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	<title>Tempel des Chons (Karnak) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Silverije am 24. März 2024 um 18:07 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Karnak Khonsu Temple R01.jpg|mini|hochkant=1.35|{{center|Südansicht des Tempels des Chons}}]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tempel des Chons&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im [[Oberägypten|oberägyptischen]] [[Karnak]] ist ein innerhalb des [[Tempel des Amun-Re (Karnak)|Tempelbezirks des Amun-Tempels]] gelegener, dem ägyptischen Mondgott [[Chons]] geweihter Tempel. Er wurde unter [[Ramses III.]] errichtet und ist bis heute relativ gut erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Temple of amun karnak.jpg|mini|hochkant=1.35|{{center|[[Tempel des Amun-Re (Karnak)|Tempel des Amun-Re]] von Karnak mit Chons-Tempel im westlichen Bereich (links)}}]]&lt;br /&gt;
Vermutlich existierte an dieser Stelle ein bereits in der [[18. Dynastie]] erbauter Vorgängertempel, von dem sich allerdings nichts erhalten hat. Lediglich eine Stelle im Papyrus Harris bezieht sich möglicherweise auf diesen ersten Bau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Altes Ägypten|altägyptischen]] [[Mythologie]] war Chons der Sohn des Fruchtbarkeitsgottes [[Amun]] und der Göttin [[Mut (ägyptische Mythologie)|Mut]], die zu Zeiten von [[Ramses III.]] bereits in ausgedehnten Tempelanlagen verehrt wurden. Als Bauplatz wurde die südwestliche Ecke des Tempelbezirks gewählt, sodass der Chons-Tempel genau in der Verlängerung der [[Prozession]]sachse zum 2,5&amp;amp;nbsp;km entfernten [[Luxor-Tempel]] lag, die als [[Sphinx (ägyptisch)|Sphingenallee]] ausgeführt war, ebenso wie die etwas weiter östlich und fast parallel verlaufende Verbindung zwischen dem Amun- und dem Mut-Tempel von Karnak.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In hellenistischer Zeit ließ [[Ptolemaios III.]] am von [[Nektanebos I.]] erbauten Tor zwei monumentale Pylonen errichten, die das nach seinem Beinamen benannte &amp;#039;&amp;#039;Euergetes-Tor&amp;#039;&amp;#039; bilden. Später wurde die Anlage zeitweise verschüttet, in neuerer Zeit aber wieder ausgegraben. Als touristischer Anziehungspunkt blieb der Tempel jedoch stets hinter den deutlichen größeren Anlagen für Amun und Mut zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baudetails ==&lt;br /&gt;
Der Chons-Tempel selbst hat eine Gesamtausdehnung von rund 80 Metern Länge (gemessen einschließlich der beiden mächtigen [[Pylon (Architektur)|Pylonen]], die allerdings erst später angefügt wurden) und eine Breite von rund 30 Metern, wobei die Ausrichtung der Richtung Südsüdwest-Nordnordost folgt. Herzstück der Anlage ist die so genannte „Halle der Barke“, die westlich und östlich je von einer [[Heiligtum|Kapelle]] umgeben ist. Nach Norden schließt sich ein Raum an, der nach seinem griechischen [[Analogie (Philosophie)|Analogon]] [[Pronaos]] genannt wurde. In einem Nebenraum an der Nordostecke des Tempels fand sich eine Statue des [[Osiris]], auf einer Bahre liegend zwischen [[Isis]] und [[Nephthys]]. Südlich an die „Halle der Barke“ schließt sich eine quer zur Palastachse orientierte Säulenhalle ([[Hypostyl]]) mit 8 Säulen an. Davor befindet sich ein weiterer, noch größerer Säulenhof ([[Peristyl]]), wo 28 in Viererreihen angeordnete Säulen aufgestellt sind. Am südlichen Ende dieses Hofes ließ Nektanebos I. ein Tor erbauen, das sich am Schnittpunkt der Palastachse mit der Einfriedung des Tempelbezirks von Karnak befand.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; caption=&amp;quot;Tempelbereiche&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Karnak Tempel Chons 03.jpg|[[Pylon (Architektur)|Pylonen]] des Tempels des [[Chons]]&lt;br /&gt;
 Karnak Tempel Chons 05.jpg|[[Peristyl]] des Tempels des Chons&lt;br /&gt;
 Karnak Tempel Chons 09.jpg|Chons in Gestalt eines [[Paviane|Pavians]] im [[Hypostyl]]&lt;br /&gt;
 Karnak Tempel Chons 23.jpg|Barkenaltar in der „Halle der [[Barke]]“&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dieter Arnold]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ägyptischen Baukunst.&amp;#039;&amp;#039; Albatros, Düsseldorf 2000, ISBN 3-491-96001-0.&lt;br /&gt;
* Dieter Arnold: &amp;#039;&amp;#039;Die Tempel Ägyptens. Götterwohnungen, Baudenkmäler, Kultstätten.&amp;#039;&amp;#039; Artemis &amp;amp; Winkler, Zürich u. a. 1992, ISBN 3-7608-1073-X.&lt;br /&gt;
* Sergio Donadoni: &amp;#039;&amp;#039;Theben. Heilige Stadt der Pharaonen.&amp;#039;&amp;#039; Hirmer, München 2000, ISBN 3-7774-8550-0.&lt;br /&gt;
* Alberto Siliotti: &amp;#039;&amp;#039;Luxor, Karnak and the Theban Temples.&amp;#039;&amp;#039; American University in Cairo Press, Kairo u. a. 2002, ISBN 977-424-641-1.&lt;br /&gt;
* [[Richard H. Wilkinson]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt der Tempel im alten Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2005, ISBN 3-534-18652-4.&lt;br /&gt;
* Ad Thijs: &amp;#039;&amp;#039;The scenes of the High Priest Pinuzem in the Temple of Khonsu.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde]].&amp;#039;&amp;#039; (ZÄS) Nr. 134, 2007, S. 50–63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Temple of Khonsu in Karnak|Tempel des Chons in Karnak}}&lt;br /&gt;
* [http://touregypt.net/featurestories/khonsutemple.htm Jim Fox: &amp;#039;&amp;#039;The Khonsu Temple at Karnak.&amp;#039;&amp;#039; touregypt.net] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=25/43/0/N |EW=32/39/21/E |type=landmark |region=EG}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempelkomplex von Karnak]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel in Theben (Ägypten)|Chons]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ägyptischer Tempel|Chons]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Luxor]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Silverije</name></author>
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