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	<title>Tecta Kragstuhlmuseum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T17:11:41Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tecta_Kragstuhlmuseum&amp;diff=913321&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Uli Elch: HC: Entferne Kategorie:Gegründet 1979</title>
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		<updated>2025-01-08T17:02:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Gegr%C3%BCndet_1979&quot; title=&quot;Kategorie:Gegründet 1979&quot;&gt;Kategorie:Gegründet 1979&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Tecta Kragstuhlmuseum&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Kragstuhlmuseum1.jpg|255px|zentriert]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = TECTA Kragstuhlmuseum &lt;br /&gt;
| Ort              = [[Lauenförde]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 51/39/47/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 9/23/27/E&lt;br /&gt;
| ISO-Region       = DE-NI&lt;br /&gt;
| Art              = Museum für Möbeldesign&lt;br /&gt;
| Architekt        = [[Peter Smithson]]&lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 1979&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = &lt;br /&gt;
| Betreiber        = [[Tecta]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = Daniela Drescher&lt;br /&gt;
| ISIL             = &lt;br /&gt;
| Website          = [https://www.tecta.de/kragstuhlmuseum/ kragstuhlmuseum]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tecta Kragstuhlmuseum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein privates [[Museum]] für [[Möbeldesign]] der [[Moderne]] in [[Lauenförde]] im [[Landkreis Holzminden]] in [[Niedersachsen]]. Das Museum zeigt eine umfassende Sammlung zur Geschichte des modernen Möbeldesigns mit dem Schwerpunkt der Entwicklung des [[Freischwinger|Kragstuhls]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Museum wurde im Jahr 1979 von Axel Bruchhäuser, einem Mitinhaber des Möbelherstellers [[Tecta]], als „Stuhlmuseum [[Burg Beverungen]]“ in [[Beverungen]] im [[Kreis Höxter]] in [[Nordrhein-Westfalen]] gegründet. Seit 2004 befindet es sich in Lauenförde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlungen ==&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Kragstuhlsammlung&amp;#039;&amp;#039; im Museum dokumentiert mit rund 1000 Exponaten die Entwicklung des „hinterbeinlosen Stuhls“ von der starren Kragkonstruktion bis zum federnden [[Freischwinger]]. Das Spektrum der ausgestellten Künstler reicht von [[Walter Gropius]], [[El Lissitzky]], [[Mart Stam]], [[Marcel Breuer]], [[Alvar Aalto]] und [[Gerrit Rietveld]] über [[Ludwig Mies van der Rohe]] bis zu [[Alison Smithson|Alison]] und [[Peter Smithson]] und [[Stefan Wewerka]]. Im Museum besteht das &amp;#039;&amp;#039;[[Jean Prouvé|Jean-Prouvé]]-Archiv&amp;#039;&amp;#039;, das mit über 100 Originalen die Konstruktionsprinzipien des französischen Ingenieurs und Architekten veranschaulicht. In der Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Urmodelle der Moderne&amp;#039;&amp;#039; sind Stuhl-Originale von [[Karl Friedrich Schinkel|Schinkels]] Gusseisenstühlen bis zu [[Stefan Wewerka|Wewerkas]] Entwürfen aus den 1980er Jahren vertreten. Die Sammlung &amp;#039;&amp;#039;Anonyme Aristokraten&amp;#039;&amp;#039; beinhaltet Fundstücke unbekannter Gestalter, die denen ihrer berühmten Zeitgenossen in nichts nachstehen. Im &amp;#039;&amp;#039;[[Alison Smithson|Alison]]- und Peter Smithson-Archiv&amp;#039;&amp;#039; und im &amp;#039;&amp;#039;[[Stefan Wewerka|Wewerka]]-Studio&amp;#039;&amp;#039; befinden sich Entwürfe, Prototypen und Serienprodukte, die in Zusammenarbeit mit dem Möbelproduzenten Tecta entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Kragstuhlmuseum mit drei Ausstellungshallen und einem kleinen Servicebau befindet sich gemeinsam mit den Tecta-Produktionsgebäuden in einem ab 1984 geschaffenen [[Landschaftsgarten|Landschaftspark]]. Am 29.&amp;amp;nbsp;September 2003 wurde die erste Ausstellungshalle des Museums eröffnet. 2004 folgte die Fertigstellung eines weiteren Abschnitts. Die dritte Ausstellungshalle wurde im August 2007 fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Eingang zum Museum markiert ein 15 Meter hoher roter Turm aus Stahl[[fachwerk]]. Das auffälligste Element des Museumsgebäudes sind seine erhöhten Außenstützen, an deren Spitzen 10 Kragstühle in eigenwilliger Position montiert sind. Die [[Expressionismus|expressive]] Installation trägt die Bezeichnung „The ten chairs of Lauenförde“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Baukörper des Museums besteht aus sichtbarem Stahl[[Träger (Statik)|tragwerk]], das außen rot und innen weiß gestrichen ist. Die allseitige Verglasung sorgt für die Ausleuchtung der Ausstellung und eine uneingeschränkte Gebäudedurchsicht. Das Bauwerk ist stilmäßig dem [[Brutalismus]] zuzurechnen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/beverungen/20779140_Die-Umgestaltung-des-Kragstuhlmuseums.html &amp;#039;&amp;#039;Die Umgestaltung des Kragstuhlmuseums&amp;#039;&amp;#039;] in [[Neue Westfälische]] vom 29. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Grundriss der Gebäude bildet eine markante Zick-Zack-Figur, die einzelne Nischen entstehen lässt, in denen im inhaltlich zusammenhängende Ausstellungsgruppen angeordnet sind. „Die Sprache der einzelnen Stühle wird so durch die jeweiligen ‚Gefährten‘ unterstützt“, beschrieb Smithson seine Intention.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Ausstellungshallen und über das Museumsgelände zieht sich ein diagonal angelegter [[Schiene (Schienenverkehr)|Schienenstrang]], auf dem ein [[Eisenbahn-Draisine|draisinenartiger]] Wagen fährt. Die Schiene verbindet die Innen- und Außenräume als [[architektonisches Zitat]] des industriellen Hintergrunds der Exponate.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museumsgebäude ist das letzte Werk des britischen Architekten [[Peter Smithson]], das er gemeinsam mit seiner Frau [[Alison Smithson|Alison]] entwarf. Der Designhistoriker Jörg Stürzebecher zählt das Kragstuhlmuseum im Ensemble mit weiteren Bauten von Smithson, wie das Tecta-Werksgelände und ein Wohnhaus in Bad Karlshafen, zu den bedeutendsten Architekturwerken der [[Nachkriegsmoderne]] in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nw.de/lokal/kreis_hoexter/hoexter/20952628_Spurensuche-zur-britischen-Pop-Art-in-Lauenfoerde.html &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche zur britischen Pop Art in Lauenförde&amp;#039;&amp;#039;]  in Neue Westfälische vom 20. Oktober 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;180&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot; perrow=&amp;quot;4&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Kragstuhlmuseum Logo Gehweg Turm.jpg|Logo am Eingang, dahinter der 15 Meter hohe Turm aus Stahlfachwerk&lt;br /&gt;
Datei:Kragstuhlmuseum Servicegebäude.jpg|Servicegebäude des Museums&lt;br /&gt;
Datei:Kragstuhlmuseum Fassade mit Kragstühlen.jpg|Fassade mit Kragstühlen am Boden und auf den Stützpfeilern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Axel Bruchhäuser&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Stuhlmuseum Burg Beverungen&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Kragstuhl. Kragstuhlsammlung – Jean-Prouvé-Archiv – Urmodelle der Moderne&lt;br /&gt;
   |Auflage=Überarbeitete und erg.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walter König&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88375-351-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Smithson, Karl Unglaub&lt;br /&gt;
   |Titel=Flying furniture. Unsere Architektur rollt, schwimmt, fliegt = our architecture rolls, swims, flies&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walther König&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2000&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88375-405-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Lauenforde an der Weser Kragstuhlmuseum&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Bauwelt&lt;br /&gt;
   |Band=95&lt;br /&gt;
   |Datum=2004-04-08&lt;br /&gt;
   |ISSN=0005-6855&lt;br /&gt;
   |Seiten=2}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=P. Smithson&lt;br /&gt;
   |Titel=Kragstuhlmuseum/Tecta-Archiv Lauenforde Gelebtes Vermächtnis – Letztes Werk des Architekten&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Glasforum – Architektur, Raumkunst, Gebrauch&lt;br /&gt;
   |Nummer=10&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISSN=0017-0852&lt;br /&gt;
   |Seiten=5–7}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Karl Unglaub&lt;br /&gt;
   |Titel=Kragtische = Cantilever tables&lt;br /&gt;
   |Verlag=Walther König&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88375-692-X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte einer deutschen Unternehmung. Tecta Axel + Werner Bruchhäuser KG&amp;#039;&amp;#039; als Sonderdruck aus: &amp;#039;&amp;#039;Güstrow im Umbruch&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. Angelika Schmiegelow Powell, [[Edition Temmen]], Bremen, 2003&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Kragstuhlmuseum}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tecta.de/kragstuhlmuseum/ Website des Kragstuhlmuseums/Tecta-Archiv Lauenförde]&lt;br /&gt;
* [https://www.baunetzwissen.de/fenster-und-tueren/objekte/oeffentliche-gebaeude/kragstuhlmuseum-in-lauenfoerde-70726 Gebäudebeschreibung des Kragstuhlmuseums] bei Baunetz Wissen.de&lt;br /&gt;
* Carsten Krohn: [https://www.nzz.ch/article9BER1-1.197058 &amp;#039;&amp;#039;Gebautes Manifest&amp;#039;&amp;#039;] zum Gebäude des Kragstuhlmuseums in [[Neue Zürcher Zeitung|Zürcher Zeitung]] vom 7. Januar 2004&lt;br /&gt;
* [https://www.cdu-holzminden.de/lokal_1_1_120_Was-ist-eigentlich-das-Kragstuhlmuseum.html &amp;#039;&amp;#039;Was ist eigentlich: das Kragstuhlmuseum?&amp;#039;&amp;#039;] bei CDU-Kreisverband Holzminden vom 2. Mai 2016&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10056655-8|LCCN=|VIAF=158060715}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk des Brutalismus in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Designmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum im Landkreis Holzminden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Landkreis Holzminden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 2000er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lauenförde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interieurmuseum in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interieurmuseum in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1979]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Uli Elch</name></author>
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