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	<title>Terlan - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terlan&amp;diff=224516&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mai-Sachme am 18. April 2026 um 14:08 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-18T14:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Südtirol&lt;br /&gt;
| Name = Terlan&lt;br /&gt;
| AndereNamen = ital.: &amp;#039;&amp;#039;Terlano&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| BZG = Überetsch-Unterland&lt;br /&gt;
| EinwohnerVZ = 4142&lt;br /&gt;
| VZJahr = 2011&lt;br /&gt;
| ProzDeutsch = 79,20&lt;br /&gt;
| ProzItal = 20,47&lt;br /&gt;
| ProzLad = {{0}}0,33&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 46.52901&lt;br /&gt;
| Längengrad = 11.24866&lt;br /&gt;
| Höhe1 = 240&lt;br /&gt;
| Höhe2 = 1175&lt;br /&gt;
| HöheZ = 248&lt;br /&gt;
| Fläche = 18,7&lt;br /&gt;
| Dauersiedlungsraum = 11,8&lt;br /&gt;
| Fraktionen = [[Siebeneich (Terlan)|Siebeneich]], &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terlan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Vilpian]]&lt;br /&gt;
| Nachbargemeinden = [[Andrian (Südtirol)|Andrian]], [[Bozen]], [[Eppan]], [[Gargazon]], [[Jenesien]], [[Mölten]], [[Nals]]&lt;br /&gt;
| Partnergemeinde = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = 39018&lt;br /&gt;
| Vorwahl = 0471&lt;br /&gt;
| ISTAT = 021097&lt;br /&gt;
| Steuernummer = 80009450216&lt;br /&gt;
| JahrBürgermeister = 2025&lt;br /&gt;
| Bürgermeister = Hansjörg Zelger&lt;br /&gt;
| Website = www.gemeinde.terlan.bz.it&lt;br /&gt;
| Karte = Terlan in Südtirol - Positionskarte.svg&lt;br /&gt;
| Wappen = ITA Terlan COA vector.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Terlan von Perdonig.JPG|mini|hochkant=1.4|{{Center|Hauptort Terlan, dahinter die Hänge des [[Tschögglberg]]s (Vorberg)}}]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terlan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([{{IPA|ˈtɛrlan}}]; {{itS|Terlano}}) an der [[Südtiroler Weinstraße|Weinstraße]] ist eine [[Italien|italienische]] Gemeinde im [[Etschtal]] in [[Südtirol]] und hat {{EWZ|IT|021097}} Einwohner (Stand {{EWD|IT|021097}}). Die Gemeinde besteht aus den [[Fraktion und Circoscrizione (Italien)|Fraktionen]] (Ortschaften) Terlan, [[Siebeneich (Terlan)|Siebeneich]] und [[Vilpian]]. Terlan ist für seinen [[Wein]] und seinen [[Gemüsespargel|Spargel]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wahrzeichen von Terlan sind die oberhalb des Ortes gelegene Burgruine Maultasch ([[Burgruine Neuhaus (Terlan)|Burgruine Neuhaus]]) und der schlanke, mit mehrfarbigen Dach[[schindel]]n gedeckte Turm der [[Gotik|gotischen]] Hauptkirche aus dem 14.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Terlan befindet sich im [[Etschtal]] zwischen [[Bozen]] und [[Meran]]. Sie umfasst drei Dörfer: den zentral gelegenen Hauptort Terlan ({{Höhe|250}}), südöstlich davon in direkter Nachbarschaft zu Bozen [[Siebeneich (Terlan)|Siebeneich]] ({{Höhe|250}}) und [[Vilpian]] ({{Höhe|260}}) im Nordwesten. Alle genannten Ortschaften liegen hintereinander aufgereiht auf der [[Orographisch links und rechts|orographisch linken]], östlichen Seite der [[Etsch]] am Fuß des [[Tschögglberg]]s. In der [[Talboden|Talsohle]] greift das Gemeindegebiet abschnittsweise auch auf die andere Flussseite über; an den Hängen des Tschögglbergs, wo sich auf einer Terrasse auch die kleine Streusiedlung [[Montigl]] ({{Höhe|600}}) befindet, reicht es über dem Hauptort auf fast {{Höhe|1200}} Höhe hinauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Etschtal grenzt Terlan an [[Bozen]], [[Eppan]], [[Andrian (Südtirol)|Andrian]], [[Nals]] und [[Gargazon]], am Tschögglberg an [[Jenesien]] und [[Mölten]]. Obwohl die Gemeinde weder im [[Überetsch]] noch im [[Südtiroler Unterland|Unterland]] liegt, wurde sie aus pragmatischen Erwägungen der [[Bezirksgemeinschaft]] [[Überetsch-Unterland]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die 2011 unter archäologischer Aufsicht durchgeführten Aushubarbeiten unmittelbar neben der Pfarrkirche von Terlan brachten [[römerzeit]]liche Funde zu Tage.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.provincia.bz.it/news/de/news.asp?news_action=5&amp;amp;news_article_id=372019 Archäologische Ausgrabungen in Terlan: einzigartige Funde freigelegt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.dekanat-terlan-moelten.info/de/pfarrei-terlan/kirchen-in-terlan/ Taufkirche aus dem 5./6. Jh. neben der Pfarrkirche Terlan]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Anhöhe von Großkarnell und der Rauchenbichl weisen antike Besiedlungsspuren auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://maps.civis.bz.it/ |titel=GeoBrowser |hrsg=Provinz Bozen |abruf=2022-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ersturkundlich wird der Ort im Jahr 923 als &amp;#039;&amp;#039;„Torilan“&amp;#039;&amp;#039; im [[Traditionsbuch]] der [[Erzstift Salzburg|bischöflichen Kirche Salzburg]] genannt, welcher hier und zu [[Mölten]] königlicher Besitz übereignet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Huter]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Tiroler Urkundenbuch]]. Die Urkunden zur Geschichte des deutschen Etschlandes und des Vintschgaus.&amp;#039;&amp;#039; I. Abt., Bd. 1. Innsbruck: Universitätsverlag Wagner 1937, S. 17, Nr. 24.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Name lässt sich auf *&amp;#039;&amp;#039;Taurinanum&amp;#039;&amp;#039; (‚Gut des Taurinus‘) zurückführen. Im [[Grafschaft Tirol|Tiroler]] [[Urbar (Verzeichnis)|Gesamturbar]] Graf [[Meinhard II.|Meinhards II.]] von 1288 wird umfassender landesfürstlicher Besitz in „&amp;#039;&amp;#039;Toerlan“&amp;#039;&amp;#039; verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Oswald Zingerle]]: &amp;#039;&amp;#039;Meinhards II. Urbare der Grafschaft Tirol&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fontes rerum Austriacarum.&amp;#039;&amp;#039; 2. Abt., Band 45/1). Wien: Tempsky 1890, Abschn. XXIV, Nr. 31–35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätmittelalter war Terlan eine bedeutende [[Silberbergbau|Silberfundstätte]]. Im 15. Jahrhundert waren um Terlan rund 1000 Knappen in mehr als 30 Gruben mit dem Abbau von [[Bleiglanz]] beschäftigt. Das Material wurde über die nahegelegenen Bäche in die Talsohle geschifft, wo es in den dort gelegenen Schmelzöfen aufgearbeitet wurde. Über die [[Etsch]] wurde das geschürfte Silber schließlich in den Süden transportiert. Heute erinnern noch einige Flurnamen wie &amp;#039;&amp;#039;Silberleiten&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Silberleitenhof&amp;#039;&amp;#039; an diese Vergangenheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im späten 15. Jahrhundert kam es auch zu Auseinandersetzungen der Terlaner (und Siebeneicher) Dorfgemeinschaft mit jener von [[Gries-Quirein|Gries bei Bozen]] um agrarische Nutzungs- und Weiderechte im weitläufigen Moosgebiet an der [[Etsch]], die Landesfürst [[Siegmund (Österreich-Tirol)|Sigmund von Österreich-Tirol]] im Jahr 1470 zu schlichten versuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hannes Obermair]] |Titel=Schriftlichkeit und urkundliche Überlieferung der Stadt Bozen bis 1500 |Sammelwerk=Bozen Süd – Bolzano Nord |Band=2 |Ort=Bozen |Datum=2008 |ISBN=978-88-901870-1-8 |Seiten=142–143 |Online=[http://www.gemeinde.bozen.it/UploadDocs/4663_BZ_Sued_Nord_2.pdf PDF]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Terlan (Sicht von Schloss Neuhaus) 2.jpg|mini|Blick von [[Burgruine Neuhaus (Terlan)|Burg Neuhaus]] auf Terlan]]&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Terlan ist eines der bekanntesten [[Südtirol (Weinbaugebiet)|Weindörfer Südtirols]]. Über 2000 Jahre reicht Terlans Tradition als Weinterroir zurück. Die Weinberge in Terlan beginnen am Fuß des [[Tschögglberg]]s auf 250 m Meereshöhe und ziehen sich bis auf 900 m hinauf. Die Terlaner Weine sind geprägt durch eine reiche und reife Fruchtkomponente. Sie sind kräftig und gut strukturiert, wobei die Säure harmonisch eingebunden ist. Ganz typisch sind leichte mineralische Noten im Duft, die vom hohen Mineralgehalt der [[Etschtaler Vulkanit-Gruppe|Porphyr]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;böden stammen. Weiters zeichnen sich die Terlaner Weine durch Eleganz und Finesse aus, die sich meist erst mit längerer Lagerung entwickeln. Geringe Hektarerträge und behutsame, schonende Vinifikation ergeben langlebige Weine. Manche Terlaner Weine zeigen ihr volles Potenzial erst nach Jahrzehnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitten im Herzen Südtirols befinden sich die Apfelanbaugebiete der Terlaner Obstbauern. Bereits im Jahr 1954 wurde die OG Terlan gegründet. 2008 erwirtschaften die 258 Mitglieder eine Anlieferungsmenge von 30.575 t. Im Jahr 2010 fusionierte die OG Terlan mit fünf Genossenschaften des mittleren Etschtals zur OG Frubona mit Sitz in Siebeneich; im Jahr 2021 erwirtschafteten die 380 Mitglieder etwa 51.000 t.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vog.it/de/expertise/genossenschaften/8-frubona-terlan.html |titel=Frubona Terlan |sprache=de-DE |abruf=2024-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres für Terlan typisches Produkt ist der Terlaner [[Spargel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Handwerk ===&lt;br /&gt;
Besonders das Handwerk, welches von der Stadtnähe und den günstigen Verkehrsverbindungen profitiert, ist ein wichtiger Teil der Wirtschaft. Es gibt auch einige Gewerbezonen in Terlan (Handwerkerzone Terlan, Handwerkerzone Enzenberg – zwischen Terlan und Siebeneich).&lt;br /&gt;
Terlans Erscheinungsbild wird größtenteils von den vielen Apfel- und Rebanlagen geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Terlan ist Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen. Es existieren autoverkehrsfreie Radwege entlang der Etsch und sehr verkehrsarme, landwirtschaftliche Wege durch Apfelplantagen. Des Weiteren gibt es mehrere Gasthäuser und Pizzerien sowie Hotels in verschiedenen Preisklassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nahversorgung ===&lt;br /&gt;
Terlan hat eine funktionierende Nahversorgung.&lt;br /&gt;
In der Dorfmitte des Hauptortes gibt es ein Gemischtwarengeschäft, zwei Metzgereien, eine [[Conad]]-Filiale und eine [[Eurospin]]-Filiale. Des Weiteren existieren mehrere Gasthäuser und Pizzerien sowie Hotels in verschiedenen Preisklassen. Es gibt zwei verschiedene Banken im Ortskern: der Hauptsitz der [[Liste der Raiffeisenkassen in Südtirol|Raiffeisenkasse Etschtal]] und eine Filiale der [[Südtiroler Sparkasse]]. In den Fraktionen Siebeneich und Vilpian befinden sich jeweils eine Filiale der Raiffeisenkasse Etschtal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Vilpiano.jpg|mini|[[Vilpian]]]]&lt;br /&gt;
Für den [[Kraftverkehr]] ist die Gemeinde heute in erster Linie durch die Schnellstraße Meran–Bozen („[[MeBo]]“) erschlossen, die die alte, mitten durch die Ortskerne verlaufende Staatsstraße wesentlich entlastet. Im Hauptort Terlan zweigt dazu die Höhenstraße auf den [[Tschögglberg]] Richtung [[Mölten]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bahnstrecke Bozen–Meran]] bietet im Gemeindegebiet drei [[Zugangsstelle]]n an den Bahnhöfen Siebeneich, Terlan und Vilpian-Nals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zur Etsch verläuft die [[Radroute&amp;amp;nbsp;2 „Vinschgau–Bozen“]]. Die [[Seilbahn Mölten]] führt von Vilpian auf den Tschögglberg hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Für die deutsche Sprachgruppe bestehen in den drei Fraktionen Terlan, Siebeneich und Vilpian jeweils ein Kindergarten und eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]]; die im Hauptort angesiedelte deutschsprachige [[Mittelschule (Südtirol)|Mittelschule]] bedient hingegen die Schüler aller drei Fraktionen gemeinsam sowie zusätzlich der Nachbargemeinden Andrian, Gargazon und Nals.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Angebot für die italienische Sprachgruppe beschränkt sich auf eine Grundschule im Hauptort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bibliothek Terlan]] verfügt über einen großen Bestand an Büchern, Zeitschriften und neuen Medien. Zudem gibt es Leihstellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://biblio.bz.it/terlan/%C3%9Cber-uns/Leihstellen |titel=Leihstellen |abruf=2024-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in Siebeneich und Vilpian. Seit 1983 besteht in Terlan auch eine Musikschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Terlan Rathaus mit Brunnen.jpg|mini|Terlaner Rathaus]]&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Bürgermeister seit 1952:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gvcc.net/gemeindeamt/html/GEMEINDEN50-Jahre-dt.pdf |titel=Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952 |werk=Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindenverband 1954–2004 |hrsg=[[Südtiroler Gemeindenverband]] |seiten=139–159 |format=PDF; 15 MB |abruf=2015-11-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Diego Baron Eyrl: 1952–1958&lt;br /&gt;
* Hugo Höller: 1958–1974&lt;br /&gt;
* Ernst Mitterer: 1974–1980&lt;br /&gt;
* Josef Platter: 1980–2005&lt;br /&gt;
* Klaus Runer: 2005–2020&lt;br /&gt;
* Hansjörg Zelger: seit 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:ITA Terlan COA vector.svg|rechts|125x125px]]&lt;br /&gt;
Das Wappen zeigt in rotem Schild einen frei schwebenden silber/weißen, auf drei zum Tor hin schmäler werdenden Stufen stehenden gezinnten Torturm mit nach außen geöffneten Türflügeln.&lt;br /&gt;
Das Wappen der Gemeinde Terlan ist identisch mit dem Wappenschild der aus Bozen stammenden, in den Adelsstand aufgestiegenen Familie [[Niederthor]], die das Gericht Neuhaus (in Terlan) von 1382 bis zu ihrem Aussterben 1559 als landesfürstliches Lehen innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Terlan ist gemäß den erhobenen [[Ethnischer Proporz (Südtirol)|Sprachgruppenzugehörigkeitserklärungen bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen]] eine mehrheitlich deutschsprachige Gemeinde. Als Berechnungsgrundlage der folgenden Prozentwerte wurden die gültigen Erklärungen von Personen mit italienischer Staatsbürgerschaft herangezogen.&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ style=&amp;quot;padding-bottom:1em&amp;quot; |Verteilung nach Sprachgruppenzugehörigkeits- bzw. Sprachgruppenzuordnungserklärungen&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe6&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Sprache !! 1981&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat1981&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=899072 |titel=Volkszählung 1981 – Die amtliche Bürgerzahl und die Sprachgruppen in Südtirol nach Gemeinde und Bezirk |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=1983-03 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 1991&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/downloads/mit17_02.pdf |titel=Volkszählung 2001 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Provinz Bozen-Südtirol |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=2002-08 |format=PDF |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; !! 2001&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2001&amp;quot; /&amp;gt; !! 2011&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://astat.provinz.bz.it/de/aktuelles-publikationen-info.asp?news_action=300&amp;amp;news_image_id=1160209 |titel=Ergebnisse Sprachgruppenzählung 2024 – Berechnung des Bestandes der drei Sprachgruppen in der Autonomen Provinz Bozen - Südtirol |hrsg=[[Landesinstitut für Statistik der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol]] |datum=2024-12 |abruf=2024-12-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  !! 2024&amp;lt;ref name=&amp;quot;astat2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
| 88,16 %&lt;br /&gt;
| 88,59 %&lt;br /&gt;
| 86,62 %&lt;br /&gt;
| 83,61 %&lt;br /&gt;
| 79,20 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Italienisch&lt;br /&gt;
| 11,78 %&lt;br /&gt;
| 10,95 %&lt;br /&gt;
| 13,09 %&lt;br /&gt;
| 16,07 %&lt;br /&gt;
| 20,47 %&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Ladinisch&lt;br /&gt;
| 0,07 %&lt;br /&gt;
| 0,46 %&lt;br /&gt;
| 0,30 %&lt;br /&gt;
| 0,32 %&lt;br /&gt;
| 0,33 %&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmäler in Terlan|Liste der geschützten Ensembles in Terlan|Liste der Naturdenkmäler in Terlan}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Neuhaus (Burgruine) Terlan.JPG|mini|&amp;#039;&amp;#039;Burgruine Neuhaus&amp;#039;&amp;#039;, Wahrzeichen Terlans]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Terlan Maria Himmelfahrt.jpg|mini|hochkant|&amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pfarrkirchen zum Hl. Herzen Jesu in Siebeneich (Terlan).jpg|mini|Pfarrkirche zum Hl. Herzen Jesu]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Burgruine Neuhaus (Terlan)|Burgruine Neuhaus]],&amp;#039;&amp;#039; auch „Burg Maultasch“ genannt, entstand um 1206, wurde zweimal zerstört und 1320 wieder aufgebaut. Seit 1733 im Besitz der Grafen [[Tannenberg (Adelsgeschlecht)|Tannenberg]] und der Grafen [[Enzenberg (Adelsgeschlecht)|Enzenberg]]. Sie ist über einen Wanderweg von Terlan aus in einer halben Stunde erreichbar.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Burg Greifenstein (Südtirol)|Burg Greifenstein]]&amp;#039;&amp;#039; wurde im Jahre 1159 erstmals erwähnt. Sie thront hoch über der Terlaner Fraktion Siebeneich und liegt auf dem Gebiet der Gemeinde [[Jenesien]]. Greifenstein wird im Volksmund auch als &amp;#039;&amp;#039;Sauschloss&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Erreichbar ist die Ruine in einer ca. einstündigen Wanderung, ausgehend von Siebeneich.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansitz Liebeneich&amp;#039;&amp;#039; mit St.-Johannes-Nepomuk-Kapelle (1. Hälfte des 18. Jahrhunderts). Ursprünglich Besitz der Schenken von Terlan (ebenso wie der Schenkenhof), durch Heirat ab 1490 im Besitz derer von [[Andrian-Werburg]], nach 1587 durch Kauf an die Herren von Eyrl. Bis 1823 Sitz des Gerichts Neuhaus, das seit 1733 im Besitz der Grafen Tannenberg, dann deren Erben, der Grafen [[Enzenberg (Adelsgeschlecht)|Enzenberg]] war, die den Ansitz bis heute besitzen.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansitz Köstenholz&amp;#039;&amp;#039;, 16.–18. Jahrhundert (von Eyrl)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Turm in Kreut]]&amp;#039;&amp;#039;, spätmittelalterlich-frühneuzeitlicher Wohnturm im Ortsteil Kreuth (Oberkreuth)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ries auf Montigl&amp;#039;&amp;#039;, spätmittelalterlicher Wohnturm im Weiler [[Montigl]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ansitz Großkarnell&amp;#039;&amp;#039; in Siebeneich&lt;br /&gt;
* Die dem &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Orden&amp;#039;&amp;#039; anvertraute Pfarrkirche &amp;#039;&amp;#039;Zum Heiligsten Herzen Jesu&amp;#039;&amp;#039;, nahe  der Hauptstraße nach Bozen im Terlaner Ortsteil (Fraktion) [[Siebeneich (Terlan)|Siebeneich]] mit einem teilweise modern gestalteten Kircheninnenraum.&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;[[Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Terlan)|Pfarrkirche von Terlan zu Maria Himmelfahrt]]&amp;#039;&amp;#039; wurde als hochgotischer Bau im 14. Jahrhundert errichtet. Der kleinere, romanische Seitenturm bestand bereits im 13. Jahrhundert. Auffallend ist das bunt glasierte Ziegeldach des spätgotischen Turms aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche beherbergt das größte Freskenvorkommen Südtirols auf dem Land.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sebastian Marseiler |Titel=Wege zur Kunst |Verlag=Athesia |Ort=Bozen |Datum=2011 |ISBN=978-88-8266-734-4 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Kirchturm ist rund 75 m hoch und wurde im spätgotischen Stil im 16. Jahrhundert erbaut. Er neigte sich im Lauf der Jahrhunderte, bis er eine Schieflage von ca. 10 Metern erreichte. Daher wurde er abgetragen und von 1891 bis 1893 mit den originalen, einzeln durchnummerierten Steinen unter der Ägide von Propst Josef Weiser wieder aufgebaut. Die letzte große Restaurierung des Turms erfolgte in den Jahren 1995/96. Bei dem Terlaner Kirchturm handelt es sich um den dritthöchsten Südtirols. Aus heutiger Sicht stellt die Kirchturmuhr eine Besonderheit dar, denn bei dieser Uhr zeigt der große Zeiger die Stunden und der kleine Zeiger die Minuten an. Vor der Einführung der genaueren [[Pendeluhr]] Ende des 17. Jahrhunderts gab es wegen der Ungenauigkeit der Uhrwerke nur Stundenzeiger. Der alte große Stundenzeiger wurde also belassen, als nachträglich ein kleiner Minutenzeiger hinzugefügt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sentres.com/de/pfarrkirche-terlan Die Turmuhr der Pfarrkirche]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Gratl-Kirche&amp;#039;&amp;#039; liegt rechterhand kurz vor dem Ortsende auf der Straße nach Meran. Im Jahre 1987 wurde die Privatkapelle an die Pfarrei Terlan abgetreten. Die volkstümliche Bezeichnung des Sakralbaus rührt daher, dass sie räumlicher Bestandteil des „Gratl-Hofs“ war. 1992/93 erfolgte die unumgänglich gewordene Restaurierung. Seitdem finden in ihr jährlich einige Gottesdienstfeiern statt. Die Kirche ist der &amp;#039;&amp;#039;Unbefleckten Empfängnis&amp;#039;&amp;#039; geweiht, worauf die Marienstatue in der Vierecknische vor dem Haupteingang hinweist. Das Kirchweihfest wird am 24. Juni begangen. Das Altarbild zeigt die Muttergottes; darüber sind Gottvater und der Heilige Geist als Taube zu sehen, darunter Abbildungen der beiden Heiligen Franz von Assisi und Antonius von Padua.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.pfarrei-terlan.info/de/gratlkirchl Homepage der Terlaner Pfarrei]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;St.-Antonius-Kapelle&amp;#039;&amp;#039; in Siebeneich bei Terlan&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[St. Margareth in der Klause]]&amp;#039;&amp;#039; – spätgotische Kirchenruine in Klaus bei Terlan&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery perrow=&amp;quot;5&amp;quot; caption=&amp;quot;Historische Gebäude in und um Terlan&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Mariä Himmelfahrt Terlan Innenraum.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; Altarraum mit Fresken&lt;br /&gt;
 Terlaner Turmuhr.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Maria Himmelfahrt&amp;#039;&amp;#039; „Umgekehrte“ Zeiger, es ist 11:55&lt;br /&gt;
 Terlan Liebeneich.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Ansitz Liebeneich&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
 Gratl-Kapelle.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Gratlkirchl&amp;#039;&amp;#039; im Ortsteil Kreuth&lt;br /&gt;
 Ries auf Montigl 4.jpg|Spätmittelalterlicher Wohnturm &amp;#039;&amp;#039;Ries auf Montigl&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Leo Andergassen]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchliche Kunst in Terlan&amp;#039;&amp;#039;. Bozen 1995.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Karl Atz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Chronik von Terlan&lt;br /&gt;
   |Verlag=Auer&lt;br /&gt;
   |Ort=Bozen&lt;br /&gt;
   |Datum=1901&lt;br /&gt;
   |Online=[http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Buch/12523/ Digitalisat]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
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* [http://www.gemeinde.terlan.bz.it/ Gemeinde Terlan]&lt;br /&gt;
* [https://newplan.civis.bz.it/newplan/api/newp/api/document/6567 &amp;#039;&amp;#039;Landschaftsplan der Gemeinde Terlan&amp;#039;&amp;#039;]. Abteilung Natur, Landschaft und Raumentwicklung, Autonome Provinz Bozen–Südtirol (PDF-Datei)&lt;br /&gt;
* {{Tirol Atlas|210097}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Deutscher Ortsname lateinischer Herkunft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mai-Sachme</name></author>
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