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	<title>Teddy Kollek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Teddy_Kollek&amp;diff=293648&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-14954: /* Leben */ </title>
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		<updated>2026-01-01T16:39:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Teddy Kollek during a Christmas eve cocktail party.jpg|mini|Teddy Kollek (1984)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Teddy Kollek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|טדי קולק}},&amp;amp;nbsp;ursprünglich &amp;#039;&amp;#039;Theodor&amp;#039;&amp;#039;; * [[27. Mai]] [[1911]] in [[Nagyvázsony]] nahe [[Veszprém]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[2. Januar]] [[2007]] in [[Jerusalem]]) war ein [[Israel|israelischer]] Politiker. Er war von 1965 bis 1993 [[Bürgermeister]] von Jerusalem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Teddy Kollek wurde von seinen [[Juden|jüdischen]] Eltern Alfred Kollek und Margaret Kollek geb. Fleischer nach [[Theodor Herzl]] benannt, da sein Vater ein begeisterter [[Zionismus|Zionist]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Eltern zogen kurz nach seiner Geburt nach [[Wien]]. Dort lebte die Familie von 1918 bis 1934 im [[Landstraße (Wien)|dritten Wiener Gemeindebezirk]], auf der [[Landstraßer Hauptstraße]] 147, wo sich heute eine Gedenktafel findet. Nach der Schulzeit 1930 arbeitete Kollek kurzzeitig hier und da, unter anderem in den [[Witkowitzer Eisenwerke]]n bei [[Ostrava|Mährisch-Ostrau]] und in der Autowerkstatt eines Onkels in [[Dortmund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 25–27.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vor allem engagierte er sich in zionistischen Jugendgruppen. 1935, drei Jahre vor dem „[[Anschluss Österreichs|Anschluss]]“ Österreichs an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]], wanderte die Familie nach [[Palästina (Region)|Palästina]] aus, das zu dieser Zeit ein [[Völkerbundsmandat für Palästina|britisches Mandatsgebiet]] war. Kollek war 1937 Mitbegründer des [[Kibbuz]] [[En Gev|Ein Gev]] am Ostufer des [[See Genezareth|Sees Genezareth]].&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die britische Mandatsgebietsverwaltung ernannte ihn zum [[Muhtar|Muchtar]] (so der aus der osmanischen Zeit überkommene Titel) der örtlichen Verwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 46–48.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im selben Jahr heiratete er Tamar Schwarz, ebenfalls aus Wien und Tochter des [[Rabbiner]]s [[Arthur Zacharias Schwarz]], die er 1934 in einer Wiener zionistischen Jugendgruppen kennengelernt hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihr hatte er zwei Kinder: einen Sohn, den Regisseur [[Amos Kollek]] (*&amp;amp;nbsp;1947), und eine Tochter, die Kunstmalerin Osnat Kollek-Sachs (* 1960).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] setzte sich Kollek innerhalb der [[Hagana]] für jüdische Interessen in Europa ein. Für die [[Jewish Agency for Israel|Jewish Agency]] suchte er den Kontakt zum US-Geheimdienst [[Office of Strategic Services]] und wurde unter dem Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Gerbera&amp;#039;&amp;#039; Informant in dessen &amp;#039;&amp;#039;Dogwood-Cereus-Circle&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Siegfried Beer]]: &amp;#039;&amp;#039;„Arcel/Cassia/Redbird“: Die Widerstandsgruppe Maier-Messner und der amerikanische Kriegsgeheimdienst OSS in Bern, Istanbul und Algier 1943/44&amp;#039;&amp;#039;: In: [[Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes|Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW)]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch 1993&amp;#039;&amp;#039;, S. 75–100, hier S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Ausbruch des Krieges konnte er bei einem Treffen im [[Palais Rothschild (Prinz-Eugen-Straße)|Palais Rothschild]] in Wien [[Adolf Eichmann]] überzeugen, 3000 jüdische Jugendliche aus [[Konzentrationslager]]n zu entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Teddy Kollek, Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, S. 56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Anschließend brachte Kollek sie nach [[England]]. Später war er auch an der [[Bricha]]-Aktion ([[Fluchthilfe]]) beteiligt. Kollek wurde ein Unterstützer [[David Ben-Gurion]]s und arbeitete von 1952 bis 1965 in dessen Regierungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1965 wurde Teddy Kollek als Kandidat der Ben-Gurion-Partei [[Rafi (Partei)|&amp;#039;&amp;#039;Rafi&amp;#039;&amp;#039;]] Nachfolger [[Mordechai Isch Schalom]]s als Bürgermeister von Jerusalem und 1969, 1973, 1978, 1983 sowie 1989 wiedergewählt. In der Wahl 1993 unterlag er 82-jährig dem [[Likud]]-Kandidaten [[Ehud Olmert]]. 1966 rief Teddy Kollek die [[Jerusalem Foundation]] ins Leben, die nunmehr seit über 40 Jahren weltweit Spenden für ihre Koexistenz-Aktivitäten in Jerusalem sammelt. Diese Gelder werden insbesondere in Bildungs-, Kultur- und Gemeinde-Projekten eingesetzt, um das friedliche Zusammenleben zwischen Juden, Christen und Muslimen in der Stadt zu fördern. Nach der Eroberung [[Ostjerusalem]]s im Jahre 1967 ließ Israel das marokkanische Viertel zerstören, um besser an die Klagemauer zu gelangen. Kollek war Hauptverantwortlicher für die Räumung der Häuser.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Joost R. Hiltermann |url=http://www.merip.org/joost.htm |titel=Teddy Kollek and the Native Question |hrsg=Middle East Research and Information Project |datum=1997-07-08 |archiv-url=https://web.archive.org/web/19981201090448/http://www.merip.org/joost.htm |archiv-datum=1998-12-01 |zugriff=2018-01-26 |sprache=en |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Dienstzeit von 28 Jahren wird allgemein als erfolgreich angesehen. Kollek wird zugeschrieben, Jerusalem zu einer modernen Stadt gemacht zu haben, und seine Bemühungen um ein friedliches Nebeneinander der Religionen wurden vielfach gewürdigt. In dieser Zeit gründete er auch das [[Israel-Museum]] und ließ das Jerusalemer Theater bauen. Teddy Kollek war ein wichtiger Förderer des [[Gedenkdienst|Österreichischen Gedenkdienstes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Teddy Kollek zum Projekt Gedenkdienst |Sammelwerk=[[Tiroler Tageszeitung]] |Datum=1993-01-12 |Online=[https://www.auslandsdienst.at/presse/teddy-kollek-zum-projekt-gedenkdienst-tiroler-tageszeitung-12-01-1993/ Artikel online] auf der Website des [[Auslandsdienst Österreichs]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://sbgv1.orf.at/stories/161863 |titel=In Memoriam Teddy Kollek |werk=[[Österreichischer Rundfunk|ORF]] |datum=2012-04-11 |zugriff=2018-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. Januar 2002 erhielt er die österreichische Staatsbürgerschaft, nachdem er im Jahr zuvor zum Ehrenbürger Wiens ernannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt; [https://www.israelnetz.com/nachrichten/2002/01/14/jerusalems-ex-buergermeister-wird-oesterreichischer-staatsbuerger/ &amp;#039;&amp;#039;Jerusalems Ex-Bürgermeister wird österreichischer Staatsbürger&amp;#039;&amp;#039;] In:  [[Israelnetz]].de, 14. Januar 2002, abgerufen am 13. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
1988 erhielt Teddy Kollek den [[Israel-Preis]]. Weitere Auszeichnungen sind der [[Friedenspreis des Deutschen Buchhandels]] (1985, das Preisgeld stiftete er der &amp;#039;&amp;#039;[[Jerusalem Foundation]]&amp;#039;&amp;#039;), der [[Bayerischer Verdienstorden|Bayerische Verdienstorden]], der [[Moses-Mendelssohn-Preis]], die Auszeichnung zum Associate Knight of the [[Order of St. John]] und ein [[Ehrendoktor]]titel der [[Ben-Gurion-Universität im Negev]] in [[Beʾer Scheva]], [[Israel]].&lt;br /&gt;
2001 wurde er [[Liste der Ehrenbürger von Wien|Ehrenbürger der Stadt Wien]].&lt;br /&gt;
Ihm zu Ehren wurde 1999 von der &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem Foundation&amp;#039;&amp;#039; der Teddy-Kollek-Preis initiiert, der sowohl israelischen als auch internationalen Persönlichkeiten, die sich Verdienste um Jerusalem erwarben, verliehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an Teddy Kollek benannte die Stadt Wien am 7. Oktober 2008 die zukünftige Verkehrsfläche (bisher Code Nr. 12751), im [[Stadtentwicklung]]sgebiet [[Landstraßer Hauptstraße#Aspanggründe|Aspanggründe/Eurogate]], &amp;#039;&amp;#039;Teddy-Kollek-Promenade&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Auszeichnungen:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1971: Bublick Preis, Hebräische Universität&lt;br /&gt;
* 1974: Henrietta Szold Preis, Hadassah-Organisation&lt;br /&gt;
* 1976: [[Romano-Guardini-Preis]], Katholische Akademie München&lt;br /&gt;
* 1981: Ehrendoktor der Notre-Dame-Universität&lt;br /&gt;
* 1983: Ehrendoktor der Brown-Universität&lt;br /&gt;
* 1984: Ehrendoktor der Harvard-Universität&lt;br /&gt;
* 1984: Ehrendoktor, [[Jewish Theological Seminary]]&lt;br /&gt;
* 1985: Ehrendoktor der Ben-Gurion-Universität&lt;br /&gt;
* 1985: [[Friedenspreis des Deutschen Buchhandels]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.friedenspreis-des-deutschen-buchhandels.de/sixcms/media.php/1290/1985_kollek.pdf |titel=Teddy Kollek |hrsg=Friedenspreis des Deutschen Buchhandels |datum=2006 |zugriff=2018-01-26 |format=PDF; 210 kB}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: Rothschild Medaille&lt;br /&gt;
* 1986: Albert-Einstein-„Torch of Hope“-Friedenspreis&lt;br /&gt;
* 1986: Ehrendoktor des Hebrew Union College&lt;br /&gt;
* 1986: Joseph Preis der „Anti-Defamation“-Liga&lt;br /&gt;
* 1986: Ehrendoktor des Weizmann-Instituts&lt;br /&gt;
* 1987: Alon Preis, Midrasha L´Moreshet Alon&lt;br /&gt;
* 1987: Umweltschutz Preis der Knesset&lt;br /&gt;
* 1988: [[Four Freedoms Award]], in der Kategorie &amp;#039;&amp;#039;Religionsfreiheit&amp;#039;&amp;#039;, Roosevelt Stichting, Niederlande&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://rooseveltinstitute.org/fdr-four-freedoms-awards-1/ |titel=Franklin D. Roosevelt Four Freedoms Awards |hrsg=Roosevelt Institute |zugriff=2018-01-26 |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1988: [[Israel-Preis]]&lt;br /&gt;
* 1989: Die amerikanische Freiheits-Medaille, Amerikanisches Jüdisches Komitee&lt;br /&gt;
* 1989: Jabotinsky-Preis, New York&lt;br /&gt;
* 1989: [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]], Deutschland&lt;br /&gt;
* 1989: Ehrendoktor der Universität Tel Aviv&lt;br /&gt;
* 1990: [[Moses-Mendelssohn-Preis]], Berliner Senat&lt;br /&gt;
* 1990: Ben-Gurion-Preis&lt;br /&gt;
* 1990: S.C. Davis Preis, Ethics and Public Center, Washington D.C.&lt;br /&gt;
* 1990: Ehrendoktor, Yeshiva-Universität&lt;br /&gt;
* 1991: [[Ehrenring der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
* 1992: Ehrendoktor, Brandeis-Universität&lt;br /&gt;
* 1992: Ehrendoktor, Yale-Universität&lt;br /&gt;
* 1993: Ehrendoktor, Universität Wien&lt;br /&gt;
* 1993: [[Bayerischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1994: Ehrendoktor, Technion, Haifa&lt;br /&gt;
* 1994: UN Menschenrechte Auszeichnung (UN Human Rights Award)&lt;br /&gt;
* 1994: Variety-Humanitäts-Preis&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrendoktor, Columbia-Universität&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrendoktor, Boston College&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrendoktor, Brigham-Young-Universität&lt;br /&gt;
* 1995: Ehrendoktor, Universität von Toronto&lt;br /&gt;
* 1995: Associate Knight of the [[Order of St. John]]&lt;br /&gt;
* 1996: Ehrendoktor, Loyola-Universität&lt;br /&gt;
* 1996: [[Toleranzpreis der Stadt Münster]]&lt;br /&gt;
* 1996: [[B’nai B’rith]] Goldmedaille&lt;br /&gt;
* 1997: [[Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste#Toleranzpreis|Toleranzpreis der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Salzburg]]&lt;br /&gt;
* 1998: Ehrenmitglied der Jerusalemer Film- und TV-Schule&lt;br /&gt;
* 1998: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.israelnetz.com/der-legendaere-buergermeister-jerusalems-teddy-kollek-ist-tot/ |titel=„Der legendäre Bürgermeister Jerusalems“: Teddy Kollek ist tot |werk=www.israelnetz.com |zugriff=2018-01-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-706044&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.welt.de/print-welt/article706044/Ein-Baumeister-Jerusalems.html | titel=Ein Baumeister Jerusalems | autor=Ernst Cramer | werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]] | datum=2007-01-02 |zugriff=2018-10-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2001: Ernennung zum [[Liste der Ehrenbürger von Wien|Ehrenbürger der Stadt Wien]] (Mai 2001)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Während Kolleks Amtszeit zogen 160.000 [[Israelische Siedlung|jüdisch-israelische Siedler]] in den nach internationalem Recht nicht zu Israel gehörenden Ostteil Jerusalems. Den Status Jerusalems, und damit einen der zentralen Streitgegenstände im israelisch-palästinensischen Konflikt, erklärte er 1993 für nicht verhandelbar.&amp;lt;ref&amp;gt;Lawrence Joffe: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.theguardian.com/news/2007/jan/03/guardianobituaries.israel Obituary: Teddy Kollek.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Guardian&amp;#039;&amp;#039; vom 3. Januar 2007, abgerufen am 17. Oktober 2018 (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der israelische Friedensaktivist [[Uri Avnery]] kritisierte 1997 den Widerspruch zwischen Kolleks Politik gegenüber den Palästinensern und seiner internationalen Rezeption:&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://taz.de/V-Morgen-erhaelt-Uri-Avnery-den-Aachener-Friedenspreis-Geehrt-wird-sein-Engagement-fuer-Verstaendigung-zwischen-Israelis-und-Arabern-Der-in-Westfalen-geborene-Jude-ueber-sein-Leben-und-die-gegenwaertigen-Aussichten-auf-Frieden-im-Nahen-Osten/!1384536/ Morgen erhält Uri Avnery den Aachener Friedenspreis.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;die tageszeitung&amp;#039;&amp;#039; vom 1. September 1997, abgerufen am 17. Oktober 2018&amp;lt;/ref&amp;gt;{{Zitat|Jerusalems Exbürgermeister Teddy Kollek hat alle Preise in der Welt bekommen. Er war der übelste Siedler im ganzen Land. Kein Mensch hat so viele Juden auf arabischem Boden angesiedelt wie Teddy Kollek. Er hat Boden enteignet, Araber rausgeworfen, jüdische Siedlungen draufgestellt und Friedenspreise bekommen. Genial.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* mit [[Moshe Pearlman]]: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem: heilige Stadt der Menschheit. Seine Geschichte in 4 Jahrtausenden.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1985, ISBN 3-10-041107-2.&lt;br /&gt;
* mit Amos Kollek: &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben für Jerusalem.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-596-11269-9.&lt;br /&gt;
* mit Shulamit Eisner: &amp;#039;&amp;#039;My Jerusalem: twelve walks in the world’s holiest city.&amp;#039;&amp;#039; London : Weidenfeld and Nicolson, 1990, ISBN 9780297796978.&lt;br /&gt;
* mit Dov Goldstein: &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem und ich. Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; Fischer, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-596-13864-7&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jerusalem (Policy Papers).&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von dem Washington Institut für Politik im Nahen Osten. Washington, D.C. 1990.&lt;br /&gt;
* mit Moshe Pearlman: &amp;#039;&amp;#039;Pilgrims to the Holy Land.&amp;#039;&amp;#039; Weidenfeld &amp;amp; Nicolson, 1971, ISBN 978-0-297-00130-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Christian K. Hauck: &amp;#039;&amp;#039;Wohnungsbau in Jerusalem zwischen Sechs-Tage-Krieg und Camp David. Die Ära Teddy Kollek und Meron Benvenisti 1967-1978.&amp;#039;&amp;#039; LIT, Münster 2004, ISBN 3-8258-7835-X.&lt;br /&gt;
* [[Stefanie Oswalt]]: &amp;#039;&amp;#039;Sie hatten eine gemeinsame Mission.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Jüdische Echo]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 67 (2018/2019), S. 67–73 (überarbeitete Version eines am 11. April 2018 in Wien gehaltenen Vortrags über die beiden Wiener Teddy Kollek und [[Ari Rath]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kollek, Theodore.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; München: Saur 1980, ISBN 3-598-10087-6, S.&amp;amp;nbsp;383.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 wurde der [[Teddy Kollek-Award]] von der [[Jerusalem Foundation]] gestiftet, der Personen ehrt, die sich um den Aufbau eines modernen und offenen Jerusalem verdient machten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.jerusalemfoundation.org/media/44793/TK-Award-Brochure-2013.pdf#page=3 |titel=The Teddy Kollek Award |hrsg=Jerusalem Foundation |datum=2013 |seiten=3 |zugriff=2018-01-26 |format=PDF; 3,4 MB |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118564870}}&lt;br /&gt;
* [http://www.auslandsoesterreicher.at/view.php3?f_id=3688&amp;amp;LNG=de&amp;amp;version= www.auslandsoesterreicher.at: &amp;#039;&amp;#039;Teddy (Theodor) Kollek&amp;#039;&amp;#039; (Biographie)]&lt;br /&gt;
* [https://www.hagalil.com/israel/jerusalem/kollek.htm BenAtid (hagalil): &amp;#039;&amp;#039;Wir brauchen den Dialog&amp;#039;&amp;#039;; Interview mit Teddy Kollek vom 16. Januar 2000 zur Verständigung zwischen Arabern und Juden in Jerusalem]&lt;br /&gt;
* [[Thomas L. Friedman]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.nytimes.com/1985/08/04/magazine/teddy-kollek-s-jerusalem.html Teddy Kollek’s Jerusalem.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;New York Times&amp;#039;&amp;#039; vom 4. August 1985 (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118564870|LCCN=n/50/42988|VIAF=110087514}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kollek, Teddy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgermeister (Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Avoda-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judenretter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hagana)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Office of Strategic Services)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Israel-Preises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Order of Saint John]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ben-Gurion-Universität des Negev]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Brandeis University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Brown University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Columbia University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Harvard University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Hebrew Union College]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Technion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Tel Aviv]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Notre Dame]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der University of Toronto]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Yale University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Yeshiva University]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor des Weizmann-Instituts für Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenringträger der Stadt Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant in Palästina]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jerusalem)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Israeli]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kollek, Teddy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kollek, Theodor&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=israelischer Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Mai 1911&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Nagyvázsony]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Januar 2007&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Jerusalem]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-14954</name></author>
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