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	<title>Termin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-20T17:17:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Termin&amp;diff=56484&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Serols: Revert – Vandalismus entfernt (HG) (3.4.13)</title>
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		<updated>2025-07-19T15:00:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php/Hilfe:Wiederherstellen&quot; title=&quot;Hilfe:Wiederherstellen&quot;&gt;Revert&lt;/a&gt; – &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Vandalismus&quot; title=&quot;Wikipedia:Vandalismus&quot;&gt;Vandalismus&lt;/a&gt; entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:Huggle&quot; title=&quot;Wikipedia:Huggle&quot;&gt;HG&lt;/a&gt;) (3.4.13)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Zeitpunkt. Zum Roman siehe [[Der Termin]].}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Termin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|terminus}} „Grenzzeichen“; daraus auch später [[Ziel]], &amp;#039;&amp;#039;Ende&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Zahlungsfrist&amp;#039;&amp;#039;) ist ein festgelegter [[Zeitpunkt]] im allgemeinen [[Zeitablauf]] und wird durch ein [[Kalenderdatum]] und häufig auch eine [[Uhrzeit]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Termine bestimmen den Alltag sämtlicher [[Wirtschaftssubjekt]]e ([[Privatperson]]en, [[Unternehmen]], [[öffentliche Verwaltung]] und [[Staat]]), seien es interne Termine ([[Besprechung]]en, [[Betriebsversammlung]]en, [[Dienstgespräch]]e) oder externe Termine ([[Bewerbungsgespräch]]e, [[Hauptversammlung]]en, [[Verhandlung]]en). Die strikte Einhaltung von vereinbarten Terminen ist im westlichen Kulturkreis ein wesentlicher Bestandteil der [[Pünktlichkeit]] und [[Zuverlässigkeit (Recht)|Zuverlässigkeit]], sie wird von den [[Vertragspartei]]en gegenseitig vorausgesetzt. Termine sind im [[Privatrecht]] ein bestimmter Zeitpunkt, an dem etwas geschehen soll oder eine [[Wirksamkeit (Recht)|Rechtswirkung]] von selbst eintritt oder im [[Prozessrecht]] ein im Voraus durch das [[Gericht]] genau bestimmter Zeitpunkt für [[Prozesshandlung]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gerhard Köbler]], &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Rechtswörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1995, S. 405&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Muss ein Wirtschaftssubjekt gleich mehrere Termine erfüllen, so ist eine [[Terminplanung]] hilfreich. Sie gehört zum [[Zeitmanagement]] und hat zum Ziel, mehrere Termine derart zu koordinieren, dass sie nicht miteinander kollidieren. Dabei sind etwaige unerwartete Terminverzögerungen einzuplanen, sodass die Terminfolge nicht gestört wird und während eines Termins kein [[Zeitdruck]] entsteht. Der [[Terminkalender]] oder [[Kalenderprogramm]]e unterstützen die Terminplanung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemein spricht man beim Einhalten eines Termins von &amp;#039;&amp;#039;fristgemäß/termingemäß&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;fristgerecht/termingerecht&amp;#039;&amp;#039;, beim Überschreiten eines Termins von &amp;#039;&amp;#039;Verspätung&amp;#039;&amp;#039;, beim Aufschub des Termins von &amp;#039;&amp;#039;Vertagung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Verschiebung&amp;#039;&amp;#039;. Der Umstand, dass man einen oder mehrere Termine einhalten muss, wird &amp;#039;&amp;#039;Termindruck&amp;#039;&amp;#039; genannt. Für die Einhaltung steht meist jeweils ein bestimmtes [[Zeitfenster]] zur Verfügung. Die Neigung, Termine oder andere vertragliche Verpflichtungen nicht einzuhalten, wird als [[Absentismus]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Parömiologie|Parömie]] „der Termin mahnt den Menschen“ ({{laS|dies interpellat pro homine}}) aus dem [[Gemeines Recht|gemeinen Recht]] bestimmte auch das [[Römisches Recht|römische Recht]]. Der [[Rechtsgrundsatz]] besagt, dass bei der Überschreitung einer vereinbarten [[Leistungszeit]] automatisch [[Schuldnerverzug (Deutschland)|Verzug]] eintritt, ohne dass es einer [[Mahnung (Deutschland)|Mahnung]] bedarf. Dabei musste der Temin ({{laS|dies}}) ein [[Gewissheit|gewisses]] [[Ereignis]] sein ({{laS|certus an}}). Auch im römischen Prozessrecht war der Gerichtstermin von Bedeutung, so dass [[Klage]]n innerhalb bestimmter Zeit erhoben werden mussten, damit keine Vergessenheit eintrat, Dokumente nicht verloren gingen oder Zeugen nicht verstarben.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=0MtFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1045&amp;amp;dq=termin+r%C3%B6misches+Recht+dies&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjywMqeg93hAhWRKFAKHda7DyUQ6AEIWTAI#v=onepage&amp;amp;q=termin%20r%C3%B6misches%20Recht%20dies&amp;amp;f=false Ludwig Julius Friedrich Höpfner, &amp;#039;&amp;#039;Theoretisch-praktischer Commentar über die Heineccischen Institutionen&amp;#039;&amp;#039;, 1798, S. 1045]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die älteste Quelle für den [[mittelalter]]lichen deutschen [[Rechtsbegriff]] Termin findet sich im Jahre 1317 in Köln.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Kisky, &amp;#039;&amp;#039;Die Regesten der Erzbischöfe von Köln im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;, Band IV, 1915, S. 220&amp;lt;/ref&amp;gt; Sowohl der [[Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis]] (Januar 1756), der [[Codex Theresianus]] (Dezember 1766) als auch das [[Allgemeines Preußisches Landrecht|Allgemeine Preußische Landrecht]] (ALR) vom Juni 1794 erwähnen den Termin.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=jWa3EABgi54C&amp;amp;pg=PA148&amp;amp;dq=termin+bgb&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwiogfSPk9zhAhULyKYKHZC5A-k4HhDoAQhHMAY#v=onepage&amp;amp;q=termin%20bgb&amp;amp;f=false Ulrike Köbler, &amp;#039;&amp;#039;Werden, Wandel und Wesen des deutschen Privatrechtswortschatzes&amp;#039;&amp;#039;, 2010, S. 149 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das APL sprach vom Termin zuerst im [[Fundrecht (Deutschland)|Fundrecht]], wonach eine verderbliche Fundsache mit einem kurzen Termin in einer öffentlichen Versteigerung anzubieten war (I 9, § 27 APL).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=VsxDAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA63&amp;amp;dq=Allgemeines+Preu%C3%9Fisches+Landrecht+I+9,+%C2%A7+31&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjLjI64yN7hAhXFaFAKHZBBBJsQ6AEIPTAE#v=onepage&amp;amp;q=termin&amp;amp;f=false Christian Friedrich Koch, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Landrecht für die preußischen Staaten&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, Ausgabe 1, 1870, S. 427 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sah beispielsweise auch vor, dass die zu früh geleistete [[Zahlung]] auf eine [[Schuld (Privatrecht)|Schuld]], die an einem bestimmten Termin fällig war, nicht wegen [[Irrtum]]s zurückgefordert werden konnte (I 16, § 168 APL).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten ==&lt;br /&gt;
Es gibt private und dienstliche Termine. &amp;#039;&amp;#039;Private Termine&amp;#039;&amp;#039; gehören zur [[Privatsphäre]], &amp;#039;&amp;#039;dienstliche Termine&amp;#039;&amp;#039; kommen in einem [[Geschäft (Wirtschaft)|geschäftlichen]] Zusammenhang vor. Hier dienen sie der zeitlichen Festlegung sowohl von Besprechungen oder Verhandlungen als auch von [[Lieferung]]en und [[Leistung (Recht)|Leistungen]] ([[Lieferfrist]]) oder [[Zahlung]]en ([[Zahlungsfrist]]). Bei einzelnen Geschäftsarten ([[Termingeld]], [[Termingeschäft]], [[Terminkontrakt]]) ist der Termin sogar der das gesamte Geschäft bestimmende Vertragsbestandteil. Termine können aber auch ein bestimmter oder herausragender Zeitpunkt sein, an dem ein [[Ereignis]] stattfindet, etwa ein [[Hochzeit]]stermin oder eine [[Sonnenfinsternis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Bedeutung sind auch der [[Arzt]]termin oder der [[Gerichtstermin]]. Nachdem der Arzttermin zum Problemthema geworden war, soll das [[Terminservice- und Versorgungsgesetz]] (TSVG) insbesondere unangemessenen langen Wartezeiten auf Behandlungstermine bei Haus-, Kinder- sowie Fachärzten und mangelnden ärztlichen Versorgungsangeboten in ländlichen und strukturschwachen Regionen vorbeugen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;Deadline&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|„Todeslinie“}}); ein Zeitpunkt, der nicht überschritten werden darf, zu Deutsch etwa „Galgenfrist“ bzw. „Fälligkeitsdatum“ bezeichnet man den Ablaufzeitpunkt einer [[Frist]] oder [[Fälligkeit]] (juristisch), den [[Stichtag]] ([[Bilanzstichtag]]) oder das Schließen eines [[Zeitfenster]]s (technisch). Der Begriff wurde zunächst im [[Zeitung]]sjournalismus verwendet, um den letztmöglichen Termin zu bezeichnen, zu dem die Druckzeilen ({{enS|lines}}) in die [[Schriftsetzer|Setzerei]] gegeben und dort abschließend fixiert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfragen ==&lt;br /&gt;
In {{§|186|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]] wird klargestellt, dass für die in [[Gesetz]]en, gerichtlichen [[Verfügung]]en und [[Rechtsgeschäft]]en enthaltenen Frist- und Terminbestimmungen die [[Auslegung (Recht)|Auslegungsvorschriften]] der §§ 187 bis 193 BGB gelten. &amp;#039;&amp;#039;Fristen&amp;#039;&amp;#039; sind Zeiträume, die mit einem Termin – dem letzten Tag einer Frist – enden ({{§|188|bgb|juris}} Abs. 1 BGB). An diesem Termin tritt beispielsweise [[Fälligkeit]] ein, endet die [[Kündigungsfrist]] oder die [[Laufzeit (Wirtschaft)|Laufzeit]] eines [[Vertrag]]es. Zu beachten ist, dass [[empfangsbedürftige Willenserklärung]]en dem Empfänger während des Termins im Rahmen der Geschäftszeit [[Zugang (Recht)|zugehen]] müssen. Fällt ein Termin oder ein Fristende auf einen Sonnabend, Sonntag oder Feiertag, so ist der nächste [[Werktag]] maßgebend ({{§|193|bgb|juris}} BGB), sodass diese Bestimmung eine Frist verlängert oder einen Termin verschiebt. Der Termin kann auch Gegenstand einer [[Zeitbestimmung (Recht)|Zeitbestimmung]] sein ({{§|163|bgb|juris}} BGB). Hier ist der Termin entweder ein konkretes Kalenderdatum oder ein sicheres künftiges Ereignis (wie [[Geburtstag]] oder [[Weihnachten]]). Der &amp;#039;&amp;#039;Anfangstermin&amp;#039;&amp;#039; sorgt dabei für den Beginn der Rechtsänderung, wobei die Regelungen für eine [[aufschiebende Bedingung]] gelten. Der &amp;#039;&amp;#039;Endtermin&amp;#039;&amp;#039; sorgt für eine Beendigung, es gilt die [[auflösende Bedingung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtsfolgen ==&lt;br /&gt;
Die Nichteinhaltung von Terminen kann zu nachteiligen [[Rechtsfolge]]n führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Vertragsrecht]] schützt die [[termintreue]]n Vertragspartner. Vergisst beispielsweise der Möbelkäufer den vereinbarten [[Lieferzeit|Liefertermin]] und ist nicht anwesend, so befindet er sich automatisch im [[Annahmeverzug]] und muss dem [[Verkäufer]] gemäß {{§|304|bgb|juris}} BGB [[Schadensersatz]] für [[Transportkosten|Transport-]] und [[Lagerkosten]] zahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Arbeitsrecht (Deutschland)|Arbeitsrecht]] ist die Einhaltung von dienstlichen Terminen durch [[Arbeitnehmer]] ein Bestandteil des [[Direktionsrecht]]s des [[Arbeitgeber]]s, das allgemein in [[Arbeitsanweisung]]en oder [[Dienstanweisung]]en geregelt sein kann oder als [[Konkretisierung]] aufgabenbezogen in Form der [[Weisung (Deutschland)|Weisung]] erteilt werden kann. Die Nichteinhaltung von Terminen ist deshalb ein Verstoß gegen die [[Arbeitspflicht (Arbeitsrecht)|Arbeitspflicht]], die im Wiederholungsfalle zu einer [[Abmahnung (deutsches Arbeitsrecht)|Abmahnung]] führen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Termin ist [[prozessrecht]]lich definiert als Zeitpunkt, zu dem sich [[Prozessbeteiligter|Prozessbeteiligte]] zum Zwecke der Vornahme von [[Prozesshandlung]]en treffen. Im Alltag der deutschen Gerichte wird der Begriff Termin meist synonym für die nächste Sitzung im Rahmen einer [[Gerichtsverhandlung]] verwendet (z.&amp;amp;nbsp;B. „Ladung zum Termin“ gemäß {{§|214|zpo|juris}} [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|Zivilprozessordnung]]). Durch diese [[Ladung (Recht)|Ladung]] ordnen [[Gericht]]e bei [[Gerichtsverfahren]] das persönliche Erscheinen beider [[Partei (Recht)|Parteien]] an. Bleibt eine Partei dem Gerichtstermin eines [[Zivilprozessrecht (Deutschland)|Zivilprozesses]] unentschuldigt fern, so kann gegen sie ein [[Ordnungsgeld]] wie gegen einen im [[Vernehmung]]stermin nicht erschienenen [[Zeuge]]n ({{§|380|zpo|juris}} Abs. 1 [[Zivilprozessordnung (Deutschland)|ZPO]]) festgesetzt werden ({{§|141|zpo|juris}} Abs. 3 ZPO). Versäumt ein zur Erstattung des [[Gutachten]]s verpflichteter [[Sachverständiger]] die gesetzte Frist, so kann gegen ihn ein Ordnungsgeld festgesetzt werden ({{§|411|zpo|juris}} Abs. 2 ZPO). Gegen eine Partei ergeht ein [[Versäumnisurteil]], wenn sie sich im Prozess säumig verhält. Dies trifft auf Personen zu, die zu einer [[Mündliche Verhandlung|mündlichen Verhandlung]] unentschuldigt nicht erscheinen oder sich in einer [[Streitige Verhandlung|streitigen Verhandlung]] nicht zur Sache einlassen. Liegt ein Fall der Säumnis vor, kann die nicht-säumige Partei vor Gericht den Erlass eines Versäumnisurteils beantragen ({{§|330|zpo|juris}} ZPO). Im [[Strafprozessrecht (Deutschland)|Strafprozess]] ist die [[Vorführung (Recht)|Vorführung]] des [[Angeklagter|Angeklagten]] anzuordnen oder ein [[Haftbefehl]] zu erlassen, wenn das Ausbleiben des Angeklagten nicht genügend entschuldigt ist ({{§|230|stpo|juris}} Abs. 2 [[Strafprozessordnung (Deutschland)|StPO]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Wird wie bei Geschäften mit Fälligkeitstermin nur das Kalenderdatum für die [[Erfüllung (Recht)|Erfüllung]] vereinbart und üblicherweise keine Uhrzeit, so hat der [[Schuldner]] am genannten Tag während der [[Ladenöffnungszeit|Geschäftszeit]] des [[Gläubiger]]s zu erfüllen. Für [[Handelsgeschäft]]e verlangt {{§|358|hgb|juris}} [[Handelsgesetzbuch|HGB]], dass Leistungen nur während der gewöhnlichen Geschäftszeit bewirkt und gefordert werden können. Allgemein gilt nach {{§|362|bgb|juris}} Abs. 1 BGB, dass der Schuldner die Leistungshandlung am richtigen [[Leistungsort]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Wohnsitz (Deutschland)|Wohn-]] oder [[Geschäftssitz]]) und zur richtigen [[Leistungszeit]] (innerhalb der Geschäftszeit) zu erbringen hat. Wird der Termin einer Leistungszeit schuldhaft nicht eingehalten, kann eine [[Vertragsstrafe]] vereinbart werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Arbeitsalltag sind Termine mit Dringlichkeit versehen, die durch Zeitablauf zunimmt. Hiervon betroffen sind terminierte [[Veranstaltung]]en, Sitzungstermine von [[Gremium|Gremien]] oder [[Zielvorgabe|Zeitvorgaben]] durch [[Vorgesetzter|Vorgesetzte]], oft mit rotem Ausrufezeichen oder „asap“ ({{enS|as soon as possible}}, „sobald wie möglich“) versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=s6gxBwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA57&amp;amp;dq=termine+Deadline&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjIt8n-kdfhAhWLfZoKHQDiB_w4ChDoAQhIMAY#v=onepage&amp;amp;q=termine%20Deadline&amp;amp;f=false Hailka Proske/Johannes Friedrich Reichert/Eva Reiff, &amp;#039;&amp;#039;Richtig priorisieren: TaschenGuide&amp;#039;&amp;#039;, 2015, S. 57]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verbleibende Zeitspanne bis zum Eintreffen des Termins ist die Frist („deadline“), ein Überschreiten der [[Befristung]] die &amp;#039;&amp;#039;Verfristung&amp;#039;&amp;#039;. Verstrichene Fristen führen rechtlich zum [[Schuldnerverzug (Deutschland)|Verzug]] ([[Zivilrecht]]) oder zum Verlust der [[Beschwer]] ([[Strafrecht]]/[[Verwaltungsrecht]]). Verstrichene Fristen für eine Zahlung geben Anlass zu [[Säumniszuschlag|Säumniszuschlägen]] beziehungsweise [[Schuldnerverzug (Deutschland)#Verzugszinsen|Verzugszinsen]] und [[Mahnung (Deutschland)|Mahngebühren]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Just-in-time-Produktion]]&lt;br /&gt;
* [[Sistierung (Vertragsrecht)]]&lt;br /&gt;
* [[Zahlungsziel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Termin}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote|Termin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184755-6}}&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitpunkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zivilprozessrecht (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:time limit]]&lt;br /&gt;
[[fr:date]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Serols</name></author>
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