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	<title>Temnitztal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Temnitztal&amp;diff=39938&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bkm99: /* Politik */</title>
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		<updated>2025-06-30T11:44:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Politik&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 52/52/9/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/38/58/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Temnitztal in OPR.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Brandenburg&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Ostprignitz-Ruppin&lt;br /&gt;
|Amt               = Temnitz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 42 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|PLZ               = 16845&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 033928&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 12068426&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 6 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Bergstr. 2&amp;lt;br /&amp;gt;16818 Walsleben&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-temnitz.de/verzeichnis/mandat.php?mandat=54908 www.amt-temnitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Michael Mann&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Temnitztal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Ostprignitz-Ruppin]] ([[Brandenburg]]). Sie wird vom [[Amt Temnitz]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Ortsteile der Gemeinde Temnitztal liegen ca. 12&amp;amp;nbsp;km westlich von [[Neuruppin]] und ca. 8&amp;amp;nbsp;km östlich von [[Neustadt (Dosse)]] im Temnitztal. Namensgebend ist die das Gemeindegebiet durchfließende [[Temnitz (Rhin)|Temnitz]], ein linker Nebenfluss des [[Rhin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Temnitztal gehören folgende Ortsteile und Wohnplätze:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://service.brandenburg.de/de/gemeinde_temnitztal/20016 |wayback=20190401205928 |text=Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Temnitztal |archiv-bot=2024-05-26 11:47:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Ortsteile&lt;br /&gt;
* Garz&lt;br /&gt;
* [[Kerzlin]]&lt;br /&gt;
* [[Küdow-Lüchfeld]]&lt;br /&gt;
* [[Rohrlack]]&lt;br /&gt;
* [[Vichel (Temnitztal)|Vichel]]&lt;br /&gt;
* [[Wildberg (Temnitztal)|Wildberg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Wohnplätze&lt;br /&gt;
* [[Küdow]]&lt;br /&gt;
* [[Lüchfeld]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die heutigen Ortsteile der Gemeinde gehörten seit dem 14. Jahrhundert zur [[Herrschaft Ruppin]], seit 1524 zum [[Kreis Ruppin]] in der [[Mark Brandenburg]] und ab 1952 zum [[Kreis Neuruppin]] im DDR-[[Bezirk Potsdam]]. Seit 1993 liegen sie im brandenburgischen Kreis Ostprignitz-Ruppin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Temnitztal entstand am 30. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Kerzlin, Küdow-Lüchfeld, Rohrlack, Vichel und Wildberg. Garz wurde am 26. Oktober 2003 nach Temnitztal eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Garz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Garz Wohnturm.jpg|mini|hochkant=0.8|[[Burg Garz]]]]&lt;br /&gt;
Garz wurde 1390 erstmals urkundlich erwähnt. Der Name stammt von dem slawischen Wort „gard“ bzw. „gord“ für Burg. Garz befand sich 1390 im Besitz des [[Neuruppin]]er [[Kaland]]s. Seit Anfang des 15. Jahrhunderts war dort die Familie [[Quast (Adelsgeschlecht)|von Quast]] ansässig. Um 1490 gehörte Garz zur im Kern [[Reichsunmittelbarkeit|reichsunmittelbaren]] [[Herrschaft Ruppin]] der Grafen von [[Lindow-Ruppin]]. Im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ließ die Familie von Quast die Parks von Garz und Vichel als [[Barockgarten|Barockgärten]] anlegen. [[Hermann von Quast]] (1812–1888), Gutsherr auf Garz, ließ Mitte des 19. Jahrhunderts den Park des Herrenhauses in Garz als [[Landschaftsgarten]] gestalten, ebenso wie sein Bruder Albrecht (1813–1871), der Gutsherr auf Vichel, den Park des dortigen Herrenhauses. Von Adolf Friedrich von Quast (1893–1976) sind diverse Fotos des Gutsparks aus der Zeit von 1916 bis 1943 erhalten. 1945 wurde die Familie von Quast enteignet, das Herrenhaus wurde Kulturhaus und erhielt in der oberen Etage Wohnungen. Nachdem 1992 Teile des Garzer Gutshofes samt Gutspark in Privatbesitz übergingen, wurden dort Restaurierungsarbeiten nach historischem Vorbild durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vichel ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Kriegs]] wurde Vichel 1638 durch kaiserliche Truppen unter der Führung des Generals [[Matthias Gallas|Graf von Gallas]] abgebrannt. Der Ort befand sich zur damaligen Zeit im Besitz des schwedischen Generals [[Adam von Pfuel]], aus dem alten in der [[Märkische Schweiz|Märkischen Schweiz]] ansässigen [[Adel]]sgeschlecht von [[Pfuel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Fontane2016&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Theodor Fontane |Titel=Wanderungen durch die Mark Brandenburg: Alle fünf Bände in einem Buch: Die Grafschaft Ruppin / Das Oderland / Havelland / Spreeland / Fünf Schlösser |Verlag=BoD – Books on Demand |Datum=2016 |ISBN=978-3-8430-9163-3 |Seiten=207 |Online={{Google Buch | BuchID=cJUbDQAAQBAJ | Seite=207}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Rittergut Vichel (Temnitztal)|Rittergut]] kam durch die Heirat seines Vaters Adam I. von Pfuel (1562–1626), Erbherr auf [[Jahnsfelde]] und [[Wilkendorf (Altlandsberg)|Wilkendorf]], mit der Barbara von [[Burgsdorff (Adelsgeschlecht)|Burgsdorff]] (1569–1622) auf Vichel, in deren Besitz. Vichel ging um 1630 an die uradelige Familie von Quast, gehörte zeitweilig mit der Familienlinie Garz zusammen. Nachfolgend entwickelte sich die Linie von Quast-Vichel. Die Quast brachten mehrfach Ritterschaftsräte und Direktoren hervor und verfügten damit über Einfluss in der Kreditvergabe der Ritterschaftsbanken.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans Friedrich v. Ehrenkrook |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel) 1957 |Hrsg=Dt. Adelsarchiv |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA von 1951 bis 2015 |Band=III |Nummer=15 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Glücksburg/Ostsee |Datum=1957 |Seiten=349–351 |Online=http://d-nb.info/451802497 |Abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntester Vertreter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter v. Hueck |Titel=Genealogisches Handbuch der Adeligen Häuser A (Uradel) 1985 XVIII |Hrsg=Dt. Adelsarchiv |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA |Band=XVIII |Nummer=87 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=1985 |Seiten=295 |Online=http://d-nb.info/860776689 |Abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war der [[Komtur (Amt)|Ehren-Kommendator]] und Kanzler&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Liste der Mitglieder der Brandenburgischen Genossenschaft des Johanniterordens nach dem Stande vom 1. Mai 1935 |Hrsg=Johanniterorden |Verlag=Eigenverlag |Ort=Potsdam, Berlin |Datum=1935-05-01 |Seiten=58 |Online=http://kvk.bibliothek.kit.edu/view-title/index.php?katalog=STABI_BERLIN&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fstabikat.de%2FDB%3D1%2FCHARSET%3DISO-8859-1%2FIMPLAND%3DY%2FLNG%3DDU%2FSRT%3DYOP%2FTTL%3D1%2FSID%3D1cad20c7-3%2FSET%3D1%2FSHW%3FFRST%3D1&amp;amp;signature=F8jrPrlb7NO3-2-Y6q5us1G6kxRSuPNUJGSYjrDQbdM&amp;amp;showCoverImg=1 |Abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; des [[Johanniterorden]]s [[Hans-Henning von Quast|Hans-Henning von Quast-Vichel]]. Als letzter Gutsbesitzer bis zur Bodenreform gilt der damalige Rittmeister und spätere Bundeswehroffizier Otto-Henning von Quast (1913–1986) auf Vichel und Rohrlack.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wildberg ===&lt;br /&gt;
Wildberg an der Temnitz wurde 1335 erstmals urkundlich erwähnt. Zuvor gab es hier eine slawische Siedlung, von der die bewaldeten hügeligen Reste einer slawischen Burg aus dem 10./13. Jahrhundert stammen. Eroberer waren wahrscheinlich die [[Arnstein (Adelsgeschlecht)|Grafen von Arnstein]], die die Burg um 1214 als Ausgangsbasis für ihre Raubzüge nutzten. 1319, mit der Übernahme der Herrschaft Wusterhausen durch die Grafen von [[Lindow-Ruppin]], verlor die Burg ihre Bedeutung. Wildberg gehörte fortan zur [[Herrschaft Ruppin]]. 1491 scheinen die [[Zieten (Adelsgeschlecht)|Herren von Zieten]] in den Besitz von Wildberg gekommen zu sein. Hans von Zieten auf Wildberg wird als Rat des letzten Grafen von Lindow-Ruppin genannt. Die Gräfin Anna Jakobine Stollberg-Wernigerode wohnte bis 1526 hier, die Burg war danach verfallen. Die [[Burg Wildberg (Brandenburg)|Burg Wildberg]] ist nicht erhalten, und nur noch die Reste der Wallanlage und der trockenen Burggraben sind vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war Wildberg ein kleines Städtchen an der Handelsstraße von Berlin nach Hamburg. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wurde  1638 Wildberg durch den kaiserlichen General [[Matthias Gallas]] völlig zerstört. Der städtebauliche Grundriss blieb jedoch bis heute erhalten das Stadtrecht nicht.  Bis 1945 war mit einem Gut das Adelsgeschlecht von Zieten hier ansässig, deren Familiengruft sich in der evangelischen [[St.-Nikolai-Kirche (Wildberg)|St.-Nikolai-Kirche]] befindet. Das Gut ist danach verfallen.&lt;br /&gt;
Das Rittergut Wildberg mit Gut Lögow I war zuletzt im Eigentum des Hans Joachim von Zieten-Wildberg (1909–1943),&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hans-Joachim v. Berkholz |Titel=Die Familie von Zieten. Stammfolgen und biographische Nachrichten |Sammelwerk=Familienchronik/Genealogie |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=2007 |ISBN=978-3-7980-0580-8 |Seiten=41 |Online=http://d-nb.info/984874011 |Abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; das Gut führte dann bis zur Bodenreform seine Witwe Renate, geborene Freiin von Fritsch (1912–2000).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christoph Franke, Graf Moritz Strachwitz v. Groß-Zauche u. Camminetz |Titel=Genealogisches Handbuch der Freiherrlichen Häuser 2002 |Hrsg=Stiftung Deutsches Adelsarchiv |Sammelwerk=Gesamtreihe GHdA |Band=XXII |Nummer=127 |Verlag=C. A. Starke |Ort=Limburg an der Lahn |Datum=2002 |Seiten=101 |Online=https://www.google.de/books/edition/Genealogisches_Handbuch_des_Adels/CE5mAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Renate+von+Zieten+Wildberg+L%C3%B6gow&amp;amp;dq=Renate+von+Zieten+Wildberg+L%C3%B6gow&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2021-07-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerungsentwicklung ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1997 || 1.612&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 1.580&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 1.670&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 1.547&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 1.461&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 1.511&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 1.525&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 1.473&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 1.466&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 || 1.465&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/stat_berichte/2015/SB_A01-99-10_2006u00_BB.pdf &amp;#039;&amp;#039;Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Ostprignitz-Ruppin&amp;#039;&amp;#039;]. S. 22–25&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/statistiken/langereihen/dateien/Bevoelkerungsstand.xlsx &amp;#039;&amp;#039;Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2017 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;], Tabelle 7&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg&amp;#039;&amp;#039; (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)&amp;lt;/ref&amp;gt;, ab 2011 auf Basis des [[Volkszählung in der Europäischen Union 2011|Zensus 2011]], ab 2022 auf Basis des Zensus 2022&amp;lt;ref&amp;gt;[https://download.statistik-berlin-brandenburg.de/6191b10ec8409fee/5c4eb36c5e85/SB_A01-04-00_2023j01_BBa.pdf Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Temnitztal besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Gemeinde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#6 |titel=Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg |titelerg=§ 6 |werk=bravors.brandenburg.de |abruf=2025-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; seit 2024 aus 12 Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die [[Kommunalwahlen in Brandenburg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 75,7 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/12/300/20240609/gemeindevertretungswahl_land/ergebnisse_gemeinde_120685807426.html Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlergebnisse.brandenburg.de/wahlen/KO2019/tabelleLandkreis.html#68807426 Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2019 !! rowspan=&amp;quot;10&amp;quot;| !! Stimmenanteil&amp;lt;br&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Brandenburgische Gemeinde Temnitztal || 36,1 % || 4 || 56,0 % || 7&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Aktive Bürgergemeinschaft Temnitztal || 25,6 % || 3 || 15,5 % || 2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Einzelbewerber]] Colin Helberg || – || – || 10,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}6,4 % || 1 || 10,0 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Die Linke]] || {{0}}4,4 % || – || {{0}}4,5 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Heimatverein Kerzlin e. V. || {{0}}8,4 % || 1 || {{0}}3,6 % || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 14,7 % || 1 || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Bündnis 90/Die Grünen]] || {{0}}4,4 % || – || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1998–2003: Manfred Lehmann&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wahlen.brandenburg.de/sixcms/detail.php/lbm1.c.321030.de |wayback=20180413190306 |text=Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Ostprignitz-Ruppin |archiv-bot=2019-05-17 16:19:29 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003–2019: Thomas Voigt (Brandenburgische Gemeinde Temnitztal)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.statistik-berlin-brandenburg.de/Publikationen/Stat_Berichte/2008/BVII3-6_2003_ehrenamtlicheBuergermeister.pdf Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen], S. 30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2019: Michael Mann (Brandenburgische Gemeinde Temnitztal)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mann wurde bei der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019 mit 57,0 % der gültigen Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120685807426 Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 16. Juni 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde er mit 75,9 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wahlen.brandenburg.de/wahlen/de/kommunalwahlen/ergebnisse/buergermeisterwahlen/ergebnisse/~h_09062024_120685807426 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://bravors.brandenburg.de/gesetze/bbgkwahlg#73 Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Baudenkmale in Temnitztal|Liste der Bodendenkmale in Temnitztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Garz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:OPR Temnitztal Garz Gutshaus.jpg|mini|Herrenhaus Garz]]&lt;br /&gt;
* [[Burg Garz]], eine der ältesten Gutsanlagen im Land Brandenburg. Von der mittelalterlichen Befestigungsanlage ist ein [[Wohnturm]] erhalten. Der aus dem 13. oder 14. Jahrhundert stammende Feldsteinturm (11&amp;amp;nbsp;m hoch, mit bis zu 1,40&amp;amp;nbsp;m dicken Wänden) diente der Familie [[Quast (Adelsgeschlecht)|von Quast]] nach dem [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] als Wohnhaus. 1681 wurde der [[Polygon|polygonale]] Fachwerktreppenturm angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Anke Matthesius |url=http://www.tu-berlin.de/fak7/ilup/fg-kuechler/publikationen/mggk/mggk8k_i.pdf |titel=Gutspark Garz |titelerg=Beitrag zur Anlageforschung – Bestandsanalyse und Beurteilung – Denkmalpflegerische Zielvorstellung |werk=Materialien zur Geschichte der Gartenkunst Bd. 8 |hrsg=Johannes Küchler – Technische Universität Berlin |datum=2005 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070113024508/http://www.tu-berlin.de/fak7/ilup/fg-kuechler/publikationen/mggk/mggk8k_i.pdf |archiv-datum=2007-01-13 |zugriff=2013-08-21 |format=PDF; 1,18 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrenhaus]], um 1700 entstanden, später [[Klassizismus|frühklassizistisch]] erweitert&lt;br /&gt;
* Gutspark südlich vom Herrenhaus, etwa sechs Hektar groß, im landschaftlichen Stil gestaltet (inklusive Teich mit Brücke und Insel sowie Schneise nach Vichel)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.tu-berlin.de/fak7/ilup/fg-kuechler/lehre/rohrlack/quast_brosch_a4i.pdf | wayback=20070111055251 | text=Die Quast-Gärten im Temnitztal}}, PDF-Datei (2,30 MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Garz (Temnitztal)|Kirche]], 1727 im [[Barock|barocken]] Stil erbaut&lt;br /&gt;
* [[Vorlaubenhaus]] in der Dorfstraße&amp;amp;nbsp;4, ehemaliger Dorfkrug. 2005 beteiligte sich die [[Deutsche Stiftung Denkmalschutz]] an der Sanierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kerzlin ===&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Kerzlin|Evangelische Kirche]], 1913 erbaut, Baubeginn 8. März, Einweihung im November 1913&lt;br /&gt;
* Kriegerdenkmal, 1922 von [[Max Wiese]] für die gefallenen Soldaten im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] erschaffen, im Oktober 1992 vollständig restauriert&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vichel ===&lt;br /&gt;
* [[Rittergut Vichel (Temnitztal)|Herrenhaus]] mit Rundbogen-Loggia, bis 1945 im Besitz der Familie [[Quast (Adelsgeschlecht)|von Quast]], 2005 von der [[Anthroposophie|anthroposophisch]] ausgerichteten „Gesellschaft zur Förderung musischer Erziehung in der sozialen und therapeutischen Arbeit (GzF) e.&amp;amp;nbsp;V.“ ersteigert&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Vichel|Kirche]] von 1867, in italienisch-[[Neoromanik|romanisierendem]] Stil erbaut&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wildberg ===&lt;br /&gt;
* Evangelische Kirche Sankt Nicolaus mit der Familiengruft des Adelsgeschlechts [[Zieten (Adelsgeschlecht)|von Zieten]]&lt;br /&gt;
* Reste der Wallanlage mit dem trockenen Graben der früheren [[Burg Wildberg (Brandenburg)|Burg Wildberg]] (südlich der Hauptstraße (B167) bei der Bahnanlage)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Temnitz.JPG|Fluss Temnitz in der Nähe von Garz&lt;br /&gt;
 OPR Temnitztal Garz Dorfkirche.jpg|Dorfkirche Garz&lt;br /&gt;
 Rittergut Lüchfeld Sammlung Duncker.jpg|Rittergut Lüchfeld um 1860, Sammlung [[Alexander Duncker]]&lt;br /&gt;
 Kirche Sankt Nicolaus in Wildberg.jpg|Kirche Sankt Nicolaus in Wildberg&lt;br /&gt;
 Dorfkirche Kerzlin.JPG|Dorfkirche Kerzlin&lt;br /&gt;
 Garz Vorlaubenhaus.jpg|Vorlaubenhaus in Garz&lt;br /&gt;
 Temnitztal Vichel manor.jpg|[[Rittergut Vichel (Temnitztal)|Herrenhaus]] derer [[Quast (Adelsgeschlecht)|von Quast]] in Vichel&lt;br /&gt;
 Vichel church.jpg|[[Dorfkirche Vichel|Kirche in Vichel]]&lt;br /&gt;
 Dorfkirche Lüchfeld 2016 NE.JPG|Kirche in Lüchfeld&lt;br /&gt;
 Dorfkirche Küdow 2016 NW.jpg|Kirche in Küdow&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Landkorb GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039; aus Rohrlack vermarktet seit 1997 [[Biokiste]]n, welche bis nach Berlin ausgeliefert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.landkorb.de/&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Unternehmen beschäftigt 40 Mitarbeiter und generiert einen Umsatz von fünf Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2020/gruene-woche/beitraege/kirsten-sattler-regionale-lebensmittel-lieferdienst-rohrlack.html |wayback=20200727182944 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2024-05-26 11:47:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Ortsteile von Temnitztal werden durch die [[Bundesstraße 167]] zwischen [[Neustadt (Dosse)]] und [[Neuruppin]] sowie durch die [[Landesstraße]] L 166 [[Friesack]]–Wildberg erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Personenverkehr auf der durch Temnitztal verlaufenden [[Bahnstrecke Neustadt–Herzberg|Bahnstrecke Neustadt (Dosse)–Neuruppin]] mit dem Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Wildberg b Neuruppin&amp;#039;&amp;#039; ist im Dezember 2006 eingestellt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die [[Ostprignitz-Ruppiner Personennahverkehrsgesellschaft]] ist Wildberg mit einer [[Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg#PlusBus|PlusBus]]- sowie die anderen Ortsteile mit weiteren Regionalbuslinien erreichbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Grundschule am Burgwall Wildberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adam von Pfuel]] (1604–1659), General, geboren in Vichel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gemeindeverwaltung Vichel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Gemeinde Vichel&amp;#039;&amp;#039;, 1992&lt;br /&gt;
* Andrea Gosten (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Dorf und Rittergut Vichel&amp;#039;&amp;#039;, Bd. I-III, TU-Berlin, 1994&lt;br /&gt;
* [[Robert Rauh]]: &amp;#039;&amp;#039;Garz&amp;#039;&amp;#039;. In: Fontanes Ruppiner Land. Neue Wanderungen durch die Mark Brandenburg. Berlin 2019, ISBN 978-3-86124-723-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-temnitz.de/verzeichnis/mandat.php?mandat=54908 Gemeinde Temnitztal beim Amt Temnitz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Ostprignitz-Ruppin}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Temnitztal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4628264-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Temnitztal| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindegründung 1997]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bkm99</name></author>
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