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	<title>Telesterion - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T05:42:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Telesterion&amp;diff=1641930&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;DerMaxdorfer: + Literatur zum Megaron B</title>
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		<updated>2025-11-24T22:11:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Literatur zum Megaron B&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:The Telesterion at Eleusis (III) (5497287025).jpg|mini|Überrest des Telesterion von Eleusis]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telesterion&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|τελεστήριον}} „Ort der Einweihung“) bezeichnete im antiken Griechenland allgemein einen Mysterientempel oder einen Weiheort der eleusinischen Götter [[Demeter]], [[Persephone]] und des [[Dionysos]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namengebend war das Telesterion von [[Eleusis]], in dem alljährlich die in der antiken Welt berühmten [[Mysterien von Eleusis]] stattfanden. Bereits in [[Mykenische Kultur|mykenischer Zeit]] befand sich an der Stelle eine Weihestätte in Form eines [[Megaron]]s (sogenanntes Megaron B),&amp;lt;ref&amp;gt;Pascal Darcque: &amp;#039;&amp;#039;Les vestiges mycéniens découverts sous le Telestérion d’Eleusis&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Bulletin de correspondance hellénique]].&amp;#039;&amp;#039; Band 105, 1981, S. 593–605 ([https://www.persee.fr/doc/bch_0007-4217_1981_num_105_2_4796 Digitalisat]); Michael B. Cosmopoulos: &amp;#039;&amp;#039;Micenean Religion at Eleusis. The Architecture and Stratigraphy of Megaron B&amp;#039;&amp;#039;. In: Derselbe (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Greek Mysteries. The Archaeology and Ritual of Ancient Greek Secret Cult&amp;#039;&amp;#039;. Routledge, London u. a. 2003, ISBN 0-415-24873-6, S. 1–24.&amp;lt;/ref&amp;gt; das um 600 v. Chr. durch ein nach Norden gerichtetes, größeres Gebäude ersetzt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 525 v. Chr. errichteten die [[Peisistratiden-Tyrannis in Athen|Peisistratiden]] einen 27 × 27 Meter großen Kultbau, der den Vorgängerbau als &amp;#039;&amp;#039;Anaktoron&amp;#039;&amp;#039; ({{lang|grc|ἀνάκτορον}}, „Palast“), das Allerheiligste, in seiner Nordwestecke integrierte. Nach dessen Zerstörung durch die Perser unter [[Xerxes I.]] wurde ein Neubau des eleusinischen Heiligtums unter [[Kimon]] in Angriff genommen, aber nicht fertiggestellt. In der Zeit des [[Perikles]] wurde unter der Leitung von [[Iktinos]] ein Neubau geplant und begonnen, nach Planänderungen aber erst unter seinen Nachfolgern im letzten Drittel des 5. Jahrhunderts v. Chr. vollendet. Es handelte sich um einen quadratischen, rund 54 × 54 Meter messenden Kultbau mit flachem Dach, das von 6 × 7 [[Ionische Ordnung|ionischen]] Säulen getragen wurde, sowie einem großen Innenraum, der von sechs Türen erschlossen wurde und etwa 7000 Besucher fasste. An den Wänden gab es umlaufende Sitzreihen für die Zuschauer bei den Mysterien. In der Mitte befand sich das &amp;#039;&amp;#039;Anaktoron&amp;#039;&amp;#039;, bei dem es sich wie bei den Vorgängerbauten um ein schmalrechteckiges Steingebäude handelte, zu dem nur die Priester Zutritt hatten. Im Anaktoron wurden die heiligen Objekte der Demeter aufbewahrt. Um 330 v. Chr. wurde die Anlage von [[Philon von Eleusis]] um eine Vorhalle mit 12 [[Dorische Ordnung|dorischen]] Säulen erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einfall der [[Kostoboken]] im Jahr 170 n. Chr. und seiner Zerstörung wurde der Tempel letztmals originalgetreu erneuert, bevor die [[Goten]] unter [[Alarich I.]] im Jahr 395/396 das Heiligtum endgültig verwüsteten, nachdem die Kultfeiern bereits 392 durch den Kaiser [[Theodosius I.]] verboten worden waren. Der Kult bestand jedoch weiter bis ins 5. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Telesterien sind bezeugt &lt;br /&gt;
* in [[Phlya]] in [[Attika (Landschaft)|Attika]]&lt;br /&gt;
* im [[Heraion]] von [[Argos (Stadt)|Argos]], und&lt;br /&gt;
* im [[Kabirion]] von [[Theben (Böotien)|Theben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gottfried Gruben]]: &amp;#039;&amp;#039;Griechische Tempel und Heiligtümer&amp;#039;&amp;#039;, 5. Aufl., Hirmer, München 2001, ISBN 3-7774-8460-1, S. 235–246.&lt;br /&gt;
* [[Christoph Höcker]]: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon antiker Architektur.&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl. Metzler, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-476-02294-3, S. 238.&lt;br /&gt;
* [[Andrea Jördens]]: &amp;#039;&amp;#039;IG II&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt; 1682 und die Baugeschichte des eleusinischen Telesterions im 4. Jahrhundert v. Chr.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Klio.&amp;#039;&amp;#039; Band 81, 1999, S. 359–390.&lt;br /&gt;
* {{KlP|2|245|246|Eleusis|[[Ernst Meyer (Historiker)|Ernst Meyer]]}}&lt;br /&gt;
* Tommaso Serafini: Telesterion&amp;#039;&amp;#039;: contributo alla definizione di una tipologia architettonica e funzionale.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Annuario della Scuola Archeologica di Atene e delle Missioni Italiane in Oriente.&amp;#039;&amp;#039; Band 97, 2019, S. 130–156 ([https://www.academia.edu/42690667/ online]).&lt;br /&gt;
* [[Ioannis Travlos|John Travlos]]: &amp;#039;&amp;#039;Bildlexikon zur Topographie des antiken Attika.&amp;#039;&amp;#039; Wasmuth, Tübingen 1988, S. 91–143.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1028332637|VIAF=282813092}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechischer Tempel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel der Demeter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tempel des Dionysos]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerMaxdorfer</name></author>
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