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	<title>Tell Fecheriye - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-01-26T16:08:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;angepasst (Link ISAC)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|NS=36/50/04/N |EW=40/04/04/E |type=landmark |region=SY|map=right|maptype=relief}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tell Fekheriyeh statue.jpg|mini|Statue des Hadad-yis&amp;#039;i]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tell Fecheriye&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein archäologischer Fundort im [[Chabur]]becken im Nordosten [[Syrien]]s, in unmittelbarer Nähe zur heutigen Stadt [[Raʾs al-ʿAin]] und dem Fundort [[Tell Halaf]]. Der [[Tell (Archäologie)|Tell]] weist Besiedlungsspuren auf, die dem [[Präkeramisches Neolithikum|präkeramischen Neolithikum]], dem [[Mitanni|Reich Mitanni]], dem [[Assyrisches Reich|mittelassyrische Reich]], der [[Spätantike]] und der frühislamischen Zeit zuzuordnen sind. Es wird vermutet, dass Tell Fecheriye mit dem historischen &amp;#039;&amp;#039;[[Waššukanni]]&amp;#039;&amp;#039;, der Hauptstadt des Mitanni-Reiches, zu identifizieren ist. In Tell Fecheriye fanden deshalb immer wieder archäologische Ausgrabungen statt, die aufgrund politischer Schwierigkeiten bisher jedoch stets nur von kurzer Dauer waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Die Erforschung von Tell Fecheriye wurde vom deutschen Orientreisenden [[Max Freiherr von Oppenheim]] begonnen, der zwischen 1911 und 1927 mehrfach Ausgrabungen auf dem unweit gelegenen [[Tell Halaf]] durchführte. Er veranlasste auch, den Tell Fecheriye zu vermessen, was als Grundlage für von ihm geplante Ausgrabungen dienen sollte – zu diesen Ausgrabungen kam es jedoch wegen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausgrabungsgeschichte begann daher erst mit [[Calvin McEwan]] vom [[Institute for the Study of Ancient Cultures|Oriental Institute]] der [[University of Chicago]] in Kooperation mit dem [[Museum of Fine Arts, Boston]]. Es blieb jedoch bei einer einzigen Grabungskampagne 1940, da McEwan kurz nach Kriegsende verstarb. Dennoch konnten in diesem kurzen Zeitraum Reste eines römischen [[Römisches Militärlager|Kastells]] innerhalb einer Stadtmauer freigelegt werden, welches als das antike [[Resaina]]/[[Theodosiopolis in der Osrhoene|Theodosiopolis]] identifiziert wurde. Außerdem kamen bei einer [[Sondage]] Fundamente eines neuassyrischen Palastes zum Vorschein, der in der [[Hilani|bit hilani]]-Bauweise errichtet war. In einer anderen Sondage fand sich ein Gebäude aus [[Mittelassyrische Zeit|mittelassyrischer Zeit]], in dessen Räumen noch [[Tontafel]]n aus der Zeit der Könige [[Salmānu-ašarēd I.]] und [[Tukulti-Ninurta I.]] lagen. Nach dem Krieg war es mit [[Anton Moortgat]] wieder ein Deutscher, der sich mit dem Tell Fecheriye beschäftigte. Er führte auf der Suche nach [[Hurriter|hurritischen]] Überresten mehrere Testschnitte durch. Dabei kamen Scherben der [[Nuzi-Ware|Nuzi-]] und [[Ḫabur-Ware]] sowie Architekturreste zum Vorschein, die eindeutig auf eine Besiedlung des Tells im fraglichen Zeitraum hindeuteten. Dennoch entschloss sich Moortgat 1956, die Ausgrabungen aufzugeben und stattdessen am 60 km entfernten [[Tell Chuera]] zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch den Zufallsfund der [[Hadad-Yis&amp;#039;i-Statue|Statue]] des [[Hadad-yis&amp;#039;i]] 1979 rückte Tell Fecheriye wieder in das Bewusstsein der archäologischen Wissenschaft. Die Statue, die mit einer akkadischen und einer aramäischen Inschrift versehen war, führte erneut zu Spekulationen über die Identifikation des Tells mit Waššukanni. 1996 trat ein weiterer Zufallsfund hinzu, diesmal eine heute im [[Museum von Deir ez-Zor]] ausgestellte römische Statue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reguläre Ausgrabungen wurden erst 2001 durch die [[Universität Halle-Wittenberg]] unter Leitung von [[Alexander Pruß]] und ‘Abd al-Masih Bagdo wieder aufgenommen, mussten aufgrund finanzieller Probleme jedoch eingestellt werden. Nach einer Vermessung 2005 fanden regelmäßig Ausgrabungen des Instituts für Vorderasiatische Archäologie der [[Freie Universität Berlin|Freien Universität Berlin]] unter Leitung von [[Dominik Bonatz]] in Kooperation mit den lokalen Behörden statt. Dabei konnten unter anderem knapp 100 neue Tontafeln bzw. -fragmente aus mittelassyrischer Zeit geborgen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Barthel Hrouda]]: &amp;#039;&amp;#039;Waššukanni, Urkiš, Šubat-Enlil.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft zu Berlin]].&amp;#039;&amp;#039; 90, 1958, S. 22–35.&lt;br /&gt;
* Calvin W. McEwan u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Soundings at Tell Fakhariyah&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Oriental Institute Publications.&amp;#039;&amp;#039; 79, {{ISSN|0069-3367}}). University of Chicago Press, Chicago 1958 ([http://oi.uchicago.edu/pdf/oip79.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Ali Abou-Assaf, Pierre Bordreuil, Alan R. Millard: &amp;#039;&amp;#039;La statue de Tell Fekherye et son inscription bilingue assyro-araméenne&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Recherche sur les civilisations.&amp;#039;&amp;#039; Cahier 10 = &amp;#039;&amp;#039;Etudes Assyriologiques.&amp;#039;&amp;#039;). Éditions Recherche sur les Civilisations, Paris 1982, ISBN 2-86538-036-X.&lt;br /&gt;
* [[Alexander Pruß]], ʿAbd al-Masīḥ Bagdo: &amp;#039;&amp;#039;Tell Fecheriye. Bericht über die erste Kampagne der deutsch-syrischen Ausgrabungen 2001.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 134, 2002, S. 311–329.&lt;br /&gt;
* [[Dominik Bonatz]], Peter Bartl, Alessandra Gilibert, Carolin Jauß: &amp;#039;&amp;#039;Bericht über die erste und zweite Grabungskampagne in Tell Feḫerīye 2006 und 2007.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Deutschen Orient-Gesellschaft zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; 140, 2008, S. 89–135.&lt;br /&gt;
* Dominik Bonnatz: &amp;#039;&amp;#039;Middle Assyrian Seal Motifs from Tell Fekheriye (Syria)&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Tell Fekheriye Excavation Reports&amp;#039;&amp;#039; 1). De Gruyter, Berlin 2021, ISBN 978-3-11-069123-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.fecheriye.de Projekthomepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike syrische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altorientalischer Fundplatz in Syrien|Fecheriye]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Asien|Fecheriye]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike mesopotamische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouvernement al-Hasaka]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ur- und Frühgeschichte (Syrien)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ultramarinblau1969</name></author>
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