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	<title>Teppich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Rießler: lf; Siehe auch auskommentiert, per WP:Assoziative Verweise, in der Form unerwünscht, bitte anders verlinken</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;lf; Siehe auch auskommentiert, per &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Assoziative_Verweise&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Assoziative Verweise (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Assoziative Verweise&lt;/a&gt;, in der Form unerwünscht, bitte anders verlinken&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teppich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (über das Romanische wie volkslateinisch &amp;#039;&amp;#039;tapetum&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;tapeta&amp;#039;&amp;#039; und [[Altgriechisch|altgr.]] τάπης &amp;#039;&amp;#039;tápēs&amp;#039;&amp;#039; verwandt mit persisch &amp;#039;&amp;#039;täftan&amp;#039;&amp;#039;, ‚spinnen‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Kluge]], [[Alfred Götze (Philologe)|Alfred Götze]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 20. Aufl., hrsg. von [[Walther Mitzka]], De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 777.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein [[Textilie|textiles]] Flächengebilde von begrenzter Abmessung, das [[Knüpfen|geknüpft]], [[Weben|gewebt]], gewirkt oder [[Tufting|getuftet]] sein kann und meist [[Muster|gemustert]] ist. Während in [[Europa]] heute unter Teppichen fast ausschließlich textile Bodenbeläge verstanden werden, bezeichnet der Begriff im [[Naher Osten|Nahen Osten]] ([[Orient]]) bis heute alle Arten von flachen Textilien, die zum Bedecken von Wänden (die späteren [[Tapete]]n), Tischen und Fußböden dienen. Aber auch in Teilen [[Baden-Württemberg]]s und im Süden von [[Rheinland-Pfalz]] werden auch Decken, z.&amp;amp;nbsp;B. Woll- oder Bettdecken, als Teppich bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Liège université / Universität Salzburg |Titel=Atlas zur deutschen Alltagssprache |Datum= |Online=https://www.atlas-alltagssprache.de/r11-f4f/?child=runde |Abruf=2021-08-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Format unterscheidet man Vorleger, Brücken und Läufer; als flächendeckende Varianten entstanden im 20. Jh. zusätzlich der [[Teppichboden]] &amp;#039;&amp;#039;(Auslegeware)&amp;#039;&amp;#039; und die [[Teppichfliese]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=BauNetz Media GmbH |Titel=Arten und Formen von textilen Belägen {{!}} Boden {{!}} Textile Bodenbeläge {{!}} Baunetz_Wissen |Sammelwerk=Baunetz Wissen |Datum= |Online=https://www.baunetzwissen.de/boden/fachwissen/textile-bodenbelaege/arten-und-formen-von-textilen-belaegen-151616 |Abruf=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kunst- und Kulturwissenschaften unterscheiden meistens [[Orientteppich]]e von Teppichen europäischer Produktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orientalische Teppiche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Pazyrykfull.jpg|mini|Der [[Pasyryk-Teppich]], [[Eremitage (Sankt Petersburg)|Eremitage]], St. Petersburg]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Orientteppich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Herstellung von [[Flachgewebe]]n, und damit auch Teppichen, ist in den Anfängen der menschlichen Kultur zu suchen. Geflochtene Gegenstände, meist aus [[Weiden (Botanik)|Weiden]], können bereits in der frühgeschichtlichen Zeit des Menschen nachgewiesen werden. Flechtvorgänge dienten zur Verbindung von beweglichem Material. [[Flechten (Tätigkeit)|Flechten]] wird demnach als Vorstufe des Webens angesehen und war immer Teil des [[Nomadismus|nomadischen]] und bäuerlichen Alltags; die dabei produzierten Flachgewebe dienten ausschließlich dem Eigenbedarf. So war beispielsweise die ursprüngliche Verwendung eines [[Hatschlu]] die einer Eingangstüre zur [[Jurte]]. Auch geknüpfte Teppiche finden sich in nomadischer Kultur, beispielsweise die [[Meschgin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste bekannte Nachweis eines geknüpften Teppichs ist der [[Pasyryk-Teppich]] aus einem im [[Permafrostboden]] konservierten Grab im Pasyryktal im [[Altai]]-Gebirge ([[Südsibirische Gebirge|Südsibirien]]), an der Grenze zur [[Äußere Mongolei|Äußeren Mongolei]]. Man geht davon aus, dass er um 500 v.&amp;amp;nbsp;Chr. wahrscheinlich in [[Westasien]] entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.hermitagemuseum.org/wps/portal/hermitage/digital-collection/25.+archaeological+artifacts/879870 |titel=Pile Carpet |werk=The State Hermitage Museum |hrsg= |datum= |sprache=en |abruf=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An ihm erkennt man bereits alle Merkmale des Orientteppichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 330 v.&amp;amp;nbsp;Chr. brachte [[Alexander der Große]] erstmals Orientteppiche von seinen Asienfeldzügen mit ins Abendland. Da Teppiche aus vergänglichem Material gemacht sind, gibt es nicht viele historische Artefakte, an denen sich die Entwicklung der Muster rekonstruieren ließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es nur wenige erhaltene Teppiche aus dem frühen 15. und 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert gibt, ist man im Bereich der Teppichgeschichte stark von bildlichen Überlieferungen abhängig. Eine wichtige Informationsquelle dafür ist die Architektur. Die Architekten des Orients haben sich für die [[Mosaik]]&amp;amp;shy;muster auf ihren Bauten von den Teppichen inspirieren lassen und die Muster so in einer viel dauerhafteren Form für die Nachwelt konserviert, beispielsweise in der Ornamentik von Fassadenmosaiken. Auch auf vielen Gemälden der damaligen Zeit lassen sich die Ursprünge und die Wandlungen der Knüpfkunst und des Zeitgeschmacks studieren. Durch eine große Liebe zum Detail beim Festhalten von Alltagsszenen oder bei der [[Auftragsmalerei]] bekannter Adelshöfe wurden so auch Teppiche mitgemalt. Daher ist es uns heute möglich, die Entwicklung der türkischen (osmanischen) Teppichknüpferei zu dokumentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier sind vor allem die Maler [[Domenico Ghirlandaio]], [[Hans Holbein der Jüngere|Hans Holbein]] und [[Lorenzo Lotto]] zu erwähnen. Ihnen verdanken wir die [[Orientteppiche in der Renaissancemalerei|Überlieferungen]] der sogenannten „Ghirlandaio-Teppiche“, der „Holbein-Teppiche“ und der „Lotto-Teppiche“. Vor allem die Muster der „Holbein-Teppiche“ finden sich noch in den heutigen Knüpfungen der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Afghanen&amp;#039;&amp;#039; wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Provenienzen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Afghan carpet modern.JPG|mini|links|hochkant|Kelim mit modernen Motiven aus Afghanistan]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Khotan-fabrica-alfombras-d12.jpg|mini|Teppichknüpferinnen in China, Bezirk [[Hotan]]]]&lt;br /&gt;
Im Teppichhandel hat sich der Begriff ‚Provenienz‘ für die Bezeichnung der Herkunft eines Teppichs durchgesetzt. Der Orts- oder Landschaftsname des Orientteppichs ist die Herkunftsbezeichnung bzw. Provenienz, die zugleich auch eine Qualitätsbezeichnung ist, da die einzelnen Orte und Gebiete ihre eigene Tradition in Bezug auf Gestaltung und Qualität haben. Orientalische Teppiche werden in [[Indien]], im [[Perserteppich|Iran]] oder der [[Türkei]] angefertigt. Sie kommen aber auch aus dem [[Kaukasus]], aus [[Pakistan]] und [[Afghanistan]]. Des Weiteren kommen Teppiche heute aus [[China]], [[Nepal]] und der [[Mongolei]] sowie aus [[Japan]]; ebenso sind die sogenannten [[Berberteppich]]e der [[Maghreb]]-Staaten zu erwähnen. Auch wurden in verschiedenen europäischen Ländern im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert Orientteppiche hergestellt, z.&amp;amp;nbsp;B. in [[Deventer]]/Holland; heute werden sie noch in [[Kroatien]] und [[Rumänien]] gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orientteppiche zeichnen sich durch ihre manuelle Herstellung und ihre [[Muster]]ung aus, die auf dem Prinzip der Flächendekoration beruht. In der Darstellung unterscheidet man zwischen floralen, figuralen und geometrischen Mustern. Daneben gibt es die kleinen (ca.&amp;amp;nbsp;50 × 80&amp;amp;nbsp;cm), nahezu in allen Teilen der islamischen Welt hergestellten und immer gerichteten [[Gebetsteppich]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirk- und Knüpfteppich ===&lt;br /&gt;
Orientalische Teppiche werden entweder gewirkt oder geknüpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Wirktechnik ====&lt;br /&gt;
Der orientalische Wirkteppich, genannt auch &amp;#039;&amp;#039;Bildteppich&amp;#039;&amp;#039;, ist geschichtlich und technisch der Vorläufer der europäischen [[Bildwirkerei]]. Seiner Bedeutung nach dient er als Wandverkleidung, und nur die gewöhnlicheren Arten dienen z.&amp;amp;nbsp;B. als &amp;#039;&amp;#039;Diwandecken&amp;#039;&amp;#039;, sogenannte [[Kelim]]s. Gewirkte Teppiche werden häufig, da sie in einer der Bildwirkerei ähnlichen Technik gefertigt werden, irreführenderweise auch „[[Gobelin-Manufaktur|gobelinartige Teppiche]]“ genannt. Ihre richtige Bezeichnung ist &amp;#039;&amp;#039;Wirkteppich&amp;#039;&amp;#039;. Sie bilden ein glattes Gewebe, dessen [[Kettfaden|Kette]] aus [[Flachsfaser|Leinen]]- oder [[Baumwollfaser|Baumwollgarn]] durch einen dicht angeschlagenen [[wolle]]nen [[Schussfaden|Schuss]] vollständig bedeckt wird, so dass ein [[Ripsbindung|ripsartiger]] Stoff entsteht. Der Schuss wird indes nicht über die gesamte Gewebebreite in die Kettfäden eingetragen, sondern nur bis an den Rand der danebenliegenden Farbfläche mit der Kette verbunden und dann zurückgeführt. Weil sie nur Kette und Schuss haben, liegen die Fäden flach und können keinen [[Flor]] bilden. Beispiele sind Kelims und Sumakteppiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Knüpftechnik ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Knopen amt.gif|mini|Animation des Knüpfens]] Die geknüpften, [[plüsch]]&amp;amp;shy;artigen Teppiche werden auf einer Kette aus Baumwolle (Manufakturen), Leinen (sehr selten), Wolle (Anatolische Teppiche) oder Ziegen- und anderen Haaren (Nomadenteppiche) durch das Einknüpfen von Flormaschen hergestellt, die Knoten um Knoten über die ganze Breite des Teppichs eingeknüpft werden. Auf jede Knotenreihe folgen ein oder zwei Schussfäden. Die Knoten können [[Gördesknoten|symmetrisch]] (türkischer Knoten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alleszumteppich.de/pages/Fertigung/Knpfen/Symmetrischer_Knoten-914.html Türkischer-, symmetrischer Teppichknoten]&amp;lt;/ref&amp;gt;) oder [[Sennehknoten|asymmetrisch]] (Senneh- oder persischer Knoten&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.alleszumteppich.de/pages/Fertigung/Knpfen/Asymmetrischer_Knoten-915.html Senneh-, asymmetrischer Teppichknoten]&amp;lt;/ref&amp;gt;) sein. Nach Vollendung des Teppichs wird sein [[Flor]] mit einfachen Handscheren egalisiert. Das Material des Flors ist [[Wolle|Schafwolle]], für feinere Teppiche [[Seide]]. Als schönste und feinste Orientteppiche gelten nach wie vor die, welche in Persien, z.&amp;amp;nbsp;B. Isfahan, Ghom oder Nain, geknüpft worden sind. Mit einer Knotenfeinheit von über 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter, z.&amp;amp;nbsp;T. auf Seidenkette geknüpft, entsprechen sie dem europäischen und amerikanischen Geschmack. Auch der türkische Hereke, neuere Stücke der Firmen Ipek und Özipek, reinseidene Teppiche mit über 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter, sind gefragte Liebhaberstücke.&lt;br /&gt;
Die indischen Teppiche haben einen sichtbar höheren Flor und 300–350 Maschen auf einen Meter. Aus Indien und Pakistan stammen heute vielfach Kopien (Nachknüpfungen) hochwertiger, gesuchter Provenienzen. Ein [[Gabbeh (Teppich)|Gabbeh]], der in Indien gefertigt wird (Indogabbeh), ist dabei um mehr als 50 % günstiger als der originale Gabbeh aus dem Iran. Dies ist vor allem auf die sehr niedrigen Löhne der Knüpfer(innen) im Fernen Osten zurückzuführen. Insbesondere in Pakistan werden heute Teppiche nachgeknüpft, die als Originale nicht mehr hergestellt werden. Denn die Produktion kam in Teilen Südrusslands und in [[Kasachstan]] nach dem Fund von Erdöl (oder Erdgas) weitestgehend zum Erliegen, weil sich die Menschen dort weitaus bessere Einnahmequellen erschlossen hatten.&lt;br /&gt;
So findet man den Kasak und Karachi-Teppiche heute meist nur als nachgearbeitete Teppiche aus Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die orientalischen Teppiche – namentlich die geknüpften [[Smyrnateppich]]e – wurden mit gutem Erfolg in Europa, speziell in [[Deutschland]] (Schmiedeberg seit 1856, Cottbus, [[Wurzen]], [[Springe]], Linden usw.) und in [[Wien]], nachgeahmt, und zwar unter Anwendung der gleichen Methode. Man arbeitet aber mit Kette aus Leinen&amp;amp;shy;garn und Grundschuss aus [[Jute]], erreicht eine große technische Vollkommenheit und versteht auch die Muster und Farben so getreu nachzubilden, dass ein großer Unterschied zwischen echten und nachgeahmten Smyrnateppichen nicht mehr besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Farbstoffe in Teppichen ===&lt;br /&gt;
Die Wolle für den [[Flor]] wurde vor der Erfindung synthetischer [[Farbstoff]]e (nach 1850) ausschließlich mit pflanzlichen oder tierischen Farbstoffen gefärbt. Für Rot kamen [[Rotholz]], [[Färberkrapp|Krapplack]] und [[Cochenille]] auf [[Alaun]]-gebeizter Wolle zur Anwendung. Für Gelbtöne gab es eine große Zahl von [[Färberpflanze]]n. Zur Blaufärbung (grün auf gelb gefärbter Wolle) stand seit dem Altertum [[Indigo]] zur Verfügung (heute synthetisches Indigo). Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts fanden synthetische Farbstoffe, erst äußerst sparsam, später als Ersatz für die traditionellen Farbstoffe, Verwendung. Ein Magenta-Rot, das kaum lichtecht war, ist [[Fuchsin]]. Auf der Florseite ausgeblichen, ist es auf der Rückseite noch rotviolett erkennbar. Es wurde vor 1900 eingesetzt. [[Ponceau de Xylidin|Ponceau 2R]] ersetzte teilweise Krapp, bevor synthetischer Krapp ([[Alizarin]]) verwendet wurde. [[Amaranth (Farbstoff)|Amaranth]] wurde als Ersatz von Cochenille eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Europäische Teppiche ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Wesentlichen Eingang in Europa fand der Orientteppich über [[Spanien]], wo bereits 710 n.&amp;amp;nbsp;Chr. die aus Nordafrika kommenden [[Mauren]] eine Dynastie gründeten und dabei auch die Fertigkeit des Teppichknüpfens mitbrachten. Es entstand eine richtiggehende Teppichindustrie in der Stadt [[Córdoba (Spanien)|Córdoba]]. Die islamische Dynastie der [[Nasriden (Granada)|Nasriden]] baute die Festung [[Alhambra]] oberhalb der Stadt [[Granada]]. Der [[Granatapfel]] wurde zum Stadtsymbol und später länderübergreifend als Ornament in der Textil- und Teppichmusterung verwendet. Im 5. Jahrhundert entstand im [[Pindosgebirge]] der [[Flokatiteppich]] und verbreitete sich später über ganz [[Griechenland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens im 11. Jahrhundert entwickelte sich in Europa zudem die Technik der [[Bildwirkerei]] aus, die vornehmlich Wandbehänge, sogenannte Wandteppiche oder Tapisserien, mit bildlichen Motiven schuf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rdklabor.de/wiki/Bildteppich_(Bildwirkerei,_Gobelin)#II._Romanische_Bildteppiche |titel=Bildteppich (Bildwirkerei, Gobelin) – RDK Labor |sprache=de-formal |abruf=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erste Produktionszentren entstanden im 14. Jahrhundert zunächst in der [[Schweiz]] und [[Deutschland]], kurz darauf in [[Flandern]] und den [[Niederlande]]n, gefolgt von [[England]] und schließlich [[Frankreich]]. In den Niederlanden wurden Bildwirkereien für Böden, Tische und Wände hergestellt, bei denen der Einfluss östlicher Motive bis ins 17. Jahrhundert sichtbar blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rijksmuseum.nl/en/search/objects |titel=Table cover, Maximiliaan van der Gucht (possibly), c. 1650 - c. 1675 |werk= |hrsg=Rijksmuseum |datum= |abruf=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In England wurden Teppiche seit etwa 1570 gefertigt, die sich technisch und stilistisch an den Orientteppichen orientierten: zum einen an anatolischen Vorlagen mit bevorzugt geometrischen Mustern und zum anderen an persischen Vorlagen, deren Muster aus der persischen [[Miniaturmalerei]] stammten. Im 18. Jahrhundert waren vor allem die Orte [[Exeter]], Moorfields und [[Axminster]] Zentren der Teppichproduktion. In Frankreich entstanden ab den 1660er Jahren in der Pariser [[Gobelin-Manufaktur]], in [[Aubusson (Creuse)|Aubusson]] und in [[Beauvais]] großformatige gewirkte Wandteppiche. Im Gegensatz zu den Erzeugnissen der [[Savonnerie-Manufaktur]], die nach dem Vorbild der Orientteppiche hochflorige, geknüpfte Textilien für Böden, Paravents und Möbel produzierte, wurden die französischen Tapisserien nie als Bodenbelag verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung von Teppichen fand auch in Europa immer wieder in Heimarbeit statt. Ein Beispiel sind die [[Pommersche Fischerteppiche|Pommerschen Fischerteppiche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Web-, Tuft- und Plüschteppiche ===&lt;br /&gt;
Der gewebte Teppich ist ein abendländisches Produkt. Die in Europa seit dem 19. Jahrhundert hergestellten Teppiche sind meist maschinengewebt (Ausnahmen: handgeknüpfte „deutsche Smyrnateppiche“ und mechanisch geknüpfte „mechanische Smyrnateppiche“). Je nach Beschaffenheit der gewebten Teppiche unterscheidet man glatte, Noppen- und Schlingenteppiche (aufgeschnittene bzw. geschlossene Schlingen an der Oberfläche) sowie Samt-, Plüsch-, Velours- und Florteppiche. &amp;#039;&amp;#039;Glatte Teppiche&amp;#039;&amp;#039; sind z.&amp;amp;nbsp;B. der Haargarn-, Jute- und [[Kokosfaser]]&amp;amp;shy;teppich, ein &amp;#039;&amp;#039;Schlingenteppich&amp;#039;&amp;#039; ist der Brüsseler Teppich (auch Haarbrüssel- oder Boucléteppich mit grobem Haargarnflor), ein &amp;#039;&amp;#039;Florteppich&amp;#039;&amp;#039; ist der Tournay-Teppich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erste Entwürfe für automatische Webstühle entstanden im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Der Engländer [[Edmond Cartwright]] meldete im Jahre 1785 das erste Patent auf einen mechanischen Webstuhl an, der von [[Richard Roberts (Ingenieur)|Richard Roberts]] um 1826 in [[Manchester]] zu einem betriebsfähigen Webstuhl weiterentwickelt und auf den Markt gebracht wurde. 1889 wurde von dem Amerikaner Northrop die erste vollautomatische [[Webmaschine]] (Webautomat) vorgestellt. 1767 erfand [[Richard Arkwright]] die &amp;#039;&amp;#039;Spinning-Throstle&amp;#039;&amp;#039;, den Kettenstuhl, und um 1785 die Kardier- und Vorspinnmaschine. [[James Hargreaves]] erfand 1764 die &amp;#039;&amp;#039;Spinning Jenny&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Deutsches Museum |url=http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-iv/spinning-jenny/ |titel=Deutsches Museum: Spinning Jenny |sprache=de |abruf=2018-01-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die das gewöhnliche Handspinnrad ersetzte. Die Einführung von maschinellen Webmaschinen führte zu weitreichenden Aufständen. Im deutschsprachigen Raum spricht man etwa von den [[Weberaufstand|Weberaufständen]] um 1784/85, 1794/95 und 1844, in England von den [[Maschinenstürmer|Maschinenstürmen]] und speziell den [[Luddismus|Ludditen]] (um 1810).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die überwiegende Zahl der heute produzierten Teppiche wird [[Tufting|getuftet]]. Hierbei werden in ein bestehendes Grundgewebe mit Nadeln sehr dicht nebeneinander Fadenschlingen eingebracht. Diese Fadenschlingen werden anschließend aufgeschnitten. Getuftete Teppiche sind weniger haltbar als echte Webteppiche, aber ihre Herstellung ist preiswerter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die glatten Teppiche bilden in Europa wie im Orient gewöhnlich die geringere Sorte; man verfertigt sie aus Kuh- oder Ziegenhaar, Streichgarn oder Jute und benutzt sie als Laufteppiche, zum Bedecken von Treppen, Fluren usw. Hierzu zählen auch die [[Kidderminster-Teppich]]e aus Doppelgewebe, wollener oder baumwollener Kette und viel stärkerem wollenen Schuss; das Muster erzeugt sich rechts und links in gleicher Weise, erscheint jedoch auf der Rückseite negativ (z.&amp;amp;nbsp;B. ein auf der Schauseite rotes Muster auf blauem Grund erscheint auf der Rückseite als blaues Muster auf rotem Grund).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Plüschteppiche&amp;#039;&amp;#039; haben entweder einen ungeschnittenen Flor, der kleine, geschlossene Noppen bildet ([[Brüssel]]er Teppiche), oder einen aufgeschnittenen Flor, der eine samtartige Oberfläche bildet (Velours-, Tournai-, Wilton-, Axminster-Teppiche). Die Herstellung ist im Wesentlichen die der [[Plüsch]]e und [[Samt]]e. Das Muster wird meistens mit der [[Jacquardwebstuhl|Jacquardmaschine]] hervorgebracht, und je nachdem ob es mehr oder weniger Farben enthält, zieht man zwischen je zwei leinenen Grundfäden mehr oder weniger Polfäden in jedes Riet ein und unterscheidet nach der Zahl derselben die Teppiche als drei-, vier-, fünf- usw. chörige oder teilige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Musterung ====&lt;br /&gt;
Die [[Ornament]]ation der Teppiche ahmt entweder die orientalische Sitte nach (besonders bei Jacquardteppichen), oder sie bedeckt die ganze Fläche mit Blumen, Tieren, Architektur usw. (besonders bei bedruckten Teppichen). Das erstere Prinzip hat sich als das für Teppiche ästhetisch angemessene immer mehr Bahn gebrochen, so dass der [[Naturalismus (Kunst)|Naturalismus]] in Deutschland, [[England]] und [[Österreich]] nur noch die billige Ware beherrscht. In [[Frankreich]] ist hingegen das naturalistische Dessin in den extravagantesten Formen noch vorherrschend. Gegenwärtig werden in England, Österreich und Deutschland orientalische Teppiche aller Art nachgebildet. In Deutschland, das früher größtenteils &amp;#039;&amp;#039;Kettendruckteppiche&amp;#039;&amp;#039; lieferte, werden auch Teppiche in Brüsseler und Axminster-Art fabriziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Billigere Teppiche erzielt man durch Aufdrucken des Musters, indem man entweder das gewebte Stück bedruckt oder das Muster der Polkette vor der Verarbeitung appliziert. Das letztere Verfahren liefert eine sehr gute Ware, welche die im Stück bedruckten Teppiche weit übertrifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teppichproduktion in Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
1854 gründete [[Leopold Schoeller]] in Düren ein Teppichkontor, die [[Anker-Teppichboden|Firma Gebrüder Schoeller]]. Unter Einreichung der englischen Beschreibung sicherte er sich das [[Preußen|preußische]] Patent. Das Patent auf diese sogenannten [[Druckteppiche]], das Leopold Schoeller erhielt, wird mit den zugehörigen Zeichnungen noch im [[Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz|Geheimen Staatsarchiv]] zu Berlin aufbewahrt. Ihr Warenzeichen war der [[Anker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1861 wurde die erste Teppichfabrik in [[Cottbus]] vom Unternehmer Theodor Kühn gegründet. Es wurden handgeknüpfte und maschinengewebte Teppiche aus Wolle und Jutegarn hergestellt. Nach der Übernahme dieser Fabrik durch Oskar Prietsch erlangte die Firma durch den Orient-Teppich Weltruf. Diese Firma wurde später im Rahmen eines Zusammenschlusses zur Vereinigten Smyrna-Teppichfabrik AG&amp;#039;&amp;#039;.&amp;#039;&amp;#039; In Cottbus erfolgte die Herstellung handgeknüpfter und webtechnischer Teppiche, so u.&amp;amp;nbsp;a. [[Tournay-Teppiche]] (Velours-Ruten-Technik) mit verschiedenfarbigen Polketten und Jacquardmusterung. Auch [[Axminster-Teppiche]] (Velours-Maschinenwebtechnik) wurden bei Smyrna in Cottbus produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1880 gründeten Karl Wilhelm Koch und Fritz te Kock die Firma [[Koch &amp;amp; te Kock]] als Weberei von Axminster-Teppichen in [[Oelsnitz/Vogtl.|Oelsnitz]]. Mit der Gründung wurde auch die Marke &amp;#039;&amp;#039;Halbmond&amp;#039;&amp;#039; etabliert. Bereits 1913 war &amp;#039;&amp;#039;Halbmond&amp;#039;&amp;#039; zur größten Teppichweberei in Deutschland aufgestiegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1883 gründeten die Brüder Carl und Adolf Vorwerk die [[Vorwerk (Unternehmen)|Barmer Teppichfabrik Vorwerk &amp;amp; Co.]] in Wuppertal. Zunächst fertigte das Familienunternehmen Brüssel- und Tournay-Teppiche sowie Möbelstoffe. Der 1909 als Warenzeichen eingetragene „VORWERK-Teppich“ machte Orientteppichen Konkurrenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Teppichfabrik [[Krüger &amp;amp; Hahn]] wurde 1894 in Cottbus gegründet. Sie stellte Teppiche, Brücken, Läufer und Vorleger her. Ihre Spezialität waren handgeknüpfte, künstlerisch wertvolle Teppiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1900 Gründung der Sächsische Kunstweberei Claviez AG GmbH in [[Leipzig]]. Fabriziert wurden Teppiche und Möbelstoffe. 1916 umbenannt in Textilosewerke und Kunstweberei Claviez AG, dann ab 1927 Teppich- und Textilwerke AG. 1900 wurde der Stammsitz der Fa. [[Kunstweberei Claviez &amp;amp; Co. GmbH]] von Leipzig-Plagwitz nach Adorf (Vogtland) verlegt. Seit 1907 bestand im oberschlesischen Katscher eine bedeutende Teppichproduktion (siehe [[Davistan]]). Zu dieser Zeit industrialisierte sich auch die Teppichherstellung in [[Chemnitz]] und Hohenstein-Ernstthal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf führende deutsche Teppichfabrikanten schlossen sich 1911 zusammen und baten die Reichsregierung um Unterstützung, denn der deutsche Teppich sei im eigenen Lande nicht ausreichend bekannt und geschätzt. Dieser Meinung waren jedenfalls die Betreiber der größten Teppichwebereien: der Barmer Teppichfabrik Vorwerk &amp;amp; Co, der vogtländischen Weberei Koch &amp;amp; te Kock, der Sächsischen Kunstweberei Claviez, der Berliner Vereinigten Smyrna-Teppichfabriken sowie der Firma Gebrüder Schoeller, Düren. Im Haus der Abgeordneten in Berlin erhielten die Unternehmen nun ein Forum, um ihre Waren zu präsentieren. Immer mehr orientalische Teppiche gelangten nach Deutschland – allein zwischen 1906 und 1910 hatte sich die Einfuhr verdreifacht. Sie waren in der Regel sehr teuer und daher keine Konkurrenz für die Weber, aber zunehmend wurden auch preiswertere Teppiche in minderer Qualität importiert, und gegen solche Produkte richtete sich die Kritik.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.anker-teppichboden.de/unternehmen/historie/grafik/Kapitel_04.pdf Firmengeschichte Schoeller/Anker]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Teppichherstellung in der DDR ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatliches Ehrengeschenk - DDR - Wandteppich - 20 Jahre Kampfgruppe der Arbeiterklasse.jpg|mini|Wandteppich als staatliches Ehrengeschenk der DDR: &amp;#039;&amp;#039;20 Jahre [[Kampfgruppen der Arbeiterklasse|Kampfgruppe der Arbeiterklasse]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1985-0615-017, VEB Teppichwerk Nord Malchow, Karin Hipke.jpg|mini|Teppichherstellung im &amp;#039;&amp;#039;VEB Teppichwerk Nord&amp;#039;&amp;#039; in [[Malchow]] (1989)]]&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurden ab 1953 verschiedenste Teppichwebereien – wie die Adoros, Koch, te Kock&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.industrie-kultur-ost.de/datenbank/textilindustrie/halbmond-teppiche-oelsnitz/ |wayback=20180627144914 |text=Kultur-ost.de - Halbmond - Teppiche Ölsnitz |archiv-bot=2024-05-26 14:43:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Tefzet – zum [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Halbmondteppich im VEB Kombinat DEKO [[Plauen]] vereint. Hier wurden neben den üblichen Teppichmotiven auch Teppiche mit sozialistischen Parolen und Motiven gefertigt. Diese entstanden meistens im Auftrag staatlicher Stellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Moderne Teppichherstellung ===&lt;br /&gt;
Ab 1960 entstanden Kopien [[tradition]]eller Muster auch in europäischen Ländern wie Rumänien und Bulgarien, und etwas später, etwa ab 1970, in asiatischen Ländern, zunächst in Pakistan und Indien, noch später auch in China. Berber-, Tibeter- und Nepal-Teppiche haben ihren Markt gefunden. Die Veränderung von Technik, Kommunikation und Wirtschaft durch die [[Globalisierung]] ist auch am Teppichsektor nicht spurlos vorübergegangen: Die Veränderungen des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts mit dem Aussterben des [[Nomadentum]]s, dem [[Sesshaftigkeit|Sesshaftwerden]], den Bestellungen für den europäischen Markt, dem Weichen des Materials [[Wolle]] zugunsten der [[Baumwolle]], in der Struktur und dem Entstehen von [[Manufaktur]]en in den ursprünglichen Teppichzentren und auch anderen Regionen sind insgesamt größer als die Veränderungen und Entwicklungen der belegbaren, 2500&amp;amp;nbsp;Jahre alten Teppichtradition zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Giovanni Curatola: &amp;#039;&amp;#039;Teppiche: Materialien, Knüpfarten, Muster, Geschichte, Herkunft.&amp;#039;&amp;#039;, Delphin Verlag, München 1981, ISBN 3-7735-5113-4.&lt;br /&gt;
* Volkmar Gantzhorn: &amp;#039;&amp;#039;Orientalische Teppiche. Eine Darstellung der ikonographischen und ikonologischen Entwicklung von den Anfängen bis zum 18. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Taschen Verlag, Köln 1998, ISBN 3-8228-0397-9.&lt;br /&gt;
* Yves Mikaeloff u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teppiche. Tradition und Kunst in Orient und Okzident.&amp;#039;&amp;#039; (Originaltitel: &amp;#039;&amp;#039;L’art du tapis.&amp;#039;&amp;#039; Editions Mengès, Paris 1996) Übersetzung ins Deutsche durch Jörg Meidenbauer. Könemann, Köln 1997, ISBN 3-89508-596-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Farbstoffe&lt;br /&gt;
* M.C. Whiting: &amp;#039;&amp;#039;The Identification of Dyes in Old Oriental Textiles.&amp;#039;&amp;#039; ICOM Committee for Conservation, ICOM Report 78/9/2, 1978, {{OCLC|611034265}}.&lt;br /&gt;
* H. Böhmer,  W. Brüggemann: &amp;#039;&amp;#039;Die chemische und botanische Untersuchung der Farben in anatolischen Teppichen.&amp;#039;&amp;#039; In: H. Böhmer, W. Brüggemann: &amp;#039;&amp;#039;Teppiche der Bauern und Nomaden in Anatolien.&amp;#039;&amp;#039; Kunst &amp;amp; Antiquitäten, 1980, ISBN 978-3-921811-10-8, S.&amp;amp;nbsp;88–118.&lt;br /&gt;
* H. Schweppe: &amp;#039;&amp;#039;Wie kann man unterscheiden, ob ein Teppich mit Naturfarbstoffen oder synthetischen Farbstoffen gefärbt ist?&amp;#039;&amp;#039; Vortrag auf der „Internationalen Konferenz für Orientteppiche“, 28. April – 1. Mai 1978, München.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Khotan-fabrica-alfombras-d11.jpg|mini|In einer chinesischen Teppichfabrik]]&lt;br /&gt;
* [[Mir (Teppich)|Mir]]&lt;br /&gt;
* [[Perserteppich]]&lt;br /&gt;
* [[Yahyalı-Teppich]]&lt;br /&gt;
* [[Shaggy-Teppich]]&lt;br /&gt;
* [[Rye (Textilkunst)|Rye]]&lt;br /&gt;
* [[Roter Teppich]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Teppichmuseum]]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Giulio Rosati 13.jpg|mini|Der Teppichhändler (Giulio Rosati)]]&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rugs and carpets|Teppiche}}&lt;br /&gt;
* Deutsches Museum München [http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-i/webstuhl Webstuhl]&lt;br /&gt;
* Deutsches Museum München [http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-ii/webstuhl Jacquard-Webstuhl]&lt;br /&gt;
* Deutsches Museum München [http://www.deutsches-museum.de/sammlungen/meisterwerke/meisterwerke-iv/spinning-jenny/ Die Spinning Jenny von James Hargreaves]&lt;br /&gt;
* Museum für angewandte Kunst (Wien): [https://sammlung.mak.at/sammlung_online?&amp;amp;q=*&amp;amp;object_name_de-DE=teppich MAK Sammlung Online: Teppiche]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4059482-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teppichkunde| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rießler</name></author>
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