<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Terence_Schofield</id>
	<title>Terence Schofield - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Terence_Schofield"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terence_Schofield&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T15:30:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terence_Schofield&amp;diff=1833651&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zamekrizeni: Belege bearbeitet</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Terence_Schofield&amp;diff=1833651&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-08T21:54:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Belege bearbeitet&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Terry Schofield.png|mini|Terence Schofield (1971)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Terence „Terry“ Schofield&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1948]] in [[Los Angeles]], [[Kalifornien]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot; /&amp;gt; ist ein ehemaliger [[Vereinigte Staaten|US-amerikanischer]] [[Basketball]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;spieler und -trainer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== NCAA bei den UCLA Bruins ==&lt;br /&gt;
Schofield stammt aus einer US-amerikanischen Familie [[Irland|irischer]] Abstammung. Er wuchs in [[Santa Monica]] im Bundesstaat Kalifornien auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Bus |Titel=Zeiten für Helden - Zeiten für Berühmtheiten im Sport |Hrsg=Arnd Krüger, Swantje Scharenberg |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2014 |ISBN=3643124988 |Seiten=182}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spielte von 1968 bis 1971 während seines Studiums in den USA für die Basketballmannschaft der [[UCLA Bruins]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sports-reference.com/cbb/players/terry-schofield-1.html |titel=Terry Schofield College Stats |werk=Sports-reference.com |sprache=en |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; unter [[Coaching|Coach]] [[John Wooden]] in der [[NCAA]]. Wooden wurde zur Legende im US-amerikanischen Hochschulbasketball, weil er mit den Bruins zwischen 1963 und 1975 zehnmal Meister in der NCAA wurde. Schofield selbst gehörte der Meistermannschaft in den Spieljahren 68/69, 69/70 und 70/71 an. Im ersten Meisterjahr spielte Schofield noch mit Lew Alcindor zusammen, der später als [[Kareem Abdul-Jabbar]] einer der bedeutendsten Spieler in der [[National Basketball Association|NBA]] wurde. Weitere Mannschaftskameraden von Schofield waren auch Bill Sweek, der später mit [[Le Mans Sarthe Basket]] als Trainer Meisterschaften in [[Frankreich]] feierte, [[John Ecker]], der nach seinem Abschluss an der UCLA für [[Bayer Giants Leverkusen|Bayer Leverkusen]] in [[Deutschland]] spielte und dort Lehrer wurde, sowie [[Jonathan Chapman (Basketballspieler)|Jonathan Chapman]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sports-reference.com/cbb/schools/ucla/1971.html |titel=1970-71 UCLA Bruins Roster and Stats |werk=Sports-reference.com |sprache=en |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der nach dem Studium ebenfalls in der deutschen Bundesliga spielte. Schofield bestritt insgesamt 83 Spiele für die UCLA-Hochschulmannschaft und kam auf Mittelwerte von 6,1 Punkten und 1,6 Rebounds je Begegnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In seinem Abschlussjahr 1970/71 erhielt der 1,90 Meter große Aufbauspieler das &amp;#039;&amp;#039;NCAA Postgraduate Scholarship&amp;#039;&amp;#039; als [[Stipendium]] und wurde als Bruins’ &amp;#039;&amp;#039;Most Improved Player&amp;#039;&amp;#039; des Jahres sowie mit dem &amp;#039;&amp;#039;UCLA Faculty Athletic Representative Award&amp;#039;&amp;#039; geehrt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://grfx.cstv.com/photos/schools/ucla/sports/m-baskbl/auto_pdf/0910MBB_MG_History.pdf |text=Bruins 2009-10 Men&amp;#039;s Basketball Media Guide |wayback=20140309141209 |archiv-bot=2023-01-20 08:37:29 InternetArchiveBot}} S. 103, 108–109; (englisch) [[Portable Document Format|PDF]] (3,66 MB), abgerufen am 5. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;JohnWooden, Jack Tobin: &amp;#039;&amp;#039;They Call Me Coach.&amp;#039;&amp;#039; Chicago 2004, S. 165ff. [http://books.google.de/books?id=QRMs7al5dgMC&amp;amp;pg=PA166&amp;amp;dq=Terry+Schofield#v=onepage&amp;amp;q=Terry%20Schofield&amp;amp;f=false (online auf: &amp;#039;&amp;#039;books.google.de&amp;#039;&amp;#039; abgerufen am 5. Dezember 2009)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Schofields Abschluss feierte UCLA unter Wooden bis 1975 noch weitere Meisterschaften unter anderem mit [[Bill Walton]] sowie dem späteren Leverkusener Spieler [[Greg Lee]] und [[Wilbert Olinde]], den Schofield selbst nach Deutschland zum [[ASC 1846 Göttingen|SSC Göttingen]] holen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bundesliga bei SSC Göttingen und Bundestrainer ==&lt;br /&gt;
Schofield kam 1973 als Spieler nach Deutschland zum damaligen SSC Göttingen. In der Anfangszeit habe er in Göttingen unter anderem wegen des Wetters Heimweh gehabt, blickte der Kalifornier 2017 zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Sportbuzzer/Sportmix/Regional/Basketball-Legende-terry-Schofield-erinnert-sich |titel=So erlebte Schofield sein erstes Weihnachten in Göttingen |werk=Göttinger Tageblatt |datum=22.12.2017 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20250222165815/https://www.goettinger-tageblatt.de/sport/regional/so-erlebte-schofield-sein-erstes-weihnachten-in-goettingen-TH7WXDESLHRSB3FBOFOPNEAZU4.html |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor war sein Wechsel ins französische Bordeaux geplatzt, [[Walther Meyer (Basketballtrainer)|Walther Meyer]] holte ihn daraufhin auf Vermittlung von John Ecker nach Niedersachsen, wo Schofield zunächst 600 DM im Monat erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Thema/Specials/Goettinger-Zeitreise/Basketball-Geschichte-Vor-40-Jahren-lotst-SSC-Abteilungsleiter-Walther-Meyer-Terry-Schofield-aus-Los-Angeles-nach-Goettingen |titel=Vor 40 Jahren kommt Terry Schofield aus Los Angeles nach Göttingen |werk=Göttinger Tageblatt |datum=16.10.2013 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241218045158/https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/goettingen/vor-40-jahren-kommt-terry-schofield-aus-los-angeles-nach-goettingen-GK4PYWZ46Z7F6BY35T4XXZOVLI.html |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schofields Mutter war gegen den Wechsel nach Göttingen, da die Stadt nur rund 15 Kilometer von der damaligen Grenze zur [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] entfernt lag und sie Schofields Aussage zufolge Angst davor hatte, dass die Russen einmarschieren. Schofield berichtete später über seine Anfangszeit in Göttingen und seine dortigen Mitspieler: „(…) aber sie konnten nicht Basketball spielen. Außerdem haben die alle geraucht, Selbstgedrehte oder Roth-Händle, sogar in der Halbzeit.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Horst Schneider |Titel=„Die haben alle geraucht“ |Hrsg=Basketball Bundesliga GmbH |Sammelwerk=50 Jahre Basketball Bundesliga |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag= |Ort=Köln |Datum= |ISBN=978-3-7307-0242-0 |Seiten=72, 73}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 73/74 führte er die Bundesliga-Korbjägerliste mit 335 in der Hauptrunde erzielten Punkten an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://web.archive.org/web/20190716083119/https://www.easycredit-bbl.de/de/easycredit-bbl/historie/alle-topscorer/ |titel=Von Sarodnik, über Kämpf und Wendt zu Nowitzki und Wood - Alle Topscorer der Bundesliga-Historie |werk=Basketball-Bundesliga |hrsg= |datum= |sprache= |abruf=2019-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Bestmarke in der Bundesliga in einem Spiel stellte Schofield im Jahr 1974 auf, als er gegen Osnabrück 52 Punkte verbuchte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://web.archive.org/web/20180324235502/http://www.easycredit-bbl.de/de/easycredit-bbl/historie/punkte-in-einem-spiel/ |titel=Die meisten Punkte in einer Partie – Spielerrekorde der Basketball-Bundesliga |werk=BBL GmbH |hrsg= |datum= |sprache= |abruf=2020-11-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich der SSC 1975 nicht für die eingleisige [[Basketball-Bundesliga|erste Liga]] qualifizieren konnte, kehrte man durch den Aufstieg 1976 in die höchste Klasse zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schofield unterstützte bereits zu Spielerzeiten in Göttingen Trainer Meyer in dessen Aufgabe und übernahm das Traineramt 1977 dann vollständig. Seine Trainertätigkeit wurde eigener Angabe nach mit einem monatlichen Gehalt von 2000 D-Mark entlohnt, zudem trat er zusätzlich eine freigewordene Stelle als Lektor an der Universität Göttingen an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; Schofield gelang es, 1977 den UCLA-Absolventen Olinde nach Göttingen zu holen, welcher als Kapitän und Identifikationsfigur des Vereins der Fixpunkt der folgenden Göttinger Erfolge werden sollte. 1978 verpasste Göttingen unter Schofield knapp die Bundesliga-Meisterrunde und stand vor dem Aus als Trainer, hatte aber in Abteilungsleiter Walther Meyer einen Fürsprecher, der sich für ihn einsetzte und letztlich dafür sorgte, dass Schofield im Amt blieb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; 1980 gewann Schofield als Trainer mit dem SSC zum ersten Mal die [[Deutscher Meister (Basketball)|Meisterschaft]]. Dem US-Amerikaner wurde nach dem Titelgewinn 1980 zugeschrieben, mit kontinuierlicher Aufbauarbeit in Göttingen „einen neuen Basketball-Boom“ entfacht zu haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.abendblatt.de/archive/1980/pdf/19800324.pdf/ASV_HAB_19800324_HA_015.pdf |titel=Göttingen schaffte das Meisterstück |werk=Hamburger Abendblatt |datum=1980-03-24 |abruf=2021-04-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20220531084548/https://www.abendblatt.de/archive/1980/pdf/19800324.pdf/ASV_HAB_19800324_HA_015.pdf |archiv-datum=2022-05-31 |offline= |archiv-bot=2024-05-26 15:27:17 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Sponsorenlage in Göttingen war nach Schofields Einschätzung seinerzeit „katastrophal“, es sei eine Sensation gewesen, dass man dennoch deutscher Meister geworden sei. Um die Bundesliga-Mannschaft der Niedersachsen zu verstärken, machte sich Schofield systematisch auf die Suche nach US-Amerikanern mit deutschen Wurzeln, indem er Briefe an zahlreiche Trainer von Universitätsmannschaften in den Vereinigten Staaten verschickte. Auf diese Weise fand er [[Ulrich Peters (Basketballspieler)|Ulrich Peters]], den er nach Göttingen holte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; Des Weiteren nutzte Schofield die Verbindungen in sein Heimatland, um Göttinger Nachwuchsspieler als Austauschschüler für ein Jahr in die Vereinigten Staaten zu schicken. Die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; nannte das im April 1984 „Schofields Göttinger Modell“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://archive.org/stream/DieWelt1984GermanyGerman/Apr%2002%201984%2C%20Die%20Welt%2C%20%2379%2C%20Germany%20%28de%29#page/n17/mode/2up |titel=Göttingen auch Meister. Feier im „Altdeutschen“ ohne Schofield |werk=Die Welt |hrsg= |datum=1984-04-02 |abruf=2020-09-11 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der SSC fusionierte mit der &amp;#039;&amp;#039;TG 1846 Göttingen&amp;#039;&amp;#039; zum [[ASC 1846 Göttingen]]. Als ASC gelangen zwei weitere Meisterschaften 1984 und 1985 sowie zweimal der [[Deutscher Pokalsieger (Basketball)|Pokalsieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Buss: &amp;#039;&amp;#039;Schofield kam, sah und siegte - vom US-College-Star zum Deutschen Meister?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Arnd Krüger]], [[Swantje Scharenberg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeiten für Helden - Zeiten für Berühmtheiten im Sport.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Münster 2014, ISBN 978-3-643-12498-2, S. 179–194.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gemeinsam mit Meyer trainierte Schofield zudem Göttinger Jugendmannschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Schofield trug laut der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; wesentlich dazu bei, „daß die Sportart Basketball in Göttingen den ersten Platz“ einnahm.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marcus Berg |url=https://archive.org/stream/DieWelt1983GermanyGerman/Mar%2028%201983%2C%20Die%20Welt%2C%20%2373%2C%20Germany%20%28de%29#page/n13/mode/2up |titel=„Im Altdeutschen“ ein Bier für die Amerikaner |werk=Die Welt |hrsg= |datum=1983-03-28 |abruf=2019-12-06 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schofields Erfolge als Göttinger Trainer führten dazu, dass der [[Deutscher Basketball Bund|DBB]] ihn ab 1980 zusätzlich auf Honorarbasis&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; zum Bundestrainer der [[Deutsche Basketballnationalmannschaft der Herren|Herren-Nationalmannschaft]] berief. Er übte dieses Amt in Personalunion mit dem Trainer von [[BSC Saturn Köln]] Professor [[Theodor Schober (Basketballtrainer)|Theodor Schober]] aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Besser im Block |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=1981-05-17 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/sport/besser-im-block-a-376f8f5e-0002-0001-0000-000014332588 |Abruf=2023-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dabei gelang der bundesdeutschen Nationalmannschaft die Qualifikation für Olympia 1980 (Teilnahmeverzicht aus politischen Gründen)&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; und bei der [[Basketball-Europameisterschaft 1981|EM 1981]] erstmals seit 1965 wieder die sportliche Qualifikation für ein Endrundenturnier – bei der [[Basketball-Europameisterschaft 1971|EM 1971]] und den [[Olympische Sommerspiele 1972|Olympischen Spielen 1972]] war man als Gastgeber qualifiziert. 1983 übernahm [[Ralph Klein (Basketballtrainer)|Ralph Klein]] die Nationalmannschaft und qualifizierte sie begünstigt durch den Boykott des Ostblocks für [[Olympische Sommerspiele 1984|Olympia 1984]] in [[Los Angeles]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trainer TTL Bamberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 zog sich der ASC Göttingen aus wirtschaftlichen Gründen aus der Basketball-Bundesliga zurück. Schofield ließ sich von der Universität Göttingen beurlauben und wurde Trainer des Erstligisten [[Brose Baskets|TTL Bamberg]]. In Bamberg sei das Geschehen im Vergleich zu Göttingen professioneller gewesen, sagte er später. Während einer Spielpause der Bundesliga im November 1988, die sich über mehrere Wochen erstreckte, reiste Schofield mit der Bamberger Mannschaft nach [[Malaysia]] und [[Indonesien]], dort wurden Freundschaftsspiele gegen die Nationalmannschaften bestritten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison89.htm |titel=Archiv Saison 1988/89 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinem ersten Bamberger Amtsjahr drohte Schofield die Entlassung, da er – wie er es in Göttingen oft getan hatte – einen Sieg mit einer Kneipentour gefeiert hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:02&amp;quot; /&amp;gt; Er führte Bamberg 1988/89 in der Bundesliga-Hauptrunde auf den vierten Platz, im Viertelfinale scheiterte man an [[BSC Saturn Köln|Saturn Köln]]. Im Vorfeld der Saison 1989/90 unterzeichnete Schofield in Bamberg einen neuen Vertrag, der eine Laufzeit von drei Jahren enthielt. Schofield erreichte mit der Mannschaft in der Saison 1989/90 die Pokalendspiele (Hin- und Rückspiel), welche ebenso gegen Bayer Leverkusen verloren wurden wie im selben Spieljahr die Partien im Bundesliga-Halbfinale.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison90.htm |titel=Archiv Saison 1989/90 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die stetige Entwicklung Bambergs unter Schofield drückte sich im Spieljahr 1990/91 dadurch aus, dass die Mannschaft Erster der Hauptrunde in der Südstaffel der Bundesliga wurde. Der Einzug in die Endspiele um die deutsche Meisterschaft misslang aber erneut, diesmal verlor Schofield mit Bamberg gegen die BG Charlottenburg. Bambergs Obmann [[Hans Herbst (Basketballfunktionär)|Hans Herbst]] sprach seinem Trainer Schofield anschließend jedoch das Lob aus, der US-Amerikaner verstehe es, „die vorhandenen Mittel nahezu optimal umzusetzen“. Schofields wohl wichtigster Spieler dieser Zeit war [[Mike Jackel]],&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison91.htm |titel=Archiv Saison 1990/91 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der 1990 aus Köln gekommen war. 1992 gewann Schofield mit Bamberg den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Gegner in den beiden Pokalendspielen war die BG Ludwigsburg/Stuttgart, gegen die man in den vorangegangenen fünf Begegnungen stets verloren hatte. Das Pokalfinalhinspiel wurde knapp verloren, allerdings hatten Schofields Schützlinge im Laufe der Begegnung einen 16-Punkte-Rückstand auf drei Punkte gedrückt und gingen somit mit guten Aussichten ins Rückspiel. Dieses wurde nach spannendem Verlauf mit 74:68 gewonnen, bester Korbschütze der Schofield-Truppe war Jackel mit 24 Punkten. Schofield führte den Pokalsieg seiner Mannschaft auf die gute Verteidigungsleistung und die große Kampfbereitschaft seiner Spieler zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:04&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Linus Müller |Titel=Weil der TTL Bamberg im Jahr 1992 endlich seinen ersten Titel gewann |Hrsg= |Sammelwerk=111 Gründe, Brose Bamberg zu lieben |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf |Ort= |Datum=2018 |ISBN=978-3862657216 |Seiten=144-146}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Bundesliga war in der Saison 1991/92 wiederum im Halbfinale Endstation.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison92.htm |titel=Archiv Saison 1991/92 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Spielzeit 1992/93 zog Schofield mit Bamberg als Tabellenerster der Südstaffel ins Viertelfinale der Bundesliga ein. Dort wurde die [[SG Braunschweig]] bezwungen, durch ein 3:2 in der Vorschlussrunde gegen Ludwigsburg/Stuttgart stand man in der Endspielserie um die deutsche Meisterschaft und traf dort auf Bayer Leverkusen. Der Einzug in die Endspiele um die Meisterschaft war vorher noch keiner Bamberger Mannschaft gelungen. Schofield gewann mit Bamberg in der Serie gegen Titelverteidiger Leverkusen eine Begegnung, verlor aber drei und musste sich mit der Vizemeisterschaft begnügen. Beste Spieler von Schofields Aufgebot der Saison 92/93 waren neben Jackel der US-Amerikaner [[Clarence Swearengen]] und der deutsche Nationalspieler [[Kai Nürnberger]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison93.htm |titel=Archiv Saison 1992/93 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Saison 1993/94 kam Schofield mit Bamberg als abermaliger Erster der Bundesliga-Südstaffel ins Halbfinale, dort war [[Brandt Hagen]] stärker.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison94.htm |titel=Archiv Saison 1993/94 GHP Bamberg |abruf=2020-12-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mitte Dezember 1994 brach Schofield während eines Meisterschaftsspiels bewusstlos auf der Bamberger Trainerbank zusammen, nahm auf Anraten seines Arztes Abstand vom Basketball und kehrte danach nicht mehr an den Spielfeldrand zurück. Sein Nachfolger in Bamberg wurde sein bisheriger Assistent [[Ken Scalabroni]]. Schofield ging stattdessen nach Göttingen zurück und wurde wieder als Hochschullehrer tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;wbeyersdorf.de: [http://www.wbeyersdorf.de/archiv/saison/saison95.htm &amp;#039;&amp;#039;Abstand zur Spitze kleiner geworden.&amp;#039;&amp;#039;] Saison-Rückblick 1994/95 TTL Bamberg, Fränkischer Tag 15. April 1995, abgerufen am 14. Dezember 2009.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportdirektor SG Braunschweig ==&lt;br /&gt;
Schofield, der trotz seines Zusammenbruchs nicht auf Basketball verzichten wollte, sich aber nicht mehr den Belastungen des Trainerberufs aussetzen wollte, arbeitete von Frühjahr 1995 bis Ende Januar 1999 als [[Sportdirektor]] für die [[Phantoms Braunschweig|SG Braunschweig]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:03&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Terry Schofield. Der Wahl-Göttinger war knapp vier Jahre Sportdirektor bei der SG. |Hrsg=Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies |Sammelwerk=Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Klartext Verlag |Ort= |Datum=2015 |ISBN=9783837515053 |Seiten=98-101}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übte das Amt aus, während er hauptberuflich in Göttingen im Hochschuldienst tätig war. Als er Braunschweiger Sportdirektor wurde, war die Mannschaft noch Zweitligist, wurde durch den Kauf des Teilnahmerechts Bramsches im Sommer 1995 aber wieder Bundesligist. Manche Heimspiele der Braunschweiger Mannschaft verfolgte Schofield nicht in der Halle, um einen erneuten Zusammenbruch zu vermeiden, sondern ging währenddessen spazieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:03&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich später noch in seiner Freizeit bei seinem deutschen Stammverein, dem ASC Göttingen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.asc46-basketball.de/cms/index.php?page=710 |titel=Trainerplan |werk=ASC 46 Göttingen |abruf=2023-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und führte im Auftrag des Weltverbandes [[Fédération Internationale de Basketball|FIBA]] in afrikanischen Ländern Basketball-Lehrgänge durch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:03&amp;quot; /&amp;gt; Am Seminar für Englische Philologie der Universität Göttingen war Schofield bis 2013 als Lektor tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/Sportbuzzer/Sportmix/Regional/Terry-Schofield-und-Abdul-Jabbar-beim-March-Madness |titel=Terry Schofield und sein großer Auftritt mit dem legendären Abdul-Jabbar |werk=Göttinger Tageblatt |datum=31.03.2018 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241217125638/https://www.goettinger-tageblatt.de/sport/regional/terry-schofield-und-sein-grosser-auftritt-mit-dem-legendaeren-abdul-jabbar-GPMP5VPGVPGUEDL4UYBQY46XS4.html |abruf=2019-05-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Terry Schofield|Terence Schofield}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;munzinger&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|01000004255|Terence Schofield|5. Dezember 2009}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bundestrainer der Männer-Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2023-06-18}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schofield, Terence}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballtrainer (Brose Bamberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballnationaltrainer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballspieler (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballfunktionär (Basketball Löwen Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballspieler (ASC Göttingen von 1846)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Basketballtrainer (ASC Göttingen von 1846)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1948]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schofield, Terence&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schofield, Terry (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1948&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Los Angeles]], [[Kalifornien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zamekrizeni</name></author>
	</entry>
</feed>