<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Teremia_Mare</id>
	<title>Teremia Mare - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Teremia_Mare"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teremia_Mare&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-23T01:31:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teremia_Mare&amp;diff=1926464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Stoschmidt: Wahlen RO 2024, Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teremia_Mare&amp;diff=1926464&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-19T12:37:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Wahlen RO 2024, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Rumänien&lt;br /&gt;
 |NameRumänisch      = Teremia Mare&lt;br /&gt;
 |NameDeutsch        = Marienfeld&lt;br /&gt;
 |NameUngarisch      = Máriafölde&lt;br /&gt;
 |Wappen             = kein&lt;br /&gt;
 |lat_deg = 45 | lat_min = 55 | lat_sec = 59&lt;br /&gt;
 |lon_deg = 20 | lon_min = 31 | lon_sec = 27&lt;br /&gt;
 |Beschriftung       = &lt;br /&gt;
 |HistRegion         = Banat&lt;br /&gt;
 |Kreis              = Timiș&lt;br /&gt;
 |Gemeindeart        = Gemeinde&lt;br /&gt;
 |Gemeinde           = &lt;br /&gt;
 |Höhe               = 85&lt;br /&gt;
 |Fläche             = 83.66&lt;br /&gt;
 |Gliederung         = Teremia Mare, [[Teremia Mică]], [[Nerău]]&lt;br /&gt;
 |Einwohner          = 3603&lt;br /&gt;
 |EinwohnerStand     = 1. Dezember 2021&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/rezultate-rpl-2021/rezultate-definitive-caracteristici-etno-culturale-demografice/ Volkszählung 2021 in Rumänien, &amp;#039;&amp;#039;Populația rezidentă după etnie&amp;#039;&amp;#039;], 1. Dezember 2021 (rumänisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Postleitzahl       = 307405&lt;br /&gt;
 |Bürgermeister      = Cornel-Vasile Gui&lt;br /&gt;
 |Bürgermeistertitel = &lt;br /&gt;
 |BürgermeisterStand = 2024&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Autoritatea Electorală Permanentă |url=https://prezenta.roaep.ro/locale09062024v2/ |titel=Primar |hrsg=prezenta.roaep.ro |datum=2024-06-09 |abruf=2025-02-19 |sprache=ro }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 |Partei             = PNL&lt;br /&gt;
 |AnschriftStraße    = Str. Principală, nr. 559&lt;br /&gt;
 |AnschriftOrt       = loc. Teremia Mare, jud. Timiș, RO–307405&lt;br /&gt;
 |Webpräsenz         = teremia.ro/&lt;br /&gt;
 |Stadtfest          = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Teremia Mare jud Timis.png|mini|Lage der Gemeinde Teremia Mare im Kreis Timiș]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Banat Josephinische Landaufnahme pg020.jpg|mini|Marienfeld auf der [[Josephinische Landesaufnahme|Josephinischen Landaufnahme]] (1769–1772)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Muzeul Vinului Teremeia Mare - Capac Butoi.jpg|mini|Ein geschnitztes Weinfass im Winzermuseum von Teremia Mare]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gara Teremia Mare.jpg|mini|Der Bahnhof von Teremia Mare]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teremia Mare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Marienfeld&amp;#039;&amp;#039;}}, {{huS|Máriafölde}}) ist eine Gemeinde im Westen des [[Kreis Timiș|Kreises Timiș]], in der Region [[Banat]], im Südwesten [[Rumänien]]s, an der [[Grenze zwischen Rumänien und Serbien|Grenze]] zu [[Serbien]]. Zur Gemeinde Teremia Mare gehören die Dörfer [[Teremia Mică]] (3&amp;amp;nbsp;km nordwestlich), und [[Nerău]] (4&amp;amp;nbsp;km nördlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Teremia Mare befindet sich am [[Drum național 59C]], durch den der Ort mit [[Sânnicolau Mare]] (&amp;#039;&amp;#039;Groß-Sankt-Nikolaus&amp;#039;&amp;#039;, 17&amp;amp;nbsp;km nördlich), und mit [[Jimbolia]] (&amp;#039;&amp;#039;Hatzfeld&amp;#039;&amp;#039;, 24&amp;amp;nbsp;km östlich), verbunden ist. Desgleichen befindet sich Teremia Mare an der Bahnstrecke [[Timișoara]]&amp;amp;nbsp;– Nerău.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachbarorte ==&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
| NORDWEST =[[Dudeștii Vechi]]&lt;br /&gt;
| NORD =[[Sânnicolau Mare]]&lt;br /&gt;
| NORDOST =[[Tomnatic (Timiș)|Tomnatic]]&lt;br /&gt;
| WEST =[[Mokrin]]&lt;br /&gt;
| OST =[[Gottlob (Timiș)|Gottlob]]&lt;br /&gt;
| SUED =[[Nakovo]]&lt;br /&gt;
| SUEDOST =[[Comloșu Mare]]&lt;br /&gt;
| SUEDWEST =[[Kikinda]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Ortschaft wurde 1257 erstmals unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Villa Therimthelwk&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. 1717 tritt der Ort unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Deremia&amp;#039;&amp;#039; in Erscheinung. Auf dem Prädium Teremi wurden zwischen 1769 und 1771 mit Albrechtsflor und Marienfeld zwei deutsche Gemeinden durch den zu dieser Zeit noch als subalterner Beamter tätigen [[Carl Samuel Neumann Edler von Buchholt]] angelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Swantje Volkmann]] |url=http://archiv.ub.uni-heidelberg.de/volltextserver/1823/1/Dissertation.pdf |titel=Die Architektur des 18. Jahrhunderts im Temescher Banat |hrsg=Dissertation an der Philosophisch-Historischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg |datum=2001 |zugriff=2018-05-25 |format=pdf, 32 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1769–1770 wurden die [[römisch-katholische Kirche]] und die [[Schule]] errichtet. Die deutschen Ansiedler kamen aus [[Westfalen]], aus [[Lothringen]] und aus dem [[Elsass]]. Es waren überwiegend [[Winzer]]. Sie brachten aus der angestammten Heimat die Kunst des [[Weinbau]]s mit. Die deutschen Ansiedler gaben dem Ort den Namen &amp;#039;&amp;#039;Marienfeld&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Juni 1920 wurde das Banat infolge des [[Vertrag von Trianon|Vertrags von Trianon]] dreigeteilt. Der größte, östliche Teil, zu dem auch Marienfeld gehörte, fiel an Rumänien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des Waffen-SS Abkommens vom 12. Mai 1943 zwischen der [[Ion Antonescu|Antonescu-Regierung]] und [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Hitler-Deutschland]] wurden alle deutschstämmigen wehrpflichtigen Männer in die deutsche Armee eingezogen. Noch vor Kriegsende, im Januar 1945, fand die Deportation aller volksdeutschen Frauen zwischen 18 und 30 Jahren und Männer im Alter von 16 bis 45 Jahren zur [[Verschleppung von Rumäniendeutschen in die Sowjetunion|Aufbauarbeit in die Sowjetunion]] statt. Das [[Bodenreformgesetz vom 23. März 1945 in Rumänien|Bodenreformgesetz vom 23. März 1945]], das die Enteignung der deutschen Bauern in Rumänien vorsah, entzog der ländlichen Bevölkerung die Lebensgrundlage. Das [[Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948 in Rumänien|Nationalisierungsgesetz vom 11. Juni 1948]] sah die Verstaatlichung aller Industrie- und Handelsbetriebe, Banken und Versicherungen vor, wodurch alle Wirtschaftsbetriebe unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit enteignet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Bevölkerung entlang der rumänisch-jugoslawischen Grenze von der rumänischen Staatsführung nach dem Zerwürfnis [[Josef Stalin|Stalins]] mit [[Josip Broz Tito|Tito]] und dessen Ausschluss aus dem [[Kominform]]-Bündnis als Sicherheitsrisiko eingestuft wurde, erfolgte am 18. Juni 1951 die Deportation „von politisch unzuverlässlichen Elementen“ [[Deportation in die Bărăgan-Steppe|in die Bărăgan-Steppe]] unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit. Die rumänische Führung bezweckte zugleich den einsetzenden Widerstand gegen die bevorstehende Kollektivierung der Landwirtschaft zu brechen. Als die Bărăganverschleppten 1956 heimkehrten, erhielten sie die 1945 enteigneten Häuser und Höfe zurückerstattet. Der Feldbesitz wurde jedoch kollektiviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Teremia Mare ist eine Winzergemeinde und wegen seines hochwertigen [[Rotwein]]s und [[Weinbrand]]s, dem &amp;#039;&amp;#039;Marienfelder Cognac&amp;#039;&amp;#039;, bekannt. Der [[Weinbau]] und die [[Weinherstellung]] sind die wichtigsten Wirtschaftszweige in Marienfeld. Aber auch der Getreidebau und der [[Gemüsebau]] sind von wirtschaftlicher Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Marienfeld auch wegen des heilenden [[Thermalwasser]]s, welches vor allem bei rheumatischen Beschwerden angewandt wird. Im [[Thermalbad]] werden auch [[Kur]]en unter ärztlicher Betreuung durchgeführt. Das Thermalbad wurde errichtet, nachdem man 1972 auf der Suche nach [[Erdöl]] auf eine [[Thermalquelle]] stieß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen und Museen ==&lt;br /&gt;
In Teremia Mare gibt es mehrere [[Museum|Museen]] und permanente [[Ausstellung]]en:&lt;br /&gt;
* der Marienfelder [[Weinkeller]]&lt;br /&gt;
* das Winzermuseum&lt;br /&gt;
* eine Gemäldeausstellung&lt;br /&gt;
* das [[Nichita Stănescu|Nichita-Stănescu]]-Museum&lt;br /&gt;
* eine Bildhauerausstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohner ==&lt;br /&gt;
1910 hatte Teremia Mare 2807 Einwohner, davon waren 47 [[Rumänen]], 152 [[Magyaren in Rumänien|Ungarn]], 2575 [[Rumäniendeutsche|Deutsche]] und 33 Angehörige anderer Nationalitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2002 lebten in Teremia Mare 2480 Personen, davon waren 2139 Rumänen, 207 Ungarn, 58 Deutsche und 76 andere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kia.hu/kiakonyvtar/konyvtar/erdely/erd2002/tmetn02.pdf Varga E. Árpád: &amp;#039;&amp;#039;Volkszählungen 1880–2002&amp;#039;&amp;#039;] bei kia.hu, letzte Aktualisierung 2. November 2008 (PDF; 960&amp;amp;nbsp;kB; ungarisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2011 wurden in der Gemeinde Teremia Mare 4.019 Menschen registriert. 3.458 davon bezeichneten sich als Rumänen, 177 als Ungarn, 66 als [[Roma in Rumänien|Roma]], 40 als Deutsche, 17 bezeichneten sich als [[Ukrainer in Rumänien|Ukrainer]], acht als [[Serben]], vier als [[Bulgaren]] und restliche machten keine Angaben zu ihrer Ethnie.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.recensamantromania.ro/wp-content/uploads/2022/02/sR_Tab_8.xls Volkszählung 2011 in Rumänien] ([[Microsoft Excel|MS Excel]]; 1,3&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte nur Personen mit einem Artikel in der de:WP, ansonsten nur mit Einzelnachweis eintragen! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hansi Schmidt]] (1942–2023), Handballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher und ungarischer Bezeichnungen rumänischer Orte]]&lt;br /&gt;
* [[Portal:Rumänien/Liste der Ortschaften im Banat|Liste der Ortschaften im Banat]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Elke Hoffmann, [[Peter-Dietmar Leber]] und [[Walter Wolf (Journalist, 1947)|Walter Wolf]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Banat und die Banater Schwaben. Band 5. Städte und Dörfer&amp;#039;&amp;#039;, Mediengruppe Universal Grafische Betriebe München, München 2011, ISBN 3-922979-63-7.&lt;br /&gt;
* Elisabeth Hegel: &amp;#039;&amp;#039;Hinter Stacheldraht blühen keine Blumen&amp;#039;&amp;#039;, Fürth 1997, Eigenverlag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Teremia Mare, Timiș|Teremia Mare}}&lt;br /&gt;
* [https://www.ghidulprimariilor.ro/business.php/Primaria-Teremia-Mare/201367/ Teremia Mare] bei ghidulprimariilor.ro&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeinden im Kreis Timiș}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Banat (Rumänien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1257]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teremia Mare| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Stoschmidt</name></author>
	</entry>
</feed>