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	<title>Teichwolframsdorf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teichwolframsdorf&amp;diff=184411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gliwi: (GR)  File:Wappen Teichwolframsdorf.png → File:DEU Teichwolframsdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf) COA.svg PNG → SVG</title>
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		<updated>2026-03-11T04:30:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;/index.php?title=C:GR&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:GR (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;GR&lt;/a&gt;)  &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:Wappen_Teichwolframsdorf.png&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:Wappen Teichwolframsdorf.png (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:Wappen Teichwolframsdorf.png&lt;/a&gt; → &lt;a href=&quot;/index.php?title=Datei:DEU_Teichwolframsdorf_(Mohlsdorf-Teichwolframsdorf)_COA.svg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Datei:DEU Teichwolframsdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf) COA.svg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;File:DEU Teichwolframsdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf) COA.svg&lt;/a&gt; PNG → SVG&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Mohlsdorf-Teichwolframsdorf&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Teichwolframsdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf) COA.svg&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/43/14&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 12/14/49&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 311 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 1.81&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/162541 |titel=Gemarkung Teichwolframsdorf, Gemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf |werk=GEOindex |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1210&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca           = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2022-05-15&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;EZ2022&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.citypopulation.de/de/germany/settlements/thuringen/greiz/16076093x0HD6__teichwolframsdorf/ |titel=Ortsteil Teichwolframsdorf |titelerg=(Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für &amp;quot;Ortslagen&amp;quot; berechnet) |werk=www.citypopulation.de - Population Statistics |hrsg=Online-Dienst für Statistiken |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2012-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 07987&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 036624&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = 036623 &amp;lt;small&amp;gt;(Waltersdorf)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Gemeindegliederung Mohlsdorf-Teichwolframsdorf.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Teichwolframsdorf in der Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf&lt;br /&gt;
| Poskarte               = &lt;br /&gt;
| Bild                   = &lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teichwolframsdorf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Mohlsdorf-Teichwolframsdorf]] im Osten des [[Thüringen|thüringischen]] [[Landkreis Greiz|Landkreises Greiz]]. Die [[Ortschaft]] Teichwolframsdorf besteht aus den Ortsteilen Großkundorf, Kleinreinsdorf, Sorge-Settendorf und Teichwolframsdorf. Nach der [[Thüringer Kommunalordnung]] hat eine Ortschaft eine [[Ortschaftsverfassung]] mit [[Ortschaftsrat]] und [[Ortschaftsbürgermeister]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mohlsdorf-teichwolframsdorf.de/wp-content/uploads/2025/05/Hauptsatzung_nichtamtliche_Lesefassung_2025-05.pdf |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;4 |werk=Webauftritt |hrsg=Landgemeinde Mohlsdorf-Teichwolframsdorf |format=PDF; 4,6&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2026-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortschaft Teichwolframsdorf hat 2161 Einwohner (Stand 15. Oktober 2023).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Teichwolframsdorf grenzt im Süden an den [[Werdauer Wald]]. Die frühere Gemeinde bestand vor ihrer Auflösung aus den Ortsteilen [[Großkundorf]], [[Kleinreinsdorf]], [[Sorge-Settendorf]], Teichwolframsdorf und [[Waltersdorf (Mohlsdorf-Teichwolframsdorf)|Waltersdorf]] mit [[Rüßdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Namensherkunft ===&lt;br /&gt;
Der Ort gründet sich auf eine germanische Siedlung. Der Name Teichwolframsdorf wurde 1278 erstmals urkundlich erwähnt. Betrachtet man das Wappen und den Ortsnamen „Teichwolframsdorf“, könnte man zu der Annahme gelangen, dass es in Teichwolframsdorf viele Teiche gab und in den Wäldern ringsum Wölfe lebten. Bereits 1209 muss sich ein „Wolvram“ in dieser Gegend angesiedelt haben. Dies deutet darauf hin, dass dieser Ort von einem „Wolf(e)ram“ (es tauchen verschiedene Schreibweisen auf) gegründet worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt Teichwolframsdorf 10/1998, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Andere urkundliche Nennungen zeigen, dass es sich um das Geschlecht [[Wolframsdorf (Adelsgeschlecht)|Wolframsdorf]] handelte, zu dem vermutlich bereits der 1209 genannte „Wolvram“ gehört hat. Zu diesem begüterten Geschlecht gehörten in der Umgebung auch die ähnlich benannten Orte Wolfersdorf, Wolframsdorf, Forstwolfersdorf. Zur Unterscheidung der Güter wurden die jeweiligen Besitzungen mit einem Zusatz, wie „Teich“, versehen. Diese These wird dadurch gestärkt, dass „Teych“ ein typischer Beiname der „Wolframsdorfer“ war. M. Reiser verweist dabei auf das [[Althochdeutsch]]e, in dem „Teych“ auf „Dicho“ (althochdt. (gi)dihan – gedeihen, wachsen) zurückgeht. In den Jahren 1403 sind „Teych von Wolvramsdorf“ und 1411 „unszer getrewer Teych gesessen zu Wolfframstorff“ in den alten Quellen erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heimatbote 2/88, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Heimatbote 2/88 wurde eine weitere These vertreten, die allerdings wenig stichhaltig erscheint. So wurde 1313 in einer lateinischen Quelle „Luppold von Wolfframsdorf“, der von 1278 bis 1313 Rittergutsbesitzer von Teichwolframsdorf war, als „Piscina miles in Wolframsdorf genannt“. Weil „piscina“ (lat.) auf Mittelhochdeutsch „tich“ bedeutet, wird mit der These vertreten, dass Luppold, einfach ausgedrückt, der „Wolframsdorfer vom Teich“ gewesen sei, also der Teichwolframsdorfer. Damit wird unterstellt, dass „Teich“ nicht vom Namen „Teych“, sondern von einem Gewässer stammt, wie es auch die meisten heutigen Bürger annehmen. Allerdings wird hierbei zweierlei übersehen. Erstens wurde nicht der Begriff „miles“ (lat. – Soldat, Ritter) in der Interpretation berücksichtigt – und Luppold war ja ein Ritter, wenn er ein Rittergut besaß. Zweitens muss auch beachtet werden, dass man selbst im Spätmittelalter Personennamen versuchte in fremde Sprachen (z.&amp;amp;nbsp;B. Latein) zu übersetzen, wenn es sich anbot. Zwar hinkt der Vergleich, aber es wäre so, als würde man den deutschen Namen „Rosa“ ins Englische übersetzen wollen, also „Pink“. So kann man zu der Vermutung gelangen, dass „Teych“, weil es dem „tich“ sehr ähnlich ist, einfach als „piscina“ ins Lateinische übersetzt wurde. Dann macht auch die Bezeichnung „Piscina miles in Wolframsdorf“ mehr Sinn. Denn dann würde die Nennung nichts anderes bedeuten als „Der Ritter Teych von Wolframsdorf“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es spricht vieles dafür, dass der Ort Teichwolframsdorf seinen Namen nicht von Gewässern und Tieren, sondern eher von einer mittelalterlichen Ritterfamilie erhalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Territoriale Zugehörigkeiten ===&lt;br /&gt;
Teichwolframsdorf gehörte bereits im [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich deutscher Nation]] zum [[Kurfürstentum Sachsen]] ([[Amt Weida]] im [[Neustädter Kreis]]). Auch während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[Franzosenzeit|Napoleonischen Ära]] änderte sich nichts daran. Erst das Zeitalter der [[Restauration (Geschichte)|Restauration]] und die Geschicke auf dem [[Wiener Kongress]] bedingten, dass infolge der polnisch-sächsischen Frage Sachsen Gebietsverluste hinnehmen musste. So gelangte Teichwolframsdorf als Exklave des Neustädter Kreises zum Großherzogtum [[Sachsen-Weimar-Eisenach]], innerhalb dessen es 1850 dem [[Neustädtischer Kreis|Verwaltungsbezirk Neustadt/Orla]] zugewiesen wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Teichwolframsdorf 1909.jpeg|mini|Teichwolframsdorf um 1909]] Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges 1918 und der anschließenden Gründung der Weimarer Republik gelangte der Ort in den Hoheitsbereich des im selben Jahr gegründeten [[Freistaat Sachsen-Weimar-Eisenach|Freistaats Sachsen-Weimar-Eisenach]], nachdem das konstitutionell-monarchische Prinzip in Deutschland sein Ende fand.&amp;lt;ref&amp;gt;Putzger. Historischer Weltatlas: Cornelsen Verlag. Berlin 2001.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1920 kam es dann zur Gründung des Landes Thüringen, dem Teichwolframsdorf innerhalb des [[Landkreis Greiz (1922–1952)|Landkreises Greiz]] (seit 1922) angegliedert war. Auch unter Hitler verblieb das Dorf in Thüringen und dem Landkreis Greiz. Erst im Zuge der Verwaltungsreform in der DDR 1952, mit der die Länder wie Thüringen aufgelöst wurden, wurde der Ort Teil eines der 15 neu gegründeten Regierungs- und Verwaltungsbezirke: dem [[Bezirk Gera]]. Dabei verblieb es nach wie vor im [[Kreis Greiz]]. Im Gleichschritt mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde Thüringen als Freistaat wiedergegründet, dem das Dorf wieder angehörte. Auch nach der thüringischen Kreisreform von 1994 verblieb der Ort bis heute im Landkreis Greiz.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.archive-in-thueringen.de/de/archivartgruppe/view/id/2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: geteilt im Wellenschnitt von Gold über Blau und zeigt oben einen aufrechten rechtsgerichteten schwarzen Wolf, beseitet von je einem grünen Nadelbaum, unten einen goldenen Hammer gekreuzt von einer goldenen Spindel und einer goldenen Getreideähre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen in die ehemalige Gemeinde Teichwolframsdorf ===&lt;br /&gt;
Sorge-Settendorf kam am 1. Januar 1974 hinzu. Am 25. März 1994 wurde Großkundorf mit dem am 1. Juli 1958 eingemeindeten Ort Katzendorf eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart, 1995, ISBN 3-8246-0321-7, Herausgeber: Statistisches Bundesamt&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 1997 folgten Kleinreinsdorf und Waltersdorf bei Berga/Elster.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html StBA: Änderungen bei den Gemeinden, siehe 1997]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Januar 2012 schlossen sich [[Mohlsdorf]] und Teichwolframsdorf zu Mohlsdorf-Teichwolframsdorf zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2012.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung der ehemaligen Gemeinde ===&lt;br /&gt;
[[Datei:BevTeichdf.png|miniatur|550px|rechts|Die allgemeine Zunahme von 1996 zu 1997 resultiert im Wesentlichen aus der Eingemeindung der Orte Kleinreinsdorf und Waltersdorf. Ansonsten ist ein stetiger Bevölkerungsschwund, wie in vielen Gemeinden der Region, ablesbar.]]&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1910 – 1.849&lt;br /&gt;
* 1933 – 1.903&lt;br /&gt;
* 1939 – 1.920&lt;br /&gt;
* 1994 – 2.038&lt;br /&gt;
* 1995 – 2.042&lt;br /&gt;
* 1996 – 2.031&lt;br /&gt;
* 1997 – 2.968&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1998 – 2.963&lt;br /&gt;
* 1999 – 2.927&lt;br /&gt;
* 2000 – 2.889&lt;br /&gt;
* 2001 – 2.855&lt;br /&gt;
* 2002 – 2.798&lt;br /&gt;
* 2003 – 2.742&lt;br /&gt;
* 2004 – 2.696&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2005 – 2.668&lt;br /&gt;
* 2006 – 2.597&lt;br /&gt;
* 2007 – 2.592&lt;br /&gt;
* 2008 – 2.563&lt;br /&gt;
* 2009 – 2.515&lt;br /&gt;
* 2010 – 2.481&lt;br /&gt;
* 2011 – 2.465&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: ab 1994 Thüringer Landesamt für Statistik – Werte vom 31. Dezember&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Teichwolframsdorf besitzt ein [[Freibad]] und ist Ausgangspunkt mehrerer [[Wanderweg]]e in den Werdauer Wald und in den angrenzenden [[Werdauer-Greizer Wald|Greizer Wald]].&lt;br /&gt;
{{Großes Bild|2009-11-25 Teichwolframsdorf.jpg|1500|Ortsansicht von Teichwolframsdorf}}&lt;br /&gt;
* [[Dorfkirche Teichwolframsdorf]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Mohlsdorf-Teichwolframsdorf#Teichwolframsdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Bis 1999 gab es mit der [[Bahnstrecke Werdau–Weida–Mehltheuer]] (WM) auch eine Bahnverbindung von [[Werdau]] über Teichwolframsdorf nach [[Wünschendorf/Elster]] bei [[Gera]].&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Bahnhof Teichwolframsdorf (3).jpg|Bahnhof Teichwolframsdorf (2016)&lt;br /&gt;
File:Bahnhof Teichwolframsdorf (1).jpg|Bahnhof Teichwolframsdorf, Einfahrt aus Richtung Werdau (2016)&lt;br /&gt;
File:Bahnhof Teichwolframsdorf (6).jpg|Bahnhof Teichwolframsdorf, Gleisanlagen (2016)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Teichwolframsdorf durch die Buslinie 20 der [[PRG Personen- und Reiseverkehr Greiz|PRG Greiz]] angeschlossen, die den Ort mehrmals täglich mit [[Greiz]] verbindet. Im Ort bestehen sechs Bushaltestellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ansässige Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Teichwolframsdorf war die [[Textilindustrie]] mit einer [[Spinnen (Garn)|Spinnerei]] für [[Kammgarn]]e bis zur Stilllegung 2012/2013 ansässig. Damit ging eine 165 Jahre dauernde Tradition zu Ende, die am 25. November 1847 mit der Gründung durch &amp;#039;&amp;#039;Carl Friedrich Windisch&amp;#039;&amp;#039; begann. 1924 wurde das Unternehmen durch die damaligen Eigentümer-Familien Cammann und Hempel in eine [[Aktiengesellschaft]] unter der [[Firma]] &amp;#039;&amp;#039;C. F. Windisch AG&amp;#039;&amp;#039; umgewandelt, das [[Aktienkapital]] betrug 1 Million [[Reichsmark]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 30. Ausgabe 1925, Band 3, S. 5403 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Maximum beschäftigte die Spinnerei 1927/1928 ca. 630 Arbeitskräfte. Doch schon kurze Zeit später fielen infolge der 1929 einsetzenden [[Weltwirtschaftskrise]] die Weltmarktpreise für Wolle und Garne, sodass die C. F. Windisch AG 1932 [[Insolvenz|Konkurs]] anmelden musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933/1934 wurde das Unternehmen Eigentum des schon vor dem Konkurs als [[Aktionär]] beteiligten&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften&amp;#039;&amp;#039;, 37. Ausgabe 1932, Band 2, S. 2622.&amp;lt;/ref&amp;gt; Schweizer Modehauses &amp;#039;&amp;#039;Simonius Vischer&amp;#039;&amp;#039; (Basel), wobei die Firma C. F. Windisch AG beibehalten wurde. In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] erfüllte die Teichwolframsdorfer Spinnerei Garnaufträge für die [[Deutsche Arbeitsfront]]. Während des Zweiten Weltkriegs gestaltete sich die Garnproduktion immer schwieriger. Infolge von Wollimportschwierigkeiten ging man dazu über, Ersatzgarne (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Papiergarn]]e) zu produzieren. In den letzten Kriegsmonaten wurde nur noch sporadisch gearbeitet. Zuletzt erfolgte sogar eine vorübergehende Schließung. In dieser Zeit wurde auf dem Werksgelände kurzzeitig ein Internierungslager für Ausländer (hauptsächlich für Italiener) eingerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Nachkriegszeit diente die moderne Dampfmaschine der Fabrik dazu, die Stromversorgung Teichwolframsdorfs aufrechtzuerhalten (bei einer Einspeisedauer von ca. 14 Stunden täglich). Bis 1951 wurde das Unternehmen dann privat geführt, ehe man die Teichwolframsdorfer Spinnerei als [[Volkseigener Betrieb|Volkseigenen Betrieb (VEB)]] der DDR (im Rahmen der &amp;#039;&amp;#039;[[Vereinigung Volkseigener Betriebe|VVB]] Wolle und Seide&amp;#039;&amp;#039;) verstaatlichte. Von 1970 bis 1990 gehörte das Werk zum &amp;#039;&amp;#039;VEB Zwickauer Kammgarnspinnereien&amp;#039;&amp;#039;. Seither wurden überwiegend Mischgarne (55 % PE und 45 % WO) hergestellt, die dann zu Webstoffen für Uniformen der [[NVA]], der Bahn, der Post und der Polizei weiterverarbeitet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;z.&amp;amp;nbsp;T. mündliche Überlieferungen ehemaliger ArbeiterInnen sowie aus Quellen (im eigenen Besitz) und einer Veröffentlichung Karsten Dietzschs, des ehem. Bürgermeisters von Teichwolframsdorf und Amateurhistorikers.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1991 wurde das letzte Garn abgespult und der Betrieb geschlossen, 1992 die Betriebsstätte in Teichwolframsdorf reprivatisiert sowie modernisiert und als Zweigwerk der damaligen &amp;#039;&amp;#039;[[Südwolle]] AG&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Südwolle GmbH &amp;amp; Co. KG&amp;#039;&amp;#039;) wieder in Betrieb genommen. Von 1992 bis 2012/2013 produzierte das Unternehmen auf dem ca. drei Hektar großen Betriebsgelände. Es wurde überwiegend reine Schurwolle (100 % WO) verarbeitet. Am 18. Juli 2012 wurde den Beschäftigten die Schließung der Spinnerei in Teichwolframsdorf bekannt gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Marius Koity |url=https://www.otz.de/wirtschaft/article218767187/Zukunft-des-Spinnereistandortes-Teichwolframsdorf-ist-voellig-offen.html |titel=Zukunft des Spinnereistandortes Teichwolframsdorf ist völlig offen |werk=Ostthüringer Zeitung |datum=2012-07-26 |sprache=de |kommentar=Bezahlschranke, archiviert 2016 vom Internet Archive |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In Teichwolframsdorf geborene Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Ludwig von Mannsbach|Ludwig Freiherr von und zu Mannsbach]] (1794–1872), Verwaltungsjurist im Fürstentum Reuß älterer Linie&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Krausse]] (1926–2012), Diplomat der DDR&lt;br /&gt;
* [[Lothar Kittelmann]] (1943–2023), Maler und Grafiker&lt;br /&gt;
* [[Annegret Hofmann]] (* 1946), Journalistin und Schriftstellerin&lt;br /&gt;
* [[Horst Krauße]] (* 1949), Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://mohlsdorf-teichwolframsdorf.de/unsere-gemeinde/ortschaften/teichwolframsdorf/ Teichwolframsdorf auf der Website der Gemeinde]&lt;br /&gt;
* [https://www.settendorf.de/ Bilder und Texte über das ehemalige Sorge-Settendorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Mohlsdorf-Teichwolframsdorf}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4729628-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Greiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Greiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mohlsdorf-Teichwolframsdorf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gliwi</name></author>
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