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	<title>Teis - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teis&amp;diff=1674153&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wurgl: Normdaten ergänzt, BKL nach Commons aufgelöst</title>
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		<updated>2025-11-04T09:53:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten ergänzt, BKL nach Commons aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt einen Ort in Südtirol. Für Orte in Rumänien ähnlicher Schreibweise siehe [[Teiș]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Blick ins Dorf Teis.jpg|mini|Blick durch eine Schießscharte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{itS|Tiso}}) ist eine [[Fraktion (Italien)|Fraktion]] der [[Italienische Gemeinden|Gemeinde]] [[Villnöß]] in [[Südtirol]] ([[Italien]]). Das Dorf liegt am Übergang vom [[Villnößtal]] ins [[Eisacktal]] auf {{Höhe|963}} Höhe. Zu Teis gehört auch der etwas unterhalb gelegene Weiler Nafen. Der Name des Ortes wird urkundlich erstmals im Jahr 1157 als „Tisis“ erwähnt.&lt;br /&gt;
Bis 1929 war Teis eine selbstständige Gemeinde, von der faschistischen Verwaltung wurde diese mit der Gemeinde Villnöß zusammengelegt.&lt;br /&gt;
Bekannt wurde der Ort für die in der Gegend gefundenen [[Teiser Kugel]]n ([[Druse (Mineralogie)|Drusen]] aus [[Quarzporphyr]]tuff), die auch im [[Mineralienmuseum Teis]] besichtigt werden können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Infolge seiner klimatisch bevorzugten Lage wurde Teis bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Auf dem Hl.-Grab-Hügel am Dorfrand fand man Tonscherben aus der [[Eisenzeit]]. Auf diesem aussichtsreichen Hügel befand sich in späterer Zeit auch eine Kreidefeuerstelle. Dort wurden [[Signalfeuer]] von Ort zu Ort weitergegeben. &lt;br /&gt;
[[Datei:Schützengräben Teis.jpg|mini|Schützengräben Teis]]&lt;br /&gt;
Der Name erscheint als &amp;#039;&amp;#039;in monte Tises&amp;#039;&amp;#039; (am Teiser Berg) erstmals in einer Urkunde zugunsten des hier begüterten Heilig-Kreuz-Spitals in [[Brixen]] von 1174–1177, welche 1190/96 bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Autor= [[Martin Bitschnau]], [[Hannes Obermair]]|Titel= Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Band 2: 1140–1200|Verlag= Universitätsverlag Wagner|Ort= Innsbruck|Jahr= 2012|Seiten= 229ff., Nr. 685, und S. 366ff., Nr. 861|ISBN= 978-3-7030-0485-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erstmals wurde eine Kirche in Teis 1303 erwähnt. Im Mittelalter lebte in Teis eine Ritterfamilie, die „Herren von Teis“. Beim [[Thurner (Teis)|Turnerhof]] sieht man heute noch die Reste einer Burgmauer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die neugotische Pfarrkirche, erbaut im Jahr 1890 von der Bevölkerung von Teis, ist dem [[Herz-Jesu-Verehrung|Herzen Jesu]] geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Beginn des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] wurden auf Teiser Gebiet von der k. u. k. Armee Schützengräben und Kavernen auf verschiedenen Höhenstufen errichtet. Diese Anlagen sollten ein Vordringen italienischer Truppen in das Eisacktal verlangsamen, wenn nicht aufhalten. Die weitläufigen Schutzbauten sind heute zum Teil für Besucher zugänglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Diktatur des [[Faschismus]] war in Teis die deutsche Schule verboten. Alle kulturellen Tätigkeiten wurden stark eingeschränkt. Wegen der schlechten Wirtschaftslage verloren viele Bauern ihren Hof und der Zuzug von Italienern aus dem Süden Italiens wurde stark gefördert. Teis bekam in dieser Zeit den Übernamen „das walsche Dorf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1985 bestehen zwischen der Gemeinde [[Winkelhaid]] und Teis partnerschaftliche Verbindungen, die mit zwei großen Partnerschaftsfeiern in Winkelhaid und Teis besiegelt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.winkelhaid.de/partner/teis/wissen/wissen.htm |wayback=20130924174941 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-04-21 17:56:51 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nafen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nafen (Villnöss).JPG|mini|Streuweiler Nafen bei Teis]]&lt;br /&gt;
Der Streuweiler Nafen (790 m) liegt auf einer Mittelgebirgsterrasse zwischen dem [[Eisacktal|Eisack-]] und [[Villnößtal|Villnößer Tal]]. Mittelpunkt ist seit 1300 das [[Bartholomäus (Apostel)|St. Bartholomäus]] Kirchlein – ein Juwel der Kunstgeschichte, mit wertvollem gotischen [[Flügelaltar]].&lt;br /&gt;
Die Siedlung ist in Obst- und Weingärten eingebettet, es finden sich auch Kirsch-, Nuss- und Kastanienbäume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nafen ist erstmals im von Graf [[Meinhard II.]] von Tirol-Görz ausgestellten [[Urbar (Verzeichnis)|Urbar]] aus dem Jahr 1288 als &amp;#039;&amp;#039;Naven&amp;#039;&amp;#039; verschriftlicht. Dem Namen kann vorrömisch *nava (‚Ebene, die von Geländeerhebungen gesäumt ist‘, ‚Tallage‘) zugrunde liegen (vgl. [[Navis (Tirol)|Navis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Peter Anreiter]], Christian Chapman, Gerhard Rampl |Titel=Die Gemeindenamen Tirols: Herkunft und Bedeutung |Verlag=Wagner |Ort=Innsbruck |Datum=2009 |Reihe=Veröffentlichungen des Tiroler Landesarchives |ISBN=3703004495 |Seiten=165 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
In Teis gibt es eine [[Grundschule (Südtirol)|Grundschule]] für die deutsche Sprachgruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Tourismusverein Teis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Teis – eine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Teis 1998 ([http://digital.tessmann.it/tessmannDigital/Medium/Seite/22533/1 online])&lt;br /&gt;
* Arbeitsgruppe Schützengräben Teis (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Schützengräben in Teis/Villnöß: Unser Dorf und der Große Krieg&amp;#039;&amp;#039; ([https://schuetzengraeben-teis.eu/downloads/Die%20Sch%C3%BCtzengr%C3%A4ben%20in%20Teis-Villn%C3%B6%C3%9F%20(Brosch%C3%BCre%202017).pdf Broschüre 2017])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Teis (Villnöß)|Teis}}&lt;br /&gt;
* [http://www.suedtirol-it.com/villnoessertal/teis.htm Teis] auf www.suedtirol-it.com&lt;br /&gt;
* [http://heini.de/teis_herz_jesu_kirche.htm Pfarrkirche]&lt;br /&gt;
* [http://www.mineralienmuseum-teis.it/ Mineralienmuseum Teis]&lt;br /&gt;
* [http://www.mkteis.info/ Musikkapelle Teis]&lt;br /&gt;
*[https://schuetzengraeben-teis.eu/ Schützengräben Teis]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=46.652777 |EW=11.622222 |type=city |pop=70 |region=IT-BZ|elevation=963}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4546706-7|VIAF=240535317}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südtirol]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktion in Villnöß]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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