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	<title>Techniscope - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T19:17:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Techniscope&amp;diff=185845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RRST93: /* Technische Grundlagen */</title>
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		<updated>2023-07-19T12:21:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Technische Grundlagen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Techniscope&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Marke von [[Technicolor (Filmunternehmen)|Technicolor]], die damit seit 1963 ihr eigenes Verfahren zur Herstellung [[anamorphotisches Verfahren|anamorphotischer 35-mm-Breitwandfilme]] bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://register.dpma.de/DPMAregister/Uebersicht|titel=Recherche im amtlichen Markenregister|hrsg=Deutsches Patent- und Markenamt|zugriff=2014-05-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Vorführformat von Techniscope ist kompatibel zu dem von [[Cinemascope|CinemaScope]] und vergleichbaren Verfahren. Im Gegensatz dazu wird bei Techniscope mit der Kamera aber ein unverzerrtes Breitbild aufgezeichnet, das erst für die Vorführkopie [[anamorph]]otisch gestaucht wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wurden die Vorführkopien nicht von Technicolor selbst, sondern von anderen Kopierwerken hergestellt, trugen diese die Bezeichnung [[Cromoscope]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Techniscope-Verfahren fand seine größte Verbreitung bei italienischen Filmproduktionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Techniscope 2 perf 35 mm film.png|right|mini|300px|Techniscope-[[Einzelbild (Film)|Einzelbild]].]]&lt;br /&gt;
Der [[Filmschritt]] des wie üblich vertikal durch die [[Filmkamera]] laufenden [[35-mm-Film]]s beträgt bei Techniscope nur zwei statt der normalen vier Perforationslöcher (&amp;#039;&amp;#039;35 mm 2-perf&amp;#039;&amp;#039; statt &amp;#039;&amp;#039;35 mm 4-perf&amp;#039;&amp;#039;). Die [[Einzelbild (Film)|Einzelbilder]] haben die Abmessungen 22 mm × 9,47 mm und sind damit nur etwa halb so hoch wie beim Normalbild. Damit entstehen zunächst echte Breitbilder im Seitenverhältnis 2,32:1. Die Kamera wird nicht mit einem Anamorphoten ausgestattet und das Negativbild bleibt deshalb unverzerrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von dem geschnittenen Techniscope-Kameranegativ ([[Schnittnegativ]]) wird beim Kopieren auf dem [[Optischer Printer|optischen Printer]] ein [[anamorph]]otisch gestauchtes [[Interpositiv]] hergestellt, so dass ein normalformatiges Bild mit dem üblichen Schritt von 4 Perforationslöchern entsteht. Hiervon werden im [[Filmkopie|Kontaktverfahren]] formatgleiche [[Internegativ]]e gezogen, die wiederum als Grundlage für die ebenfalls formatgleichen [[Vorführkopie]]n dienen. Bei der Projektion werden die Bilder mit einem Anamorphoten in der Breite gedehnt (entzerrt) und weisen dann auf der Leinwand das auch von CinemaScope bekannte Breitbild-Seitenverhältnis von 2,35:1 auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der modernen digitalen Weiterverarbeitung eines Techniscope-Kameranegativs durch [[Filmabtaster|Scannen]] wird ein [[Digital Intermediate]] erstellt, so dass die weiteren fototechnischen Kopierschritte entfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Filmaufnahme werden Filmkameras (früher waren dies meist [[Arriflex]] oder [[Mitchell NC|Mitchell BNC]]) eingesetzt, deren [[Filmschritt]] von &amp;#039;&amp;#039;4-perf&amp;#039;&amp;#039; auf &amp;#039;&amp;#039;2-perf&amp;#039;&amp;#039; umgebaut wurde. Daneben gibt es aber auch Kameras von [[Aaton]] (&amp;#039;&amp;#039;Penelope&amp;#039;&amp;#039;), die von vornherein für Techniscope eingerichtet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Techniscope benötigt nur halb so viel Kameranegativ-[[Filmmaterial]] wie bei Verfahren mit Normalbildgröße. Aus diesem Grund wurde Techniscope scherzhaft auch als „CinemaScope für Arme“ bezeichnet.&lt;br /&gt;
* Techniscope erfordert keine teuren und schweren [[Anamorphot]]en an der Kamera. Stattdessen werden normale [[Objektiv (Optik)|Objektive]] verwendet. Für die Dreharbeiten können somit leichte und preiswerte 35-mm-Filmkameras eingesetzt werden, deren [[Bildfenster]] und Filmschritt auf Techniscope umgebaut wurde. Das geringe Gewicht ermöglicht den flexiblen Einsatz als Handkamera.&lt;br /&gt;
* Für eine Techniscope-Produktion wird eine geringere Leistung an [[Kunstlicht]] benötigt, da lichtschwächende Anamorphoten an der Kamera entfallen.&lt;br /&gt;
* Durch die Verwendung von nicht-anamorphotischen Objektiven sind plastisch wirkende Groß- und Detailaufnahmen bei geringem Abstand in höherer Qualität möglich ([[Weitwinkelobjektiv|Weitwinkelaufnahmen]] im Nahbereich oder ggf. auch [[Makrofotografie]]). Vergleichbare [[Einstellung (Film)|Einstellungen]] sind mit anamorphen Objektiven nicht realisierbar, da die anamorphotischen Glieder im Objektiv zu unnatürlichen Bild-Verzerrungen führen würden. Bei Techniscope ist der Aufnahme-Anamorphoten ins Kopierwerk (Herstellung des Interpositivs) verlagert, wo wegen des fixen Abbildungsabstands seine Abbildungsfehler minimiert werden können.&lt;br /&gt;
* Bei gleichem horizontalen [[Bildwinkel]] und gleicher [[Apertur|Blendenöffnung]] weisen Techniscope-Aufnahmen gegenüber anamorphotischen Aufnahmen eine deutlich höhere [[Schärfentiefe]] auf, da für den gleichen horizontalen Blickwinkel bei anamorphotischer Aufnahme die doppelte Brennweite wie bei Techniscope erforderlich ist, was die Schärfentiefe verringert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachteile ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Die gegenüber anamorphotischer Aufnahme reduzierte Kameranegativ-Fläche des Techniscope-Bildfensters bringt einen Verlust an [[Auflösungsvermögen]] mit sich, die als [[Schärfe (Fotografie)|Bildschärfenverlust]] wahrgenommen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmbeispiele ==&lt;br /&gt;
Zwei gute Studienbeispiele für Techniscope als verzerrungsarmes Breitbild-Aufnahmeverfahren sind [[Sergio Leone]]s Western &amp;#039;&amp;#039;[[Spiel mir das Lied vom Tod]]&amp;#039;&amp;#039; (1968), bei dem [[Tonino Delli Colli]] die Kamera führte, sowie &amp;#039;&amp;#039;[[Keoma – Das Lied des Todes|Keoma]]&amp;#039;&amp;#039; (1976) von [[Enzo G. Castellari]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://sparetimelabs.com/animato/animato/filmhist/filmhist.html 35-mm-Film History] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.abelcine.com/articles/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=26&amp;amp;Itemid=34 Warum 2-Perf?] (englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtechnik]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RRST93</name></author>
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