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	<title>Techno-Kunst - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T02:34:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Techno-Kunst&amp;diff=501819&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hgzh: - gelöschtes Bild</title>
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		<updated>2023-09-12T06:13:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;- gelöschtes Bild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Berlin Potsdamer Platz U3-U10.jpg|mini|Raum- und Lichtinstallation für eine Techno-Party im Rahmen einer Kunstausstellung in Berlin]]&lt;br /&gt;
Unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techno-Kunst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Techno-Art&amp;#039;&amp;#039;) werden Kunstformen zusammengefasst, die in direktem Zusammenhang zur [[Technokultur|Technoszene]] stehen. Dabei handelt es sich oft um [[Zeichnung (Kunst)|Zeichnungen]], [[Grafik]]en oder [[Animation]]en und [[CD- und DVD-Verpackungen|Covergestaltungen]] sowie futuristischen Metallfiguren, deren Künstler sich mit der Szene identifizieren und das entsprechende Lebensgefühl mit ihren Werken zum Ausdruck bringen möchten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine frühe und weit verbreitete Form der Techno-Kunst ist der [[Flugblatt|Flyer]], mit dem für Partys und andere Veranstaltungen geworben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Große Bedeutung haben auch [[Bühnenbild|Dekorationen]], [[Projektion (Optik)|Projektionen]] und [[Rauminstallation]]en auf [[Rave]]s und Techno-Veranstaltungen bekommen. So erlangten beispielsweise Künstler wie &amp;#039;&amp;#039;Gecco&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Skudi Optics&amp;#039;&amp;#039; in Berlin&amp;lt;ref&amp;gt;[https://taz.de/!666323/ Kid Paul wohnt hier nicht mehr] [[Die Tageszeitung]] vom 13. Dezember 2003&amp;lt;/ref&amp;gt; oder &amp;#039;&amp;#039;VJ Autopilot&amp;#039;&amp;#039; mit dem &amp;#039;&amp;#039;Highflyer&amp;#039;&amp;#039;-Team in München&amp;lt;ref name=&amp;quot;sueddeutsche_20210723&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-videokuenstler-nachtleben-peter-becker-clubs-1.5361749 |titel=Zum Tod von Peter Becker: Der Clubabend als Gesamtkunstwerk |werk=[[Süddeutsche Zeitung]] |autor=Dirk Wagner |datum=2021-07-23 |zugriff=2021-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;inmuenchen_20210726&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.in-muenchen.de/nightlife/medienkuenstler-und-vj-peter-becker-aka-autopilot-ist-gestorben-90883882.html |titel=Medienkünstler und VJ Peter Becker ist gestorben |werk=inMünchen |datum=2021-07-26 |zugriff=2021-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekanntheit durch ihre experimentellen und großflächigen Projektionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Als Techno aus dem Underground hervortrat und die [[Plattenlabel|Labels]] sich Gedanken um den kommerziellen Vertrieb machten, entstanden Anfang der [[1990er Jahre]] die ersten computeranimierten [[Musikvideo]]s, zu deren Vorreitern die [[3Lux]]-Serie sowie deren Nachfolger [[X-Mix]] zählen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste große Ausstellung, die sich ausschließlich mit Techno-Kunst befasste, war die [[Chromapark]] im [[E-Werk (Berlin)|E-Werk]] in [[Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gestalten-Verlag aus Berlin veröffentlichte bereits Anfang der 1990er Jahre Bücher, die sich im weitesten Sinne mit Techno-Kunst befassten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Szenemagazinen nahm die Zeitschrift [[Frontpage (Zeitschrift)|Frontpage]] und ihr damaliger Grafiker [[Alexander Branczyk]] eine Vorreiterrolle bezüglich Gestaltung und Layout ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Anfängen war Techno-Kunst noch von bunten [[Collage]]n, naiven Malereien, einfachen geometrischen 3-D-Objekten sowie Texten in teilweise schwer lesbarem Typofreistil geprägt. Gerne wurden auch ironisch zu verstehende Fotografien aus früheren Jahrzehnten verwendet, um sich als revolutionäre, neue Kultur abzugrenzen. Mit der technischen Entwicklung und dem Wandel des Lebensgefühls innerhalb der Szene, weg von der „höher-schneller-weiter-Mentalität“, konzentrierte sich die künstlerische Darstellung zunehmend auf minimalistisches und farblich reduzierteres Design, sowie realistischere 3-D Animationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Freetekno]]-Bewegung hingegen werden teils auch heute noch bewusst einfache Flyer erstellt, die häufig mit den Farben schwarz und weiß spielen und psychedelische Muster oder bis nahe an die Unkenntlichkeit verschnörkelte Darstellungen ergeben, in denen dann mehr oder weniger versteckt Informationen zur beworbenen Veranstaltung enthalten sind. Gezeichnet werden meist Motive mit Bezug zu Tekno-Partys an sich oder fiktive Maschinen und Roboter, die in der Regel einen düsteren bis dämonischen Eindruck vermitteln. Typische, immer wiederkehrende Elemente sind Gasmasken, Totenköpfe, mutierte bis morbide Gestalten und technisches Equipment (in der Regel Boxen und Plattenteller). Die Hintergründe sind üblicherweise dunkel und sollen einen mechanisch-industriellen Eindruck vermitteln. Solche Muster und Grafiken werden in vielfacher Ausprägung auch auf Tücher gezeichnet, die auf den Veranstaltungen als Dekorationsmittel eingesetzt werden, oder auf Kapuzen-Pullover gedruckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goa ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goa 6288.jpg|miniatur|Kunstinstallation auf einer Goa-Party]]&lt;br /&gt;
In der eng mit Techno verwandten [[Psytrance|Goa- und Psytrance]]-Szene etablierte sich bereits vor den [[1990er]] Jahren unter dem Einfluss psychoaktiver Drogen eine ganz eigene Kunstform auf Veranstaltungen, Flyern und Musik-Covern. Die künstlerischen Darstellungen beziehen sich meist auf [[Natur]], [[Spiritualität]] und östliche Religionen wie [[Hinduismus]], [[Shivaismus]] oder [[Buddhismus]]. Sie zeigen insgesamt einen engen Bezug zur [[Hippie]]-Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goa-Partys finden als [[Freiluftkonzert|Freiluftveranstaltungen]] oder in [[Techno-Club]]s statt und sind oft dekoriert mit liebevoll gebastelten [[Halluzinogene Pilze|halluzinogenen Pilzen]] aus [[Pappmaché]], 2- oder 3-dimensionalen Objekten aus gewebten Fäden oder bunten Batiktüchern. Bekanntheit erlangte beispielsweise das in den 1990er Jahren im [[Natraj Temple]] gegründete Deko-Kollektiv &amp;#039;&amp;#039;SchmoX Family&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mushroommag_20150919&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mushroom-magazine.com/south-germany-no-better-time-to-party-than-now/ |titel=Psytrance Music in South Germany: No better time to party than now! |werk=Mushroom Magazine |datum=2015-09-19 |sprache=en |zugriff=2021-11-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Typisch für Goa-Kunst sind z.&amp;amp;nbsp;B. farbenfrohe [[psychedelisch]]e Muster oder [[Fraktalkunst|Fraktale]]. Häufig sind die Objekte in [[Fluoreszenz|fluoreszierenden]] Farben gehalten und leuchten unter der Bestrahlung mit [[Ultraviolettstrahlung|Schwarzlicht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Künstler ==&lt;br /&gt;
* [[Bianca Strauch]]&lt;br /&gt;
* [[Bringmann &amp;amp; Kopetzki]]&lt;br /&gt;
* [[Daniel Pflumm]]&lt;br /&gt;
* [[Jim Avignon]]&lt;br /&gt;
* [[Stellmacher &amp;amp; Jensen]]&lt;br /&gt;
* [[Elsa for Toys]]&lt;br /&gt;
* [[VJ Autopilot]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Alfred M. Jones: &amp;#039;&amp;#039;Technoart. Localizer 1.1.&amp;#039;&amp;#039; [[Die Gestalten Verlag]], Berlin, 1996, ISBN 3-931-12601-3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Techno-Kunst| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Computerkunst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hgzh</name></author>
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