispielsweise [[Marmor]]&amp;amp;shy;waschtische und -bodenbeläge mit einer Mischung aus [[Bienenwachs]] und Terpentin eingepflegt. In der [[Restaurierung]] wird dieses Verfahren immer noch genutzt. Auch wurde es zu [[Schmierstoff]]en verarbeitet, meist mit [[Holzteer]] u.&amp;amp;nbsp;a. gemischt. &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch: [[Schmierbrenner]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Natürliches Harz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Terpentin}}&lt;br /&gt;
* [https://www.waldwissen.net/waldwirtschaft/nebennutzung/produkte/lwf_laerche_harz/index_DE Lärchenharz, Terpentin und Lärchenöl (waldwissen.net)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4272508-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malmittel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Georg Hügler</name></author>
	</entry>
</feed>