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	<title>Teilkristallin - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T07:49:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teilkristallin&amp;diff=1110563&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lila Pikmin: /* growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0 */</title>
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		<updated>2025-06-09T18:12:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;growthexperiments-addlink-summary-summary:1|0|0&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Einen [[Feststoff]], welcher sowohl [[kristall]]ine als auch [[amorph]]e Bereiche ([[Domäne (Chemie)|Domänen]]) enthält, bezeichnet man als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;teilkristallin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der Begriff spielt im Wesentlichen in der [[Polymerphysik]] eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kühlt man die [[Polymerschmelze|Schmelze eines Polymer]] ab, so bewegen sich die Ketten immer weniger und beginnen sich regelmäßig anzuordnen ([[Kristallisation (Polymer)|kristallisieren]]). Da sie aber ineinander [[Verschlaufung|verschlauft]] sind&amp;amp;nbsp;({{EnS|entangled}}), kann dieser Prozess nicht in der ganzen Probe stattfinden, sondern nur in Domänen. Im Rest der Probe erstarren die Ketten ungeordnet&amp;amp;nbsp;(amorph). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einflussfaktoren:&lt;br /&gt;
* [[Polymer|Polymere]] kristallisieren umso mehr, je langsamer die Schmelze abgekühlt wird.&lt;br /&gt;
* [[Taktizität]]: es kristallisieren iso- oder syndiotaktische Polymere; ataktische Polymere kristallisieren nur, wenn die [[Substituent]]en sehr klein sind, wie beim [[Polyvinylfluorid]].&lt;br /&gt;
* Polymere mit kleinen [[Seitenkette]]n kristallisieren besser als solche mit großen.&lt;br /&gt;
* Ebenso kristallisieren [[Vernetzung (Chemie)|vernetzte]] oder verzweigte Polymere &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kristalline Substanzen, die nicht als [[Einkristall]], sondern als [[Polykristall]]e vorliegen, werden &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; als teilkristallin bezeichnet, auch wenn sich zwischen den [[Kristallit]]en ein dünner amorpher Film befindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kristallinität, Kristallinitätsgrad, Kristallisationsgrad ==&lt;br /&gt;
Der [[Kristallinitätsgrad]]&amp;amp;nbsp;k bezeichnet den kristallinen Anteil eines teilkristallinen Feststoffes. In der Regel wird er angegeben&lt;br /&gt;
* als [[Massenbruch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;k = \frac{m_\mathrm{krist}}{m_\mathrm{ges}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
oder&lt;br /&gt;
* als [[Molenbruch]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;k = \frac{n_\mathrm{krist}}{n_\mathrm{ges}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verwendete [[Maßeinheit]] der Kristallinität hängt von der Messmethode ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Polymeren hängt der Kristallinitätsgrad von der thermischen Vergangenheit des Materials ab: [[Tempern]], d.&amp;amp;nbsp;h. das Polymer lange Zeit auf eine Temperatur knapp unterhalb des [[Schmelzpunkt]]es zu erwärmen, erhöht die Kristallinität, denn die Polymerketten können sich dann ordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typischerweise werden Kristallinitäten von 10 bis 80 % technisch angewendet. Das Erreichen höherer Kristallinitäten ist nur möglich bei niedermolekularen Materialien oder speziell getemperten Proben. Im ersteren Fall wird das Material dadurch [[Sprödigkeit|spröde]], im letzteren ist das Tempern zu kostspielig für eine Anwendung. Kristallinitäten unter 10 % führen zu einer zu hohen [[Kriechen (Werkstoffe)|Kriech]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;neigung, wenn der [[Glasübergang]] unterhalb der Anwendungstemperatur liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Methoden zur Bestimmung der Kristallinität bei Polymeren sind:&lt;br /&gt;
* [[Dynamische Differenzkalorimetrie|DSC]]&lt;br /&gt;
* Messung der [[Dichte ]]&lt;br /&gt;
* [[Doppelbrechung]]s&amp;lt;nowiki/&amp;gt;messungen mit dem [[Polarisationsmikroskop]]&lt;br /&gt;
* [[Röntgenbeugung]]&lt;br /&gt;
* [[Infrarotspektroskopie]] oder&lt;br /&gt;
* [[Kernspinresonanz]] (NMR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Regel sind teilkristalline Polymere [[Opazität|opak]], d.&amp;amp;nbsp;h. eingetrübt. Das liegt an der [[Lichtbrechung]] aufgrund der unterschiedlichen [[Brechungsindex|Brechungsindices]] von kristallinen und amorphen Bereichen. Der Eintrübungsgrad nimmt mit der Kristallinität zu, hängt aber auch von Unterschieden im Brechungsindex ab. So ist z.&amp;amp;nbsp;B. [[syndiotaktisch]]es [[Polypropylen]] fast vollständig durchsichtig, während [[isotaktisch]]es Polypropylen mit vergleichbarer Kristallinität von ca. 50 % stark opak ist. Das lässt sich durch die unterschiedliche [[Kristallstruktur]] dieser beiden [[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|Modifikationen]] erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sphärolith]]&lt;br /&gt;
* [[Kristallisation (Polymer)|Kristallisation (Polymer]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernd Tieke: &amp;#039;&amp;#039;Makromolekulare Chemie. Eine Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Wiley-VCH, Weinheim 2000, ISBN 978-3527293643.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Makromolekulare Chemie]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festkörperphysik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lila Pikmin</name></author>
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