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	<title>Telepolis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Darkking3: m</title>
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		<updated>2026-04-15T14:32:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;m&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Website&lt;br /&gt;
| Logo            = Telepolis logo neu.svg&lt;br /&gt;
| Slogan          = &lt;br /&gt;
| Beschreibung    = [[Elektronische Zeitschrift|Onlinemagazin]]&lt;br /&gt;
| Sprachen        = Deutsch&lt;br /&gt;
| Sitz            = [[Hannover]]&lt;br /&gt;
| Gründer         = [[Armin Medosch]], [[Florian Rötzer]]&lt;br /&gt;
| Betreiber       = [[Heise Gruppe|Heise Medien]]&lt;br /&gt;
| Redaktion       = Bernd Müller (Chefredakteur)&lt;br /&gt;
| Registrierung   = Nein&lt;br /&gt;
| online          = 1996&lt;br /&gt;
| offline         = &lt;br /&gt;
| Stand           = 6. Oktober 2025&lt;br /&gt;
| url             = https://www.telepolis.de/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Telepolis Künstliche Intelligenz.png|mini|Bildschirmfoto einer Themenseite (2023)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein deutschsprachiges [[Onlinemagazin]] der [[Heise Gruppe]]. Es geht auf ein gleichnamiges Kulturprojekt zurück, das 1995 vom Medienlabor München entwickelt wurde.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; informiert seither über die gesellschaftlichen, politischen, wissenschaftlichen und kulturellen Aspekte des digitalen Zeitalters. Dazu zählen beispielsweise [[Internetregulierung]] und [[Massenüberwachung]]. Das Onlinemagazin ist eines der ältesten Angebote zu Themen der [[Netzkultur]]. Verschiedentlich wurde dem Magazin vorgeworfen, [[Verschwörungstheorie]]n eine Plattform zu bieten. Langjähriger Chefredakteur war bis 2020 [[Florian Rötzer]], dem [[Harald Neuber]] folgte. Seit dem 1. Oktober 2025 ist Bernd Müller neuer Chefredakteur.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Redaktion Telepolis |url=https://www.telepolis.de/features/Stabwechsel-bei-Telepolis-Bernd-Mueller-folgt-auf-Harald-Neuber-10705450.html |titel=Stabwechsel bei Telepolis: Bernd Müller folgt auf Harald Neuber |werk=Telepolis |hrsg=heise |datum=2025-10-02 |sprache=de |abruf=2025-10-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Telepolis Sonderheft.jpg|mini|Telepolis-Sonderheft 01/2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1995 entwickelten [[Armin Medosch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Trauer um den Grazer Netzpionier Armin Medosch |Sammelwerk=Kleine Zeitung |Datum=2017-03-04 |Seiten=67}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Florian Rötzer]] mit Kollegen am Medienlabor München einen Beitrag zur Ausstellung über Luxemburg als „Kulturstadt Europas“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Telepolis: Eine virtuelle Stadt |Sammelwerk=Badische Zeitung |Datum=2011-06-08 |Seiten=13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihre Idee war es, eine virtuelle Netzgemeinschaft zu errichten, die sich an reale Städte anlehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Niko Waesche |Titel=Europäische Wurzeln des Webs |Sammelwerk=Financial Times Deutschland |Datum=2000-07-18 |Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Heise Gruppe unterstützte die Realisierung des Projekts „Telepolis“ als gemeinsinnige Ergänzung bestehender Fachmedien des Verlags, darunter die IT-Magazine &amp;#039;&amp;#039;[[c’t]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[IX – Magazin für professionelle Informationstechnik|iX]]&amp;#039;&amp;#039; sowie &amp;#039;&amp;#039;[[heise online]].&amp;#039;&amp;#039; 1996 startete das Onlinemagazin mit einer Kernredaktion aus drei Personen. Im April 1997 folgte eine gedruckte Ausgabe im klassischen Zeitschriftenformat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klemens Polatschek |Titel=Der Wärmetod des Denkens |TitelErg=„Telepolis“ – eine neue Zeitschrift für die gebildeten Online-Stände |Sammelwerk=Die Zeit |Nummer=16 |Datum=1997}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Mrazek |Titel=Denken ist Arbeit |TitelErg=Das Magazin „Telepolis“ wird zwei Jahre alt. |Sammelwerk=Die Tageszeitung |Datum=1998-04-09 |Seiten=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Verschiedene andere Medien begannen mit der Übernahme von Inhalten aus &amp;#039;&amp;#039;Telepolis,&amp;#039;&amp;#039; darunter der &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gemeinsamer Themenspot im Netz: Tagesspiegel-Online mit Netzmagazin Telepolis |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Datum=1997-11-09 |Seiten=31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre wurde die Redaktion ausgebaut und nach dem Zusammenbruch der [[Dotcom-Blase]] im Jahr 2000/2001 wieder verkleinert, etwa durch Wegfall einer Stelle in London. Das [[Onlineforum]], das bisher frei zugänglich war, wurde auf das Registrierungssystem von heise online migriert. Obwohl netzpolitische Themen eine geringere Rolle spielten, konnte &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; damals seine Reichweite als Medium für Netzkultur behaupten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Markus Ehrenberg |Titel=Telepolis und wie sie die Welt sah. Wie es eine Online-Zeitschrift für Netzkultur im sechsten Jahr schafft, trotzdem gelesen zu werden |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Datum=2001-03-14 |Seiten=30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den 2000er Jahren nutzt der Heise Verlag die Marke Telepolis für weitere Angebote, darunter eine Buchreihe und Veranstaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 9. Januar 2023 gab der Heise Verlag bekannt, dass künftig ausschließlich die Domain &amp;#039;&amp;#039;telepolis.de&amp;#039;&amp;#039; benutzt wird und nicht mehr das aus der Anfangszeit stammende &amp;#039;&amp;#039;heise.de/tp&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=7453295 |Titel=Redaktionelle und technische Neuaufstellung: Telepolis auf neuer Domain |Autor=Harald Neuber |Datum=2023-01-09 |Abruf=2023-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2024 kündigte Telepolis eine umfassende redaktionelle Überarbeitung seines Archivs an. Danach sollten zunächst vor 2021 erschienene Artikel nicht mehr verfügbar sein und später ausgewählte Beiträge wieder zugänglich gemacht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Neuber |url=https://www.telepolis.de/features/Qualitaetsoffensive-Telepolis-ueberprueft-historische-Artikel-10190173.html |titel=Qualitätsoffensive: Telepolis überprüft historische Artikel |werk=Telepolis |hrsg=heise |datum=2024-12-06 |sprache=de |abruf=2024-12-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Gegenüber der [[Junge Welt|&amp;#039;&amp;#039;jungen Welt&amp;#039;&amp;#039;]] kritisierte der frühere Telepolis-Chefredakteur Florian Rötzer, die riesige Löschaktion sei ein „beispielloser Akt, mit dem ein wichtiges Stück des kulturellen Gedächtnisses ausradiert wird“. Als noch ungeheuerlicher bezeichnete er die Ankündigung, Telepolis werde Inhalte früherer Artikel sichten, selektieren, korrigieren und teilweise im Archiv wieder zugänglich machen. Das habe „eindeutig Züge von Geschichtsfälschung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludger van der Heyden: [https://www.jungewelt.de/artikel/489833.qualit%C3%A4tsoffensive-der-heise-schei%C3%9F.html &amp;#039;&amp;#039;Der Heise Scheiß. Zensur des Archivs, KI-Journalismus und Mainstream: Kritiker beklagen Geschichtsfälschung bei Onlinemagazin Telepolis&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[Junge Welt|&amp;#039;&amp;#039;junge welt&amp;#039;&amp;#039;]], 13. Dezember 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rötzers Nachfolger Harald Neuber hingegen begründete die zeitweilige Schließung des Archivs damit, dass „es in den Jahren vor 2021 wiederkehrende Probleme bei der journalistischen Qualitätskontrolle“ gegeben habe. Telepolis habe „zeitweise nicht mehr nach journalistischen Prinzipien funktioniert“, sondern „Autoren mit unterschiedlichen Interessen eine Plattform geboten“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TP-0507&amp;quot;&amp;gt;Harald Neuber: [https://www.telepolis.de/features/Qualitaetsoffensive-Telepolis-macht-historisches-Archiv-wieder-zugaenglich-10475929.html &amp;#039;&amp;#039;Qualitätsoffensive: Telepolis macht historisches Archiv wieder zugänglich&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039;, 5. Juli 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Art der interessengeleiteten Berichterstattung habe „grundsätzlich dem Prinzip der journalistischen Neutralität und Distanz“ widersprochen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TP-0507&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 5. Juli 2025 sind sämtliche Artikel des Archivs wieder online verfügbar, allerdings zum Teil nicht über die Suchfunktion der Seite, sondern nur über die chronologischen Übersichtsseiten des Archivs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TP-0507&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Organisationsstruktur und Finanzierung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; ist ein Angebot von Heise Medien, ein Unternehmen der Heise Gruppe. Seit Gründung führt das Unternehmen das Onlinemagazin mit einer unabhängigen Redaktion weitgehend unverändert fort. Ende 2020 ging [[Chefredakteur]] und Gründer [[Florian Rötzer]] in Ruhestand, sein Nachfolger wurde [[Harald Neuber]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Heise online |ID=5000981 |Titel=An den Nachdenker unter den Schnelldenkern |Autor=Alfons Schräder |Datum=2020-12-31 |Abruf=2023-02-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuber gab Telepolis im Jahr 2022 ein neues Leitbild, wonach es sich als Magazin verstehe, das „überparteilich aktuelle Informationen und pointierte Einschätzungen für eine Gesellschaft und Welt im Umbruch“ biete. Ältere Artikel wurden zuerst mit einem Disclaimer gekennzeichnet und später dann ganz gelöscht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Harald Neuber |url=https://www.telepolis.de/Ueber-Telepolis-9305053.html |titel=Über Telepolis |werk=Telepolis.de |datum=2022 |abruf=2024-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Redaktion gehören drei weitere Personen, dazu kommen vier ständige Mitarbeiter, sowie Teams für Grafik und Webentwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; basiert auf [[InterRed]], einem [[Content-Management-System]], das auch für andere Onlinemagazine der Heise Gruppe genutzt wird. Die Vermarktung der Werbeplätze von &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; erfolgt vollkommen unabhängig von der Redaktion. Ein werbefreies Bezahlangebot gibt es mit [[Heise Pur]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heise-Pur_2021-01-26&amp;quot;&amp;gt;{{Heise online |ID=5004452 |Titel=In eigener Sache: Mit „Pur“ heise online ohne Tracking und externe Werbung lesen |Autor=Volker Zota |Datum=2021-01-26 |Abruf=2021-07-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. März 2024 wurde ein freiwilliges Unterstützermodell ohne [[Paywall]] bei Telepolis eingeführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;heisegroup-2024-03-18&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sylke Wilde |url=https://www.heisegroup.de/presse/Eine-Debattenkultur-gehoert-nicht-hinter-eine-Paywall-9658052.html |titel=Online-Magazin Telepolis führt Unterstützermodell ein (Pressemitteilung) |werk=heisegroup.de |datum=2024-03-18 |abruf=2024-03-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Themen ==&lt;br /&gt;
Die Gründer beschrieben &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; als „Zeitschrift der Netzkultur“. Der Verlag nannte das Angebot eine „zeitgemäße Ausgabe einer Kulturzeitschrift“. &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; ordnete Telepolis 1996 als „Zeitschrift für die gebildeten Online-Stände“ ein und erkannte [[Avantgarde|avantgardistische]] Züge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Tilman Baumgärtel |Titel=Netzphilosophie: „Telepolis“, eine Zeitschrift für die gebildeten Online-Stände, bedient das anhaltende Bedürfnis nach Gedrucktem. |Sammelwerk=Die Tageszeitung |Datum=1996-11-04 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; veröffentlicht aktuelle Nachrichten sowie Kommentare und Interviews. Das Onlinemagazin deckt ein breites Spektrum ab – von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Energie und Klima bis zu Kultur und Medien. Das Leserforum ist mit heise online vergleichbar und wird passiv moderiert.&lt;br /&gt;
Neben redaktionellen Inhalten kommen Gastautoren zu Wort. Darunter waren etwa der Armutsforscher [[Christoph Butterwegge]], der Politikwissenschaftler [[Christian Hacke]], die Theologin [[Margot Käßmann]], der [[Science-Fiction]]-Autor und Philosoph [[Stanisław Lem]], der Medienkritiker [[Douglas Rushkoff]] und die Politikerin [[Antje Vollmer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; bietet vom sogenannten [[Mainstream]] abweichenden Meinungen zu zeitgeschichtlichen Themen ein Forum. Bereits zwei Tage nach den [[Terroranschläge am 11. September 2001|Terroranschlägen am 11. September 2001]] mutmaßte [[Mathias Bröckers]] in einem Beitrag auf &amp;#039;&amp;#039;Telepolis,&amp;#039;&amp;#039; die [[Kabinett George W. Bush|Bush-Regierung]] habe die Attentate mit Absicht geschehen lassen. Aus dem einen Artikel wurde im Lauf der Zeit eine Verschwörungsserie, die Bröckers zu einem Star der [[9/11 Truth Movement|Truther-Szene]] machte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Felix Huesmann |url=https://www.rnd.de/politik/911-und-verschwoerungstheorien-sehnsucht-nach-dem-feindbild-NLRHITXRYZEUJAIKRITPR5UUNM.html |titel=Mythen rund um 9/11: Die Einstiegsdroge in die Welt der Verschwörungen |werk=[[Redaktionsnetzwerk Deutschland]] |datum=2021-09-11 |abruf=2022-03-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und ihm von [[Wolfgang Wippermann]] [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismusvorwürfe]] einbrachte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wipp&amp;quot;&amp;gt;[[Wolfgang Wippermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Agenten des Bösen. Verschwörungstheorien von Luther bis heute&amp;#039;&amp;#039;, be.bra. Verlag, Berlin 2007, S. 134–140.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Aufsatz &amp;#039;&amp;#039;Lügenpresse – Eine Verschwörungstheorie?&amp;#039;&amp;#039; behandeln [[Uwe Krüger]] und Jens Seiffert-Brockmann 2017 Gegenöffentlichkeiten und [[Alternativmedien]], die in verschiedenen Milieus und weltanschaulichen Richtungen verankert sind. Während der [[Russisch-Ukrainischer Krieg|Ukraine-Krise 2014]] untersuchten sie unter anderem Telepolis und stellten fest, dass dieses Medium aus einer linken Perspektive Informationen hervorhob, die den pro-westlichen Akteuren negativ gegenüberstanden und das Narrativ der demokratischen Revolution in Frage stellten. Solchen Medien sei gemeinsam, „dass sie an einer Perforierung der etablierten Medienwirklichkeit arbeiten, Realitätsdefinitionen der etablierten Massenmedien in Zweifel ziehen, Referenzrahmen und Axiome des Mainstreams für ungültig erklären und austauschen.“ Die freiheitlich-pluralistische Demokratie werde als Meinungs[[diktatur]] hingestellt, die auf einer Verschwörung zwischen herrschenden Eliten und etablierten Medien basiere.&amp;lt;ref&amp;gt;Uwe Krüger, Jens Seiffert-Brockmann: &amp;#039;&amp;#039;„Lügenpresse“ – Eine Verschwörungstheorie? Hintergründe, Ursachen, Auswege.&amp;#039;&amp;#039; In:  Hektor Haarkötter, Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nachrichten und Aufklärung. Medien- und Journalismuskritik heute: 20 Jahre Initiative Nachrichtenaufklärung&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Wiesbaden 2017, ISBN 978-3-658-18098-0 {{DOI|10.1007/978-3-658-18099-7_4}}, S. 67–88, hier S. 68 ff ({{Google Buch |BuchID=j1YoDwAAQBAJ |Seite=68}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Amerikanist und Verschwörungstheorieforscher [[Michael Butter]] reihte &amp;#039;&amp;#039;Telepolis&amp;#039;&amp;#039; 2019 ein in die alternativen Medien wie &amp;#039;&amp;#039;[[KenFM]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[NachDenkSeiten]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;[[Manova|Rubikon]],&amp;#039;&amp;#039; die alle eine [[Gegenöffentlichkeit]] zu den traditionellen Qualitätsmedien und dem [[Öffentlich-rechtlicher Rundfunk|öffentlich-rechtlichen Rundfunk]] bilden würden. Laut Butter bedienen sie [[Verschwörungstheorie]]n wie die von der „[[Lügenpresse]]“ und verkaufen diese als seriöse Nachrichten.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Butter: &amp;#039;&amp;#039;Verschwörungs(theorie)panik. „Filter Clash“ zweier Öffentlichkeiten.&amp;#039;&amp;#039; In: Heiner Hastedt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutungsmacht von Zeitdiagnosen. Interdisziplinäre Perspektiven.&amp;#039;&amp;#039; transcript Verlag, Bielefeld 2019, ISBN 978-3-8376-4592-7, S. 197–211, hier S. 205 (abgerufen über [[Verlag Walter de Gruyter|De Gruyter]] Online).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Antisemitismusbeauftragter#Antisemitismusbeauftragte in den Bundesländern|baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte]] [[Michael Blume]] wies 2020 auf die strukturellen Zusammenhänge zwischen Verschwörungstheorien und Antisemitismus hin und bezog sich dabei auf einen telepolis-Beitrag von Markus Kompa, der behauptet hatte, dass der Begriff „conspiracy theory“ von der CIA im Jahr 1967 erfunden worden sei, um Zweifler an der offiziellen Version des [[Attentat auf John F. Kennedy|Kennedy-Mordes]] zu diskreditieren. Seitdem würden gehorsame deutsche Medien nach CIA-Vorgabe kritische Stimmen als Verschwörungstheoretiker stigmatisieren. Die Verschwörungserzähler unterstellten daher ihren Kritikern, letztlich im „Auftrag der CIA“ nur missliebige Andersdenkende zu diffamieren. Tatsächlich sei der Begriff aber schon seit dem 19. Jahrhundert nachweisbar und im heutigen Sinn z.&amp;amp;nbsp;B. schon ab 1948 vom Wissenschaftsphilosophen [[Karl Popper]] verwendet worden. Kompa, der auch beim russischen Staatssender [[RT (Fernsehsender)|Russia Today]] und beim Verschwörungsideologen [[Ken Jebsen]] aufgetreten ist, habe so „einen üblen Verschwörungsmythos im deutschen Sprachraum digital hochgeschwurbelt, der inzwischen zum festen Bestandteil auch des Antisemitismus geworden“ sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= [[Michael Blume]] |url=https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/verschwoerungsfragen-10-regiert-die-cia-ueber-den-vorwurf-des-verschwoerungstheoretikers-die-deutschen-medien/ |titel=Verschwörungsfragen 10 – Regiert die CIA über den Vorwurf des Verschwörungstheoretikers die deutschen Medien? |werk= [[Spektrum der Wissenschaft]] |hrsg= |datum=2020-04-27 |abruf=2024-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2002: [[Grimme Online Award]] in der Kategorie Medienjournalismus&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grimme-online-award.de/archiv/2002/preistraeger |titel=Grimme Online Awards 2002 |hrsg=Adolf-Grimme-Institut |abruf=2022-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2004: [[LeadAward|Lead Award]] für spezialisierte Onlinemagazine&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.leadacademy.de/preistraeger.html |titel=Lead Awards 2004 |hrsg=Lead Academy für Medien |abruf=2022-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.telepolis.de/ Offizielle Webpräsenz]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Online- und Printmedien des Heise-Verlags}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Onlinemagazin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutschsprachiges Medium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschwörungstheorien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Grimme Online Award]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zeitschrift (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Online seit 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Darkking3</name></author>
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