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	<title>Tenorhorn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tenorhorn&amp;diff=141718&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;T. Wirbitzki: lk docplayer (Archiv)</title>
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		<updated>2026-03-04T19:56:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;lk docplayer (Archiv)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Musikinstrument&lt;br /&gt;
 | Breite = 300px&lt;br /&gt;
 | Sprachen = {{itS|flicorno tenore}}, {{frS|bugle ténor}}&lt;br /&gt;
 | Bild = [[Datei:Tenorhorn-transparent.png|150px]]&lt;br /&gt;
 | Bildtext = Tenorhorn in ovaler (böhmischer) Bauweise&lt;br /&gt;
 | Klassifikation = [[Aerophon]]&amp;lt;br /&amp;gt; [[Blechblasinstrument]]&lt;br /&gt;
 | Tonumfang = [[Datei:Tenorhorn Tonumfang.svg|120px]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Tonumfang eines vierventiligen Tenorhorns&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
 | Klangbeispiel = &lt;br /&gt;
 | Verwandte Instrumente = [[Baritonhorn]], [[Euphonium]], [[Posaune]]&lt;br /&gt;
 | Musiker = [[:Kategorie:Tenorhornist]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Deutsches Tenorhorn.jpg|mini|hochkant|Tenorhorn in gerader (deutscher) Bauweise]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tenorhorn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein weit [[Mensur (Musik)|mensuriertes]] [[Blechblasinstrument]] mit drei oder vier [[Ventil (Blasinstrument)|Ventilen]]. Es wird mit einem Bechermundstück (ein tiefes [[Instrumentenmundstück|Kesselmundstück]]) gespielt und gehört zur Familie der [[Bügelhorn|Bügelhörner]]. Die Grundrohrlänge des konischen Messingrohrs ist (in B-[[Grundstimmung (Blasinstrument)|Stimmung]]) mit etwa 266 cm ungefähr doppelt so lang wie die des B-[[Flügelhorn]]s. Gelegentlich, insbesondere in Österreich, wird das Tenorhorn auch als „Bassflügelhorn“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Durch das Tenorhorn wurde eine Lücke in der Instrumentierung zwischen den tiefen Blechblasinstrumenten ([[Tuba]]) und den (tiefen) Es-[[Trompete]]n der [[Alt (Stimmlage)|Alt]]-Lage geschlossen, die sich durch das Verschwinden z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Ophikleide]] infolge der Erfindung und Verwendung der [[Ventil (Blasinstrument)|Ventile]] aufgetan hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Tenorhörner wurden in den 1820er-Jahren entwickelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-213&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Heyde |Titel=Das Ventilblasinstrument |Auflage=1 |Verlag=Breitkopf und Härtel |Ort=Wiesbaden |Datum=1987 |ISBN=978-3-7651-0225-7 |Seiten=213}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein Vorläufer war der „Tenortrompetenbaß“ in G, 1820 von [[Heinrich Stölzel]] in [[Berlin]] gebaut,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Curt Sachs |Titel=Real-Lexikon der Musikinstrumente |Verlag=Georg Olms Verlag |Ort=Hildesheim&amp;amp;nbsp;/ New York |Datum=1979 |ISBN=978-3-487-04458-3 |Seiten=382 |Online={{Google Buch|BuchID=OtcFWuARK-IC|Seite=382}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der wenig später auch „Tenorhorn“ genannt wurde. 1828 berichtet August Sundelin: {{&amp;quot;|Man fängt jetzt an, bei der [[Kavalleriemarsch|Kavallerie-Musik]] ein sogen. chromatisches Tenor-Horn mit der Tenor-[[Posaune]] zu vereinigen, oder an deren Stelle zu setzen.|Herbert Heyde|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Heyde |Titel=Das Ventilblasinstrument |Auflage=1 |Verlag=Breitkopf und Härtel |Ort=Wiesbaden |Datum=1987 |ISBN=978-3-7651-0225-7 |Seiten=213 |Kommentar=zitiert nach August Sundelin: &amp;#039;&amp;#039;Die Instrumentirung für sämmtliche Militär-Musik-Chöre.&amp;#039;&amp;#039; Wagenführ, Berlin 1828}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Von der erfolgreichen Umsetzung berichtet Ferdinand Schlotthauer in Süddeutschland 1843: {{&amp;quot;|Corno Tenor di pistoni (Tenorhorn mit Maschine mit B-, A- und As-Stimmungen), unterstützt die Tenor-Posaune, wo solche bei Militärmusiken eingeführt ist, oder vertritt dieselbe ganz, indem es bei weitem nicht allein leichter als jene zu behandeln, sondern auch im Tone viel weicher und angenehmer ist.|Ferdinand Schlotthauer|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Kurze Andeutungen die Instrumente des Orchester und der Militärmusik mit Effekt zu verwenden.&amp;#039;&amp;#039; Ambrosius Ambrosi, Passau 1843, S.&amp;amp;nbsp;11 ({{Digitalisat|MDZ=10527735_00015}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;}} Aus den frühen Ventilhörnern in Tenorlage entstanden drei Instrumente: [[Basstrompete]], Ventilposaune in Tenorhornform und Tenorhorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Modelle mit den von Stölzel erfundenen Ventilen besaßen wohl die [[Mensur (Musik)|Mensur]] einer [[Trompete]], man kann sie daher sowohl als Tenorhorn, als auch als Tenor- bzw. Basstrompete bezeichnen. Ab etwa 1833/35 sind neben der Verwendung von Pumpenventilen weitere Mensuren festzustellen, der zylindrische Rohranteil ging im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von anfangs {{Bruch|5|7}} (≈&amp;amp;nbsp;71,4 %) auf {{Bruch|2|5}} (=&amp;amp;nbsp;40 %) zurück. Die engmensurierten Instrumente werden bis etwa 1855/1860 gebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-213&amp;quot; /&amp;gt; Während die älteren Tenorhörner in Trompetenform gebaut wurden, entwickelte [[Giuseppe Pelitti]] 1835 in [[Mailand]] ein „Bombardone tenore“ (auch „Bombardino“ genannt) in Form des [[Bombardon]]s. In [[Preußen]] entstand 1838 eine „Tenortuba“, die sich an den „Bombardone tenore“ anlehnte. Das ovale Tenorhorn konzipierte im [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] zuerst [[Carl Wilhelm Moritz]] im Jahr 1875, der sich jedoch ganz an [[V. F. Červený &amp;amp; Synové|Červený]] anlehnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-214&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1890er-Jahren wurden in [[Preußen]] das sogenannte „Potsdamer Modell“ mit {{Bruch|2|5}} zylindrischem und {{Bruch|3|5}} konischem Rohr verbindlich als Militärmodell festgelegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-213&amp;quot; /&amp;gt; Das tubaförmige bayrische Tenorhornmodell entstand etwa 1840–1850. Es war weiter mensuriert als eine Basstrompete und besaß ein weiteres Mundstück, einen größeren zylindrischen Rohranteil und eine weniger weit ausladende [[Stürze]] als ein Bassflügelhorn.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-214&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Heyde |Titel=Das Ventilblasinstrument |Auflage=1. |Verlag=Breitkopf und Härtel |Ort=Wiesbaden |Datum=1987 |ISBN=978-3-7651-0225-7 |Seiten=214}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1910 ging die Anzahl der verschiedenen Formen zurück, die großen Werkstätten bauten weiter enge Modelle in Trompetenform (Basstrompete/Bassflügelhorn) sowie mittelweite bis ganz weite Tenorhörner in Tuba- oder ovaler Form. Es wurde immer mehr die weite Form des 1885 von Červený entwickelten „Kaisertenorhorns“ verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Heyde |Titel=Das Ventilblasinstrument |Auflage=1 |Verlag=Breitkopf und Härtel |Ort=Wiesbaden |Datum=1987 |ISBN=978-3-7651-0225-7 |Seiten=215}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Riemann Musiklexikon]] wird das „Tenorhorn“ erstmals in der dritten Auflage 1887 als „Bugle“ (Bügelhorn) in B-Stimmung erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Riemann Musiklexikon]]&amp;#039;&amp;#039;. 3., sorgfältig revidierte, Auflage. Max Hesse’s Verlag, Leipzig 1887, S. 146 ({{archive.org|musiklexikon03riemgoog}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauformen ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet&lt;br /&gt;
* ovale Bauform („Böhmisches“ Tenorhorn)&lt;br /&gt;
* gerade Bauform (Tubaform; „Deutsches“ Tenorhorn)&lt;br /&gt;
* Trompetenform (Bassflügelhorn, Basstrompete).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wird auch das von [[Adolphe Sax]] in [[Frankreich]] erfundenen „[[Saxhorn]] Baryton“ bzw. „Saxhorn Ténor“ in B als Tenorhorn bezeichnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hanke&amp;quot;&amp;gt;Heinz Hanke: {{Webarchiv |url=https://docplayer.org/61632568-Entwicklung-bauform-klang.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Bariton und Tenorhorn. Entwicklung – Bauform – Klang.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20180914171140}} in: &amp;#039;&amp;#039;Docplayer&amp;#039;&amp;#039;, Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien 1992, {{Webarchiv |url=https://docplayer.org/storage/69/61632568/1772657372/UL8408N8ZGiFUoCj4R8NSA/61632568.pdf |text=PDF |wayback=20260304195014}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Euphonium]] wird zwar häufig zur Wiedergabe von Tenorhorn-Stimmen verwendet, lässt sich aber aufgrund der weiteren Mensur eher mit dem [[Baritonhorn]] vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Britisches Englisch|britischen englischsprachigen]] [[Brassband]]-Literatur ist zuweilen auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Tenor horn&amp;#039;&amp;#039; zu finden; damit ist aber nicht das hier beschriebene Tenorhorn, sondern das höher gestimmte [[Althorn]] in Es gemeint, im [[Amerikanisches Englisch|amerikanischen Englisch]] &amp;#039;&amp;#039;Alto horn&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Joseph Miller |Titel=Contemporary Orchestration: A Practical Guide to Instruments, Ensembles, and Musicians |Verlag=Routledge |Ort=New York |Datum=2015 |ISBN=978-0-415-74190-3 |Seiten=125 |Online={{Google Buch|BuchID=U3nfBQAAQBAJ|Seite=125}} |Abruf=2017-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in [[Bayern]] wurden B- und C-Tenorhörner bis ins 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert oft als „Althorn“ bezeichnet, in [[Sachsen]] war dies eine Zeit lang Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts der Fall.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heyde-214&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Baritonhorn#Unterschiede zwischen Bariton, Tenorhorn und Euphonium|titel1=Unterschiede zwischen Bariton, Tenorhorn und Euphonium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klangeigenschaften ==&lt;br /&gt;
Als Mitglied der Bügelhorn-Familie weist das Tenorhorn eine konische [[Mensur (Musik)|Mensur]] auf, die jedoch enger ist als die des [[Baritonhorn]]s (das etwa gleich lang ist), weshalb sich demgegenüber auf dem Tenorhorn höhere [[Naturton|Naturtöne]] sowie leise Töne leichter erzeugen lassen. Sein [[Ton (Musik)|Ton]] ist im Verhältnis zum Bariton [[teilton]]reicher und wird somit als klanglich härter und schärfer, jedoch heller und präziser, tendierend zu dem des Waldhorns empfunden. Der Klang des Baritonhorns dagegen erscheint dem Hörer gerade in tiefen Lagen als voller, voluminöser und wärmer. Zudem sind mit ihm größere [[Schallpegel]] erzielbar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hanke&amp;quot; /&amp;gt; [[Curt Sachs]] beschreibt den Klang des Tenorhorns als „voll aber weich, fast [[posaune]]nartig“,&amp;lt;ref&amp;gt;Curt Sachs: &amp;#039;&amp;#039;Real-Lexikon der Musikinstrumente&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Julius Bard, Berlin 1913, S. 381 ({{archive.org|reallexikondermu00sach}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Willy Schneider (Komponist)|Willy Schneider]] nennt ihn „sehr weich und [[Modulation (Musik)|modulationsfähig]].“&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot;&amp;gt;Willy Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Blasmusik&amp;#039;&amp;#039;. B. Schott’s Söhne, Mainz 1954, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Richard Hofmann (Komponist)|Richard Hofmann]] vergleicht ihn mit dem Klang eines „[[Flügelhorn]]s oder […] [[Kornett (Instrument)|Cornetts]] in B in eine Octave tieferer Tonlage.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot;&amp;gt;Richard Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Praktische Instrumentationslehre&amp;#039;&amp;#039; Teil IV: Die Hörner. Verlag von Dörffling &amp;amp; Franke, Leipzig 1893, S. 16 ({{Digitalisat|MDZ=bsb00077040}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonumfang ==&lt;br /&gt;
Tenorhörner werden fast ausschließlich in B-[[Grundstimmung (Blasinstrument)|Stimmung]] verwendet, es gibt jedoch auch Modelle in C oder (noch seltener) in A.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel wird das Tenorhorn im Gegensatz zum Bariton [[Transponierendes Instrument|transponierend]] im [[Violinschlüssel]] (in „klingend&amp;amp;nbsp;b“) notiert, so dass es eine große None tiefer klingt als in der Notierung geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tonumfang des Tenorhorns in B reicht&lt;br /&gt;
* bei drei Ventilen vom E bis zum b’ (klingend) bzw. fis–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; (in B-Notation)&lt;br /&gt;
* bei vier Ventilen vom Kontra-H bis b’ (klingend) bzw. cis–c&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt; (in B-Notation).&lt;br /&gt;
In beiden Fällen kann das Kontra-B als [[Naturtonreihe|Pedalton]] gespielt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikalische Verwendung ==&lt;br /&gt;
Das Tenorhorn findet insbesondere Verwendung in [[Blasorchester]]n ([[Blasmusik]], [[Militärmusik]]) sowie in [[Volksmusik]]ensembles. Im Blasorchester ist die [[Stimmführung]] oft gleich dem 2.&amp;amp;nbsp;Flügelhorn, seltener oktaviert es das 1.&amp;amp;nbsp;Flügelhorn. Bei der [[Böhmische Blasmusik|böhmischen Blasmusik]] kommt dem Tenorhorn des Öfteren die Funktion als Oberstimme im [[Terz (Musik)|Terzabstand]] zum melodieführenden [[Baritonhorn]] oder als Träger von Gegenmelodien zu. In der Militärmusik wird das Tenorhorn als „melodieführendes, ausschmückendes, begleitendes und harmoniefüllendes Instrument“&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot; /&amp;gt; verwendet. Es entspricht damit weitgehend dem [[Violoncello]] im Sinfonieorchester und bildet mit den zwei Flügelhornstimmen und dem Bariton das blasmusikalische Äquivalent zum vierstimmigen Streichersatz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt; Dabei wird es zwei-&amp;lt;ref name=&amp;quot;hofmann&amp;quot; /&amp;gt; bis dreifach besetzt. Dem 2. (und 3.) Tenorhorn wird dabei oft eine Begleitstimme ([[Nachschlag (Musik)|Nachschlag]] [[unisono]] mit den [[Horn (Instrument)|Hörnern]]) übertragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schneider&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die größer werdenden Einflüsse von Komponisten aus [[Benelux]] und dem angelsächsischen Raum auf die Blasorchesterliteratur wird das Tenorhorn und Baritonhorn zunehmend durch [[Euphonium|Euphonien]] verdrängt, welche über eine noch größere Mensur verfügen. Der damit einhergehende voluminösere Klang, welcher eher in Richtung der Tuben geht, unterscheidet sich aber deutlich vom schlankeren Tenorhornklang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Üblicherweise kein Bestandteil des [[Sinfonieorchester]]s, findet es seine bedeutendste Verwendung in der [[Kunstmusik|klassischen Musik]] bei dem großen Solo zu Beginn von [[Gustav Mahler|Mahlers]] [[7. Sinfonie (Mahler)#1. Satz: Langsam. Allegro risoluto ma non troppo|7.&amp;amp;nbsp;Sinfonie]]. Weiter kommt es zum Einsatz in [[Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch|Schostakowitschs]] Ballett &amp;#039;&amp;#039;Solotoi wek (Das goldene Zeitalter)&amp;#039;&amp;#039; sowie in [[Havergal Brian|Brians]] 2.&amp;amp;nbsp;Sinfonie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hanke&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Posaunenchor]] wird mit dem Tenorhorn vorrangig die 3.&amp;amp;nbsp;Stimme (Tenorstimme) besetzt. Es kommt auch zum Einsatz in [[Ska]]-[[Band (Musik)|Bands]] (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Skarface]]). In traditioneller [[Serbische Brass-Musik|Balkan-Brass-Musik]] sind Tenorhörner üblicher als Posaunen, z.&amp;amp;nbsp;B. bei [[Fanfare Ciocărlia]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinz Hanke: &amp;#039;&amp;#039;Bariton und Tenorhorn. Entwicklung – Bauform – Klang.&amp;#039;&amp;#039; Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Wien 1992, {{Webarchiv |url=https://docplayer.org/61632568-Entwicklung-bauform-klang.html |text=Transkript |wayback=20180914171140}}.&lt;br /&gt;
* Manfred Heidler: &amp;#039;&amp;#039;Infanteriecelli und Pseudohörner: Tenorhorn, Bariton und Euphonium gestern und heute&amp;#039;&amp;#039;. Heidler, Bonn 2010, ISBN 978-3-00-030336-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tenorhorns|Tenorhorn}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|7621216-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7621216-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blechblasinstrument]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;T. Wirbitzki</name></author>
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