<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Temeswarer_Dom</id>
	<title>Temeswarer Dom - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Temeswarer_Dom"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Temeswarer_Dom&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-30T16:55:11Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Temeswarer_Dom&amp;diff=1789873&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Temeswarer_Dom&amp;diff=1789873&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-12T14:10:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sakralbau&lt;br /&gt;
|Name           = Temeswarer Dom&lt;br /&gt;
|Bild           = Domul Romano-Catolic din Timișoara (2023) - IMG 06.jpg&lt;br /&gt;
|Bildtext       = Temeswarer Dom&lt;br /&gt;
|Baujahr        =&lt;br /&gt;
|Baubeginn      = 1736 &lt;br /&gt;
|Fertigstellung = 1763 &lt;br /&gt;
|Einweihung     = 1754 &lt;br /&gt;
|Baumeister     = &lt;br /&gt;
|Architekt      = [[Joseph Emanuel Fischer von Erlach]]&lt;br /&gt;
|Baustil/Baustile = [[Barock]]&lt;br /&gt;
|Bauherr        = [[Nikolaus Stanislavich]], Carl Alexander Steinlein, Johann Theodor Kostka Edler &lt;br /&gt;
|Grundriss      =  &lt;br /&gt;
|Länge          = 55 &lt;br /&gt;
|Breite         = 22&lt;br /&gt;
|Höhe           = 16.9&lt;br /&gt;
|Kapazität      = &lt;br /&gt;
|Turmhöhe       = 35.5&lt;br /&gt;
|Breitengrad    = 45.758125&lt;br /&gt;
|Längengrad     = 21.230309&lt;br /&gt;
|RegionISO      = RO-TM&lt;br /&gt;
|Geohöhe        = 114.0&lt;br /&gt;
|Adresse        = [[Piața Unirii (Timișoara)|Piața Unirii Nr. 12]]&lt;br /&gt;
|Ort            = Timișoara&lt;br /&gt;
|Religion       = römisch-katholische&lt;br /&gt;
|Art            = Kathedrale&lt;br /&gt;
|Gemeinde       = &lt;br /&gt;
|Pfarrei        = &lt;br /&gt;
|Bistum         = [[Bistum Timișoara]]&lt;br /&gt;
|Webseite       = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Timisoara - Piata Unirii, The Dome and votive figure.JPG|miniatur|240px|Dom, im Vordergrund die Dreifaltigkeitssäule, 2007]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Timisoara dom.jpg|miniatur|240px|Chor mit Hochaltar, 2013]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Temeswarer Dom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Dom zum Heiligen Georg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{RoS|&amp;#039;&amp;#039;Catedrala Sfântul Gheorghe din Timișoara&amp;#039;&amp;#039;}}, {{HuS|&amp;#039;&amp;#039;Szent György Római Katolikus Székesegyház&amp;#039;&amp;#039;}}) ist eine [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Kirche am Domplatz ({{RoS|[[Piața Unirii (Timișoara)|Piața Unirii]]}}) im Zentrum des I. Bezirkes [[Cetate (Timișoara)|Cetate]] der [[Rumänien|westrumänischen]] Stadt [[Timișoara]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Temeswar&amp;#039;&amp;#039;}}). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dom ist die [[Kathedrale]] des [[Bistum Timișoara|Bistums Timișoara]] und trägt das [[Patrozinium]] des [[Georg (Heiliger)|heiligen Georg]]. Er ist nach der [[Kathedrale St. Mariä Himmelfahrt (Oradea)|Kathedrale von Oradea]] der zweitgrößte [[Barock|barocke]] Sakralbau in [[Südosteuropa]]. Der Grundriss der Domkirche hat die Form eines Doppelkreuzes, ist 55 Meter lang, 22 Meter breit und hat innen die Höhe von 16,9 Metern. Die Türme sind 35,5 Meter hoch. Das Gotteshaus steht heute unter [[Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://mail.cultura.ro/cultura/uploads/files/MonumenteDisparute-2004.pdf |wayback=20130426204926 |text=cultura.ro }}, Denkmalliste &amp;#039;&amp;#039;Lista Monumentelor Istorice 2004&amp;#039;&amp;#039; (PDF-Datei) des [[Kreis Timiș|Județ Timiș]], Eintrag 151 - TM-II-m-A-06176&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Idee zur Errichtung der Domkirche stammt aus dem Jahre 1732 vom Bischof der [[Bistum Szeged-Csanád|Tschanader Diözese]], [[Adalbert von Falkenstein|Adalbert Freiherr von Falkenstein]], der unter der Verwaltung des Landespräsidenten [[Johann Andreas Graf von Hamilton]] den Grundstein der Kathedrale am 6. August 1736 legte. Sie sollte die in der Türkenzeit untergegangene &amp;#039;&amp;#039;Sankt-Georgs-Kathedrale&amp;#039;&amp;#039; aus [[Komitat Csanád|Tschanad]] ersetzen. 1733 verlegte Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karl VI.]] den inzwischen in [[Szeged]] befindlichen Bischofssitz nach Temeswar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau wurde vom Hofarchitekten [[Joseph Emanuel Fischer von Erlach]] geplant.&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Manche Autoren vermuten, dass diese vom Wiener &amp;#039;&amp;#039;Johann Jakob Schellbauer&amp;#039;&amp;#039; stammen würden. Von Dr. István Berkeszi, Dr. Nicolae Iliesiu et al. werden als Bauleiter die Provinzialingenieure &amp;#039;&amp;#039;Carl Alexander Steinlein&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Johann Theodor Kostka&amp;#039;&amp;#039; angegeben. [[Hans Diplich]] kommt in seinen Nachforschungen zur Erkenntnis, dass mit der Bauaufsichtigung des ersten Bauabschnitts nicht diese, sondern &amp;#039;&amp;#039;Johann Kaspar Dissel&amp;#039;&amp;#039; (auch Diesel, Dißl, Distl, Distel, Tisel, * 1694, † 1768) und &amp;#039;&amp;#039;Johann Lechner&amp;#039;&amp;#039; beauftragt waren. Laut Diplich wurden die Maurerarbeiten vom Polier &amp;#039;&amp;#039;Phillip Maurer&amp;#039;&amp;#039; beaufsichtigt. Die Holzarbeiten hatten die Tischlermeister &amp;#039;&amp;#039;Christian Kaltwasser&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Georg Michael Deller&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Heinrich Müller&amp;#039;&amp;#039; verrichtet. Die Schlosserarbeiten wurden dem Meister &amp;#039;&amp;#039;Georg Weiß&amp;#039;&amp;#039; anvertraut, und der Bildhauer &amp;#039;&amp;#039;Johannes Michael Humbach&amp;#039;&amp;#039; führte die Stuck- und Verzierarbeiten durch.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon nach einem Jahr musste die Bautätigkeit wegen des [[Russisch-Österreichischer Türkenkrieg (1736–1739)|Russisch-Österreichischen Türkenkrieges]] eingestellt werden. Nach dem Tod des Freiherrn von Falkenstein 1739 übernahm der vor den Osmanen aus [[Craiova]] geflüchtete [[Nikolaus Stanislavich]] dessen Nachfolge und ließ die Bauarbeiten wieder anlaufen, die ihren Höhepunkt erst in den Jahren 1746–1747 erreichten. Bischof [[Franz Anton Engl Graf von Wagrain|Anton Graf Engel von Wagrain]], der Nachfolger Stanislavichs, trieb die Bautätigkeit am Dom 1751–1752 energisch voran.  Am 8. September 1754 ([[Mariä Geburt]]) zelebrierte er die erste [[Heilige Messe]], wenn auch die fertiggestellte Hälfte des Sakralbaus von der Baustelle mit einem Bretterverschlag getrennt war. Das [[Hochamt]] begann mit der [[Uraufführung]] der von [[Michael Haydn]] für diese Gelegenheit komponierten &amp;#039;&amp;#039;Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zweite Bauabschnitt dauerte von 1755 bis 1774. Die Bauleitung wurde von den Ingenieuren &amp;#039;&amp;#039;Carl Alexander Steinlein&amp;#039;&amp;#039; (auch Steindlein, Steindl, Steinl, Stein, * 1733, † 1810) und &amp;#039;&amp;#039;Johann Theodor Kostka Edler&amp;#039;&amp;#039; (* 1734, † 1807) übernommen. Sie fügten die noch fehlenden Teile der Domkirche hinzu, stellten das Mauerwerk des Langhauses gänzlich her und erbauten die zwei Türme. Eine besondere Aufmerksamkeit schenkten sie der für die Domkirche charakteristische Turmfassade und der Eingangshalle. 1761 waren die Türme vollendet und mit Schindeln bedeckt, da dem Wiener Hof die Kosten für Kupferhauben zu hoch waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hofkammer finanzierte 1754 provisorischen [[Glocke]]n, und Bischof Engel ließzwei neue, größere Glocken auf seine Kosten anfertigen. 1762 wurde die kleinere und 1763 auch die 150 kg schwere Bischofsglocke in den Turm gehoben, die von dem [[Buda|Ofener]] Gießer &amp;#039;&amp;#039;Joseph Steinstock&amp;#039;&amp;#039; gefertigt wurden. Außer der großen Glocke fielen die anderen Glocken dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zum Opfer. Die verbleibende Glocke wurde 1998 in Deutschland restauriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1764 wurden die vom Temeschburger Uhrmacher &amp;#039;&amp;#039;Joseph Martin Kidt&amp;#039;&amp;#039; (auch Kitt, Kidl) erbauten Turmuhren eingesetzt, die 1893 erneuert werden mussten. 1763 wurde der Bau bis auf die Inneneinrichtung vollendet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Innenraum wurde nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts 1754 nur provisorisch eingerichtet. Der halbkreisförmige, aus [[Marmor]] bestehende [[Hochaltar]] wurde mit goldenen Standbildern von [[Heiliger|Heiligen]] und [[Engel]]n verziert und der [[Dreifaltigkeit|Heiligen Dreifaltigkeit]] geweiht. Das Bild über dem Hauptaltar wurde 1754 von [[Michelangelo Unterberger|Michael Angelo Unterberger]] gemalt. Dieses stellt den Heiligen Georg in Rüstung zu Pferd dar, während er einen [[Drache (Mythologie)|Drachen]] bekämpft. 1920 wurde das Altarbild von &amp;#039;&amp;#039;Josef Ferenczy&amp;#039;&amp;#039; restauriert. Neben dem Hauptaltar befanden sich noch zwei Nebenaltäre. 1766 fertigte der Temeschburger Tischlermeister &amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Wittmann&amp;#039;&amp;#039; (auch Widmann, Wiedmann Widemann, * 1728; † 1776) die Kanzel aus Eichen- und Lindenholz und später auch die [[Kirchengestühl|Kirchenstühle]] an. 1768 ließ man die sechs Seitenaltäre errichten. Einige der Altarbilder wurden bereits 1722 von [[Johann Nepomuk Schöpf]] gemalt und weisen [[Gotik|gotische]], barocke und Stilelemente aus dem [[Rokoko]] auf. Heute sind die Seitenaltäre wie folgt eingerichtet:   &lt;br /&gt;
* Der Privilegaltar mit dem Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Die Kreuzigung&amp;#039;&amp;#039; und die Statuen des [[Johannes (Apostel)|Heiligen Johannes]] und der [[Maria Magdalena]]&lt;br /&gt;
* Das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Das letzte Abendmahl&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Statuen, die [[Christliche Tugend|Hoffnung]] und die Religion darstellen&lt;br /&gt;
* Das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige Josef von seligen Tode&amp;#039;&amp;#039; mit zwei Statuen, die die [[Verkündigung des Herrn]] darstellen und einem Bild der [[Maria (Mutter Jesu)|Seligen Jungfrau]] als Schutzpatronin mit dem [[Jesuskind]]&lt;br /&gt;
* Das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Der Besuch Mariae bei Elisabeth&amp;#039;&amp;#039; mit den Statuen des [[Zacharias (Vater des Johannes)|Heiligen Zacharias]] und der [[Elisabet]] sowie einem Bild der [[Anna (Heilige)|Heiligen Anna]]&lt;br /&gt;
* Das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Heiliger Johannes von Nepomuk&amp;#039;&amp;#039; mit den Statuen zweier [[Genius|Genien]] und einem Bild des [[Jesus von Nazaret|Leidenden Erlösers]]&lt;br /&gt;
* Das Altarbild &amp;#039;&amp;#039;Die Seligste Jungfrau Maria und die Heiligen Sebastian, Rosalia und Rochus&amp;#039;&amp;#039; mit den Statuen der [[Maria (Mutter Jesu)|Heiligen Jungfrau]] und der [[Märtyrer]] sowie dem Bildnis des [[Antonius von Padua|Heiligen Antonius]] mit dem Jesuskind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Johann Georg Wittmann&amp;#039;&amp;#039; und der Maler und Vergolder &amp;#039;&amp;#039;Franz Wagner&amp;#039;&amp;#039; (* 1741, † 1794) fertigten in den Jahren 1770–1774 die Altäre und die sechs [[Oratorium (Architektur)|Oratorienfenster]] an. Die zwei Nebenaltäre im gotischen Stil wurden später in der Amtszeit des Bischofs [[Liste der Bischöfe von Csanád|Alexander Csajághy]] vom Bildhauer &amp;#039;&amp;#039;Johannes Müller&amp;#039;&amp;#039; angefertigt. Sie sind zu Ehren der Heiligen Jungfrau Maria, die Schutzpatronin des [[Königreich Ungarn|Königreichs Ungarn]] und dem [[Gerhard (Heiliger)|Heiligen  Gerhard]], dem ersten Bischof der Tschanader Diözese, geweiht. Der Wiener Bildhauer [[Johann Joseph Resler|Johann Josef Rößler]] schuf die zwei überlebensgroßen Standbilder des [[Karl Borromäus|Heiligen Karl Borromäus]] und der [[Teresa von Ávila|Heiligen Theresia]], die den Hochaltar säumen, wie auch weitere plastische [[Cherub]]im darstellende Altarfiguren, die von &amp;#039;&amp;#039;Anton Bössinger&amp;#039;&amp;#039; vergoldet wurden. Die silberne Lampe zum Hochaltar, die vergoldete große [[Monstranz]], der [[Hirtenstab]], mehrere [[Abendmahlskelch|Kelche]] wurden von dem Wiener Goldschmied &amp;#039;&amp;#039;Josef Moser&amp;#039;&amp;#039; angefertigt. 1774 wurde der Bau und die Ausstattung des Doms 38 Jahre nach der Grundsteinlegung abgeschlossen. Die Domkirche wurde am 24. April 1803 von Bischof [[Liste der Bischöfe von Csanád|Köszeghy]] feierlich [[Konsekration|konsekriert]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das so prachtvoll ausgestattete Gotteshaus wurde 1788–1790 während des Krieges gegen die Türken als Militärdepot genutzt. Auch während der [[Revolution von 1848/49 im Kaisertum Österreich#Ungarn, Kroatien, Siebenbürgen und Serbien|Belagerung Timișoaras 1849]] wurde die Kirche, in der die Bürger der Stadt Schutz suchten, schwer beschädigt. Als eine Bombe das Dach einriss, flüchteten die Bürger in die [[Krypta]] des Domes. In dieser Krypta wurden mehrere Tschanader Bischöfe und Domherren, aber auch Adlige des Militärstandes bestattet. Zwischen 1980 und 1982 wurde der Dom unter der Leitung des Architekten &amp;#039;&amp;#039;Franz Braun&amp;#039;&amp;#039; restauriert, wobei die Brüder &amp;#039;&amp;#039;Milthalter&amp;#039;&amp;#039; aus [[Arad (Rumänien)|Arad]] den Innenbereich restaurierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
Anfangs wurden in der „Cathedralkirche“ die Gottesdienste musikalisch von den „Kirchenmusici“ hauptsächlich durch [[Instrumentalmusik]] gestaltet. Sogar die Uraufführung der &amp;#039;&amp;#039;Missa in honorem Sanctissimae Trinitatis&amp;#039;&amp;#039; wurde von einem Chor und einem Orchester ohne Orgel interpretiert, da der damalige fertiggestellte Domteil nur über eine kleine Orgel mit einem [[Klaviatur|Manual]] verfügte. Die erste nennenswerte Orgel erbaute 1767 der Wiener &amp;#039;&amp;#039;Paul Hanke&amp;#039;&amp;#039; im Barockstil für 300 [[Gulden]]. Diese Orgel war bis 1908 in Betrieb, bis sie von [[Carl Leopold Wegenstein]] für 30.000 [[Österreichische Krone]]n mit einer neuen, komplexeren Orgel ersetzt wurde, welche heute noch in Betrieb ist. Die Orgel wurde 1983 einer größeren Reparatur und Reinigung unterzogen. Sie verfügt über 3 Manuale, [[Pedal (Orgel)|Pedal]], 48 [[Register (Orgel)|Register]] und wird elektrisch betrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heutige Disposition ist wie folgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;10&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot; &lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;I Hauptwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bordun || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Födöt &amp;#039;&amp;#039;(gedeckt)&amp;#039;&amp;#039; || 8′ &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Vájtfuvola || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quinte || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Kleinoktave || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Zergekürt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Trombita || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Csöfuvola (Rohrflöte)|| 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Csúcsfuvola (Spitzflöte) || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Doublette II || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cornett IV–V || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur VI || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;II Positif&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quintadena || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Prinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Csöfuvola || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Cymbel III || &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gamba || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Salicional || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Klarinette || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oktave || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Flute octaviante || 4&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Quintflöte || {{Bruch|1|1|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Picollo || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Mixtur IV || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;III Schwellwerk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Grobgedeckt || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hegedüprinzipal || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Nachthorn || 2′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Gemsquinte  || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Voix celeste || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Aeoline || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Oboa || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Flute traverse || 4′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Terzflöte || {{Bruch|1|3|5}}′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Harmonia aetheria IV || {{Bruch|2|2|3}}′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Pedal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bourdon || 32′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Principalbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Contrabass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Violon || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Salicetbass || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Harsona || 16′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Octavbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Födöttbass || 8′&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Russischhorn || 4′&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Krypta ==&lt;br /&gt;
In der [[Krypta]] befinden sich die Grabstätten der Bischöfe der [[Bistum Szeged-Csanád|Diözese Csánad]] [[Nikolaus Stanislavich]], [[Franz Anton Engl Graf von Wagrain]], [[Emmerich Christovich]], [[Alexander Csajághy]], [[Sándor II. Bonnaz|Alexander Bonnaz]], [[Alexander III. Dessewffy|Alexander Dessewffy]] und des [[Bistum Timișoara|Bistums Timișoara]] [[Augustin Pacha]], [[Adalbert Boros]], [[Sebastian Kräuter]]. Aber auch die Grabstätten des Domherrn [[Georg Bauer (Domherr)|Georg Bauer]], der Kanoniker &amp;#039;&amp;#039;Carlo Tazolli&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Szentkláray Jenő&amp;#039;&amp;#039; oder hochrangiger Offiziere wie die von &amp;#039;&amp;#039;Georg Rukawina zu Widowgrad&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Karl Freiherr von Braum&amp;#039;&amp;#039; und anderen befinden sich hier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Grab wurde bereits 1741 vor der Fertigstellung des Doms zum Tode des italienischen Kanonikers Carlo Tazolli im Fußboden der Krypta errichtet. Die jüngste Grabstätte ist die von Bischof Sebastian Kräuter (2008).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Diplich]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Domkirche in Temeswar. Ein Beitrag zu ihrer Baugeschichte. Mit 69 Abbildungen auf Tafeln&amp;#039;&amp;#039;, Verlag des südostdeutschen Kulturwerkes, München, 1972&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Timișoara Roman Catholic Dome|Dom zu Timișoara}}&lt;br /&gt;
* {{Sketchup|590467e3d669740cd3c18bd4a67795dd}}&lt;br /&gt;
* [http://www.banaterra.eu/romana/biblioteca_banat/articole/Biserici%20romano%20catolice%20din%20Timisoara.pdf banaterra.eu] (PDF; 60&amp;amp;nbsp;kB), Claudiu Călin: &amp;#039;&amp;#039;Biserici Romano-Catolice existente azi pe teritoriul orașului Timișoara&amp;#039;&amp;#039;, 21. Februar 2007, in rumänischer Sprache&lt;br /&gt;
* [http://www.temeswar.info/stadt/sehenswuerdigkeiten temeswar.info], &amp;#039;&amp;#039;Der Dom (Die Römisch-Katholische Kathedrale)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [http://www.banater-aktualitaet.de/tms36.htm banater-aktualitaet.de], Anton Zollner: &amp;#039;&amp;#039;Die Domkirche&amp;#039;&amp;#039;, April 1990&lt;br /&gt;
* [https://www.edition-musik-suedost.de/html/temeswar_dom.html edition-musik-suedost.de], [[Franz Metz (Musikwissenschaftler)|Franz Metz]]: &amp;#039;&amp;#039;Temeswar / Timișoara, Die Orgel der Domkirche&amp;#039;&amp;#039;, 2008&lt;br /&gt;
* [http://www.banaterra.eu/german/content/grabst-tten-im-r-misch-katholischen-dom-zu-temeswar banaterra.eu], Grabstätten in der Domkrypta&lt;br /&gt;
* [http://www.banaterra.eu/german/content/dom-zu-temeswar banaterra.eu], Dom zu Temeswar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste der Sakralbauten in Timișoara]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Römisch-katholische Kirchen in Timișoara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Timișoara|Romischkatholisch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholische Kathedrale in Rumänien|Timisoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude im Bistum Timișoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Disposition einer Orgel|Timișoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barockbauwerk in Timișoara|Timisoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1760er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Georgskirche|Timisoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Barocke Kirche|Timisoara]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchengebäude in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>