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	<title>Templin (Potsdam) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T20:47:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Templin_(Potsdam)&amp;diff=1312672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dodowp: Korrektur und Verlinkung</title>
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		<updated>2026-01-24T17:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Korrektur und Verlinkung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Potsdam view from above.jpg|mini|Der Templiner See]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Templin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine am Ostufer des [[Templiner See]]s gelegene Siedlung (Templiner Straße), die zum Waldgebiet &amp;#039;&amp;#039;Forst Potsdam Süd&amp;#039;&amp;#039; der Landeshauptstadt [[Potsdam]] (im &amp;#039;&amp;#039;Land [[Brandenburg]]&amp;#039;&amp;#039;) gehört. Auf der in den Templiner See hineinragenden Halbinsel befand sich im Hochmittelalter eine spätslawisch-frühdeutsche Siedlung dieses Namens, die früh wüst fiel. Bereits in der ersten &amp;#039;&amp;#039;Landesaufnahme&amp;#039;&amp;#039; von 1375, dem [[Landbuch Karls IV.]] ist der Ort nicht mehr erwähnt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Templin Urmesstischblatt 3644-1835.jpg|mini|Templin auf dem Urmesstischblatt 3644 Potsdam von 1835]]&lt;br /&gt;
== Geographie und Benennung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ehe die [[Havel]] in ihrem breiten, seenartigem Verlauf von Potsdam südwärts [[Caputh]] erreicht, springt eine Landzunge in den Fluss hinein. Dieses Horn wird &amp;#039;&amp;#039;der Templin&amp;#039;&amp;#039; genannt. Im Bereich des Templin gibt es eine kleine Siedlung, die ebenfalls Templin genannt wird. Sie hat jedoch keinen kommunalpolitischen Status in der Stadtgliederung von Potsdam. Auch in der neueren topographischen Karte 1:25.000 (Nr. 3644 Potsdam)&amp;lt;ref name=&amp;quot;BrandenburgViewer&amp;quot;/&amp;gt; taucht dieser Name als Bezeichnung der Siedlung nicht auf. Eingezeichnet ist (noch) das Strandbad Templin. Die Siedlung hatte Ende Oktober 2008 43 Einwohner.&lt;br /&gt;
[[Datei:Marienquelle.JPG|mini|Die [[Heiliges Grabestor|Marienquelle]]]]&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist aber Namensgeber für den großen Havelsee (Templiner See), für die [[Potsdam-Süd#Teltower und Templiner Vorstadt, Brauhausberg|Templiner Vorstadt]] sowie für das [[Forsthaus Templin]] am „Waldbad Templin“ (früher „Strandbad Templin“).&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.swp-potsdam.de/swp/de/baeder/angebote-blp/waldbad-templin-blp/waldbad-templin.php&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei Templin befindet sich die „[[Heiliges Grabestor|Marienquelle]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marienquelle&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ältere Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Templin&amp;#039;&amp;#039; ist von einer spätslawisch-frühdeutschen Siedlung dieses Namens abgeleitet, die auf dem „der Templin“ genannten [[Horn (Kap)|Horn]] lag und durch Scherbenfunde belegt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;/&amp;gt; Sie ist aber urkundlich nicht direkt belegt. Das Historische Ortslexikon erwähnt für 1337/8 einen Petrus Tempellin in Treuenbrietzen, der sich (sehr wahrscheinlich) nach diesem Ort nannte. Der Name leitet sich von einer [[Polabische Sprache|polabischen]] Grundform *&amp;#039;&amp;#039;Tąp-lin&amp;#039;&amp;#039; ab, zu einem Personennamen *&amp;#039;&amp;#039;Tąp-la&amp;#039;&amp;#039;, der mit einem l-Suffix zu einem [[Urslawisch|urslaw.]] *&amp;#039;&amp;#039;tǫь&amp;#039;&amp;#039; stumpfsinnig, tölpelhaft gebildet wurde. In den nordwestslawischen Gebieten sind Ortsnamenbildungen aus Personennamen mit einem l-Suffix häufig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;/&amp;gt; Im [[Landbuch Karls IV.]] von 1375 ist der Ort bereits nicht mehr erwähnt. Gleichfalls sehr früh wüst gefallen ist die Siedlung [[Liesdorf (Potsdam)|Liesdorf]] an der Nuthe, die ebenfalls schon nicht mehr im Landbuch erwähnt ist. Die Feldmarken der beiden Siedlungen haben die Spitze des Landspornes eingenommen, der von der Havel im Westen und der Nuthe im Osten gebildet wird. Während die Feldmark von Liesdorf später noch genutzt wurde, bewaldete sich die Feldmark von Templin völlig und gehörte um 1850 zum Forstgutsbezirk Plantagenhaus und damit zum [[Amt Potsdam]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Templin mit seinen Niederungs- und Sandflächen und dem unmittelbaren Zugang zum Wasser war ein idealer Standort für eine [[Bleichen|Bleiche]]. Christoph Andreas Martin erhielt am 16. März 1748 die Erlaubnis, in diesem Gebiet einen Bleichplatz für seine [[Barchent]]- und [[Kanevas]]-Fabrik zu errichten. 1756 folgte die Erlaubnis, ein [[Leineweber]]haus mit freiem Holz zu erbauen. Dieses wurde im Lauf der folgenden Jahrzehnte zu einem Gutshof mit einer Plantage von Nuss- und Maulbeerbäumen erweitert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige französische Gesandte in Berlin [[Éléonore François Elie Moustier, marquis de Moustier|Marquis de Moustier]] kaufte 1796 als Emigrant das Gut, ließ das Anwesen dann jedoch verkommen. Am 15. Dezember 1797 übernahm der [[Kanonikus]] Arnold Dietrich Tamm das Gut und baute es zu einem Herrensitz aus. Am 9. Juli 1819  kaufte der General [[Friedrich Adolf Ludwig von Bismarck]] (ein Onkel [[Otto von Bismarck]]s) das „Luxusgütchen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsthaus Templin&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gut wurde 1834 an den Kaufmann Eduard Reinhardt verkauft, der dort eine [[Tabagie]] einrichtete und damit auf dem Weg zwischen Potsdam und [[Caputh]] eine neue Gaststätte gründete. Der Amtmann Haupt als Land- und Gastwirt begründete 1840 in einem der Gebäude eine Tabagie, ein erstes Gasthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ForsthausTemplin.JPG|mini|Neues Forsthaus an der Templiner Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 5. November 1846 zerstörte ein Brand das Hauptgebäude des alten Gutshofes. König [[Friedrich Wilhelm IV.]] wünschte die Errichtung eines kleinen „Bayrischen Häuschens“, das so aber nicht realisiert wurde. Dafür entstand ein [[Forsthaus]], in welchem alsbald Forstbeamte aus Caputh ihren Dienst verrichten mussten.&lt;br /&gt;
1849 wurde der Havelweg zur Chaussee ausgebaut. Dies wurde als Notstandsarbeit für die Not leidenden Weber von [[Nowawes]] ausgeführt und trug so auch zu deren Pazifizierung in der Endphase der demokratischen [[Deutsche Revolution 1848/49|Revolution in Preußen]] bei. Friedrich Wilhelm IV. hatte an der „Tabagie“ Gefallen gefunden und es heißt, er habe die Absicht gehabt, „sich in Templin anzukaufen, dort stilvolle Bauten auszuführen und die steilen Waldufer zu hängenden Gärten umzugestalten“. Die Tabagie war seitdem Gaststätte. Zwischen 1997 und 2002 ungenutzt, wird sie seit 2003 als [[Braumanufaktur Potsdam]] &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Templin&amp;#039;&amp;#039; betrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braumanufaktur&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den am Ufer der Havelbucht gelegenen Flächen des früheren Templin wurde im 20. Jahrhundert das &amp;#039;&amp;#039;Waldbad Templin&amp;#039;&amp;#039; hergerichtet. Ein großer Parkplatz bietet Stellflächen und eine Potsdamer Omnibuslinie bringt Gäste hierher.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.reiseland-brandenburg.de/poi/potsdam/strand-und-freibaeder/waldbad-templin/ &amp;#039;&amp;#039;Waldbad Templin&amp;#039;&amp;#039;] auf www.reiseland-brandenburg.de; abgerufen am 24. Juni 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehrsanbindung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unmittelbarer Nähe zum &amp;#039;&amp;#039;Forsthaus Templin&amp;#039;&amp;#039; befindet sich eine Anlegestelle der [[Weisse Flotte Potsdam|Weissen Flotte Potsdam]] und des [[Potsdamer Wassertaxi]]s. Vom Hauptbahnhof Potsdam aus fährt die Buslinie 607 im Ein- bis Zweistundentakt über Templin nach Caputh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Peter P. Rohrlach]]: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Brandenburg Teil V Zauch-Belzig.&amp;#039;&amp;#039; 527 S., Hermann Böhlaus Nachfolger: Weimar 1977 (S. 31–33).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Templin (Dorf)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BrandenburgViewer&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://bb-viewer.geobasis-bb.de/?zoom=7&amp;amp;lat=5803059.28672&amp;amp;lon=365044.31515&amp;amp;layers=0000FFFFF0B00FFFFTTTFFFFFFFFFTFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFFTTFFFTTTF |wayback=20160305014250 |text=Ausschnitt aus dem Topographischen Karte 1:25.000 Nr. 3466 Blatt Potsdam: Online-Version |archiv-bot=2023-01-20 07:08:27 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Braumanufaktur&amp;quot;&amp;gt;[http://www.braumanufaktur.de/ Braumanufaktur Potsdam]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fischer&amp;quot;&amp;gt;[[Reinhard E. Fischer]]: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Zauche.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar 1967 (im FolgS. 39).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forsthaus Templin&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.braumanufaktur.de/Geschichte.htm | wayback=20120501093158 | text=Die Geschichte des Forsthauses Templin}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marienquelle&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.marienquelle.de/index.php3 |wayback=20070807144821 |text=Marienquelle.de |archiv-bot=2019-05-17 16:34:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52/21/35/N|EW=13/01/24/E|type=city|region=DE-BB}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Potsdam]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Halbinsel (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Potsdam)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dodowp</name></author>
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