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	<title>Technisches Museum Wien - Versionsgeschichte</title>
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		<updated>2026-03-14T18:45:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Museum&lt;br /&gt;
| Name             = Technisches Museum Wien&lt;br /&gt;
| Bild             = [[Datei:Wien - Technisches Museum (2).JPG|240px|]]&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| Ort              = [[Wien]]&lt;br /&gt;
| Breitengrad      = 48/11/27.35/N&lt;br /&gt;
| Längengrad       = 16/19/4.91/E&lt;br /&gt;
| ISO-Region       = AT-9&lt;br /&gt;
| Art              = [[Technikmuseum]]&lt;br /&gt;
| Architekt        = [[Emil von Förster]] (Vorentwurf), [[Hans Schneider (Architekt, 1860)|Hans Schneider]]&lt;br /&gt;
| Eröffnung        = 6. Mai 1918&lt;br /&gt;
| Besucheranzahl   = 467.894 &amp;lt;small&amp;gt;(2024)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bmkoes.gv.at/kunst-und-kultur/kulturinstitutionen-des-bundes/bundesmuseen/besuchsstatistik-bundesmuseen-oenb.html Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport (2025): Besuchsstatistik der Bundesmuseen und der Österreichischen Nationalbibliothek 2024], abgerufen am 6. Februar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Betreiber        = Technisches Museum Wien&amp;lt;br /&amp;gt;mit Österreichischer Mediathek&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(FN&amp;amp;nbsp;195576m&amp;lt;ref name=&amp;quot;Firmenbuch&amp;quot; /&amp;gt;)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Leitung          = [[Peter Aufreiter]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.technischesmuseum.at/person/mag-peter-aufreiter |titel=Peter Aufreiter |abruf=2020-01-02|sprache=de|autor=|werk=technischesmuseum.at}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;(seit 1.&amp;amp;nbsp;Jän. 2020)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| ISIL             = AT-TMW-BIB&lt;br /&gt;
| Website          = [http://www.tmw.at/ www.tmw.at]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Technische Museum Wien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;TMW&amp;#039;&amp;#039;, befindet sich an der Adresse Mariahilfer Straße 212 im 14. [[Wien]]er Gemeindebezirk [[Penzing (Wien)|Penzing]]. Es zeigt Exponate und Modelle aus der [[Geschichte der Technik]] unter besonderer Berücksichtigung des österreichischen Anteils an der technologischen Entwicklung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anstaltszweck&amp;quot; /&amp;gt; Es verfügt über zahlreiche historische Demonstrationsmodelle, etwa aus dem Bereich der [[Eisenbahn]], des [[Schiffbau]]s, der [[Luftfahrt]] und der [[Industrie]]. Herausragend sind dabei die funktionsfähigen [[Dampfmaschine]]n. Weiters ist im TMW eine der größten Sammlungen historischer [[Musikinstrument]]e in Österreich untergebracht. Dem Museum angegliedert ist die [[Österreichische Mediathek]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das denkmalgeschützte Hauptgebäude wurde ab 1909 nach Plänen von [[Hans Schneider (Architekt, 1860)|Hans Schneider]] errichtet und am 6. Mai 1918 als „Technisches Museum für Industrie und Gewerbe“ eröffnet. Es grenzt stadteinwärts an den &amp;#039;&amp;#039;Gustav-Jäger-Park&amp;#039;&amp;#039;. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite liegt der [[Auer-Welsbach-Park]]. Die hellen, mit Glaskuppeln überdachten Innenhöfe gelten als Besonderheit des Gebäudes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betreibergesellschaft &amp;#039;&amp;#039;Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek&amp;#039;&amp;#039; ist eine mit 15.&amp;amp;nbsp;August 2000 im [[Firmenbuch]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Firmenbuch&amp;quot; /&amp;gt; eingetragene &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts des Bundes&amp;#039;&amp;#039; mit eigener Rechtspersönlichkeit, errichtet durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesmuseen-Gesetz]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bundesmuseen]]-Gesetz, {{BGBl|I Nr. 115/1998}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die &amp;#039;&amp;#039;Museumsordnung des Technischen Museums Wien.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Museumsordnung des Technischen Museums Wien vom 28.&amp;amp;nbsp;Dezember 1999, {{BGBl|II Nr. 507/1999}}, in Kraft seit 1.&amp;amp;nbsp;Jänner 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Technisches Museum Wien (1918).jpg|mini|Der Museumsbau im Eröffnungsjahr 1918]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Regierungsantrittes Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz Josephs&amp;amp;nbsp;I.]] im Jahr 1908 wurde beschlossen, in Wien ein &amp;#039;&amp;#039;Technisches Museum für Industrie und Gewerbe&amp;#039;&amp;#039; zu errichten. Die Initiative dazu ging im Wesentlichen von [[Wilhelm Exner]] aus, der die Idee eines solchen Museums seit der Wiener [[Weltausstellung 1873]] verfolgte. Im Gründungskomitee waren auch die Industriellen [[Arthur Krupp]] und [[Johann Kremenezky]], die das Vorhaben finanziell unterstützten, weitere Förderer waren unter anderem der Großindustrielle und Bankier [[Bernhard Wetzler]] (1839–1922)&amp;lt;ref&amp;gt;{{ÖBL|16|164||Wetzler, Bernhard|Chr. Gruber}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und das [[S. M. v. Rothschild|Bankhaus Rothschild]]. Im selben Jahr wurde das [[Technisches Nationalmuseum in Prag|Technische Nationalmuseum in Prag]] bereits eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Standortfrage geklärt war, das Museum sollte im 14.&amp;amp;nbsp;Wiener Gemeindebezirk unweit der kaiserlichen Residenz in [[Schloss Schönbrunn|Schönbrunn]] auf den von der Stadt Wien kostenlos zur Verfügung gestellten „Spitzackergründen“ errichtet werden, wurden erste Vorstudien von [[Emil von Förster]] ausgearbeitet. Nach dessen überraschendem Tod im Jahr 1909 wurde eine „Ideen-Konkurrenz“ unter in Wien tätigen Architekten ausgeschrieben, an der sich unter anderem [[Otto Wagner]], [[Adolf Loos]], [[Rudolf Tropsch]] und [[Max Ferstel]] beteiligten. Die Teilnehmer hatten nur zwei Monate Zeit ihre Entwürfe zu erstellen, dennoch wurden 24&amp;amp;nbsp;Projekte eingereicht. In die Endauswahl kamen die Pläne von [[Max Hegele]], [[Rudolf Krausz]] und [[Hans Schneider (Architekt, 1860)|Hans Schneider]], dessen Entwurf den Studien Försters nahekam und der schließlich auf Intervention des Thronfolgers [[Franz Ferdinand von Österreich-Este|Franz Ferdinand]] den Zuschlag erhielt. Auf Kritik von Seiten der Wiener Künstlervereinigungen stieß vor allem die Ablehnung von Otto Wagners Projekt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gründungsjahre ===&lt;br /&gt;
Am 20. Juni 1909 erfolgte die Grundsteinlegung durch den Kaiser. Das Gebäude wurde 1913 fertiggestellt, die für 1914 geplante Eröffnung verzögerte sich allerdings durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] bis zum 6.&amp;amp;nbsp;Mai 1918. Im März 1919 konnte bereits der 100.000. Besucher begrüßt werden. Bis 1922 wurde das Museum von einem [[Verein]] betrieben, dann aus wirtschaftlichen Gründen [[Verstaatlichung|verstaatlicht]], da viele frühere Förderer mit dem Ende der Monarchie und den Wirren der Nachkriegszeit weggefallen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== NS-Zeit und Restitution ===&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1949 war [[Viktor Schützenhofer]] Direktor des Museums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus|Zeit des Nationalsozialismus]] kam auch das Technische Museum in den Besitz von Objekten und Materialien, die Juden geraubt worden waren. Auf Basis des [[Restitution (Österreich)|Kunstrückgabegesetzes]] aus dem Jahr 1998 wurde schließlich mit der [[Provenienzforschung]] begonnen und der &amp;#039;&amp;#039;staatlichen Kommission für Provenienzforschung&amp;#039;&amp;#039; wurden bislang 17&amp;amp;nbsp;Dossiers übergeben. In vier (8 von 16, Stand November 2015&amp;lt;ref&amp;gt;[http://orf.at/stories/2307514/2307516/ &amp;#039;&amp;#039;Die vergessenen Raubgüter der Nazis. Von der „wilden Arisierung“ zur VUGESTA.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;ORF.at,&amp;#039;&amp;#039; 4.&amp;amp;nbsp;November 2015. Abgerufen am 11.&amp;amp;nbsp;November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;) Fällen wurde die Restitution bereits durchgeführt, darunter fällt der Nachlass des 1942 ermordeten Technikhistorikers [[Hugo Theodor Horwitz]], der seinem Sohn übergeben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 1945 ===&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft}}&lt;br /&gt;
Im Jahr 1992 wurde das Museum zwecks Sanierung, Umbau und Vergrößerung geschlossen und am 17. Juni 1999 wieder eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem 1. Jänner 2000 wurde das Museum entsprechend dem &amp;#039;&amp;#039;[[Bundesmuseen]]-Gesetz&amp;#039;&amp;#039; von 1998 in die Vollrechtsfähigkeit entlassen; ab damals war [[Gabriele Zuna-Kratky]] Direktorin des Museums. Im Juni 2019 wurde [[Peter Aufreiter]] von Kulturminister [[Alexander Schallenberg]] zu ihrem Nachfolger mit 1. Jänner 2020 bestellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;orf3001708&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/stories/3001708/ |titel=Peter Aufreiter leitet Technisches Museum |abruf=2019-06-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ab 2025 ===&lt;br /&gt;
Mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung &amp;#039;&amp;#039;Materialwelten&amp;#039;&amp;#039; präsentiert sich das TMW seit 9. April 2025 mit einem völlig neuen Markenauftritt und rückt damit die Neuausrichtung sowie den Innovationsanspruch des Hauses in den Vordergrund. Zentrales Element davon ist &amp;#039;&amp;#039;Spark&amp;#039;&amp;#039;, der Funke als Symbol für Fortschritt und Neugier, mit dem neuen Leitspruch „sei Neugierig“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Jahr–Jahr Vorname Nachname chronologisch ergänzen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1918–1930 [[Ludwig Erhard (Ingenieur)|Ludwig Erhard]]&lt;br /&gt;
* 1930–1949 [[Viktor Schützenhofer]]&lt;br /&gt;
* 1950–1966 [[Josef Nagler (Erfinder)|Josef Nagler]]&lt;br /&gt;
* 1967–1986 [[Rolf Niederhuemer]]&lt;br /&gt;
* 1987 [[Gerhard Maresch]], interimistisch&lt;br /&gt;
* 1987–1992 [[Peter Rebernik]]&lt;br /&gt;
* 1993 [[Peter Donhauser]], interimistisch&lt;br /&gt;
* 1994–1997 Thomas Werner&lt;br /&gt;
* 1997–2000 [[Peter Donhauser]]&lt;br /&gt;
* 2000–2019 [[Gabriele Zuna-Kratky]]&lt;br /&gt;
* seit 2020 [[Peter Aufreiter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Technisches Museum Wien - entrance E 2 07307.jpg|mini|Eingangshalle]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Eingangshalle TMW.jpg|mini|Mittelhalle des TMW]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Technisches Museum Wien, Juni 2009a.jpg|mini|Seitentrakt mit Fluggeräten]]&lt;br /&gt;
Das Museum war eines der ersten repräsentativen [[Stahlbeton]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;gebäude in Österreich (bereits 1904 hatte Otto Wagner dieses Material beim Bau der [[Wiener Postsparkasse]] verwendet). Dem Zeitgeschmack entsprechend wurde die Fassade [[Historismus|historisierend]] gestaltet. Die Struktur des Bauwerks, die hellen Ausstellungshallen und die für jene Zeit sehr moderne Elektrifizierung mit insgesamt 46,4 Kilometern an verlegten elektrischen Leitungen, nicht zuletzt für die Demonstrationsapparate und Maschinen, entsprachen den Ansprüchen an ein funktionales Museumsgebäude. Der ursprüngliche Plan Schneiders sah eine spätere Erweiterung durch zwei Seitentrakte vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1992 bis 1999 wurde das Gebäude generalsaniert. Dabei wurden die Glaskuppeln der überdachten Innenhöfe um ein Stockwerk angehoben und rundumlaufende Galerien eingezogen, womit die Nutzfläche des Museums um 3.200&amp;amp;nbsp;m² erweitert wurde. Insgesamt stehen dem Museum nach Umbau und Neugestaltung seit 1999 rund 28.500&amp;amp;nbsp;m² zur Verfügung. Halbversenkt vor dem Haupteingang wurde ein Glasvorbau als Eingangsbereich angebaut. Darin befinden sich jetzt Garderoben für Besuchergruppen, Schulklassen etc., die Kassen und ein Museumsshop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz und ist auch von der Stadt Wien als bauliche Schutzzone definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Exponate ==&lt;br /&gt;
Der Schwerpunkt der Ausstellungen liegt auf der Vermittlung technischer Konzepte. Deshalb gibt es eine große Zahl von Funktionsmodellen, die Besuchern die Möglichkeit geben, technische Vorgänge nachzuvollziehen, und dem technischen Fortschritt entsprechend immer wieder erneuert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiterer Teil mit Sammlungsstücken aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt aus dem 1807 gegründeten [[k.k. Fabriksprodukten-Kabinett]], dessen Ziel es war, Industrieprodukte aus der frühen Industrialisierungszeit der Monarchie zu sammeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Museum zeigt rund 5 % seiner Sammlungsobjekte u. a. in folgenden Ausstellungsbereichen:&lt;br /&gt;
* Materialwelten&lt;br /&gt;
* Energie&lt;br /&gt;
* Lok.erlebnis&lt;br /&gt;
* Alltag – eine Gebrauchsanweisung&lt;br /&gt;
* In Arbeit&lt;br /&gt;
* Musikinstrumente&lt;br /&gt;
* medien.welten&lt;br /&gt;
* Mobilität&lt;br /&gt;
* In Bewegung&lt;br /&gt;
* Klima. Wissen. Handeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus zeigt ein Online-Katalog die Objekte in den Depots.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.technischesmuseum.at/museum/online-sammlung |titel=Online-Sammlung Technisches Museum Wien |sprache=de |abruf=2022-10-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Notarzthubschrauber „Christophorus 1“ (Aerospatiale AS355).JPG|Erster Notarzthubschrauber Österreichs; eine Aerospatiale AS355 Ecureuil 2 und 1983 in Innsbruck in Betrieb genommen&lt;br /&gt;
 Technisches-museum-wien.jpg|Mittelhalle mit [[Etrich Taube]]&lt;br /&gt;
 Hofburg Chapel organ, Vienna Technical Museum.jpg|Orgel der Hofburg-Kapelle (von [[Carl Friedrich Ferdinand Buckow]], 1862)&lt;br /&gt;
 1864 Schreibmaschine Peter Mitterhofer.jpg|Schreibmaschine von [[Peter Mitterhofer]] (1864)&lt;br /&gt;
 LD-Tiegel, Technisches Museum Wien, Juni 2009.jpg|[[Linz-Donawitz-Verfahren|LD]]-Tiegel (1952)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlung der Straßenfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
Die Abteilung für Straßenfahrzeuge befindet sich im Museum. Sie zeigt Meilensteine der österreichischen Kraftfahrzeuggeschichte der Marken [[Austro-Daimler]], [[Gräf &amp;amp; Stift]], [[Steyr Daimler Puch|Steyr]], [[Puch-Werke|Puch]] u.&amp;amp;nbsp;a. Zu den ältesten Schaustücken gehören der Benz des [[Eugen Zardetti]] (1893), das erste in Österreich betriebene Benzinautomobil, und eines der ältesten im Originalzustand erhaltenen Fahrzeuge überhaupt, der zweite [[Siegfried Marcus|Marcus]]-Wagen (1888/89). Um den Aufbau dieser Sammlung hat sich in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg der damalige Kustos [[Hans Seper]] besonders verdient gemacht. Vom zweiten Marcus-Wagen wurde unter Aufsicht des Museums eine Replika angefertigt, die am 17.&amp;amp;nbsp;Mai 2006 in Anwesenheit von Bundespräsident [[Heinz Fischer]] der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Damit sollen Versuchsfahrten und Ausfahrten vor Publikum durchgeführt werden, ohne das wertvolle Original strapazieren zu müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Zweiter [[Siegfried Marcus|Marcus]]-Wagen (1888/89)&lt;br /&gt;
Datei:Ford Model T and VW type 11 Luxus, Technisches Museum Wien, Juni 2009.jpg|[[Ford Model T]] (1923) und [[VW Käfer|VW Typ 11 Luxus]] (1962)&lt;br /&gt;
Datei:Puch 150 TL, Technisches Museum Wien.jpg|Puch-Motorrad (1953)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sammlung der Schienenfahrzeuge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bild021a.jpg|mini|12.10 im August 1980]]&lt;br /&gt;
Im Zuge der Renovierung des Gebäudes und der damit einhergehenden Umstrukturierung der Sammlung wurden die historischen Schienenfahrzeuge großteils in das [[Eisenbahnmuseum Strasshof]] in [[Niederösterreich]] überstellt, wo sie vom 1.&amp;amp;nbsp;Österreichischen Straßenbahn- und Eisenbahnklub betreut wurden. Weitere Schienenfahrzeuge wurden anderen Vereinen, Sammlungen oder kommerziellen Leihnehmern überlassen, darunter etwa dem [[Eisenbahnmuseum Schwechat]] des Vereines der Eisenbahnfreunde. Ende 2008 wurden einige der wertvollsten Eisenbahnfahrzeuge nach teilweise aufwändiger Restaurierung wieder in der Haupthalle des Museums ausgestellt, andere Exponate wurden als Leihgaben an regionale Eisenbahnmuseen in den Bundesländern vergeben. Im Oktober 2019 wurde die [[BBÖ 214|ÖBB 12.10]] schließlich dauerhaft ins Technische Museum Wien überstellt, wo sie seit März 2020 besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nicht mehr benötigte Lokomotivhalle im Bahnhof [[Marchegg]] wurde 2012 langfristig vom Museum gemietet, renoviert und mit Gleisen unterschiedlicher Spurweite ausgestattet. Das Gebäude wird als zusätzliche Depothalle für Eisenbahnlokomotiven und Waggons verwendet. Damit wird eine Reihe der bisher an verschiedenen Standorten und teilweise im Freien deponierten Objekte der Eisenbahnsammlung des Museums in einer Halle vereint und es ist erstmals in der Geschichte der Eisenbahnsammlung des Museums erreicht, dass alle Schienenfahrzeuge einen Platz in einer Ausstellungs- oder zumindest in einer Depothalle gefunden haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Ein Dach über dem Kopf. Platzproblem für Schienenfahrzeuge des Museums gelöst.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;forum. magazin technisches museumwien.&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;4/2013. {{ZDB|2056697-9}} S.&amp;amp;nbsp;18–19.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Fahrzeuge, darunter die Lokomotive &amp;#039;&amp;#039;[[kkStB 289|LICAON]]&amp;#039;&amp;#039;, wurden in einem 2017 eröffneten Depot im niederösterreichischen [[Haringsee]] hinterstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Uwe Mauch, Gerhard Deutsch |url=https://kurier.at/leben/technisches-museum-im-neuen-lager-haus/269.832.481 |titel=Neues Lager-Haus für das Technische Museum |werk=kurier.at |datum=2017-06-15 |abruf=2021-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe dazu auch [[Bewegliche Denkmale in Österreich/Liste von Schienenfahrzeugen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Besonderheiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schaubergwerk]] unter dem Gebäude&lt;br /&gt;
* [[Hochspannungslabor]]&lt;br /&gt;
* das erste [[Linz-Donawitz-Verfahren]] (Linz-Donawitz-Sauerstoff-Aufblasverfahrens für Stahl)&lt;br /&gt;
* Modelle von Brücken und Hüttenbetrieben&lt;br /&gt;
* Originale [[Dampfmaschine]]n&lt;br /&gt;
* Verkehrsabteilung (mit dem bekannten Wagen von [[Siegfried Marcus]])&lt;br /&gt;
* [[k.u.k. Hofsalonzug|Salonwagen]] der [[Elisabeth von Österreich-Ungarn|Kaiserin Elisabeth]]&lt;br /&gt;
* Sonderausstellungen zu aktuellen und historischen Themen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienbereich für Kinder&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;mini mobil&amp;#039;&amp;#039; bestand bis 12. April 2021.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;miniXplore&amp;#039;&amp;#039; wendet sich seit 27. März 2021 an Kinder von 3 bis 8 Jahren mit Begleitpersonen und lässt spielerisch [[MINT-Fächer|MINT]]-Themen entdecken.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/stories/3096656/ Kultur : Neues Labor für Kids im Technischen Museum] orf.at, 27. März 2021, abgerufen am 27. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;minTi&amp;#039;&amp;#039; – Ein Erlebnisbereich für Kinder von 1,5 bis 5 Jahren. Highlights sind die Rutsche und das Feuerwehrauto.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Technikmuseen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Pilz: &amp;#039;&amp;#039;Der Hofsalonwagen der Kaiserin Elisabeth&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Technisches Museum Wien, Wien 2002, ISBN 3-902183-05-5.&lt;br /&gt;
* Gerhard Schaukal: &amp;#039;&amp;#039;Straßenfahrzeuge aus der Sammlung des Technischen Museums Wien&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Technisches Museum Wien, Wien 2001, ISBN 3-902183-02-0.&lt;br /&gt;
* {{Czeike|4|331}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.technischesmuseum.at/ Webpräsenz des &amp;#039;&amp;#039;Technischen Museums Wien&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://www.technischesmuseum.at/online-sammlung/site/default.aspx Online-Katalog des Technischen Museums Wien]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Firmenbuch&amp;quot;&amp;gt;[[Firmenbuch|FB]] Neueintragung der Firma &amp;#039;&amp;#039;Technisches Museum Wien mit Österreichischer Mediathek,&amp;#039;&amp;#039; FN&amp;amp;nbsp;195576m, Datum der Bekanntmachung: 15.&amp;amp;nbsp;August 2000. Quelle: [http://firmenbuchauszug.at/Firmenbuchinformation/235BFC06F7911D Eintrag] in: &amp;#039;&amp;#039;firmenbuch.at,&amp;#039;&amp;#039; unimedia (Hrsg.). Abgerufen am 1.&amp;amp;nbsp;Dezember 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Anstaltszweck&amp;quot;&amp;gt;Aus dem Firmenbuch zu FN&amp;amp;nbsp;195576m zu den sonstigen Bestimmungen: {{&amp;quot;|Anstaltszweck ist der Ausbau, die wissenschaftliche Erschließung, die Präsentation und Verwaltung der der Anstalt anvertrauten Zeugnisse der Geschichte und Gegenwart der Künste sowie der sie erforschenden Wissenschaften- Sammlungsgut)&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;, darüber hinaus die Bereicherung des Kulturlebens im In- und Ausland, insbesondere im Hinblick auf den großen historischen Hintergrund und seine kunst- und kulturgeschichtliche sowie kulturpolitische Bedeutung in der Gegenwart. Das als ‚Aufsichtsrat‘ eingetragene Organ heißt gemäß §§&amp;amp;nbsp;6 und&amp;amp;nbsp;7 BGBl.I/115/1998 ‚Kuratorium‘, die als Mitglieder des Aufsichtsrates eingetragenen Personen sind Mitglieder des Kuratoriums.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Nun in Infobox enthalten:  {{Coordinate |NS=48/11/27/N |EW=16/19/3.41/E |type=landmark |region=AT-9}}--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museum in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Technikmuseum in Österreich|Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Automuseum in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Eisenbahnmuseum in Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Penzing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesmuseum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmen der Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anstalt des öffentlichen Rechts (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Museumsgründung 1918]]&lt;/div&gt;</summary>
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