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	<title>Telegonos - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:25:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Telegonos&amp;diff=179339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Senfmann2: Umformuliert, hoffentlich in &quot;besser&quot;!</title>
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		<updated>2022-09-18T20:55:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Umformuliert, hoffentlich in &amp;quot;besser&amp;quot;!&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;In der [[Griechische Mythologie|griechischen Mythologie]] ist &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telegonos&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|Τηλέγονος|Tēlégonos|la=Telegonus}}) einer der Söhne, die [[Kirke]] zusammen mit [[Odysseus]] hatte. Der Name bedeutet „fern geboren“, das heißt „weit von [[Ithaka]] entfernt geboren“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von [[Homer]] wird Telegonos nicht erwähnt. Erst das später zugefügte Ende der &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; [[Hesiod]]s führt ihn als einen Sohn von Odysseus und Kirke an.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hesiod]], &amp;#039;&amp;#039;[[Theogonie]]&amp;#039;&amp;#039; 1011–1014&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut der &amp;#039;&amp;#039;[[Telegonie]]&amp;#039;&amp;#039; schickte Kirke Telegonos, als dieser erwachsen war, auf die Suche nach seinem Vater Odysseus, der zu dieser Zeit schon nach [[Ithaka]] zurückgekehrt war. Ein Sturm trieb Telegonos nach der Insel Ithaka, von der er annahm, dass es sich um [[Korfu|Kerkyra]] handele. Vom Hunger getrieben, beraubte er die Felder. Odysseus und sein ältester Sohn [[Telemachos]] verteidigten ihr Land, wobei Telegonos ahnungslos seinen Vater mit seiner Lanze tötete. Diese Waffe, an deren Spitze der giftige Dorn eines [[Stachelrochen]]s befestigt war, erhielt Telegonos von seiner Mutter Kirke. Er brachte den Körper seines Vaters nach Kirkes Insel [[Aiaia]] zurück und nahm [[Penelope (Mythologie)|Penelope]], Odysseus’ Witwe, und Telemachos mit sich. Kirke machte sie unsterblich und heiratete Telemachos, während Telegonos Penelope, die Witwe des Odysseus, zur Frau nahm. Penelope gebar daraufhin [[Italus]], welcher später [[Elektra (Tochter des Latinus)|Electra]], die Tochter des Königs Latinus, ehelichte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Bibliotheke des Apollodor]]&amp;#039;&amp;#039; Epitome 7,34ff.; [[Hyginus Mythographus]], &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogiae|Fabulae]]&amp;#039;&amp;#039; 127&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Geschichte wurde in der &amp;#039;&amp;#039;[[Telegonie]]&amp;#039;&amp;#039; erzählt, einem frühgriechischen Epos, das lediglich in einer Zusammenfassung erhalten geblieben ist. Das Epos ist eine Fortsetzung der &amp;#039;&amp;#039;[[Odyssee]]&amp;#039;&amp;#039; und angeblich von [[Eugamon]] (oder Eugammon) von [[Kyrene]] verfasst worden. Varianten der Geschichte sind bei späteren Dichtern zu finden. [[Sophokles]] verfasste die Tragödie &amp;#039;&amp;#039;Odysseus Akanthoplex&amp;#039;&amp;#039;, die möglicherweise mit Sophokles’ Stück &amp;#039;&amp;#039;Niptra&amp;#039;&amp;#039; identisch und bis auf Fragmente verloren ist. Laut einem Rekonstruktionsversuch der Handlung erfuhr Odysseus in diesem Stück bei seinem Aufenthalt in [[Thesprotia|Thesprotien]] durch das [[Orakel]] von [[Dodona]], dass er dazu verdammt sei, von seinem Sohn getötet zu werden. Er nahm an, Telemachos sei gemeint und fürchtete ihn deshalb. Nach seiner Heimkehr wurde er bei der Fußwaschung erkannt, eröffnete sich jedoch seiner Gattin erst auf die Nachricht hin, dass Telemachos sich nicht in Ithaka befinde. Er wollte dann einen angeblichen Fremden, der Diebstähle beging, aus Ithaka vertreiben, erlitt aber von dessen mit einem Rochenstachel versehener Lanzenspitze tödliche Verletzungen. Sterbend beklagte er, dass er eine falsche Prophezeiung erhalten habe, bis klar wurde, dass das Orakel nicht gefehlt hatte, da der ihm den Tod bringende Widersacher sein und Kirkes Sohn Telegonos war. Am Ende des Dramas vermählte sich Telegonos mit Penelope und Kirke mit Telemachos; es fanden also die gleichen Heiraten wie in der &amp;#039;&amp;#039;Telegonie&amp;#039;&amp;#039; statt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{RE|XVII,2|1990||Odysseus|[[Ernst Wüst (Philologe)|Ernst Wüst]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der italischen und [[Römische Mythologie|römischen Mythologie]] gilt Telegonos als Gründer von [[Tusculum]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Titus Livius]] 1,49&amp;lt;/ref&amp;gt; einer Stadt im Südosten [[Rom]]s, und manchmal auch als Gründer von [[Praeneste]],&amp;lt;ref&amp;gt;Pseudo-[[Plutarch]], &amp;#039;&amp;#039;Parallel. min.&amp;#039;&amp;#039; 41&amp;lt;/ref&amp;gt; dem modernen Palestrina. Altrömische Dichter benutzen regelmäßig Phrasen wie „Mauern des Telegonus“ oder „Mauern der Circe“, um auf Tusculum zu verweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Telegonus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gilt in der griechischen Mythologie als der König von [[Ägypten]], der die [[Nymphe]] [[Io (Mythologie)|Io]] heiratete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{KlP|5|566||Telegonos 1|[[Hans von Geisau]]}}&lt;br /&gt;
* {{RE|V A,1|314|320|Telegonos|Karl Scherling}}&lt;br /&gt;
* {{Roscher|5|248|254|Telegonos|[[Johannes Schmidt (Philologe, 1861)|Johannes Schmidt]]}}&lt;br /&gt;
* {{LIMC|8|1191|1192|Telegonos|[[Konrad Zimmermann]]}}&lt;br /&gt;
* {{DNP|12/1|90||Telegonos|Sylvia Zimmermann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11944190X|VIAF=822037}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der griechischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der römischen Mythologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Odysseus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Senfmann2</name></author>
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