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	<title>Tereus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tereus&amp;diff=129636&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jonathan Groß: +Mythoskop</title>
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		<updated>2025-02-01T15:53:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Mythoskop&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tereus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Τηρεύς|Tēreús}}) ist eine Gestalt der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]]. Er war ein Sohn des [[Ares]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ovid]], &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; 6,427; &amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; 3,14,8,1; [[Hyginus Mythographus|Hyginus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 45&amp;lt;/ref&amp;gt; und König der [[Thraker]]. Als seine Heimatstadt wird von einigen Quellen das antike [[Pagai]] angegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mythos ==&lt;br /&gt;
Als [[Pandion (Sohn des Erichthonios)|Pandion]], der Herrscher [[Athen]]s, einst Hilfe gegen die angreifenden [[Theben (Böotien)|Thebaner]] unter ihrem König [[Labdakos]] benötigte, wandte er sich an Tereus um Beistand. Gemeinsam vertrieben sie die Angreifer aus [[Attika (Landschaft)|Attika]], und Pandion gab Tereus zum Dank seine Tochter [[Prokne (Mythologie)|Prokne]] zur Frau. Aus dieser Verbindung ging [[Itys]] hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Virgil Solis - Tereus Philomela.jpg|mini|Tereus schneidet Philomela die Zunge heraus. Holzschnitt zu [[Ovid]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Metamorphosen (Ovid)|Metamorphosen]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Virgil Solis]] (1514–1562)]]&lt;br /&gt;
Tereus aber begehrte auch [[Philomela]], die andere Tochter Pandions. Als Prokne einmal von ihrer Sehnsucht nach der Schwester sprach, fuhr der Thrakerkönig nach Athen und holte Philomela ab. Am Heimweg führte er sie in einen tief im Wald gelegenen Stall, erzählte ihr, Prokne sei gestorben, und vergewaltigte seine Schwägerin. Damit sie ihn nicht verraten konnte, schnitt er ihr die Zunge heraus und hielt sie hernach an jenem Ort gefangen. Nach Hause zurückgekehrt, erzählte er seiner Gemahlin unter Tränen, ihre Schwester sei während der Reise gestorben und er hätte sie eigenhändig begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein [[Orakel]]spruch dem Tereus verkündete, sein Sohn Itys würde „von verwandter Hand“ sterben, verdächtigte der König seinen unschuldigen Bruder [[Dryas (Sohn des Ares)|Dryas]] und tötete ihn. Der Spruch bewahrheitete sich jedoch auf andere Weise. Philomela nämlich hatte aus einem Gespräch der Dienerschaft erfahren, dass Prokne noch lebte. Sie fertigte ein Gewand für ihre Schwester, in das sie die Bilder ihrer Leidensgeschichte einwob. Prokne verstand die Botschaft und befreite Philomela aus ihrem Waldgefängnis. Als Rache zerstückelten die beiden Frauen Itys, kochten seine Glieder und setzten sie Tereus zum Mahle vor; der König erkannte erst, was er gegessen hatte, als ihm Philomela das Haupt seines Sohnes zuwarf. Mit gezücktem Schwert verfolgte er die Schwestern. Um dem Töten Einhalt zu gebieten, verwandelte [[Zeus]] sie alle zu Vögeln: Philomela in eine [[Schwalben|Schwalbe]], Prokne in eine [[Nachtigall]] und Tereus in einen [[Wiedehopf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Ovid, &amp;#039;&amp;#039;Metamorphosen&amp;#039;&amp;#039; 6,424–674&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Überlieferungen wurde die Zuordnung der Vögel verändert: Tereus soll zum [[Habicht]] geworden sein und Philomela zur Nachtigall, die mit dem Ruf &amp;#039;&amp;#039;ityn, ityn&amp;#039;&amp;#039; das Opfer beklagt. Letztere Variante entstammt aber vermutlich der Geschichte von [[Aëdon]], die ihren Sohn [[Itylos]] tötete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Roscher|5|371|376|Tereus|[[Otto Höfer]]}}&lt;br /&gt;
* [[Karl Kerényi]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Mythologie der Griechen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. II: &amp;#039;&amp;#039;Die Heroen-Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 1984, ISBN 3-423-01346-X, S. 226ff.&lt;br /&gt;
* {{Roscher|1,1|1202|1203|Dryas 2)|[[Heinrich Wilhelm Stoll]]|}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Grant]] und John Hazel: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der antiken Mythen und Gestalten.&amp;#039;&amp;#039; dtv, München 2004, ISBN 3-423-32508-9.&lt;br /&gt;
* [[Robert von Ranke-Graves]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Mythologie – Quellen und Deutung.&amp;#039;&amp;#039; rororo, Hamburg 2001, ISBN 3-499-55404-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Mythoskop|ID=w1508}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124692664|VIAF=28011282}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jonathan Groß</name></author>
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