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	<title>Teilkreis - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:17:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teilkreis&amp;diff=1529672&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Derkoenig: BKH</title>
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		<updated>2026-01-08T01:38:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKH&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zur Markierung auf dem Fußballfeld siehe [[Teilkreis am Strafraum]], zum Begriff im Getriebebau siehe [[Zahnrad #Geometrische Größen an Geradstirnrädern]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teilkreis&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird in der Instrumentenkunde und der [[Geodäsie]] eine fein unterteilte runde Scheibe aus [[Glas]], Metall oder Filmmaterial bezeichnet, die zur genauen [[Winkelmessung]] dient. Zu diesem Zweck ist der Rand der Scheibe mit radial angeordneten, feinen Marken ([[Teilstrich]]en) oder Mustern gleichmäßig unterteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Winkelmessung erfolgt bei genauen Instrumenten durch Zielung mit einem [[Messfernrohr]] und anschließende [[Ablesung]] der Richtung(en) am Teilkreis. Zur Ablesung dienen optische Hilfsmittel oder die [[fotoelektrisch]]e Abtastung der Teilstriche. Einfachere Geräte und Kompasse besitzen statt des Fernrohrs eine [[Visier (Waffe)|Visiervorrichtung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei modernen [[Theodolit]]en haben die beiden Teilkreise für [[Horizontalwinkel|Horizontal-]] und [[Höhenwinkel]] Durchmesser von nur etwa 6–8&amp;amp;nbsp;cm. Die Glaskreise sind genauer als 0,0002&amp;amp;nbsp;mm geteilt und in ein feuchtigkeits- und staubdichtes Gehäuse eingebaut. Bis etwa 1930 waren Teilkreise aus Metall mit Silberteilung, 10–20&amp;amp;nbsp;cm groß und frei sichtbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ablesung ==&lt;br /&gt;
Die visuelle Ablesung, die bis etwa 1960 dominierte, erfolgt je nach Genauigkeit des Instruments&lt;br /&gt;
* [[freiäugig]], z.&amp;amp;nbsp;B. an [[Kompass]]en und einfachen [[Winkelmesser]]n&lt;br /&gt;
* mit [[Lupe]] und [[Nonius]], etwa beim [[Messtisch]] und manchen [[Sextant]]en&lt;br /&gt;
* mit [[Skalenmikroskop]], z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Gefällemesser]], Scherenfernrohr oder [[Bautheodolit]]&lt;br /&gt;
* mit [[Ablesemikroskop]] und Mikrometer, siehe [[Sekundentheodolit]], [[Durchgangsinstrument|Transit]], [[Meridiankreis]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die fotoelektrische Ablesung von Teilkreisen  erfolgt durch automatisches Abtasten der Teilstriche bzw. der Muster. Das in Form gleichmäßiger Strichteilungen oder durch mehr oder weniger lange Strichspuren verkörperte Winkelmaß wird bei der Abtastung in Hell-Dunkel-Signale umgesetzt und digital verarbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teilkreise können offen oder in einem Gehäuse verdeckt ausgeführt sein; mit besonders genauen Teilkreisen sind [[Theodolit]]e, [[Sextant]]en, astronomische [[Meridiankreis]]e  ausgestattet. Die Teilstriche sind hier meist [[Bogenminute]]n oder Vielfache davon, während die Feinablesung (auf [[Winkelsekunde]]n oder noch genauer) durch optische [[Mikrometer (Optik)|Mikrometer]] erfolgt (Koinzidenz mit einem [[Planplattenmikrometer]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Theodoliten ==&lt;br /&gt;
Bis Anfang des 20. Jahrhunderts waren genaue Teilkreise geodätischer Instrumente meist in Messing mit [[Silber]]einlage fabriziert. Seit der Entwicklung des [[Sekundentheodolit]]s (siehe [[Wild T2]]) haben sich fein geätzte [[Glaskreis]]e durchgesetzt, deren Radien etwa 3–5&amp;amp;nbsp;cm betragen. Deren Teilung wurde zunächst mechanisch (durch Kreisteilungsmaschinen), später durch [[fotografisch]]e Reproduktion (Ätzung) hergestellt, ähnlich wie jene der heutigen feinsten [[Glasmaßstab| Glasmaßstäbe]]. Bei heutigen Messgenauigkeiten von 0,5 bis 1&amp;quot; muss jeder der 10- bis 20.000 Teilstriche auf 0,0001&amp;amp;nbsp;mm (0,1&amp;amp;nbsp;µm) genau auf dem Glaskreis aufgebracht werden. Die [[Strichstärke]] liegt bei 0,006&amp;amp;nbsp;mm und die Ziffernhöhe der Winkelbeschriftung bei 0,1&amp;amp;nbsp;mm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In modernen elektronischen [[Theodolit]]en und [[Tachymeter (Geodäsie)|Tachymetern]] wird die Kreislesung durch [[Optoelektronik| optoelektronische]] Verfahren ersetzt. Deren Technik der relativen Winkelbestimmung wird &amp;#039;&amp;#039;[[Inkrementalgeber|Inkrementalverfahren]]&amp;#039;&amp;#039; genannt, im Gegensatz zum &amp;#039;&amp;#039;Codeverfahren&amp;#039;&amp;#039; beim Einsatz von [[Absolutwertgeber]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Herstellung genauer Teilkreise erfolgt in einer [[Kreisteilungsmaschine]]. Die Teilkreisstriche werden in die Glaskreise geritzt, geätzt oder fotomechanisch aufgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bis etwa 1800 mangelnde Genauigkeit der Kreisablesung (z. B. die [[Alhidadenexzentrizität]]) wurde zuvor durch eine Erfindung von [[Tobias Mayer]] kompensiert, den Wiederholungs- oder [[Repetitionskreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Franz Ackerl]]: &amp;#039;&amp;#039;Geodäsie und Photogrammetrie.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Instrumente und Verfahren der Vermessung und graphisch-mechanische Auswertung&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Technische Handbücher für Baupraktiker.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 8, {{ZDB|409611-3}}). Georg Fromme, Wien 1950.&lt;br /&gt;
* [[Heribert Kahmen]]: &amp;#039;&amp;#039;Angewandte Geodäsie. Vermessungskunde.&amp;#039;&amp;#039; de Gruyter, Berlin u. a. 2006, ISBN 3-11-018464-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Messgerät]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Derkoenig</name></author>
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