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	<title>Tempel von Antas - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T12:28:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tempel_von_Antas&amp;diff=1069567&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: /* Beschreibung */ Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-09-12T06:55:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Tempel von Antas 04.jpg|mini|hochkant=1.35|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;[[Römisches Reich|Römischer]] Tempel von Antas&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tempel von Antas&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Italienische Sprache|italienisch]] &amp;#039;&amp;#039;Tempio di Antas&amp;#039;&amp;#039;) ist ein ursprünglich [[Punier|punisches]], später [[Römisches Reich|römisches]] Heiligtum auf [[Sardinien]], das dem [[Sardus Pater]] geweiht war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Tempel liegt an den Hängen des Berges &amp;#039;&amp;#039;Conca ‘e s’Omu&amp;#039;&amp;#039; im Tal des Flusses [[Antas (Fluss)|Antas]], etwa 1,6&amp;amp;nbsp;Kilometer nordöstlich des [[Weiler]]s Sant’Angelo und 9&amp;amp;nbsp;Kilometer nordwestlich der Stadt [[Iglesias (Sardinien)|Iglesias]]. Sein Standort gehört zum Gemeindegebiet von [[Fluminimaggiore]] in der sardischen [[Provinz Sud Sardegna]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Claudius Ptolemäus]] aus [[Alexandria]] beschrieb im zweiten Jahrhundert n. Chr. ein Heiligtum, das dem Sardus Pater geweiht war. Nach seinen Angaben soll es an den Quellen des &amp;#039;&amp;#039;sacer fluvius&amp;#039;&amp;#039;, des heiligen Flusses, gelegen haben, bei dem es sich nur um den heutigen &amp;#039;&amp;#039;Rio Antas&amp;#039;&amp;#039; handeln könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel von Antas 19.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Reste des [[Punier|punischen]] Tempels&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Als die Punier Ende des 5.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr. ihren Tempel im Antas-Tal an der Stelle eines älteren rechteckigen Heiligtums aus dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. errichteten, war der Ort bereits von einer der sardischen Kulturen als sakral markiert. 1984 fanden Archäologen in der Nähe der Kultstätte mehrere Gräber der [[Nuraghenkultur]]. Etwa 250&amp;amp;nbsp;Meter südwestlich befinden sich die Grundmauern eines ehemaligen Nuraghendorfes, bestehend aus sieben Rundbauten, die im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. entstanden und im spätrömischen Zeitalter erneut genutzt wurden. Am punischen Tempel wurden im 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert v.&amp;amp;nbsp;Chr. Veränderungen vorgenommen, die vor allem die äußeren Verzierungen betrafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel von Antas 05.jpg|mini|links|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Cella und Adyton&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Um 38&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. wurde der Tempel von den Römern unter Kaiser [[Augustus]] abgerissen und neu errichtet. Das von den Puniern für den Gott &amp;#039;&amp;#039;Sid&amp;#039;&amp;#039; (einen Sohn [[Melkart]]s) errichtete Heiligtum wurde nun dem Sardus Pater geweiht. Der entsprechende Teil der Inschrift, die bei der Restaurierung des inzwischen stark verfallenen Tempels während der Regierungszeit des Kaisers [[Caracalla]] in den Jahren 213–217&amp;lt;ref&amp;gt;Raimondo Zucca und [http://www.edr-edr.it/edr_programmi/res_complex_comune.php?do=book&amp;amp;id_nr=EDR075135 EDR].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 215–217&amp;lt;ref&amp;gt;[http://db.edcs.eu/epigr/epi_einzel_de.php?p_belegstelle=CIL+10%2C+07539&amp;amp;r_sortierung=Belegstelle EDCS].&amp;lt;/ref&amp;gt; angebracht wurde, lautet {{LaSkl|TEMPLU[M D]EI [SA]RDI PATRIS BAB[I]}} ({{CIL|10|07539}}). Vom punischen Tempel sind nur noch Relikte der Grundmauern vor dem Eingang zum römischen Tempel zu erkennen. Auch vom römischen Heiligtum, bestehend aus [[Pronaos]], [[Cella]] und [[Adyton]], blieb wenig erhalten. Es sind sechs Säulen und die zwanzig Meter lange Fundamentplattform. Üblicherweise richteten die Römer ihre Tempel nach Osten aus. Dieser römische Tempel ist, wie sein punischer Vorläufer, in nordwestliche Richtung gewandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempel von Antas 16.jpg|mini|&amp;lt;div align=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;Bodenmosaik in der Cella&amp;lt;/div&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Am südöstlichen Eingang des römischen Tempels stehen vier etwa acht Meter hohe Säulen aus heimischem Kalkstein, die bei der 1976 abgeschlossenen Restaurierung wiederaufgerichtet wurden. Sie besitzen attische [[Basis (Architektur)|Basen]], glatte [[Schaft (Architektur)|Säulenschäfte]] und [[Ionische Ordnung|ionische]] [[Kapitell]]e. Der Pronaos hinter den Säulen ist sieben Meter tief. Sein Boden wurde von Raubgräbern vollständig zerstört und nur marginal rekonstruiert. Die sich anschließende Cella weist noch Teile des schwarz-weißen Bodenmosaiks auf, das die gesamte Fläche bedeckte. Im hinteren Bereich führen zwei Türöffnungen in das zweigeteilte Adyton. Vor ihnen sind in der Cella zwei Becken für rituelle Waschungen in den Boden eingelassen, die mit Kalkputz abgedichtet wurden und in die je drei Stufen hinunterführen. Es wird angenommen, dass im Adyton zwei etwa drei Meter hohe Bronzestatuen standen, eine des Sardus Pater, von der der Finger einer Hand gefunden wurde, die andere möglicherweise dessen Vater, den libysch-sardischen [[Makeris]] ([[Melkart#Herakles Melkart|Melkart-Erakle]]) darstellend, auf den aufgefundene Votivgaben hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Christianisierung wurde der Tempel von Antas um das 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert n.&amp;amp;nbsp;Chr. geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://startuno.it/tempio-romano/ |titel=Tempio Romano |hrsg=Start-Uno |zugriff=2017-09-26 |sprache=it}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Metalla ==&lt;br /&gt;
Der Ort des Heiligtums mit den umgebenden antiken Kalksteinbrüchen und den Abbaustätten von Blei- und Eisenerz wurde mit dem an der Straße von [[Tibula]] an der Nordspitze Sardiniens nach [[Sulcis]] im Süden verlaufenden Straße liegenden Ort &amp;#039;&amp;#039;Metalla&amp;#039;&amp;#039; identifiziert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Itinerarium Antonini]] 85&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Claudius Ptolemäus]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Geographike Hyphegesis]]&amp;#039;&amp;#039; 3.3.2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Raimondo Zucca: &amp;#039;&amp;#039;Il Tempio di Antas&amp;#039;&amp;#039;. Delfino, Sassari 1989, ISBN 88-7138-181-5, (&amp;#039;&amp;#039;Sardegna archeologica. Guide e itinerari&amp;#039;&amp;#039; 11).&lt;br /&gt;
* {{PECS|antas|Antas (“Metalla”) Sardinia, Italy|D. Manconi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Antas Temple|Tempel von Antas}}&lt;br /&gt;
* {{Pleiades|471971|Metalla}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ilportalesardo.it/archeo/flumini_mag.htm Antas italienisch]&lt;br /&gt;
* [http://www.traumziel-sardinien.com/die-insel/sehenswuerdigkeiten/tempio-di-antas Tempio di Antas (deutsch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=39/23/38.4/N|EW=8/30/01.1/E|type=landmark|region=IT}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz auf Sardinien|Antas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römischer Tempel in Italien|Antas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sakralbau in Sardinien|Antas]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluminimaggiore]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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