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	<title>Tay-Sachs-Syndrom - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T23:23:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tay-Sachs-Syndrom&amp;diff=346322&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;WikiHelper232: Infobox ergänzt, Bezeichnung.</title>
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		<updated>2025-10-31T14:39:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Infobox ergänzt, Bezeichnung.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| BREITE = &lt;br /&gt;
| 01-CODE = E75.0&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = GM&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gangliosidose&amp;lt;br /&amp;gt;Tay-Sachs-Krankheit&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Infobox International Classification of Diseases 11&lt;br /&gt;
| Code-01 = 5C56.00&lt;br /&gt;
| Data-01 = Gangliosidose&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tay-Sachs-Syndrom&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tay-Sachs-Krankheit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Engl. &amp;#039;&amp;#039;Tay Sachs disease&amp;#039;&amp;#039; [TSD] oder &amp;#039;&amp;#039;GM2-gangliosidosis&amp;#039;&amp;#039;) bzw. Morbus Tay Sachs ist eine angeborene Erkrankung aus der Gruppe der [[Lysosomale Speicherkrankheit|lysosomalen Speicherkrankheiten]]. Zum Abbau von GM2-Gangliosiden werden zwei [[Enzym]]e benötigt: [[Hexosaminidasen|Hexosaminidase]] A und B. [[Mutation (evolutionärer Algorithmus)|Mutationen]] im &amp;#039;&amp;#039;HEXA&amp;#039;&amp;#039;-[[Gen]], die zum Verlust der Enzymaktivität der Hexosaminidase A führen, sind verantwortlich für die klassische Tay Sachs-Erkrankung, während die [[Sandhoff-Krankheit]] durch Mutationen im &amp;#039;&amp;#039;HEXB&amp;#039;&amp;#039;-Gen, die zum Verlust der Enzymaktivität von Hexosaminidase A und B führen, verursacht wird. Beide zählen zu den [[Seltene Krankheit|seltenen Erkrankungen]]. Tay Sachs folgt einem [[Autosom|autosomal]]-[[Rezessiv|rezessiven]] Erbgang, d.&amp;amp;nbsp;h. die Eltern sind in der Regel jeweils Anlageträger, zeigen aber selbst keine Symptome. Das statistische Erkrankungsrisiko für jedes Kind solcher Paare beträgt 25 %.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach dem Erkrankungsalter werden drei Varianten unterschieden: Infantil, Juvenil und Adult (late onset).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Lisa Sencen |url=https://rarediseases.org/rare-diseases/tay-sachs-disease/ |titel=Tay Sachs Disease |werk=NORD (National Organization for Rare Disorders) |sprache=en-US |abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erkrankung ist nach dem britischen [[Augenheilkunde|Augenarzt]] [[Warren Tay]] und dem US-amerikanischen [[Neurologe]]n [[Bernard Sachs]] benannt, welche die Krankheit erstmals in den Jahren 1881&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Warren Tay |Titel=Symmetrical changes in the region of the yellow spot in each eye of an infant |Sammelwerk=Transactions of the Ophthalmological Society of the United Kingdom |Band=1 |Datum=1881 |ISSN=0078-5334 |Seiten=55–57 |Online=[https://archive.org/stream/transactions01opht#page/n105/mode/2up Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bzw. 1898&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernard Sachs |Titel=On arrested cerebral development, with special reference to its cortical pathology. |Sammelwerk=The Journal of Nervous and Mental Disease |Band=14 |Nummer=9/10 |Datum=1887 |ISSN=0022-3018 |Seiten=541–553 |Online=[https://archive.org/stream/journalofnervous14ameruoft#page/n553/mode/2up Digitalisat]}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dokumentierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Epidemiologie ==&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren haben [[Stammbaumanalyse]]n und [[Population (Anthropologie)|Populations]]&amp;lt;nowiki /&amp;gt;studien gezeigt, wie solche Mutationen innerhalb kleiner Populationen entstehen. Da sich die ursprüngliche Forschung zufällig auf einige dieser Gruppen konzentrierte, nahm man an, dass die einzelnen Mutationen in diesen Gruppen entstanden sind und sich dann weiterverbreitet haben. Tatsächlich stellte sich heraus, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* bei [[aschkenasische Juden|aschkenasischen Juden]] Mutationen verbreitet waren, die überwiegend zur infantilen Form führten,&lt;br /&gt;
* bei den [[Cajun (Bevölkerungsgruppe)|Cajuns]] im Süden von Louisiana offensichtlich ein einziges Paar, das im 18. Jahrhundert in Frankreich lebte, eine bestimmte Mutation verbreitete,&lt;br /&gt;
* bei den [[Französische Kanadier|Französischen Kanadiern]] zwei Mutationen verbreitet waren, die nichts mit den vorgenannten Mutationen zu tun hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forscher wussten bis in die 1970er Jahre hinein nicht, wie häufig [[Polymorphismus|Polymorphismen]] vorkommen. Tay Sachs war eine der ersten genetischen Erkrankungen, bei der ein umfassendes genetisches [[Screening]] möglich war und dadurch die [[Prävalenz]] der zusammengesetzten [[Heterozygotie]] nachgewiesen werden konnte. Die Krankheit kann deshalb auch bei einer Vererbung zweier nicht verwandter Mutationen entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ätiologie – Ursachen ==&lt;br /&gt;
Das mutierte HEXA-Gen liegt auf dem Chromosom 15 (Genlokus 15q23-q24).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=M. Mistri, S. Mehta, D. Solanki et al. |Titel=Identification of novel variants in a large cohort of children with Tay–Sachs disease: An initiative of a multicentric task force on lysosomal storage disorders by Government of India |Sammelwerk=Journal of Human Genetics |Band=64 |Nummer=10 |Datum=2019 |DOI=10.1038/s10038-019-0647-8 |Seiten=985}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 2000 wurden mehr als 100 verschiedene [[Mutation (evolutionärer Algorithmus)|Mutationen]] im menschlichen HEXA-Gen identifiziert. Diese Mutationen basieren auf komplexen Mustern, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Spleißen (Biologie)|Spleiß]]- oder Missense-Mutationen. Dabei wird stets das Proteinprodukt des Gens (das [[Enzym]]) verändert und unterschiedlich stark gehemmt oder vollkommen gestoppt. Bei der infantilen Form werden von beiden Elternteilen je eine Mutation vererbt, die den biologischen Abbau von [[Ganglioside]]n vollständig stoppen. Bei den später einsetzenden Verlaufsformen ist noch mindestens eine HEXA-Kopie vorhanden, die eine unterschiedlich starke [[Hexosaminidasen|Hexosaminidase]]-A-Aktivität ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnose ==&lt;br /&gt;
Bei klinischem Verdacht auf M. Tay Sachs oder M. Sandhoff liefert die Analyse der Enzymaktivitäten der Hexosaminidase A und B den entscheidenden Hinweis. Diese Bestimmung ist in [[Blutserum|Serum]], [[Leukozyt]]en und [[Fibroblast]]enkulturen sowie ggf. aus [[Chorionzottenbiopsie|CVS]]-Material und [[Amnion]]zellkulturen möglich. Fehlende oder stark verminderte Aktivität der Hexosaminidase A bei normaler Aktivität der Hexosaminidase B deutet auf M. Tay Sachs hin. Beim Morbus Tay-Sachs kann das Gangliosid GM2, welches ein wichtiger Bestandteil der [[Zellmembran|Plasmamembran]] von Nervenzellen im [[Zentrales Nervensystem|Zentralen Nervensystem]] (ZNS) ist, auf Grund eines Mangels an Hexosaminidase A nicht abgebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Symptomatik ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Infantil ===&lt;br /&gt;
Säuglinge mit Tay-Sachs-Krankheit scheinen sich in den ersten sechs Monaten nach der Geburt normal zu entwickeln. Dann, wenn sich Neuronen mit GM2-Gangliosiden aufblähen, beginnt eine unaufhaltsame Verschlechterung der geistigen und körperlichen Fähigkeiten. Das Kind kann blind, taub, schluckunfähig, verkümmert und gelähmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Symptome:&lt;br /&gt;
* Kirschroter Fleck auf der [[Gelber Fleck (Auge)|Makula]] bei über 95 % der Patienten&lt;br /&gt;
* Zunehmende [[Muskelhypotonie|Muskelschwäche]] nach dem dritten Lebensmonat&lt;br /&gt;
* Schreckreaktionen auf [[Schall]]reize&lt;br /&gt;
* [[Psychomotorik|Psychomotorischer]] Abbau, Verlust des Sitz- und Stehvermögens&lt;br /&gt;
* Zunehmende Schwerhörigkeit, Blindheit, [[Parese]]n sowie [[Spastik|Spasmen]]&lt;br /&gt;
* Puppenartiges Gesicht mit blasser durchscheinender Haut, langen Augenwimpern, feinem Haar und auffällig rosafarbener Gesichtsfarbe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Ergänzend hierzu:&lt;br /&gt;
* In der späten Säuglingszeit zunehmendes Erbrechen sowie [[rezidiv]]ierende [[Lungenentzündung|Pneumonien]]&lt;br /&gt;
* Nach dem 16. Lebensmonat progressive [[Makrozephalie]] infolge [[Gehirn|zerebraler]] [[Gliose]]. Zudem tritt die [[Lipid]]ose [[Großhirnrinde|kortikaler]], [[autonom]]er und [[rektal]]er [[Schleimhaut|Mukosa]][[Nervenzelle|neuronen]] mit balloniertem [[Zytoplasma]] und [[peripher]] abgedrängtem [[Zellkern]] auf. Fortschreitende [[Demyelinisation|Demyelinisierung]] sowie [[Hirnrinde|kortikale]] Gliose sind ein weiteres Merkmal. Hierbei sind keine [[Pathologie|pathologischen]] Veränderungen [[Vegetatives Nervensystem|viszeraler]] [[Organ (Biologie)|Organe]] zu beobachten.&lt;br /&gt;
* Die [[Bioakkumulation|Akkumulation]] führt zum Zelluntergang und [[Demyelinisierung]], die sich durch Muskelschwäche und Sehverlust infolge einer [[Optikusatrophie]] äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Prognose&lt;br /&gt;
Den betroffenen Kindern fehlt das [[Enzym]] β-N-Acetylhexosaminidase, das für die Entfernung von terminalen N-Acetylgalactosaminresten zuständig ist. Daher ist der Gangliosidgehalt in [[Gehirn]] und [[Netzhaut|Retina]] des Kindes drastisch erhöht. Nach Aufblähung der befallenen Nervenzellen kommt es schließlich zu deren Untergang. Die Patienten versterben in der Regel bis zum dritten Lebensjahr aufgrund einer [[rezidiv]]ierenden [[Pneumonie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juvenil ===&lt;br /&gt;
Die juvenile Tay-Sachs-Krankheit ist wesentlich seltener als die infantile Form von Tay-Sachs und wird normalerweise erst zwischen dem zweiten und zehnten Lebensjahr beobachtet. Die Betroffenen erleben eine Verschlechterung der kognitiven und motorischen Fähigkeiten, [[Dysarthria-clumsy-hand-Syndrom]], [[Dysphagie]], [[Ataxie]] und [[Spastik|Spastizität]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Prognose&lt;br /&gt;
Auch bei dieser Variante ist die Prognose sehr schlecht. In der Regel versterben die Betroffenen je nach vorhandener Restaktivität des Enzyms nach dem 5. und vor dem 20. Lebensjahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adult (late onset) ===&lt;br /&gt;
Bei der seltenen Form dieser Krankheit, die als adulte Form oder Late-Onset bekannt ist, treten die unterschiedlichen Symptome erst in der Adoleszenz auf. Sie ist gekennzeichnet durch Gangstörungen und fortschreitende neurologische Verschlechterung. Bis in die 1980er Jahre, als die molekulare Genetik der Krankheit bekannt wurde, wurden die juvenilen und adulten Formen der Krankheit nicht immer als Varianten der Tay-Sachs-Krankheit erkannt und oft als eine andere [[Neurologie|neurologische Erkrankung]] wie die [[Friedreich-Ataxie]] fehldiagnostiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insbesondere wenn psychiatrische Erkrankungen mit Symptomen einer [[Psychose]] auftreten, werden die organischen Ursachen bis heute meist sehr spät oder überhaupt nicht erkannt und falsche, teilweise schädliche [[Neuroleptikum|Neuroleptika]] verabreicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ntsad.org/index.php/late-onset-suport/mental-health |titel=NTSAD - Mental Health |abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anzeichen für eine spät einsetzende Erkrankung sind zunehmende Gangunsicherheit mit plötzlichen Stürzen ohne erkennbaren Grund, [[Muskelschwäche]], [[Tremor]], [[Spastik]], [[Ataxie]] und Sprach- und Schluckbeschwerden. Mit Fortschreiten der Erkrankung werden in der Regel [[Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung|Hilfsmittel]] wie ein [[Rollator]] oder ein [[Rollstuhl]] benötigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ntsad.org/index.php/tay-sachs/late-onset-form |titel=NTSAD - Late Onset Form |abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Prognose&lt;br /&gt;
Im Gegensatz zu den anderen Formen verläuft die spät einsetzende Tay-Sachs-Erkrankung in der Regel nicht tödlich. Man geht heute von einer normalen, durchschnittlichen Lebenserwartung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Therapie ==&lt;br /&gt;
Alle Formen der Tay Sachs Erkrankungen sind nicht heilbar. Es können nur die einzelnen [[Symptom]]e behandelt bzw. gelindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt jedoch verschiedene Studien mit der Zielsetzung, den Verlauf zu verlangsamen oder zu stoppen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Valeriya V. Solovyeva, Alisa A. Shaimardanova, Daria S. Chulpanova, Kristina V. Kitaeva, Lisa Chakrabarti |Titel=New Approaches to Tay-Sachs Disease Therapy |Sammelwerk=Frontiers in Physiology |Band=9 |Datum=2018 |ISSN=1664-042X |DOI=10.3389/fphys.2018.01663/full |Online=https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fphys.2018.01663 |Abruf=2022-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Prävention ==&lt;br /&gt;
In besonders betroffenen Bevölkerungsgruppen werden zur Erfassung heterozygoter Anlageträger entsprechende Beobachtungsprogramme durchgeführt, so durch die Organisation [[Dor Yeshorim]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Josef Ekstein, Howard Katzenstein |Titel=The Dor Yeshorim story: community-based carrier screening for Tay–Sachs disease |Sammelwerk=Advances in Genetics |Band=44 |Datum=2001 |ISSN=0065-2660 |Seiten=297–310 |DOI=10.1016/S0065-2660(01)44087-9 |PMID=11596991}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nomi Stone |url=http://www.dartmouth.edu/~cbbc/courses/bio4/bio4-2000/papers/NomiStone.html |titel=Erasing Tay–Sachs Disease |archiv-url=https://web.archive.org/web/20060622232146/http://www.dartmouth.edu/~cbbc/courses/bio4/bio4-2000/papers/NomiStone.html |archiv-datum=2006-06-22 |abruf=2025-02-22 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese können dazu dienen, die Trägerschaft der Eltern sowie das Risiko des Auftretens in der nächsten Generation zu bestimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Krankheit zu vermeiden, ist von einer Schwangerschaft abzuraten, falls beide Eltern als Träger bekannt sind. Familien, in denen die Krankheit bereits aufgetreten ist, nutzen die Möglichkeit einer genetischen Beratung im Vorfeld einer Schwangerschaft bzw. die [[Pränataldiagnostik|pränatale Diagnostik]] (PND). Die [[Chorionzottenbiopsie]] kann zur Gewinnung von Biopsiematerial ab der zehnten Gestationswoche eingesetzt werden, auch die [[Amniozentese]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.cdc.gov/mmwr/preview/mmwrhtml/00038393.htm |titel=Chorionic Villus Sampling and Amniocentesis: Recommendations for Prenatal Counseling |hrsg=United States, Center for Disease Control |abruf=2009-06-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[In-vitro-Fertilisation]] (IVF) kann eine [[Präimplantationsdiagnostik]] (PID) Aufschluss über das Risiko geben, wie bei anderen genetischen Dispositionen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Molina B. Dayal |url=http://www.emedicine.com/med/topic3520.htm |titel=Preimplantation Genetic Diagnosis |hrsg=eMedicine.com |datum=2015-12-30 |abruf=2017-12-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier sind rechtliche Beschränkungen zu beachten, außerdem ist die Prozedur aufwändig und daher kostenintensiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sandhoff-Krankheit]]&lt;br /&gt;
* [[GM1-Gangliosidose|GM&amp;lt;sub&amp;gt;1&amp;lt;/sub&amp;gt;-Gangliosidosen]]&lt;br /&gt;
* [[Lysosomale Speicherkrankheit]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{OMIM|272800}}&lt;br /&gt;
* [https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/tay-sachs-krankheit/65579 Tay-Sachs-Krankheit], Lexikon der Biologie – Spektrum der Wissenschaft&lt;br /&gt;
* [http://tay-sachs-sandhoff.de/ Selbsthilfegruppe in Deutschland und im deutschsprachigen Raum (Hand in Hand gegen Tay-Sachs und Sandhoff)]&lt;br /&gt;
* [http://www.tay-sachs.net/de/#.YtcWkXZByus &amp;quot;Hand in Hand für Tay-Sachs &amp;amp; Palliativkinder”]in Österreich&lt;br /&gt;
* [https://www.achse-online.de/de/Mitgliederverzeichnis/M1513/Hand_in_Hand_gegen_Tay-Sachs_und_Sandhoff_Deutschland_e_V achse.de -  Allianz seltener chronischer Erkrankungen]&lt;br /&gt;
* Jan Osterkamp: [https://www.spektrum.de/news/praeziseres-werkzeug-zum-dna-umschreiben/1680990 Neues Genwerkzeug: Präziseres Werkzeug zum DNA-Umschreiben], auf: spektrum.de vom 22. Oktober 2019&lt;br /&gt;
* https://www.cosmopolitan.de/leben-mit-der-diagnose-tay-sachs-syndrom-ein-bewegendes-interview-120052.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in der Kinderheilkunde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lysosomale Speicherkrankheit]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;WikiHelper232</name></author>
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