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	<title>Techwitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw: /* Geschichte */</title>
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		<updated>2026-02-24T18:35:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ort Techwitz. Zum Adelsgeschlecht siehe [[Techwitz (Adelsgeschlecht)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techwitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil von [[Tröglitz]] innerhalb der Gemeinde [[Elsteraue]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ortslage Alt-Tröglitz bei Zeitz 1893.jpg|mini|Ortslage von Techwitz bei Zeitz um 1893]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Techwitz, in alten Schriften auch als &amp;#039;&amp;#039;Techebuditz, Techebodiz, Tecwitz, Techwicz&amp;#039;&amp;#039; erwähnt, war ursprünglich ein [[Wenden|wendisches]] [[Rundlingsdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;Carl-Edouard Förstemann: &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen aus dem Gebiete historisch-antiquarischer Forschungen. Band 12.&amp;#039;&amp;#039; Ferd. Förstemann, Nordhausen, 1869; S. 138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Dorf wurde am 9. November 1121 erstmals urkundlich in einem Dokument des [[Kloster Bosau|Klosters Bosau]] erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Petzoldt: &amp;#039;&amp;#039;Monasterium Kempnicense. Eine Untersuchung zur Vor- und Frühgeschichte des Klosterwesens zwischen Saale und Elbe.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno-Verlag, 1983, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Ort befand sich ein [[Rittergut]], wonach sich das dort ansässige Adelsgeschlecht [[Techwitz (Adelsgeschlecht)|von Techwitz]] benannte.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Heinrich Kneschke: &amp;#039;&amp;#039;Neues allgemeines Deutsches Adels-Lexicon. Band 9.&amp;#039;&amp;#039; F. Voight, 1870, S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Siedlung hatte kein eigenes Gotteshaus. [[Pfarrei|Eingepfarrt]] war Techwitz im rund 2000 m entfernten Kirchdorf [[Gleina (Elsteraue)|Gleina]].&amp;lt;ref&amp;gt;Pastoren Dr. Haase; Hilbert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Pfarr-Almanach oder die evangelischen Geistlichen und Kirchen der Provinz Sachsen der Grafschaften Wernigerode, Roßla und Stolberg.&amp;#039;&amp;#039; Magdeburg, 1896/97, S. 241.&amp;lt;/ref&amp;gt; Den Gottesdienst besuchten die Techwitzer jedoch in der rund 1000 m entfernten Kirche von [[Burtschütz]], einer [[Filialkirche]] von Gleina.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg. Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators. 1949–1973.&amp;#039;&amp;#039; St. Benno-Verlag, 1990, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu Techwitz gehörte der abseits gelegene [[Ausbau (Siedlungsform)|Ausbau]] &amp;#039;&amp;#039;Wolfsmühle&amp;#039;&amp;#039;, ein großes Gehöft mit einer [[Wassermühle]], die von der [[Schwennigke]] angetrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Antoine-Augustin Bruzen de La Martinière: &amp;#039;&amp;#039;Historisch-Politisch-Geographischer Atlas der gantzen Welt; Oder grosses und vollständiges Geographisch- und Critisches Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; Verlegts Johann Samuel Heinsius, 1748, S. 465.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Preussisches General-Post Amt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichniss sämmtlicher Ortschaften des preussischen Post-Bezirk.&amp;#039;&amp;#039; Königlich geheime Ober-Hofbuchdruckerei, 1864, S. 1101.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Weltlich]] unterstand Techwitz dem [[Amt Zeitz]], bevor es 1818 dem neu gebildeten [[Landkreis Zeitz]] zugeteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Hugo Theodor Huhn: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisch-historisches Lexikon von Deutschland. Eine vollständige deutsche Landes-, Volks- und Staatskunde. VI.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Bibliographischen Instituts, 1846, S. 112.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1847 verzeichnete die amtliche Statistik für den landwirtschaftlich geprägten Ort 14 Höfe und 112 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Eugen Hugo Theodor Huhn: &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-statistisch-historisches Lexikon von Deutschland. Eine vollständige deutsche Landes-, Volks- und Staatskunde. VI.&amp;#039;&amp;#039; Verlag des Bibliographischen Instituts, 1846, S. 219.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1870 stieg die Einwohnerzahl auf 132.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Rudolph: &amp;#039;&amp;#039;Vollständigstes geographisch-topographisch-statistisches Orts-Lexikon von Deutschland, sowie der unter Österreichs und Preussens Botmässigkeit stehenden nichtdeutschen Länder.&amp;#039;&amp;#039; Zander, 1870, S. 4533.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bauern betrieben Ackerbau und Viehwirtschaft; 1875 lebte auch einen [[Bierbrauer]] in Techwitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Erste Norddeutsche Akademie für Bierbrauer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adressbuch der Bierbrauer des gesammten Deutschland und Oesterreich-Ungarn, verbunden mit einem fachlichen Inseratentheil, pro 1875.&amp;#039;&amp;#039; Gustav Schulze Berlin, 1875, S. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Eröffnung der [[Bahnstrecke Zeitz–Altenburg]] erhielt die Gemeinde am 1. Oktober 1895 einen [[Haltepunkt]] mit einer 14 m² großen Wartehalle.&amp;lt;ref&amp;gt;Königlich Sächsisches Finanz-Ministerium (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Statistischer Bericht über den Betrieb der unter Königlich Sächsischer Staatsverwaltung stehenden Staats- und Privat-Eisenbahnen.&amp;#039;&amp;#039; C. Heinrich, Dresden, 1896, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum 1. Dezember 1913 folgte die offizielle Umbenennung der Haltestelle in &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof]] Techwitz&amp;#039;&amp;#039; und die zeitgleiche Eröffnung einer zusätzlichen 6,42 km langen eingleisigen Verbindungsstrecke [[Bahnstrecke Tröglitz–Zeitz|Techwitz-Zeitz]] ausschließlich für den Güterverkehr zum [[Bahnhof Zeitz]].&amp;lt;ref&amp;gt;Verein Deutscher Eisenbahn-Verwaltungen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitung des Vereins Deutscher Eisenbahnverwaltung, 53. Jahrgang.&amp;#039;&amp;#039; Julius Springer, 1913, S. 1458.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1910 lebten in Techwitz 247 Personen, deren Anzahl bis 1933 auf 310 und bis 1939 auf 503 stieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm |titel=Landkreis Zeitz |titelerg=Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-08-30 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20240701141803if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/zeitz.htm | archiv-datum=2024-07-01 | abruf=2025-09-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.eirenicon.com/rademacher/www.verwaltungsgeschichte.de/zeitz.html Michael Rademacher: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Landkreis Zeitz.&amp;#039;&amp;#039; Online-Material zur Dissertation, Osnabrück 2006.] In: eirenicon.com, abgerufen am 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 1. Mai 1937 begann die [[Braunkohle-Benzin AG]] (Brabag) in nordöstlicher Nähe zu Techwitz mit dem Bau des [[Hydrierwerk Zeitz|Hydrierwerks Zeitz]], das ab dem 2. Januar 1939 die Produktion [[synthetischer Kraftstoff]]e aufnahm. Im gleichen Zeitraum entstanden für die Brabag-Belegschaft Werkssiedlungen in [[Tröglitz]] und Umgebung, die unter anderem die rund 1400 m große Lücke zwischen Burtschütz und Techwitz schloss.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Joppen: &amp;#039;&amp;#039;Das Erzbischöfliche Kommissariat Magdeburg. Geschichte und Rechtsstellung von der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik bis zur Ernennung des Apostolischen Administrators. 1949–1973. &amp;#039;&amp;#039; St. Benno-Verlag, 1990, S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurden die beiden Bauerndörfer faktisch in die Gestaltung der Tröglitzer Wohnbebauung integriert, die sich an der Gartenstadtkonzeption der 1930er-Jahre orientierte.&amp;lt;ref&amp;gt;Willy Schilling: &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt 1933–1945. Der historische Reiseführer.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, 2013, S. 98.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in Techwitz entstanden für die Beschäftigten der Brabag 458 [[Volkswohnung]]en mit vier bis fünf Zimmern in zweigeschossigen Mietshäusern.&amp;lt;ref&amp;gt;Veronika Arndt, Heidrun Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Hydrierwerk Zeitz. Die Geschichte eines Chemieunternehmens (1937–1993).&amp;#039;&amp;#039; Zeitzer Innovative Arbeitsfördergesellschaft mbH, 1999, S. 25.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Wirksamkeit zum 29. März 1943 folgte die Eingliederung von Burtschütz und Techwitz in Tröglitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesanstalt für Landeskunde (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Verzeichnis der Namens- und Grenzänderungen deutscher Gemeinden 1939–1950.&amp;#039;&amp;#039; S. Hirzel Verlag Stuttgart, 1952, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Umbenennung des Bahnhofs Techwitz in &amp;#039;&amp;#039;Bahnhof Tröglitz&amp;#039;&amp;#039; erfolgte zum 1. Juli 1943. Nach den ersten gezielten alliierten [[Luftangriffe auf Zeitz|Luftangriffen auf das Hydrierwerk Zeitz]] wurden ab Mitte Mai 1944 in einer alten Techwitzer Sandgrube tiefe [[Luftschutzstollen]] angelegt, die heute verschüttet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Bergakademie Freiberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Freiberger Forschungshefte: C, Ausgaben 51–58.&amp;#039;&amp;#039; Akademie-Verlag, 1958, S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gegenwart ==&lt;br /&gt;
In Tröglitz-Techwitz etablierten sich nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Wende]] mehrere kleine Familienunternehmen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gemeinde-elsteraue.de/de/ortschaften/troeglitz-20000154.html Tröglitz] Homepage Gemeinde Elsteraue, abgerufen am 1. Juli 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gemeinde-elsteraue.de/ Homepage der Gemeinde Elsteraue]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/3/33.26/N |EW=12/11/3.28/E |type=city |region=DE-ST}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1217003002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Techwitz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Elsteraue)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Burgenlandkreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1121]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Zeitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zeitz)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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