<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Teltower_R%C3%BCbchen</id>
	<title>Teltower Rübchen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Teltower_R%C3%BCbchen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teltower_R%C3%BCbchen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-07T11:41:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teltower_R%C3%BCbchen&amp;diff=451869&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jens Grabow: Die Zeiten für die Aussaht im April sind nicht korrekt. Die Aussaht als Stoppelfrucht im August ist überliefert.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teltower_R%C3%BCbchen&amp;diff=451869&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-08-01T10:09:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Zeiten für die Aussaht im April sind nicht korrekt. Die Aussaht als Stoppelfrucht im August ist überliefert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Teltower Rübchen&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Brassica rapa &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; rapa &amp;#039;&amp;#039;f.&amp;#039;&amp;#039; teltowiensis&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Varietät&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Speiserübe&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Brassica rapa &amp;#039;&amp;#039;subsp.&amp;#039;&amp;#039; rapa&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rübsen&lt;br /&gt;
| Taxon3_LinkName  = Rübsen (Pflanze)&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Brassica rapa&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kohl&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Brassica&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon5_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Brassiceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kreuzblütler&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Brassicaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Brassica_rapa_ssp_rapa_var_pygmaea.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Teltower Rübchen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Brassica rapa&amp;#039;&amp;#039; L. subsp. &amp;#039;&amp;#039;rapa&amp;#039;&amp;#039; f. &amp;#039;&amp;#039;teltowiensis&amp;#039;&amp;#039;) sind eine besondere Form der [[Speiserübe]]. Sie sind nach dem [[Teltow (Landschaft)|Teltow]], der Landschaft in [[Brandenburg]], aus der sie stammen, benannt. Sie werden auch als kleine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Speiserübe oder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Märkische Rübe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Sehr nahe verwandt sind ihr auch die [[Herbstrübe|Herbst]]-, [[Stoppelrübe|Stoppel]]- und [[Bayerische Rübe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Von anderen Rüben unterscheiden sich die &amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039; durch ihre Größe (Länge ca. 5 cm, Durchmesser 1,5 bis 3 cm), schlanke Kegelform, eine erhabene Querstreifung, Nebenwurzeln, die vorwiegend in zwei gegenständigen flachen Längsriefen angeordnet sind, und ihre grau- bis braunstichige weiße Färbung. Das Rübenfleisch ist gelblich. Das Saatgut ist 4–5 Jahre keimfähig. Ein Gramm Samen sind zirka 370 Korn. Die Rübe hat einen rettichartigen Geschmack.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=B. Brueckner, I. Schonhof, R. Schroedter |Titel={{lang|en|An underutilized traditional speciality. Teltow Turnips}} |Sammelwerk={{lang|en|Acta Horticulturae}} |Band=752 |Datum=2007 |Seiten=203–208 |Sprache=en |DOI=10.17660/ActaHortic.2007.752.32}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ursprünglichen Herkunftsregionen der &amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039; waren [[Polen]] und [[Finnland]]. Im 18. und 19. Jahrhundert galten sie als beliebte Delikatesse. Nicht nur Goethe&amp;lt;ref&amp;gt;Hanna Schöllkopf in: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte mit Pfiff&amp;#039;&amp;#039;, 1999, Heft 3, {{ISSN|0173-539X}} - Ende eines literarischen Duetts, 2005, S.&amp;amp;nbsp;20f.&amp;lt;/ref&amp;gt; und Kant habe sich mit ihnen beliefern lassen, auch am französischen Hof waren sie bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung|Allgemeine Hotel- und Gaststätten-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 42 vom 20. Oktober 2001, S. 63, {{ISSN|0002-5895}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu [[DDR]]-Zeiten wurde die Pflanze kaum angebaut. Im Rahmen der Rückorientierung auf regionale Spezialitäten nimmt der Anbau und Verzehr wieder zu. Den Namen &amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039; ließ der Verband &amp;#039;&amp;#039;pro agro&amp;#039;&amp;#039; 1993 als Marke beim Patentamt schützen. 1998 hat sich in Teltow ein &amp;#039;&amp;#039;Förderverein für das Teltower Rübchen e. V.&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Auf der [[Grüne Woche|Grünen Woche]] 1999 wurden die Rübchen erstmals wieder präsentiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach [[Friedrich der Große|Friedrich dem Großen]] wurde die Rübe im Jahre 1770 in Brandenburg und Pommern eingeführt, um sandige Böden für die Viehhaltung nutzbar zu machen. Das Verfahren stammte von einem englischen Landwirt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich der Große in: &amp;#039;&amp;#039;Hinterlassene Werke&amp;#039;&amp;#039;, 1788, S. 129f, http://www.friedrich.uni-trier.de/de/hinterlassen/5/129/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau und Ernte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039; sollen von Anfang August bis spätestens Mariä Himmelfahrt als zweite Kultur nach Frucht auf eine Tiefe von 1 bis 2 cm (mit Bewässerung) oder 2–2,5 cm (ohne Bewässerung) direkt auf die Anbaufläche ausgesät und ab Oktober geerntet werden. Offizieller Erntebeginn (Rübchenanstich) ist der letzte Donnerstag im September. Die Bestandsdichte beträgt ca. 40 Pflanzen pro m² bei einem Reihenabstand von 20 bis 25 cm und einem Abstand in der Reihe von 8 bis 12 cm.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Gemüse-Biographien, Teil: 43: Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[TASPO|TASPO Gartenbaumagazin]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 8 (1996), Mai, S. 51, {{ISSN|0942-0118}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie benötigen nährstoffarme Sandböden, um ihren als besonders delikat bewerteten Geschmack entwickeln zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johannes Böttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Gartenbuch für Anfänger&amp;#039;&amp;#039;. 22. Aufl. Verlag Trowitsch, Frankfurt/Oder 1940, S. 281.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sonst stellen sie keine besondere Ansprüche an den Boden. Die im Herbst geernteten Rüben entwickeln die beste Qualität, wenn man die Rüben nicht größer als zirka 5 cm im Durchmesser werden lässt. Der Ertrag beträgt ungefähr 2,2 kg/m².&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Buro et al.: &amp;#039;&amp;#039;Freude am Garten&amp;#039;&amp;#039;. VEB Deutscher Landwirtschaftsverlag, Berlin 1978, S. 235.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Rüben können sehr gut eingelagert werden. Für den Hausgebrauch werden sie einfach in sauberen Sand eingelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Neubert: &amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Magazin für Garten- und Blumenkunde&amp;#039;&amp;#039;,  Jg. 28 (1875), S. 285.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Teltower Rübchen 1.jpg|mini|Nach klassischem Rezept karamellisierte Teltower Rübchen]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Teltower Rübchen&amp;#039;&amp;#039; können roh zu Salaten und gekocht als Suppe oder Beilage verwendet werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der klassischen Zubereitung werden sie im Ganzen oder halbiert mit in Butter karamellisiertem Zucker, abgelöscht mit Fleischbrühe, gedünstet, wobei eine konzentrierte, dunkle Sauce entsteht, die mit wenig Mehl leicht gebunden wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Henriette Davidis]]: &amp;#039;&amp;#039;Praktisches Kochbuch für die gewöhnliche und feinere Küche&amp;#039;&amp;#039;, 1898, S. 104, und andere historische Kochbücher&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter Duwe: Das Teltower Rübchen, Teltower Stadt-Blatt Verlags- und Presse, Teltow 2005, ISBN 978-3-9809313-4-2&lt;br /&gt;
* Sabine Herre: Flußkrebse, Rübchen und Moorschnucken: Deutschlands regionale Spezialitäten neu entdeckt. Klett-Cotta Verlag, 2007, ISBN 978-3-608-93758-9&lt;br /&gt;
* Ursula Heinzelmann: Erlebnis Essen: Vom Duft der Erdbeere und der Würze des Teltower Rübchens. Scherz Verlag, Frankfurt 2006, 2.&amp;amp;nbsp;Aufl., ISBN 978-3-502-15013-8&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wurzelgemüse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kohl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teltow]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arche des Geschmacks (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essen und Trinken (Brandenburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jens Grabow</name></author>
	</entry>
</feed>