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	<title>Tell Geck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T20:31:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tell_Geck&amp;diff=981573&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Imbarock: /* Leben */ Tells Schwester hieß tatsächlich Rohtraud</title>
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		<updated>2023-10-04T14:24:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Tells Schwester hieß tatsächlich Rohtraud&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tell Geck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1895]] in [[Offenburg]]; † [[3. Oktober]] [[1986]] in [[Stuttgart]]) war ein deutscher Maler und Musiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Er kam als zweites der fünf Kinder des Druckereibesitzers und sozialdemokratischen Politikers [[Adolf Geck]] und der Journalistin und Politikerin [[Marie Geck]] zur Welt. Seinen Vornamen verdankte er der Begeisterung der Eltern für den Freiheitshelden [[Wilhelm Tell]]. Laut eigenen Aussagen war er kein guter Schüler, erzielte aber in den Fächern Zeichnen, Turnen und Gesang in der Volksschule immer die Bestnote.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dittler24&amp;quot;&amp;gt;Erwin Dittler: &amp;#039;&amp;#039;Rohtraud Weckerle-Geck 1968/82.&amp;#039;&amp;#039; Heft 12, Kehl/Goldscheuer: Eigenverlag, Dezember 1995, S. 24&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1910 bis 1912 erhielt Geck eine Ausbildung zum Glas-, [[Emaille]]- und Dekorationsmaler in Offenburg bei der Firma Eugen Börner. Anschließend studierte er an den Kunstgewerbeschulen [[Straßburg]] und [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe|Karlsruhe]] bei [[Hermann Göhler]] und [[August Groh]]. Eine weitere Ausbildung genoss er in München, wo er auch als Dekorationsmaler arbeitete. 1914–1918 leistete er Kriegsdienst. Von 1919 bis 1926 studierte er an der [[Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart|Kunstakademie Stuttgart]] bei [[Robert Poetzelberger]], [[Robert Breyer]] und [[Heinrich Altherr]], dessen Meisterschüler er war. Geck lebte von 1927 bis 1936 wieder in Offenburg und arbeitete im Verlag seines Vaters mit. In den folgenden Jahren machte er Studienreisen nach Italien, Korsika, Südfrankreich und in die Niederlande. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern der [[Stuttgarter Sezession]]. Seit 1919 lebte er mit wenigen Unterbrechungen bis zu seinem Tod in Stuttgart. Neben Landschaftsbildern, Stillleben und Porträts machte er sich vor allem mit Schwarzwald- und Abendlandschaften einen Namen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dittler26&amp;quot;&amp;gt;Erwin Dittler: &amp;#039;&amp;#039;Rohtraud Weckerle-Geck 1968/82.&amp;#039;&amp;#039; Heft 12, Kehl/Goldscheuer: Eigenverlag, Dezember 1995, S. 26&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Tell-Geck-Weg in Hoffeld (Stuttgart).jpg|mini|right|Tell-Geck-Weg in Stuttgart]]&lt;br /&gt;
Obwohl 1933 Bilder Gecks in einer Offenburger Ausstellung abgehängt wurden, lud ihn der Leiter der [[Reichskulturkammer]] zu einer Ausstellung in Baden-Baden ein. Doch wurde Geck vom badischen Kultusminister [[Otto Wacker (Politiker)|Otto Wacker]] mit Ausstellungs- und [[Berufsverbot]] belegt, da nicht anzunehmen sei, „daß er seine Einstellung zum Nationalsozialismus je ändern wird.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirth87&amp;quot;&amp;gt;Günther Wirth: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Kunst 1933–1945. Verfolgte Künstler im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1987, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt; Nun wurden seine Werke durch die Reichskulturkammer aus öffentlichen Sammlungen entfernt und vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus einem musisch interessierten Elternhaus stammend hatte Geck von früher Jugend an Cello-Unterricht. Durch das Berufsverbot vorübergehend von der Malerei abgeschnitten, nahm er 1934 ein Cello-Studium am [[Musik-Akademie der Stadt Basel|Konservatorium Basel]] auf, das er 1936 abschloss. Da er im selben Jahr Flugblätter über die Grenze nach Deutschland schmuggelte, wurde ihm der Reisepass entzogen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirth87&amp;quot; /&amp;gt; Danach war er zeitlebens als Cellolehrer, aber auch als Kunstmaler tätig und bezeichnete sich jeweils als &amp;#039;Maler &amp;amp; Cellist&amp;#039;. Als er 1943 einen politisch Verfolgten unterstützte, wurde er verhaftet und kam für zwei Monate in Untersuchungshaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirth87&amp;quot; /&amp;gt; Anschließend wurde er eingezogen und zum Sanitätsdienst an die Westfront strafversetzt. Zuvor war Geck beim [[Deutsches Ausland-Institut|Deutschen Ausland-Institut]] als Zeichner kriegsdienstverpflichtet gewesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wirth87&amp;quot; /&amp;gt; Bei einem Bombenangriff auf Stuttgart verlor er 1944 einen Großteil seiner Werke. Erhalten blieben jedoch die Karikaturen aus den frühen 1920er Jahren, die er als Prozessbeobachter im Offenburger Gerichtssaal verfertigt hatte. Neben 70 andern Exponaten wurden sie in Anwesenheit des 90-jährigen Künstlers bei der Geck-Retrospektive in der Offenburger Stadthalle gezeigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dittler26&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod von Tell Geck starben die Namensträger der Familie von Adolf Geck aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dittler24&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1989 wurde der Tell-Geck-Weg in Stuttgart nach dem Maler und Musiker benannt. Das Grab von Tell Geck auf dem „Alten Friedhof Degerloch“ wurde 2015 aufgelassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Stuttgarter Zeitung vom 9. November 2015. ([https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.alter-friedhof-degerloch-ein-stueck-geschichte-ist-nur-noch-schotter.d7d20d72-0081-4124-9243-f929b90d2b50.html Ein Stück Geschichte ist nur noch Schotter])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Vollmer|2|214 || Geck, Tell}}&lt;br /&gt;
* Wolfgang Wipprecht: &amp;#039;&amp;#039;Der Maler Tell Geck. Laudatio aus Anlass einer Ausstellung in Offenburg zum 75. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Ekkhart-Jahrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 1970, S. 101–107.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Tell Geck; Gemälde, Aquarelle, Zeichn. (Tell Geck zum 90. Geburtstag)&amp;#039;&amp;#039;. Galerie d. Stadt Stuttgart, 13. Dezember 1984 – 27. Januar 1985. Hrsg.: Galerie d. Stadt Stuttgart. Ausstellung u. Katalog: Eugen Keuerleber u. Brigitte Reinhardt. Galerie der Stadt, Stuttgart 1984.&lt;br /&gt;
* [[Günther Wirth (Kunstkritiker)|Günther Wirth]]: &amp;#039;&amp;#039;Verbotene Kunst 1933-1945. Verfolgte Künstler im deutschen Südwesten&amp;#039;&amp;#039;, Hatje, Stuttgart 1987, ISBN 3-775 702-43-1, Geck, Tell, S. 108, 299; S. 109 Bild Selbstbildnis (Der Raucher), 1926.   &lt;br /&gt;
* Antje Michaela Lechleitner: &amp;#039;&amp;#039;Die Künstlergruppe „Badische Secession“: Geschichte, Leben und Werk ihrer Maler und Bildhauer&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 1994, ISBN 3-631-47034-7&lt;br /&gt;
* {{AKL|50|495 || Geck, Tell|Brigitte Reinhardt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116478659}}&lt;br /&gt;
* [https://www.degerloch.info/nachrichten/str-tell-geck-weg Tell-Geck-Weg] auf &amp;#039;&amp;#039;degerloch.info&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/fr/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/116478659/Geck+Tell Tell Geck] auf &amp;#039;&amp;#039;leo-bw.de&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116478659|VIAF=45055455}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geck, Tell}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1895]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geck, Tell&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler und Musiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1895&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Offenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Imbarock</name></author>
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