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	<title>Tegerfelden - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tegerfelden&amp;diff=189956&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Freigut: Tägerfäld ist die alteinheimische Variante</title>
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		<updated>2025-08-28T16:20:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tägerfäld ist die alteinheimische Variante&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Dieser Artikel|behandelt die Gemeinde Tegerfelden. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Tegerfelden 2022.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Tegerfelden COA.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Tegerfelden 009.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Tegerfelden&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Zurzach&lt;br /&gt;
| BFS = 4320&lt;br /&gt;
| PLZ = 5306&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.56143&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.28568&lt;br /&gt;
| HÖHE = 364&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 7.11&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Reto Merkli&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.tegerfelden.ch/behoerden/9235 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.tegerfelden.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tegerfelden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]] älter {{IPA|ˈtægərˌfæld}}, jünger {{IPA|ˈtægərˌfældə}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=419–424 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Zurzach]] und liegt im [[Surbtal]], rund drei Kilometer südlich der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der südliche Teil des Dorfes liegt im schmalen Tal der [[Surb]], der nördliche Teil in einer Mulde, die auf drei Seiten von Hügeln des [[Tafeljura]]s begrenzt wird. Es sind dies der &amp;#039;&amp;#039;Belchen&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|468|CH|link=true}}) im Westen, das &amp;#039;&amp;#039;Hörndli&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|521|CH}}) im Norden und der &amp;#039;&amp;#039;Imberg&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|532|CH}}) im Osten. An den steilen Süd- und Südwesthängen dieser Hügel erstrecken sich ausgedehnte [[Weinberg|Rebberge]]. Südlich der Surb liegt das Ruckfeld, eine ausgedehnte Hochebene, die aber an ihren Rändern durch sehr steile, bis zu 40 Meter hohe Hänge begrenzt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 711 [[Hektar]]en, davon sind 268 Hektaren bewaldet und 73 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt liegt auf 532 Metern auf dem Imberg, der tiefste auf 337 Metern an der Surb. Nachbargemeinden sind [[Zurzach]] (ehemalige Gemeinden [[Bad Zurzach]] im Norden, [[Rekingen]] im Nordosten, [[Baldingen AG|Baldingen]] im Osten), [[Endingen AG|Endingen]] im Süden und [[Döttingen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Gegend von Tegerfelden war bereits während der [[Jungsteinzeit]] vor 3500 bis 5000 Jahren besiedelt, wie verschiedene Werkzeugfunde beweisen. Weitere Funde stammen von den [[Römisches Reich|Römern]], den [[Alamannen]] und den [[Franken (Volk)|Franken]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Tegerfelt&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 851. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;(ze demo) tegarin feld&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «beim grossen Feld».&amp;lt;ref name=&amp;quot;name&amp;quot; /&amp;gt; Gegen Ende des 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts liessen die [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Tegerfelden]] auf einem Felsvorsprung des Ruckfelds eine Burg errichten. Von der [[Ruine Tegerfelden|Burg Tegerfelden]] sind ein paar Mauerreste erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Tegerfelden-LBS H1-010776.tif|mini|links|Luftansicht (1948)]]&lt;br /&gt;
1150 tritt ein &amp;#039;&amp;#039;Luitoldus de Tegeruelt&amp;#039;&amp;#039; in einer Urkunde des [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Klosters St. Blasien]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Trudpert Neugart: Codex Diplomaticus Alemanniae Et Burgundiae Trans-luranae Intra Fines Dioecesis Constantientis, Band 2, S. 81f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannte Vertreter der Freiherren von Tegerfelden waren [[Ulrich von Tegerfelden]], Abt des [[Fürstabtei St. Gallen|Klosters St. Gallen]] von 1167 bis 1199 und gleichzeitig [[Bistum Chur|Bischof von Chur]] zwischen 1171 und 1179 sowie sein Neffe [[Konrad II. von Tegerfelden]], der von 1209 bis 1233 als [[Bistum Konstanz|Bischof von Konstanz]] amtierte. Konrads Bruder Waltherus III. starb 1254 ohne männliche Nachkommen. Seine Tochter Ita brachte das Erbe durch Heirat an Ulrich [[Klingen (Adelsgeschlecht)|von Klingen]], dem Gründer des Städtchens [[Klingnau]]. 1276 gelange der ehemalige Besitz der Tegerfelder an das Kloster St.&amp;amp;nbsp;Blasien. Auch die [[Habsburg]]er besassen einige Güter und übten ausserdem die [[Blutgerichtsbarkeit]] aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] eroberten 1415 den Aargau. Tegerfelden gehörte nun zum [[Siggenamt]] in der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. 1529 trat ein grosser Teil der Bevölkerung zur [[Reformation]] über. Im Gegensatz zu zahlreichen Nachbardörfern konnte sich hier die neue Konfession auch nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] von 1531 behaupten. Bis 1661 benutzen Katholiken und Reformierte die Kapelle gemeinsam. Dann weihten die Katholiken in [[Unterendingen]] eine eigene Kirche, während die Reformierten die Kapelle bis 1664 zu einer [[Reformierte Kirche Tegerfelden|Kirche]] ausbauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Tegerfelden war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinien [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut|Turgi–Waldshut]] im Jahr 1859 und [[Wehntalbahn|Dielsdorf–Niederweningen]] im Jahr 1891 reichten die Gemeinden des Surbtals eine Konzession für den Bau einer Verbindungsstrecke zwischen [[Niederweningen]] und [[Döttingen]] ein. Doch der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte den Bau der [[Surbtalbahn]], und das Projekt wurde 1937 endgültig abgeschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1880 waren rund 47 Hektaren mit [[Weinrebe]]n bepflanzt. Zu Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts geriet der einst dominierende [[Weinbau]] in eine tiefe Krise, verursacht durch billige Weinimporte mit der Eisenbahn, den [[Mehltau]] und die aus [[Nordamerika]] eingeschleppte [[Reblaus]]. Die Anbaufläche verringerte sich ständig und erreichte in den 1960er Jahren den Tiefststand. Seit 1970 ist jedoch wieder ein Aufwärtstrend feststellbar, die Anbaufläche wächst seitdem an und erreicht fast wieder den alten Stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tegerfelden Ruine 8371.JPG|mini|hochkant|[[Ruine Tegerfelden]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Tegerfelden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tegerfelden 8396.jpg|[[Reformierte Kirche Tegerfelden|Reformierte Kirche]]&lt;br /&gt;
Datei:Surbo en Tegerfelden 326.jpg|Die Surb in Tegerfelden&lt;br /&gt;
Datei:Tegerfelden vitejoj 331.jpg|Blick auf die Weinberge&lt;br /&gt;
Datei:Tegerfelden-Gerichtshaus.jpg|Ehemaliges Gerichtshaus&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau mit rot-weiss gestücktem Bord weisser Adler.» Die Gemeindesiegel von 1811 und 1872 zeigten eine Abbildung, die auf einer Fehldeutung des Ortsnamens beruhte. Der aus dem rechten Schildrand ragende ausgestreckte Arm mit einem Degen in der Hand sollte den Begriff «Degenfeld» darstellen. Um 1930 übernahm die Gemeinde das Wappen der [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|Freien von Tegerfelden]]. Das rot-weisse Bord wies allerdings drei Reihen auf, wodurch der Adler äusserst klein erschien. Seit 1953 ist der Bord nur noch einreihig.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=289 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|  align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 702 || 757 || 577 || 579 || 579 || 588 || 620 || 658 || 821 || 965 || 1062 || 1202&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4320}} Menschen in Tegerfelden, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4320}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 40,7 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 29,3 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 30,0 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-06-14 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-20 04:18:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; 96,3 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an und 1,7 % [[Albanische Sprache|Albanisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-14 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Zurzach zuständig. Tegerfelden gehört zum Friedensrichterkreis XVII (Zurzach).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Tegerfelden gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 450 Arbeitsplätze, davon 17 % in der Landwirtschaft, 48 % in der Industrie und 35 % im Dienstleistungssektor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-06-13 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08 |offline=ja |archiv-bot=2023-01-20 04:18:19 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die wichtigsten Industriezweige sind die Holzverarbeitung, die Herstellung von Thermobeschichtungen sowie Maschinen- und Apparatebau. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten hauptsächlich in [[Bad Zurzach]] oder [[Döttingen]] sowie weiteren Gemeinden in der Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überregionale Bedeutung besitzt in Tegerfelden der [[Weinbau]], der mindestens bis ins 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert zurückreicht. Die Anbaufläche beträgt 35,7 Hektaren und ist damit die zweitgrösste aller Aargauer Gemeinden, übertroffen nur von [[Schinznach]]. Angebaut werden zwei Dutzend Sorten, wobei [[Pinot noir|Blauburgunder]], [[Pinot gris]] und [[Sauvignon Blanc]] am häufigsten sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.liebegg.ch/upload/rm/bericht-weinjahr-2018-kanton-aargau.pdf |titel=Weinlesekontrolle 2018 Kanton Aargau |hrsg=Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg |datum=2019 |abruf=2019-06-14 |format=PDF, 2,4 MB}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Tegerfelden ist auch der Standort des kantonalen Weinbaumuseums.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.weinbau-museum.ch/ Kantonales Weinbaumuseum]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Tegerfelden liegt an der [[Hauptstrasse 17]], die von [[Döttingen]] durch das Surbtal und das [[Wehntal]] nach [[Zürich]] führt. Ihr kurvenreicher Verlauf durch das Dorfzentrum wurde durch eine Umfahrungsstrasse ersetzt. Hier kreuzt sie sich mit der Kantonsstrasse 295 von [[Würenlingen]] über den Acheberg nach [[Bad Zurzach]]. Mehrere [[Postauto]]linien treffen in Tegerfelden aufeinander: vom [[Bahnhof Brugg]] zum [[Bahnhof Bad Zurzach]], von Döttingen nach [[Niederweningen]] und von Tegerfelden zum [[Bahnhof Baden]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über das [[Surbtal]] und [[Klingnau]] nach Bad Zurzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über einen [[Kindergarten]] und ein Schulhaus, in dem die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Die [[Bezirksschule]] kann in [[Endingen AG|Endingen]] besucht werden, die [[Realschule]] und die [[Sekundarschule]] in [[Lengnau AG|Lengnau]]. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Kantonsschule Baden]] und die [[Kantonsschule Wettingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Brauchtum ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Berchslete&amp;#039;&amp;#039; findet jeweils am 2. Januar ([[Berchtoldstag]]) statt. Zu den Klängen der Musikgesellschaften tanzen heute die Junggesellen in einer Polonaise durchs Dorf; zum Schluss gibt es gemeinsames Cervelatbraten ums Feuer. In geraden Jahren wird mit dem &amp;#039;&amp;#039;Wysonntig&amp;#039;&amp;#039; (Weinsonntag) ein [[Weinfest|Winzerfest]] veranstaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/die-rennsaeuli-laufen-mir-nach-wie-huendchen-125225329|titel=«Die Rennsäuli laufen mir nach wie Hündchen»|hrsg=aargauerzeitung.ch|autor=Peter Keller|datum=2012-09-19|zugriff=2016-07-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Tegerfelden wurde in einer ausführlichen Dorfchronik zusammengefasst. Band I ist 1989 erschienen. Band II gibt einen Einblick zu Leben und Leuten in der früheren und heutigen ländlichen Gesellschaft um Tegerfelden. Beide Bände können bei der Gemeinderatskanzlei bezogen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad II. von Tegerfelden]], Bischof von Konstanz von 1209 bis 1233&lt;br /&gt;
* [[Martin Müller (Industrieller)|Martin Müller]] (1878–1957), Industrieller&lt;br /&gt;
* [[Isabelle Schmid]] (* 1964), Gemeinderätin, Grossrätin (Grüne)&lt;br /&gt;
* [[Otto Sutermeister]] (1832–1901), Pädagoge und Volksmärchensammler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tegerfelden.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Tegerfelden]&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0306|Tegerfelden|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1848|Autor=[[Bruno Meier]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4764917-3|VIAF=247405026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 851]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Freigut</name></author>
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