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	<title>Termelineskapelle Ollesheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-12-20T18:50:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ollesheimkapelle.jpg|miniatur|Termelineskapelle Ollesheim]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Termelineskapelle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Kirche (Bauwerk)|Kirchenbauwerk]] zwischen [[Eschweiler über Feld]] und [[Nörvenich]] im [[Kreis Düren]], [[Nordrhein-Westfalen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kapelle liegt an [[Gut Ollesheim]], einem Weiler, zu dem in alter Zeit drei Höfe gehörten. Heute gehören noch das Gut und der Engelshof dazu, jeweils mit Nebengebäuden und Arbeiterwohnhäusern. Unmittelbar an der [[Landesstraße]] 263 steht die Termelineskapelle, daneben das [[Pfarrhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige [[Kapelle (Kirchenbau)|Kapelle]] ist 1880 gebaut worden, nachdem schon 1857 die alte [[Pfarrkirche]] wegen Baufälligkeit abgebrochen worden war. Zusammen mit dem benachbarten [[Oberbolheim]] bildete Ollesheim eine [[Pfarre]], die um 1300 im [[Liber valoris]] erwähnt wurde. Sie gelangte 1441 durch Schenkung an das Kölner [[Antoniterkirche (Köln)|Antoniterkloster]]. Bis zur Aufhebung des Klosters durch die Franzosen 1808 waren St. Termelines und [[Antoniuskapelle (Oberbolheim)|St. Antonius]] in Oberbolheim dem Antoniterkonvent inkorporiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der örtlichen Überlieferung ging von hier die [[Missionierende Religion|Missionierung]] der umliegenden Gegend aus. Der iroschottische [[Mönch]] &amp;#039;&amp;#039;[[Termelines]]&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Timerlin&amp;#039;&amp;#039; war in Ollesheim tätig. Er soll in der abgebrochenen Kirche beerdigt worden sein. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Grab Ziel frommer [[Pilger]], die hier Wasser und Erde holten. Beides, Wasser und Heilerde, wurde gegen [[Auszehrung|Schwindsucht]] und [[Brechdurchfall]] angewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon vor der Schenkung der Pfarre Ollesheim durch Herzog Gerhard von Jülich hatten die [[Antoniter-Orden|Antoniter]] lange Zeit großen Besitz an Höfen, Ländereien und Zehnten in der Umgebung. In Ollesheim besaßen sie den &amp;#039;&amp;#039;kleene Tönneshauf&amp;#039;&amp;#039;, den kleinen Antoniterhof. Jährlich gingen von hier an die Kölner Ordensniederlassung an Pacht 136 Malter Getreide verschiedener Fruchtarten, je zwei Hammel und Kälber und vier Goldgulden. 1802 wurde die Antoniterniederlassung in [[Köln]] aufgehoben, die Besitzungen von der Domänenverwaltung verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine 1956 als „früheste überkommene kölnische Skulptur“ entdeckte Statue ist als Ollesheimer Madonna aus dem 13. Jahrhundert in das Kölner [[Museum Schnütgen]] gegangen. Sie hat jahrhundertelang in Ollesheim gestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut Ollesheim wurde 1887 von den Erben des Besitzers Winand Heuser an den Direktor der damaligen [[Zuckerfabrik Düren|Dürener Zuckerfabrik]], Leopold Peill, verkauft. Die Nachkommen bewirtschaften heute noch den [[Gutshof]]. Beim damaligen Verkauf blieben aber die Kapelle und der kleine [[Friedhof]] im Besitz der Erbengemeinschaft Heuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde am 22. April 1985 in die [[Liste der Baudenkmäler in Nörvenich|Denkmalliste der Gemeinde Nörvenich]] unter Nr. 26 eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
  Datei:Madonnaollesheim.jpg|Die Ollesheimer Madonna&lt;br /&gt;
  Datei:Medusenhaupt Ollesheim P1010748.jpg|Medusenhaupt an der Kapelle&lt;br /&gt;
  Datei:Grabplatte Ollesheim P1010750.jpg|Grabplatte an der Kapelle&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Paul Hartmann/Edmund Renard: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kreises Düren&amp;#039;&amp;#039;. Düsseldorf 1910, S. 276.&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1968/51/wer-war-denn-die-dame &amp;#039;&amp;#039;Wer war denn die Dame? Händlerringe und andere Absonderlichkeiten des Auktionsgeschäftes&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 51/1968; zur Versteigerung der Madonna&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kirchengebäude in Nörvenich]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kapelle des Bistums Aachen|Ollesheim]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Termelineskirche|Ollesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1880er Jahren|Ollesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pastoraler Raum Ellbachaue]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kilind</name></author>
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