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	<title>Teilung Indiens - Versionsgeschichte</title>
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		<title>imported&gt;Otberg: Änderungen von KleinkFFM (Diskussion) auf die letzte Version von Kavikavikavi zurückgesetzt</title>
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		<updated>2026-02-17T09:25:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/KleinkFFM&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/KleinkFFM&quot;&gt;KleinkFFM&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:KleinkFFM&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:KleinkFFM (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Kavikavikavi&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Kavikavikavi (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kavikavikavi&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Partition of India 1947 en.svg|mini|hochkant=1.7|Darstellung der indischen Teilung mit Flüchtlings&amp;amp;shy;be&amp;amp;shy;we&amp;amp;shy;gun&amp;amp;shy;gen und den Gebieten, in denen es zu Ausschreitungen kam]]&lt;br /&gt;
Unter der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Teilung Indiens&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; versteht man die Aufteilung des vormaligen [[Britisch-Indien]]s aufgrund religiöser und ethnischer Auseinandersetzungen, die schließlich am 14. und 15. August 1947 zur Gründung zweier unabhängiger Staaten führten: [[Indien]] und [[Pakistan]]. Pakistan bestand bis 1971 aus zwei weit voneinander entfernten Teilen: [[Pakistan#Staatsgründung|Westpakistan]] (das heutige Pakistan) und [[Ostpakistan]] (das heutige [[Bangladesch]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufteilung Britisch-Indiens in zwei [[Dominion]]s war im [[Mountbattenplan|Indian Independence Act 1947]] festgeschrieben worden und markierte das Ende der britischen [[Kolonialherrschaft]] auf dem [[Indischer Subkontinent|Indischen Subkontinent]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Verlauf des Teilungsprozesses kam es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen, die zum Tod von mehreren hunderttausend Menschen führten. Einige Autoren sprechen von bis zu einer Million Opfern oder mehr.&amp;lt;ref&amp;gt;Urvashi Butalia: &amp;#039;&amp;#039;The Other Side of Silence: Voices from the Partition of India.&amp;#039;&amp;#039; Duke University Press, Durham, NC 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Etwa 20 Millionen Menschen wurden im Zuge der Aufteilung Britisch-Indiens [[Deportation|deportiert]], vertrieben oder umgesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Metcalf, Thomas R. Metcalf: &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Modern India.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Concise Histories&amp;#039;&amp;#039;). Cambridge University Press, Cambridge / New York 2006, ISBN 0-521-68225-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick French: &amp;#039;&amp;#039; Liberty or Death.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, London 1997, S. 347.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Überblick ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Brit IndianEmpireReligions3.jpg|mini|hochkant=1.7|Die vorherrschenden Religionen in der britischen Kron&amp;amp;shy;kolonie Indien (1909). Grün: muslimisch dominierte Gebiete. Die politische Teilung von 1947 (vgl. obere Karte) war wesentlich von der Verteilung der Religionen bestimmt.]]&lt;br /&gt;
Die im [[Mountbattenplan|Indian Independence Act 1947]]&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.opsi.gov.uk/RevisedStatutes/Acts/ukpga/1947/cukpga_19470030_en_1 Text des Gesetzes].&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;Mountbattenplan&amp;#039;&amp;#039; festgeschriebene Aufteilung Britisch-Indiens beinhaltete die Aufspaltung der Provinz [[Bengalen]] in [[Ostpakistan]] und den indischen Bundesstaat [[Westbengalen]] sowie die Aufspaltung der früheren Provinz [[Punjab]]: Westpunjab kam als [[Punjab (Pakistan)|Provinz Punjab]] zu Pakistan, Ostpunjab kam zu Indien (dieses Gebiet ist heute aufgeteilt auf die drei indischen Bundesstaaten [[Punjab (Indien)|Punjab]], [[Haryana]] und [[Himachal Pradesh]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Aufteilung des früheren Britischen Kolonialreichs in Indien beinhaltete neben den geographischen Trennungen auch die Umverteilung der [[Indische Eisenbahn|Indischen Eisenbahnen]], der [[Britisch Indische Armee|Britisch Indischen Armee]], des Verwaltungsapparates des früheren [[Indian Civil Service]] und sämtlicher Staatsfinanzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Teilung war es den bis dahin selbstverwalteten so genannten [[Fürstenstaat]]en im Indian Independence Act 1947 freigestellt, zu welchem der beiden neuen [[Dominion]]s Indien oder Pakistan sie sich bekennen wollten, oder ob sie es vorzogen, weiterhin als unabhängige [[Fürstentum|Fürstentümer]] bestehen zu bleiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aus dieser Frage resultierenden Entscheidungen der Fürstentümer [[Jammu]] und [[Kaschmir]] führte zum [[Erster Indisch-Pakistanischer Krieg|Indisch-Pakistanischen Krieg]] von 1947, dem später weitere territoriale Auseinandersetzungen zwischen den beiden Staaten Indien und Pakistan folgten.&amp;lt;ref&amp;gt;Kashmir Alastair Lamb: &amp;#039;&amp;#039;A Disputed Legacy, 1846–1990.&amp;#039;&amp;#039; Roxford Books, 1991, ISBN 0-907129-06-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Weg zur Teilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; class=&amp;quot;center&amp;quot; widths=&amp;quot;220&amp;quot; heights=&amp;quot;220&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:left;&amp;quot; caption=&amp;quot;Religionen in Britisch-Indien nach dem Zensus von 1909&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Muslim percent 1909.jpg|Anteil der Muslime&lt;br /&gt;
Hindu percent 1909.jpg|Anteil der Hindus&lt;br /&gt;
Sikhs buddhists jains percent1909.jpg|Anteil der Sikhs, Buddhisten und Jains&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründung der Muslimliga ===&lt;br /&gt;
1906 gründete eine Reihe von Muslimen in [[Dhaka]] die Gesamtindische [[Muslimliga]] (AIML). Notwendig geworden sei dies, da den Gründern der Bewegung zufolge [[Muslim]]e nicht dieselben Rechte genossen wie die Hindu-Mehrheit vertreten durch den [[Indischer Nationalkongress|Indischen Nationalkongress]]. Die neue Muslimliga gewann zunächst rasch an Einfluss unter den Muslimen. Im Laufe der Jahre wurden aus der Muslimliga heraus immer wieder Stimmen laut, einen islamisch orientierten Staat auf indischem Boden zu schaffen. Verschiedene Pläne dazu wurden diskutiert und wieder verworfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine klare Forderung zur Schaffung eines separaten muslimischen Staates stellte der Philosoph und Schriftsteller [[Muhammad Iqbal|Allama Iqbal]], der in einer Ansprache an die Hauptversammlung der Muslimliga im Jahre 1930 feststellte, dass ein separater muslimischer Staat unabdingbar sei in einem von Hindus dominierten Indien. Iqbal, der muslimische Aktivist Maulana Mohammad Ali und weitere prominente Muslime versuchten ab 1935, auch den einflussreichen früheren Kongress-Politiker [[Muhammad Ali Jinnah]] für ihr Vorhaben zu begeistern. Jinnah, selbst Muslim, aber als Sohn wohlhabender Eltern auf westlichen Eliteschulen ausgebildet, hatte sich bislang öffentlich stets für eine Einheit von Muslimen und Hindus im Kampf um die Unabhängigkeit Indiens eingesetzt. Er war jedoch längst zu der Schlussfolgerung gelangt, dass sich [[Massenbewegung (Soziologie)|Massenbewegungen]] wie der Kongress unbeeindruckt gegenüber den Belangen der Muslime zeigten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1932 bis 1942 ===&lt;br /&gt;
Ab 1931 bemühte sich Jinnah als neuer Vorsitzender der Muslimliga, die Bewegung zu reorganisieren und ihr zu größerem Einfluss zu verhelfen. 1940 gab er auf der Konferenz in Lahore eine Erklärung ab, die zum ersten Mal konkret eine muslimische Nation in Indien forderte. Die Erklärung enthielt allerdings keinerlei Angaben dazu, in welchem Teil des Subkontinents er diese [[Nation]] zu errichten gedachte und wie diese verwaltet und organisiert sein sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl weiterhin alle anderen muslimischen Parteien und Massenbewegungen zumindest offiziell vor der Forderung einer Teilung Indiens zurückschreckten, wurde die Idee in den folgenden sieben Jahren dennoch von Muslimen, [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] und besonders auch von bestimmten [[Hindu]]-Gruppierungen aufgenommen und zunehmend konkretisiert. Organisationen wie die hindu-nationalistische [[Akhil Bharatiya Hindu Mahasabha|Hindu Mahasabha]], obwohl grundlegend gegen eine Teilung des Landes, gingen dennoch davon aus, dass „es zwei Nationen innerhalb Indiens gab – die Hindus und die Muslime“.&amp;lt;ref&amp;gt;Nasim Yousaf: &amp;#039;&amp;#039;Hidden Facts Behind British India’s Freedom: A Scholarly Look into Allama Mashraqi and Quaid-e-Azam’s Political Conflict&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mehrzahl der Kongresspartei-Führer war [[Säkularismus|säkular]] orientiert und stellte sich gegen eine wie auch immer geartete Spaltung Indiens aufgrund von religiösen Überzeugungen. [[Mohandas Karamchand Gandhi|Gandhi]] war fest davon überzeugt, dass Hindus und Muslime gemeinsam in einem einigen Indien leben konnten und sollten und erklärte: „Mit ganzem Herzen und Seele widerspreche ich der Idee, dass [[Hinduismus]] und [[Islam]] zwei gegensätzliche Kulturen und Lehren darstellen sollten. Dieser [[Doktrin]] zuzustimmen, ist für mich eine Verleugnung Gottes“.&amp;lt;ref&amp;gt;Christopher Kremmer: &amp;#039;&amp;#039;Inhaling the Mahatma.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2006, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2007&amp;quot;&amp;gt;Louis Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Life of Mahatma Gandhi.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt; Jahrelang kämpften Gandhi und seine Anhänger darum, Muslime in der Kongresspartei zu halten, obwohl viele Parteimitglieder und Aktivisten ab den frühen 1930er Jahren dennoch die Partei verließen. Durch seinen Einsatz gegen die Idee einer Teilung und für die Gründung einer einzigen Nation, in der für Anhänger beider Religionen Platz sei, schuf sich Gandhi auf beiden Seiten erbitterte Gegner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated1975&amp;quot;&amp;gt;Larry Collins, Dominique Lapierre: &amp;#039;&amp;#039;Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; 1975, ISBN 3-442-06759-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick French: &amp;#039;&amp;#039;Liberty or Death.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 1997, S. 360–362.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in den 1940er Jahren Politiker und Honoratioren auf beiden Seiten immer wieder versuchten, gegenseitige Verdächtigungen und Angstmacherei zu unterdrücken, kam es wiederholt zu schlimmen [[Ausschreitungen]] zwischen Muslimen und Hindus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2007&amp;quot; /&amp;gt; Besonders sticht der von der Muslimliga organisierte so genannte Direct Action Day vom August 1946 aus diesen Ereignissen heraus. Dieser führte zu den [[Unruhen in Kalkutta 1946]], bei denen es zu schweren [[Pogrom]]en und Ausschreitungen kam, in deren Verlauf zwischen 5.000 und 10.000 Menschen getötet, etwa 15.000 verletzt und zirka 100.000 Menschen obdachlos wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im weiteren Verlaufe des August in ganz Nordindien und [[Bengalen]] die öffentliche Ordnung zusammenbrach, verstärkte sich der Druck nach einer politischen Lösung zu suchen, um den Ausbruch eines [[Bürgerkrieg]]es zu verhindern.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Brown: &amp;#039;&amp;#039; Nehru.&amp;#039;&amp;#039; Longman, 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Life of Mahatma Gandhi.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1942 bis 1946 ===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1946 war die Definition für einen muslimischen Staat in Indien flexibel genug, um sowohl einen [[Gliedstaat|Bundesstaat]] innerhalb eines föderalen Indiens zu umfassen als auch eine unabhängige Nation Pakistan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Historiker vertreten die Auffassung, [[Muhammad Ali Jinnah|Jinnah]] hätte die Teilung Indiens einzig als Drohgebärde genutzt, um mehr Eigenständigkeit für die mehrheitlich von Muslimen bevölkerten Provinzen im Westen gegenüber den von Hindus dominierten Gebieten Mittelindiens auszuhandeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Larry Collins, Dominique Lapierre: &amp;#039;&amp;#039;Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; 1975.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Sikandar Hayat: &amp;#039;&amp;#039;The Charismatic Leader: Quaid-i-Azam Mohammad Ali Jinnah and the Creation of Pakistan.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere [[Historiker]] sind wiederum der Auffassung, Jinnahs [[Vorstellung|Vision]] für [[Pakistan]] sei umfassender gewesen und hätte sich bis in die von Hindus dominierten Regionen des östlichen [[Punjab]]s und [[Westbengalen]]s, einschließlich [[Assam]]s erstreckt, das von einer deutlichen [[Hindu]]-Mehrheit bevölkert war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jinnah setzte sich jedenfalls entschieden dafür ein, [[Kaschmir]], das zwar von einer muslimischen Mehrheit bevölkert, aber von Hindus regiert wurde, in den wie auch immer gearteten neuen Staat Pakistan einzubinden. Doch er bestand eben auch darauf, [[Hyderabad (Staat)|Hyderabad]] und [[Junagadh]], vornehmlich von Hindus bewohnte, aber von Muslimen regierte Gebiete in Pakistan einzubinden.&amp;lt;ref&amp;gt;Stanley Wolpert: &amp;#039;&amp;#039;Shameful Flight: The Last Years of the British Empire in India.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford / New York 2006, ISBN 0-19-515198-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick French: &amp;#039;&amp;#039;Liberty or Death.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische Kolonialregierung regierte nicht den ganzen [[Indischer Subkontinent|indischen Subkontinent]], sondern hatte im Laufe des [[Britisch-Indien|britischen Raj]] verschiedene politische Vereinbarungen getroffen, die ihr zwar Einfluss sicherten, aber keine direkte Herrschaftsbefugnis erlaubten, so dass einige Provinzen unter direkter [[Selbstverwaltung]] standen, während andere, wie die sogenannten Princely States oder [[Fürstenstaat]]en, sich zwar loyal zur britischen Krone erklärt hatten, aber sich von ihr nur in bestimmten Bereichen wie der Außenpolitik vertreten ließen, während sie sich nach innen weiterhin selbst verwalteten.&amp;lt;ref&amp;gt;Louis Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Life of Mahatma Gandhi.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kashmir Alastair Lamb: &amp;#039;&amp;#039;A Disputed Legacy, 1846–1990.&amp;#039;&amp;#039; Roxford Books, 1991.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die britische Kolonialverwaltung, bestehend aus dem [[Secretary of State for India]], dem [[India Office]], dem Generalgouverneur von Indien und dem [[Indian Civil Service]], bevorzugte jedenfalls zunächst eine Lösung, die Indien die Teilung ersparte. Die Parlamentskommission, die man 1946 von [[London]] aus nach Indien gesandt hatte, versuchte dementsprechend, zwischen dem Kongress und der Muslimliga zu einem Kompromiss zu gelangen. Dieser sollte darin bestehen, einen dezentral regierten [[Föderalismus|föderalen]] indischen Staat zu schaffen, in dem Raum sowohl für Muslime als auch Hindus gewesen wäre.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Metcalf, Thomas R. Metcalf: &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Modern India.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Cambridge Concise Histories&amp;#039;&amp;#039;). Cambridge University Press, Cambridge&amp;amp;nbsp;/ New York 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zunächst schien dieser Plan auch auf Akzeptanz zu stoßen, doch letztlich widersprach [[Jawaharlal Nehru]] dem Konzept eines solchen dezentralisierten Staates, woraufhin Jinnah schnell wieder zu seiner Forderung nach einem unabhängigen Pakistan zurückkehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Stanley Wolpert: &amp;#039;&amp;#039;A New History of India.&amp;#039;&amp;#039; 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated1975&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Mountbattenplan ===&lt;br /&gt;
Die eigentliche Trennung in die beiden neuen [[Dominion]]s [[Pakistan]] und [[Indien]] erfolgte entsprechend dem 3.-Juni-Plan (1947), der auch als [[Mountbattenplan]] bekannt geworden ist und in dem sich [[Jawaharlal Nehru|Nehru]], [[Muhammad Ali Jinnah|Jinnah]] und [[Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma|Mountbatten]] auf die grundsätzliche Teilung [[Britisch-Indien]]s in zwei unabhängige Dominions geeinigt hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diesem ging ein früherer Entwurf zur Teilung Indiens, angefertigt unter Mountbattens Vorgänger [[Archibald Wavell, 1. Earl Wavell|Sir Archibald Percival Wavell]], voraus, der später unter Mountbatten konkretisiert und erweitert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Pamela Hicks|Pamela Mountbatten]]: &amp;#039;&amp;#039;India Remembered: A Personal Account of the Mountbattens During the Transfer of Power.&amp;#039;&amp;#039; Anova Pavilion, 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der endgültige Verlauf der neuen [[Grenze]]n wurde entsprechend einem von der britischen Regierung in Auftrag gegebenen [[Gutachten]] festgelegt, das von dem Londoner [[Rechtsanwalt]] Sir [[Cyril Radcliffe]] erstellt worden war und später als [[Radcliffe-Linie]] bekannt wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Peter Lyon: &amp;#039;&amp;#039;Conflict Between India and Pakistan: An Encyclopedia.&amp;#039;&amp;#039; ABC-Clio, 2008, S. 135.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radcliffe-Linie wies dem neuen Dominion Pakistan zwei Gebiete zu, die durch das Territorium Indiens ca. 1600&amp;amp;nbsp;km voneinander getrennt waren. So entstanden [[Ostpakistan]] und [[Westpakistan]], wobei später aus Ostpakistan das heutige [[Bangladesch]] und aus Westpakistan die heutige [[Islamische Republik Pakistan]] hervorgehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dominion Indien bestand aus den von einer Hindu- oder Sikh-Mehrheit bevölkerten Regionen Britisch-Indiens und das Dominion Pakistan aus denjenigen Gebieten, die von einer muslimischen Mehrheit bevölkert waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Denjenigen Fürstenstaaten, die schon bisher zumindest eine Teilunabhängigkeit von der britischen Krone genossen, wurde gemäß der Radcliffe-Linie die Entscheidung überlassen, welchem der beiden neuen Staaten sie beitreten wollten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bekanntgabe des genauen Grenzverlaufes wurden Sir [[Cyril Radcliffe]]s Entscheidungen hierzu sowohl von Seiten der Hindus als auch der Muslimen zwar scharf angegriffen, letztlich aber von Nehru und Jinnah akzeptiert.&amp;lt;ref&amp;gt;John Keay: &amp;#039;&amp;#039;India: A History.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2010, S. 480.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1947 verabschiedete das [[Parlament des Vereinigten Königreichs|britische Parlament]] den &amp;#039;&amp;#039;Indian Independence Act,&amp;#039;&amp;#039; in dem die Teilung Britisch-Indiens in zwei Staaten schließlich bestätigt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Gebiete, die Radcliffe den Hindus zugewiesen hatte, als Dominion Indien nach dem Ende des [[Britisch-Indien|britischen Raj]] zu dessen Rechtsnachfolger wurden und daher automatisch einen Sitz in den [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] einnahmen, wurde das Dominion [[Pakistan]] als neues Mitglied in der UN aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;John Keay: &amp;#039;&amp;#039;India: A History.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 2010, S. 490.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Unabhängigkeitstag ===&lt;br /&gt;
Um [[Mitternacht]] am 15. August 1947 entstanden so mit dem Ende der britischen [[Kolonialherrschaft]] zwei neue unabhängige Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um keine der beiden neuen Nationen zu brüskieren, fanden die Feierlichkeiten zur Übergabe der Macht in [[Karatschi]], der damaligen Hauptstadt Pakistans, bereits am 14. August statt, so dass der letzte britische [[Vizekönig]] [[Louis Mountbatten, 1. Earl Mountbatten of Burma|Lord Mountbatten]] sowohl an der Zeremonie in Karachi als auch einen Tag darauf an der Zeremonie in [[Delhi]], der neuen Hauptstadt der Republik Indien, teilnehmen konnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Judith Brown: &amp;#039;&amp;#039;Nehru.&amp;#039;&amp;#039; Longman, 2000, S. 79–92.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seither feiert die Islamische Republik Pakistan ihren [[Unabhängigkeitstag]] am 14. August, während Indien den seinen am Tag darauf begeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umsiedlungen und Todesopfer ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Partition of Punjab, India 1947.jpg|mini|Überfüllter Flüchtlingszug, Punjab, Indien 1947]]&lt;br /&gt;
Bereits in den Wochen, die der Bekanntgabe der endgültigen Grenzlinien zwischen Pakistan und Indien vorausgingen, waren vor allem im Punjab, aber auch in anderen Provinzen Pogrome und Gewaltausbrüche unter Hindus, Muslimen und Sikhs aufgeflackert, die dazu führten, dass in großen Gebieten sowohl Indiens als auch Pakistans die öffentliche Ordnung zusammenbrach.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated3&amp;quot;&amp;gt;[http://news.bbc.co.uk/2/hi/south_asia/6926464.stm &amp;#039;&amp;#039;South Asia | Partitioning India over lunch.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;BBC NEWS.&amp;#039;&amp;#039; 10. August 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Unabhängigkeit der beiden nun souveränen Staaten Indien und Pakistan kam es entlang der neuen Grenzen zu einem massiven Bevölkerungsaustausch. Viele Menschen blieben jedoch in ihrem Heimatort und hofften sich dadurch schützen zu können, indem sie ihre ganze Großfamilie zu Hause um sich versammelten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monde-diplomatique1&amp;quot;&amp;gt;[http://monde-diplomatique.de/artikel/!453912 &amp;#039;&amp;#039;Das Drama der Teilung.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Le Monde diplomatique.&amp;#039;&amp;#039; 9. April 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gerade erst geformten Regierungen beider Länder waren mit dem Ausmaß der Umsiedlungen überfordert. So kam es während des Bevölkerungsaustauschs auf beiden Seiten der Grenzen weiterhin zu verstärkten Gewaltausbrüchen zwischen Muslimen, Sikhs und Hindus, bei denen zwischen 200.000 und 500.000 Menschen getötet wurden. Andere Schätzungen belaufen sich sogar auf 1 Million Tote.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://necrometrics.com/20c300k.htm Twentieth Century Atlas – &amp;#039;&amp;#039;Death Tolls and Casualty Statistics for Wars, Dictatorships and Genocides.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Metcalf, Thomas R. Metcalf: &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Modern India.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2006, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem wurden hunderttausende Frauen vergewaltigt, entführt, zwangsverheiratet oder zur Prostitution gezwungen. Im Dezember 1947 vereinbarten Indien und Pakistan, in ihren Ländern jeweils entführte Frauen zu suchen und in das Flüchtlingsland zu ihren Angehörigen zu bringen. Viele von ihnen wurden nicht mehr von ihren Familien aufgenommen, als sie zurückkehrten, weil sie als unrein galten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;monde-diplomatique1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa 14,5 Millionen Menschen verließen in direkter Folge der Teilung [[Britisch-Indien]]s ihre ursprüngliche Heimat, um entweder in Indien oder Pakistan eine neue Heimstätte zu finden. Weitere etwa 4 bis 5 Millionen [[Hindu]]s, [[Muslim]]e und [[Sikhismus|Sikhs]] verließen im Verlauf der nächsten Monate ihre Heimat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit den Menschen, die in den auf die Unabhängigkeit folgenden Jahren ihre Heimat verließen, geht man heute davon aus, dass insgesamt 20 Millionen Menschen&amp;lt;ref&amp;gt;Patrick French: &amp;#039;&amp;#039;Liberty or Death.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, London 1997, S. 347, Bildteil S. 4–5.&amp;lt;/ref&amp;gt; im Zuge der Teilung Indiens entweder umgesiedelt, deportiert oder vertrieben wurden, wobei der Hauptteil der Umsiedlungen in der Punjab-Region stattfand, wo etwa 11 Millionen Menschen ihre Heimat verloren.&amp;lt;ref&amp;gt;Barbara Metcalf, Thomas R. Metcalf: &amp;#039;&amp;#039;A Concise History of Modern India.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anhaltende Debatte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Modern india.png|mini|hochkant=1.7|Der Indische Subkontinent heute]]&lt;br /&gt;
Die Teilung Indiens ist ein Gegenstand heftiger Debatten in Indien und Pakistan, aber vor allem auch in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] geblieben. Hauptstreitpunkt ist die Radcliffe-Linie und die Rolle Mountbattens und seines Mitarbeiterstabes bei ihrer Entstehung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einerseits wirft man Mountbatten und seiner Administration vor, [[Cyril Radcliffe]] während dessen Arbeit an der Grenzlinie zugunsten Indiens beeinflusst zu haben, da Mountbattens Stab und die britische Regierung insgeheim davon ausgingen, dass der neue souveräne Staat Indien eine wesentlich bessere Perspektive hatte als Jinnahs islamische [[Dominion]] [[Pakistan]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2006&amp;quot;&amp;gt;Stanley Wolpert: &amp;#039;&amp;#039;Shameful Flight: The Last Years of the British Empire in India.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor allem aber wird Mountbatten dafür kritisiert, die letztendliche Entscheidung über die Grenzlinien unter enormem Zeitdruck gefällt zu haben, der eine wirklich ausgewogene Lösung des Problems verhindert habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated3&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Von Tunzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Indian Summer: The Secret History of the End of an Empire.&amp;#039;&amp;#039; Picador, 2008, S. 203 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Verteidigung Mountbattens und seines Stabes wird angeführt, dass ihm aufgrund der bürgerkriegsähnlichen Zustände in den Wochen und Monaten, die der Teilung vorausgingen, gar keine andere Wahl geblieben sei, als so zu handeln, wie er schließlich handelte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;autogenerated2006&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence J. Butler: &amp;#039;&amp;#039;Britain and Empire: Adjusting to a Post-Imperial World.&amp;#039;&amp;#039; I. B. Tauris, 2002, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin wirft man Mountbatten vor, naiv gehandelt zu haben, als er davon ausging, dass die beiden neuen Staaten Indien und Pakistan fähig wären, den direkt auf die Unabhängigkeit folgenden immensen Bevölkerungsaustausch angemessen zu handhaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits befand sich aber auch Großbritannien kurz nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in einer angespannten wirtschaftlichen Lage und wäre kaum fähig gewesen, weitere Ressourcen abzustellen, um den ohne die Teilungsentscheidung in Indien drohenden Bürgerkrieg zu unterdrücken und so Zeit zu gewinnen, auf eine ausgewogenere Lösung hinzuarbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence J. Butler: &amp;#039;&amp;#039;Britain and Empire: Adjusting to a Post-Imperial World.&amp;#039;&amp;#039; I. B. Tauris, 2002, S. 72.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings kommt nicht nur der Historiker Lawrence James zu dem Schluss, dass Mountbattens Stab 1947 eigentlich gar keine andere Wahl blieb, als [[Britisch-Indien]] aufzuteilen und sich dann so rasch wie möglich aus der Kolonie zurückzuziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Relativer Konsens herrscht darüber, dass mit dem Ende der britischen Herrschaft in Indien Großbritannien auf den Status einer zweitrangigen Macht zurückfiel.&amp;lt;ref&amp;gt;Alex Von Tunzelmann: &amp;#039;&amp;#039;Indian Summer: The Secret History of the End of an Empire.&amp;#039;&amp;#039; Picador, 2008, S. 343 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;John Keay: &amp;#039;&amp;#039;Last Post: The End of Empire in the Far East.&amp;#039;&amp;#039; John Murray Publishers, 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2017 erinnert das indische [[Partition Museum]] in Amritsar an die Ereignisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Indiens]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Pakistans]]&lt;br /&gt;
* [[Indisch-bangladeschische Enklaven]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Larry Collins, Dominique Lapierre: &amp;#039;&amp;#039;Gandhi. Um Mitternacht die Freiheit.&amp;#039;&amp;#039; 1975, ISBN 3-442-06759-6.&lt;br /&gt;
* John Zubrzycki: &amp;#039;&amp;#039;The Last Nizam: An Indian Prince in the Australian Outback.&amp;#039;&amp;#039; Pan Macmillan, Australia 2006, ISBN 0-330-42321-5.&lt;br /&gt;
* Patrick French: &amp;#039;&amp;#039;Liberty or Death: India’s Journey to Independence and Division.&amp;#039;&amp;#039; HarperCollins, 1997.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Studien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Hermann Kulke]], [[Dietmar Rothermund]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Indiens. Von der Induskultur bis heute.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck, 2006, ISBN 3-406-54997-7.&lt;br /&gt;
* [[Urvashi Butalia]]: &amp;#039;&amp;#039;Geteiltes Schweigen. Innenansichten zur Teilung Indiens.&amp;#039;&amp;#039; Lotos Werkstatt, Berlin 2015, ISBN 978-3-86176-055-9; Englisch: &amp;#039;&amp;#039;The Other Side of Silence: Voices from the Partition of India.&amp;#039;&amp;#039; Duke University Press, Durham, NC 1998, ISBN 0-8223-2494-6.&lt;br /&gt;
* David Gilmartin: &amp;#039;&amp;#039;Empire and Islam: Punjab and the Making of Pakistan.&amp;#039;&amp;#039; University of California Press, Berkeley 1988, ISBN 0-520-06249-3.&lt;br /&gt;
* Gyanendra Pandey: &amp;#039;&amp;#039;Remembering Partition: Violence, Nationalism and History in India.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge, UK 2002, ISBN 0-521-00250-8.&lt;br /&gt;
* Stanley Wolpert: &amp;#039;&amp;#039;Shameful Flight: The Last Years of the British Empire in India.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, Oxford / New York 2006, ISBN 0-19-515198-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Partition of India|Teilung Indiens}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Vinay Lal |url=http://www.sscnet.ucla.edu/southasia/History/Independent/partition_bibliography.html |titel=Select Research Bibliography on the Partition of India |werk=[[University of California, Los Angeles|UCLA.edu]] |datum=2012 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170812204056/http://www.sscnet.ucla.edu/southasia/History/Independent/partition_bibliography.html |archiv-datum=2017-08-12 |abruf=2022-03-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.throughmyeyes.org.uk/server/show/nav.22207 |titel=India’s Partition |werk=[[Imperial War Museum|throughmyeyes.org.uk]] |datum=2008 |kommentar=mit Audio und Bild Dateien und Augenzeugenberichten |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20130714001344/http://www.throughmyeyes.org.uk/server/show/nav.22207 |archiv-datum=2013-07-14 |abruf=2022-03-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Michael Mann (Historiker)|Michael Mann]] |url=https://www.bpb.de/themen/asien/indien/44402/die-teilung-britisch-indiens-1947/ |titel=Die Teilung Britisch-Indiens 1947 |werk=[[Bundeszentrale für Politische Bildung|bpb.de]] |datum=2014-04-07 |abruf=2022-03-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Frances Pritchett |url=http://www.columbia.edu/itc/mealac/pritchett/00maplinks/modern/maps1947/maps1947.html |titel=The process of Partition, 1947 |werk=[[Columbia University|columbia.edu]] |datum= |sprache=en |abruf=2022-03-14 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilung Indiens| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südasiatische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landesteilung|Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1947]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Storia dell&amp;#039;India#L&amp;#039;indipendenza e la partizione dell&amp;#039;India]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Otberg</name></author>
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