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	<title>Tekke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T06:04:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tekke&amp;diff=41201&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dorfschenk: /* Verschiedene Arten von Tekken */Kasuskongruenz hergestellt</title>
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		<updated>2026-01-04T12:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verschiedene Arten von Tekken: &lt;/span&gt;Kasuskongruenz hergestellt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Halveti Teqe Berat.jpg|mini|[[Halveti-Tekke (Berat)|Halveti-Tekke]] im [[Albanien|albanischen]] [[Berat]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tekke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{otaS|تكيه&amp;amp;lrm;|tekye}}; {{bsS|tekija}}; {{sqS|teqe}}; {{arS|زاوية&amp;amp;lrm;|w=zāwiya}}; {{faS|درگاه&amp;amp;lrm;|dargāh}}&amp;lt;ref&amp;gt;Wörtlich: „Türschwelle, Schloss“ (Junker, Alavi: &amp;#039;&amp;#039;Persisch-Deutsches Wörterbuch&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig/Teheran 1970). Damit inhaltlich verbunden ist der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Derwisch&amp;#039;&amp;#039; ({{faS|درويش&amp;amp;lrm;|DMG=Darwīš}}), „an der Türschwelle Stehender“.&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. {{fa|خانقاه&amp;amp;lrm;|chāneqāh}}, aus letzterem auch transkribiert &amp;#039;&amp;#039;Khanqah&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Khaniqah&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Khanqa&amp;#039;&amp;#039;; Mehrzahl: &amp;#039;&amp;#039;Tekken&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Zentrum einer [[Sufismus|Sufi]]-Bruderschaft ([[Derwisch]]-Orden, bzw. &amp;#039;&amp;#039;[[tariqa]]&amp;#039;&amp;#039;) und bedeutet „Rückzugsort“, „Schutz“ oder „Asyl“. Seltener ist von einem [[Kloster|Konvent]] die Rede, denn man kann eine Tekke nicht mit der christlichen Vorstellung eines Klosters vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es finden dort hauptsächlich [[Dhikr]]-Zeremonien statt, wobei Derwische Gott mit seinen [[Die 99 Namen Allahs|schönsten Namen]] anrufen. Der Ort kann aber auch zum Studium oder zu anderen Arbeiten dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
Das Zeitalter des [[islam]]ischen [[Prophet]]en [[Mohammed]] gilt den Muslimen als das „goldene Zeitalter des Islams“, in dem die damaligen Muslime im Einklang mit den Gesetzen der noch so jungen [[Religion]] gelebt hätten. Diese Situation änderte sich aber ziemlich bald nach dem Tod des Propheten, als der Islam durch Eroberungszüge in [[Nordafrika]] und [[Asien]] verbreitet wurde. Der Islam erlitt damals das Schicksal so mancher Religion und wurde in der breiten Bevölkerung zunehmend zum Lippenbekenntnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Protest gegen diese Situation begannen die Sufis damit, eine asketische Lebensweise zu führen. Vereinzelt existieren schon Berichte über muslimische Asketen aus der Zeit Mohammeds. Jedoch erst Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte nach Mohammeds Tod begannen die Sufis, sich in immer größer werdenden Orden zu organisieren. Zu jener Zeit trafen sie sich in größeren Häusern oder einfach im Freien auf dem Land, um gemeinsame Gottesdienste abzuhalten. Da diese Plätze aber nicht gegen Störung von außen geschützt waren, entstanden allmählich die ersten Tekken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gründung der ersten Tekke erfolgte laut gängiger Meinung im Jahr 150 [[Hidschra|H]] / 767 n. Chr. in [[Damaskus]]. Es folgten weitere Gründungen im [[Irak]] und in [[Chorasan]], bevor sie sich in der gesamten islamischen Welt etablierten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Y. N. Öztürk |Titel=The Eye of the Heart |Verlag=Redhouse Press |Ort=Istanbul |Datum=1988 |Seiten=27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedene Arten von Tekken ==&lt;br /&gt;
In den verschiedenen Kulturräumen haben Tekken unterschiedliche Bezeichnungen und teilweise auch geringfügig abweichende Funktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen islamischen Gebiet sowie im mittelalterlichen Ägypten nennt man die Versammlungsorte &amp;#039;&amp;#039;chānegāh&amp;#039;&amp;#039;. Sie waren dort kulturelle sowie theologische Zentren und wurden meist von der Regierung unterstützt. In den anderen Fällen bestanden sie aus Stiftungen und wurden von einflussreichen Wohltätern unterhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;zāwiya&amp;#039;&amp;#039; bedeutet wörtlich übersetzt „Winkel“. Diese Art von Versammlungsort wird eher für kleinere Gebäude verwendet; auch nennt man so die Wohnung des [[Scheich#Als religiöser Titel|Scheichs]], des Oberhaupts einer Tekke oder eines Ordens, in der sich die Derwische zum Dhikr treffen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Annemarie Schimmel]] |Titel=Mystische Dimensionen des Islam |Ort=Frankfurt am Main / Leipzig |Datum=1995 |Seiten=328}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem befanden sie sich in früherer Zeit oft an Kreuzungen großer Reisewege und dienten somit den wandernden Derwischen als Ruheplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Y. N. Öztürk |Titel=The Eye of the Heart |Verlag=Redhouse Press |Ort=Istanbul |Datum=1988 |Seiten=28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Türken nennen die Sufi-Zentren &amp;#039;&amp;#039;tekke&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;dargāh&amp;#039;&amp;#039; (persisch), letzteres bedeutet „Türschwelle“ oder „etwas, was zwischen zwei Orten ist“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hz. Mevlana und die Mevlevi tariqa |Titel=Dschihâdî Dede |Verlag=IFI-Publikationen |Datum=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufbau einer Tekke ==&lt;br /&gt;
[[Datei:20100328 Seyyid Ali Sultan Tekke Dervish Lodge Evros 3.jpg|mini|Heiligengrab in der Seyyid Ali Sultan Tekke im Dorf Roussa im Bezirk [[Evros (Regionalbezirk)|Evros]], Griechenland]]&lt;br /&gt;
Der Baustil einer Tekke ist für gewöhnlich einfach und anspruchslos. Alle Tekken, auch die kleinsten, besitzen einen großen Hauptraum, welcher, je nach Tariqa, &amp;#039;&amp;#039;sama&amp;#039;hane&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Tevhidhane&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Zikrhane&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. In diesem finden die Dhikr-Zeremonien, bei den Mevlevis der &amp;#039;&amp;#039;Sema&amp;#039;&amp;#039;, sowie auch das gemeinschaftliche rituelle [[Gebet]] (arab. &amp;#039;&amp;#039;[[Salat (Gebet)|salat]]&amp;#039;&amp;#039;) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Größere Tekken haben oft zusätzliche Räume. Beispielsweise besitzen manche &amp;#039;&amp;#039;sama&amp;#039;hananen&amp;#039;&amp;#039; einen abgeteilten Bereich, &amp;#039;&amp;#039;Mutrib&amp;#039;&amp;#039;, für Musiker &amp;#039;&amp;#039;Mutriban&amp;#039;&amp;#039;, die den Dhikr wie bei den [[Mevlevi]]s musikalisch untermalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In gewissen Tekken gibt es auch kleine Wohnräume für den Scheich, für seine Ehefrau, seine Töchter und jüngeren Söhne. Zuweilen sind auch &amp;#039;&amp;#039;hudschras&amp;#039;&amp;#039; („Zellen“) vorhanden, die von Derwischen bewohnt sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Tekken, die sich auch für wohltätige Zwecke einsetzen, haben dafür zusätzliche große Räumlichkeiten oder sogar separate Gebäude. Ein Beispiel hierfür ist die [[Miskinler Tekkesi]] in [[Istanbul]], die bekannt ist für ihr großes [[Leprosorium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb des Tekken-Komplexes gibt es neben dem &amp;#039;&amp;#039;sama&amp;#039;hana&amp;#039;&amp;#039; noch einen Ort namens &amp;#039;&amp;#039;tschilachana&amp;#039;&amp;#039;, der dazu dient, &amp;#039;&amp;#039;tschila&amp;#039;&amp;#039; (türkisch &amp;#039;&amp;#039;çile&amp;#039;&amp;#039;) auszuüben. Hierfür begibt sich der [[Derwisch]] für den Zeitraum von 40 Tagen in absolute Abgeschiedenheit, um bestimmten geistigen Aufgaben und Übungen zu folgen. Bei großen Tekken, die beispielsweise das Zentrum einer &amp;#039;&amp;#039;[[Tariqa]]&amp;#039;&amp;#039; (Derwisch-Orden, Weggemeinschaft) darstellen, ist oft auch eine Grabstätte des Ordensgründers ([[Pir (Türkei)|Pir]]) Bestandteil des Gebäudes. Diese ist in der Regel ein „Ort des Besuches“ (türk. &amp;#039;&amp;#039;Ziyaret&amp;#039;&amp;#039;) gläubiger [[Muslim]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zaouia]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Sufi-Orden]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Bektaschi-Tekken in Albanien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.tibet-encyclopaedia.de/khanqa-gebetshallen.html &amp;#039;&amp;#039;Khanqa-Gebetshallen in Baltistan&amp;#039;&amp;#039;] in der Tibet-Encyclopaedia&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4313797-0|LCCN=sh00001752|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Sufismus|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbaugeschichte (Islam)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dorfschenk</name></author>
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