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	<title>Teichnitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T22:28:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teichnitz&amp;diff=926355&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw-Quelle;  Einleitung</title>
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		<updated>2026-03-19T17:36:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw-Quelle;  Einleitung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Alternativname         = Ćichońca&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Bautzen &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/11/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/25/03/E&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 203 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.15&lt;br /&gt;
| Einwohner              = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen|DAT=1}}&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &amp;lt;ref&amp;gt;Statistischer Bericht der Stadtverwaltung Bautzen.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1950-07-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02625&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03591&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Ćichońca – Locator map Budyšin (2020).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage von Teichnitz in Bautzen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Talsperre Bautzen 01.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick von Oehna auf die [[Talsperre Bautzen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teichnitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{OrtsnSorb|hsb|Ćichońca|Audio=Ćichońca.ogg}}, ist ein Ort in [[Sachsen|Ostsachsen]] und seit 1950 ein Ortsteil von [[Bautzen]]. Er besteht aus Teichnitz und Neuteichnitz (&amp;#039;&amp;#039;Nowa Ćichońca&amp;#039;&amp;#039;), während [[Neumalsitz]] und [[Oehna (Bautzen)|Oehna]] seit 2020 als eigene Stadtteile zählen. Teichnitz liegt im Norden des Stadtgebietes und hat {{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen}} Einwohner (Stand: {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl Bautzen|DAT=Ja}}}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Siedlung Teichnitz liegt etwa 2 km nördlich des Bautzener [[Innenstadt (Bautzen)|Stadtzentrums]] etwas oberhalb des &amp;#039;&amp;#039;Temritzer Wassers&amp;#039;&amp;#039; auf {{Höhe|190}} Höhe und direkt an der [[Bundesautobahn 4|Autobahn 4]]. Im Osten begrenzt die [[Talsperre Bautzen]] den Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Ortsteil Teichnitz wurden Spuren einer Niederungsburg/[[Wasserburg]] aus dem 12./13. Jahrhundert entdeckt. Der Ort wurde erstmals 1303 als Herrensitz des &amp;#039;&amp;#039;Cuno de Thichenicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Später war er Sitz verschiedener Oberlausitzer Adelsfamilien, wovon verschiedene Gutshäuser bis heute Zeugnis ablegen. Am 1. Juli 1950 wurde Teichnitz in die Stadt Bautzen eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerung und Sprache ===&lt;br /&gt;
Für seine Statistik über die [[Sorben|sorbische Bevölkerung]] in der Oberlausitz ermittelte [[Arnošt Muka]] in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts eine Bevölkerungszahl von 182, darunter 165 Sorben (91 %) und 17 Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Ernst Tschernik]] |Titel=Die Entwicklung der sorbischen Bevölkerung |Verlag=Akademie-Verlag |Ort=Berlin |Jahr=1954}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seither ist der Gebrauch des Sorbischen stark zurückgegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der „Abgott“ ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Oehna, unweit vom Stadtteil [[Gesundbrunnen (Bautzen)|Gesundbrunnen]], befindet sich die Abgottschlucht, über die die Autobahnbrücke der [[Bundesautobahn 4|A&amp;amp;nbsp;4]] über die [[Spree]] führt. 1945 wurde eine Vorgängerbrücke von deutschen Soldaten im Zuge der [[Schlacht um Bautzen]] gesprengt. Beim Bau der Brücke wurden Teile des Abgottfelsens an der Westseite und der Flinzfels an der Ostseite gesprengt. Der Sage nach soll an dieser Stelle vor etwa tausend Jahren ein goldener Abgott der [[Sorben]], der „Flinz“ oder „Flins“, gestanden haben. Christliche Mönche hätten ihn demnach im Zuge der [[Christianisierung]] in die Spree gestürzt. Bei archäologischen Untersuchungen im Zuge des Autobahnbaus wurden zwar die sagenhaften Goldschätze nicht gefunden, dafür aber mittelalterliche Kelche und Gabeln. Weitaus bedeutender waren aber die Funde von Eckzähnen vom [[Torfrind]] und [[Torfschwein]], den ersten [[Haustier]]en der [[Jungsteinzeit]]. Außerdem wurde das Schulterstück eines [[Wollhaarnashorn|wollhaarigen Nashorns]] und Skelettreste von einem [[Ren]]tier und anderen Großsäugern entdeckt. Diese Funde waren ein bedeutender Nachweis zu den Klimatheorien der Nacheiszeit vor 15.000 Jahren in der [[Oberlausitz]], da sie die Anwesenheit von Tieren der Kältesteppe bewiesen.&amp;lt;ref name=Friedrich_Lehmann&amp;gt;Friedrich Lehmann: &amp;#039;&amp;#039;Wanderwege durch die Oberlausitz.&amp;#039;&amp;#039; VEB Domowina Verlag Bautzen, 1. Auflage 1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom Gebiet Oehna sind auch verschiedene Sagen zu Wassermännern der Region überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen III b 197.jpg|mini|Das Herrenhaus, um 1860]]&lt;br /&gt;
Im Jahr 1303 wurde der [[Herrenhaus (Gebäude)|Herrensitz]] Teichnitz das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1463 war es ein [[Rittersitz]] und 1607 ein [[Rittergut]]. Die Freiherren von [[Gersdorff (Adelsfamilie)|Gersdorff]] auf Teichnitz boten dort Glaubensflüchtlingen der [[Herrnhuter Brüdergemeine]] im Zuge der Gegenreformation in Böhmen und Mähren Zuflucht, die später die [[Kolonie Kleinwelka]] gründeten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=[[s:Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Teichnitz|Teichnitz]] |Herausgeber=Gustav Adolf Pönicke |Sammelwerk=Markgrafenthum Oberlausitz |Reihe=Album der Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen |BandReihe=3 |Seiten=133–134}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um das Jahr 1770 wurde das Rittergut an die Familie von [[Hohenthal (Adelsgeschlecht)|Hohenthal]] verkauft, die das Gutshaus später umbaute. Durch die Heirat der Gräfin Wilhelmine von Hohenthal mit Graf Friedrich zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld (1737–1791) kam es 1815 an das [[Haus Lippe]]. Graf Christian erwarb 1829 auch das Gut [[Lubachau]]; ferner waren bis zur Enteignung 1945 auch die Güter [[Gersdorf (Striegistal)|Gersdorf]] und – seit 1901 – [[Schloss Proschwitz]] im Besitz der Grafen, die im Jahre 1918 zu Prinzen zur Lippe-Weißenfeld erhoben wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Herrenhaus Teichnitz&amp;#039;&amp;#039; wurde in seiner heutigen Gestalt um 1730 auf den Grundmauern eines älteren Herrensitzes errichtet. Die als Putzbau gestaltete Dreiflügelanlage wies bis auf die Scheitelsteine über den Portalen keinen Bauschmuck auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freistaat Sachsen]], [[Sächsisches Staatsministerium des Innern|Staatsministerium des Inneren]]: &amp;#039;&amp;#039;Besonders gefährdete Kulturdenkmale im Freistaat Sachsen: Bürgerhäuser, Bauernhäuser&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe für Baukultur, Architektur, Denkmalpflege, Reihe B, Bulletin 2, Dresden 1995, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem es im Juli 2013 zu einem Absturz des Dachsimses am Nordflügel gekommen war, erfolgte im September 2013 der Totalabriss des gesamten Gebäudekomplexes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Im Industriegebiet Bautzen Nord an der Neuteichnitzer Straße haben sich verschiedene Produktionsbetriebe niedergelassen, unter anderem eine Aluminiumdruckgießerei, ein Kunststoffwerk und eine [[Siliciumcarbid|SiC]]-Recyclinganlage. Außerdem befand sich hier seit 1980 das Bautzener Heizkraftwerk, das 2018 abgerissen wurde. Sein Schornstein war das höchste Bauwerk im Bautzener Stadtgebiet. Der ehemalige große Landwirtschaftsbetrieb in Oehna existiert nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor zur Lippe-Biesterfeld-Weißenfeld]] (1822–1894), Gutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BKD|32|296|117|Teichnitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Teichnitz/Ćichońca}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Rittergüter und Schlösser im Königreiche Sachsen: Teichnitz}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Bautzen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=262995-1|VIAF=150714884}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Bautzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bautzen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1950]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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