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	<title>Telepresence - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T14:29:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Telepresence&amp;diff=2185949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RudolfSimon: /* Einsatzbereiche von Telepresence-Systemen */ Quelle ausformuliert</title>
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		<updated>2025-02-04T21:55:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einsatzbereiche von Telepresence-Systemen: &lt;/span&gt; Quelle ausformuliert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telepresence&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; beschreibt eine hochwertige Ausführung der Videokommunikationstechnologie und ist abzugrenzen vom Begriff der [[Telepräsenz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Das im Bereich Videokommunikation führende Marktforschungsinstitut [[Wainhouse Research]] definiert Telepresence als ein &amp;#039;&amp;#039;„Videokonferenzerlebnis, das die Illusion erzeugt, dass auch die per Video zugeschalteten Gesprächsteilnehmer im selben Raum sitzen.“&amp;#039;&amp;#039; (Orig.: &amp;#039;&amp;#039;“A videoconferencing experience that creates the illusion that the remote participants are in the same room with you.”&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wainhouse.com/images/reports/wr_telepres07.pdf Wainhouse Research: Segment Report. Telepresence 2007] (PDF; 359&amp;amp;nbsp;kB), S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vermittlung einer realitätsnahen Gesprächsatmosphäre unterscheidet Telepresence- von [[Videokonferenz]]systemen. Erreicht wird diese durch die Darstellung der Gesprächsteilnehmer in Lebensgröße auf [[Full-HD]]-Displays. Gestik und Mimik sind so ohne Einschränkungen zu erkennen. Zudem erfolgt die Audioübertragung in CD-Qualität und simultan zum Bild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Anordnung von Kameras und Bildschirmen, die einen natürlichen [[Blickkontakt]] ermöglicht. Auch die Richtung, aus der die Stimmen der Gesprächspartner wahrgenommen werden, wird entsprechend der Darstellung auf den Monitoren simuliert. Wird beispielsweise ein Sprecher ganz rechts auf den Monitoren dargestellt, wird auch die Stimme als von rechts kommend wahrgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der [[audiovisuell]]en Übertragung der Gesprächsteilnehmer können auch Multimediainhalte, Präsentationen und Dokumente auf den Displays der Telepresence-Systeme dargestellt werden. Damit ist – wie in einem realen Meeting – das gemeinsame Arbeiten mit oder an diesen Inhalten möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge und Durchbruch ==&lt;br /&gt;
Erste Systeme, die einen natürlichen Blickkontakt mit dem Videogesprächspartner ermöglichten, stellten &amp;#039;&amp;#039;Digital Video Enterprises&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Teleportec&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 2005 vor. Hier war die Kamera hinter einem halbdurchlässigen Spiegel montiert, auf die das Bild des Gegenübers projiziert wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;icvi&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ivci.com/pdf/whitepaper-emerging-technologies-for-teleconferencing-and-telepresence.pdf |wayback=20111028102804 |text=Wainhouse Research: Emerging Technologies for Teleconferencing and Telepresence, 2005}}, S. 2 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Technik, wie sie heute noch bei [[Teleprompter]]n eingesetzt wird. Auch die für heutige immersive Systeme typische „Halbierung“ des Konferenzraumes in eine reale und eine virtuelle Hälfte beschreibt das Wainhouse Institute erstmals am Beispiel eines Systems von &amp;#039;&amp;#039;Destiny Conferencing&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahr 2005.&amp;lt;ref name=&amp;quot;icvi2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ivci.com/pdf/whitepaper-emerging-technologies-for-teleconferencing-and-telepresence.pdf |wayback=20111028102804 |text=Wainhouse Research: Emerging Technologies for Teleconferencing and Telepresence, 2005}}, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die drei genannten Firmen verfügten jedoch nicht über die Größe und die Kapazitäten, um ihre Lösungen global zu vertreiben und zu vermarkten. Sie blieben daher auf den US-Markt beschränkt. Am 23. Oktober 2006 stellte [[Cisco]] mit dem Cisco TelePresence 1000 und dem Cisco TelePresence 3000 die ersten Telepresence-Systeme vor, die global beworben und vertrieben wurden und damit den Begriff Telepresence weltweit bekannt machten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Riedl |url=https://www.it-business.de/meetings-auf-dem-holodeck-werden-mit-telepresentern-real-a-117443/ |titel=Meetings auf dem »Holodeck« werden mit Telepresentern real |datum=2008-04-15 |sprache=de |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Systeme anderer global aktiver Hersteller wie [[Tandberg (Unternehmen)|Tandberg]] oder [[Polycom]] folgten im Jahr darauf. Spätestens im Jahr 2007 war der Begriff Telepresence in Deutschland etabliert. In diesem Jahr beschäftigte sich die Arbeitsgruppe Videokonferenztechnologien und ihre Anwendungsszenarien (VIKTAS) der [[Deutsche Initiative für Netzwerkinformation|Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.&amp;amp;nbsp;V.]] (DINI) auf dem VIKTAS Tag erstmals in großem Umfang mit der neuen Form der Videokommunikation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten der Telepresence-Systeme ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die führenden Anbieter von Telepresence-Systemen wie Cisco, Lifesize und Polycom ordnen ihre Produkte heutzutage in der Regel in immersive, Raum- und Desktopsysteme ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Immersive Systeme ===&lt;br /&gt;
Immersive Systeme stellen die oberste Kategorie der Telepresence-Systeme dar. Neben der technischen Hardware gehört auch die komplette Ausstattung des Raumes, in dem die Lösung installiert ist, zum System. Immersive Systeme bestehen in der Regel aus einem oder drei großformatigen Full-HD-Displays (meist 65 Zoll). Spezielle Hintergrundwände und ein abgestimmtes Beleuchtungskonzept sollen Sprecher und Umgebung natürlich und nahezu dreidimensional erscheinen lassen. Auch das Mobiliar ist Bestandteil der Ausstattung. In die Tische sind die Bedienfelder für das System integriert, die gleichzeitig zur Darstellung von Dokumenten, Präsentationen oder sonstigen Inhalten genutzt werden können. Pro Display können zwei Gesprächsteilnehmer in Lebensgröße dargestellt werden, sodass bis zu zwölf Personen in lebensgroßer Darstellung konferieren können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Raumsysteme ===&lt;br /&gt;
Telepresence Raumsysteme (im Englischen „multipurpose“, also Mehrzweck-Systeme) sind als Stand-Alone-Lösung für den Einsatz im Büro oder Konferenzraum konzipiert. Sie verfügen meist über ein oder zwei großflächige Displays (meist zwischen 42 und 65 Zoll), eine integrierte Kamera, Mikrofon und Lautsprecher. Bei Systemen mit zwei Displays werden die Gesprächspartner beispielsweise auf ein Display übertragen, das zweite wird zur Darstellung von Präsentationen oder anderer Dokumente genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelplatzsysteme ===&lt;br /&gt;
Telepresence-Systeme für den Arbeitsplatz haben meist die Maße eines größeren PC-Flachbildschirms und können als solche ebenso verwendet werden. Wie in den anderen Telepresence-Systemen auch sind Kamera, Mikrofon und Lautsprecher integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übertragungsqualität, Protokolle und Bandbreiten ==&lt;br /&gt;
Die Telepresence-Lösungen der führenden Hersteller sind standardbasiert. Das bedeutet, sie benutzen die von der [[Internationale Fernmeldeunion|ITU]] oder [[ISO]] entwickelten standardisierten [[Codec]]s zur Audio- und Videoübermittlung. Dies sind etwa die [[H.-Standards]] in der Videoübertragung und [[G.711]], [[G.722]], [[MPEG-4]] und [[Advanced Audio Coding|AAC]] in der Audioübertragung. Die gängigen Übertragungsprotokolle sind [[H.323]] und [[Session Initiation Protocol|SIP]]. Die Nutzung der offenen Standards ermöglicht es, Telepresence-Systeme auch herstellerübergreifend miteinander zu verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Typ des Telepresence-Systems variieren die benötigten [[Datenübertragungsrate]]n, die für die reibungslose Durchführung eines Telepresence-Meetings benötigt werden. Die von den Herstellern empfohlenen Bandbreiten liegen für immersive Systeme zwischen 12 MBit/s und 30 MBit/s. Desktoplösungen benötigen Bandbreiten von etwa 4 MBit/s bis 6 MBit/s. Die Übertragung des Kamerasignals auf das Display des Gegenübers sollte in weniger als 300 Millisekunden erfolgen, damit der Nutzer eine nahezu verzögerungsfreie Übertragung wahrnimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatzbereiche von Telepresence-Systemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Telepresence-Systeme werden vor allem in der Wirtschaft eingesetzt. Global agierende Unternehmen gehen dazu über, an wichtigen Standorten immersive Systeme einzurichten, um Meetings virtuell abzuhalten und so Kosten für Geschäftsreisen einzusparen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.computerwoche.de/netzwerke/tk-netze/1895879/ |titel=Sparkurs bei T-Systems: Mitarbeiter sollen weniger reisen - computerwoche.de |sprache=de |archiv-url=http://web.archive.org/web/20100911013948/http://www.computerwoche.de:80/netzwerke/tk-netze/1895879/ |archiv-datum=2010-09-11 |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.crn.de/panorama/artikel-19792.html crn.de: Virtuelle Geschäftsreisen retten Arbeitszeit]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch an Universitäten wird die Telepresence-Technologie genutzt, um die Möglichkeiten der Lehre zu erweitern oder wissenschaftliche Konferenzen auf einfache Weise abzuhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://library.missouri.edu/about/zoum/ |titel=Zoum Room // Libraries // Mizzou // University of Missouri |abruf=2025-02-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* P.J. Sheppard, G.R. Walker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Telepresence.&amp;#039;&amp;#039; Springer Science+Business Media B.V., Dordrecht 1999, ISBN 978-1-4613-7414-5.&lt;br /&gt;
* Tim Szigeti, Kevin McMenamy, Roland Saville, Alan Glowacki: &amp;#039;&amp;#039;Cisco TelePresence Fundamentals.&amp;#039;&amp;#039; Cisco Press, Indianapolis 2009, ISBN 978-1-58705-593-5.&lt;br /&gt;
* Rosi Maria Heller: &amp;#039;&amp;#039;Telepresence.&amp;#039;&amp;#039; A Modern Way for Collaborative Work, Dipolmica Verlag, Hamburg 2010, ISBN 978-3-8428-5158-0.&lt;br /&gt;
* Takaya Yuizono, Gustavo Zurita, Nelson Baloian, Tomoo Inoue, Hiroaki Ogata (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Collaboration Technologies and Social Computing.&amp;#039;&amp;#039; Springer Verlag, Berlin / Heidelberg 2014, ISBN 978-3-662-44650-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blickkontakt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunikationstechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RudolfSimon</name></author>
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