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	<title>Tenne - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T12:27:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tenne&amp;diff=57107&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tornbetween: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2025-12-09T14:14:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur weiteren Bedeutung siehe [[Tenne (Begriffsklärung)]]}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Era de Cástaras 2.JPG|mini|Dreschplatz beim Bergort [[Cástaras]], Andalusien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Threshing of Fava (3608890552).jpg|mini|Runder Dreschplatz unter freiem Himmel auf [[Santorin]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Malztenne Osthofen.jpg|mini|Historische Malztenne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Lehm beim bäuerlichen Hausbau. Teil 3 Anlegen einer Lehmtenne.webm|mini|Video: Anlegen einer Lehmtenne, 1963]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tenne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Fläche, auf der das [[Getreide]] [[Dreschen|gedroschen]] wurde. Hier wurde auch durch [[Windsichten]] die [[Spreu]] vom Getreide getrennt. Die Tenne, die aus einer glatten und harten Fläche besteht, kann sich in einer [[Scheune]] oder im Freien befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Oberfläche, wenn nicht sogar glatt, muss gleichmäßig und frei von Spalten sein.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oft rundgeebnete Tenne besteht häufig aus [[Stampflehm|gestampftem Lehm]], manchmal aber auch aus [[Beton]] oder [[Holz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Germanische Herkunft und lokale Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
Der Substantiv beteutend „Dreschplatz“ kommt from [[Mittelhochdeutsche Sprache|mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;tenne&amp;#039;&amp;#039; und früher [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;tenni&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Duden Band 7, &amp;#039;&amp;#039;Das Herkunftswörterbuch, Etymologie der deutschen Sprache&amp;#039;&amp;#039;, Dudenverlag [[Mannheim]], 844 Seiten mit Literaturverzeichnis, Eintrag &amp;quot;Tenne&amp;quot;, Seite 740. Die Herkunft des auf dieser deutschen Sprachbereich beschränkten Substantiv ist nicht geklärt, nach Ansicht der Autoren. Können wir eine Parallele zu mehrdeutigen lateinischen Verben ziehen, als &amp;#039;&amp;#039;batuere&amp;#039;&amp;#039; oder ältere &amp;#039;&amp;#039;battere&amp;#039;&amp;#039; (beteutung &amp;quot;dreschen&amp;quot; in diesem speziellen Fall) und terere (tero, trivi, tritum, terere bedeutung hier reiben, abnutzen, um die Hülse vom Weizenkorn zu trennen) ?&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz hieß es &amp;#039;&amp;#039;das Tenn&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ballenberg.ch/cmsfiles/Unterrichtsmaterial_Berner_Mittelland_1.pdf |text=Drei Bauernhäuser, ein Speicher und ihre Geschichten |wayback=20160108150902}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Südschleswig]] (auf [[Schleswigsch|Schleswiger Platt]]) wird die Tenne Lohdeel, Lohdiele&amp;lt;ref&amp;gt;Der Maueranker - Baupflege in Nordfriesland, Dithmarschen und Angeln. Herausgegeben von der Interessengemeinschaft Baupflege Nordfriesland &amp;amp; Dithmarschen e.&amp;amp;nbsp;V. Heft 3/4, Dezember 2004, 23. Jahrgang, Seite 10. Online: {{Webarchiv |url=http://www.nordfriiskinstituut.de/mauer4_2004.pdf |text=Der Maueranker Heft 3/4 Dezember 2004 23. Jahrgang |wayback=20060111030145}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder Loodiele (nach [[Theodor Storm|T. Storm]]) benannt, auf Nordfriesisch &amp;#039;&amp;#039;lu&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://www.friesisch.net/suche?source=1&amp;amp;target=2&amp;amp;searchString=tenne | title =&amp;#039;&amp;#039;Tenne&amp;#039;&amp;#039;, Nordfriesisches Onlinewörterbuch, friesisch.net }}&amp;lt;/ref&amp;gt;, was vom dänischen &amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; nach dem [[Sprachwechsel (Linguistik)#Sprachwechsel aufgrund wirtschaftlich-administrativer Faktoren|Sprachwechsel]] weitergeführt bzw. entlehnt wurde. Das dänische Wort entstammt dem [[altnordisch]]en &amp;#039;&amp;#039;lófi&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;láfi&amp;#039;&amp;#039;, davon auch norwegisch &amp;#039;&amp;#039;låve&amp;#039;&amp;#039; (Scheune), was möglicherweise mit altgriechisch &amp;#039;&amp;#039;ἀλωή&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;alōḗ&amp;#039;&amp;#039; (Dreschplatz, Weingarten) verwandt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web | url=https://ordnet.dk/ods/ordbog?query=lo | title=&amp;#039;&amp;#039;lo&amp;#039;&amp;#039; |work=[[Ordbog over det danske Sprog]]|language=da}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausprägungen ==&lt;br /&gt;
In der [[Mälzerei]] bezeichnete man früher den flachen Boden, auf dem das [[Grünmalz]] in sogenannten Haufen ausgebreitet wurde, als Tenne. Auf der Tenne musste das Grünmalz täglich mit Malzschaufeln und Harken gewendet werden. Diese personalintensive Arbeitsweise wird heute meist vollautomatisch im [[Keimkasten]] erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Bauernhof|Bauernhöfen]] ist die Tenne häufig der den Wirtschafts- und Wohnbereich des Hofes verbindende Gebäudeteil, in dem im Winter das Korn gedroschen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.nordseeinsel.de/Gremmerup/Geschichte.htm|title=Historisches}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web|url=http://www.nordfriesland.city-map.de/02010700/die-haubarge-der-landschaft-eiderstedt|title=Sehenswertes – Die Haubarge der Landschaft Eiderstedt|publisher=city-map Region Nordfriesland}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten Dreschtennen befanden sich unter freiem Himmel. Sie bestanden meist aus gestampftem Lehm oder waren mit Steinen gepflastert. Oftmals wurden sie mit Tüchern ausgelegt, um die Körner aufzufangen. Sie konnten rund oder rechteckig sein. Es wurde mit [[Dreschflegel]]n oder auch mit von Rindern (oder anderem Vieh) gezogenen [[Dreschschlitten]] gedroschen, oder auch einfach durch deren wiederholtes Zertreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man nutzte den Wind, um die [[Spreu]] vom Getreide zu trennen, dazu wurden [[Worfel]]n oder Siebe verwendet. Im alten Ägypten setzte man auch Wedel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Albert Neuburger: &amp;#039;&amp;#039;Die Technik des Altertums.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig, Voigtländer 1919, kurzes Kapitel mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Der Ackerbau&amp;#039;&amp;#039;, letzter Absatz &amp;#039;&amp;#039;Die Behandlung des Getreides&amp;#039;&amp;#039;, S. 89–90. ISBN 3-8262-1400-5., https://archive.org/details/bub_gb_gy5sAAAAIAAJ.&amp;lt;/ref&amp;gt; Offene Dreschtennen gab es in Südeuropa bis ins 20. Jahrhundert. In Nord- und Mitteleuropa verlegte man wegen des unbeständigen oder schlechten Wetters die Tennen zumeist in die Scheune, insbesondere da das Dreschen mit Dreschflegeln noch bis spät in den Herbst hinein stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mechanisierung des Getreidedreschens verbreitete sich ab den 1840er Jahren in Westeuropa und Mitteleuropa&amp;lt;ref&amp;gt;Fabien Knittel, Les mutations des techniques agricoles (Mutationen in den landwirtschaftlichen Techniken), in Guillaume Carnino, Liliane Hilaire-Pérez, Jérôme Lamy (direktorium), &amp;#039;&amp;#039;Histoire globale des techniques&amp;#039;&amp;#039;, Brepols Publishers n.v, [[Turnhout]], 2022, und CNRS éditions, Paris, 2025, ISBN 978-2-271-14628-1. Insbesondere Artikel Seiten 445–457.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Dampfbetriebene Dreschmaschinen wurden daraufhin üblich: Abgesehen von Dienstleistungen für Dorfbauerngruppen, verbreiteten sie sich auf großen Höfen. Im Gegenschaft kleinere Höfe bevorzugten einfachere, mechanische Dreschmaschinen, die von Tieren (Pferden) angetrieben wurden. Da der Vorgang an einem festen Ort durchgeführt wurde, ging er schnell vonstatten. Auch der Qualität war das mechanische Dreschen dem langwierigen und kostspieligen Dreschen mit dem Schlegel überlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese technologischen Veränderungen erforderten erhebliche Investitionen, so die mittleren und kleinen Höfe, insbesondere in Sud-Europa, weitgehend unberührt blieben. Sie behielten ihre archaischen Geräte und Anlagen lange Zeit bei, die auf vielen Fotografien zu sehen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Threshing floors|Tenne}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex|33231|Tenne|Autoren=Georg Hentschel|Abruf=2023-10-02}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4184714-3|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebäudeteil]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Boden (Bauteil)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Getreideverarbeitung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikipedia:Artikel mit Video]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tornbetween</name></author>
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