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	<title>Tautschbuch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Roland1950: HC: Entferne Kategorie:Zwiefalten; Ergänze Kategorie:Geographie (Zwiefalten)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Zwiefalten&quot; title=&quot;Kategorie:Zwiefalten&quot;&gt;Kategorie:Zwiefalten&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Geographie_(Zwiefalten)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Geographie (Zwiefalten) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Geographie (Zwiefalten)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tautschbuch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Teutschbuch&amp;#039;&amp;#039;) ist ein bis {{Höhe|734|DE-NN}} hoher bewaldeter Höhenzug am Südrand der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]]. Der nördliche Teil des Gebiets gehört zur Gemeinde [[Zwiefalten]], der südliche zur Stadt [[Riedlingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Tautschbuch erstreckt sich als rund sieben Kilometer langer Bergrücken von Südwest nach Nordost, ungefähr parallel zum Lauf der [[Donau]]. Seine steilere, wenig gegliederte Südostflanke erhebt sich rund 200 Meter über der Donauniederung, dem Riedlinger Becken. Im Norden wird er vom unteren [[Zwiefalter Ach]]tal und dem meist trockenen Tobeltal begrenzt. Süd- und Westseite sind durch mehrere Quellmulden unterbrochen. Hier trennen das &amp;#039;&amp;#039;Michelfeld&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;Pflummerner Mulde&amp;#039;&amp;#039; den Tautschbuch von den gleichartig aufgebauten Erhebungen des Reifersbergs, des Andelfinger Bergs und des Österbergs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Teil des &amp;#039;&amp;#039;albnahen [[Tertiär (Geologie)|Tertiärhügellands]]&amp;#039;&amp;#039; besteht der Tautschbuch aus [[Obere Süßwassermolasse|Oberer Süßwassermolasse]], deren nach Nordwesten ausstreichende Sedimente dem Südrand der mittleren Alb mit wechselnder Mächtigkeit auflagern. Die Decke des Höhenzugs besteht großflächig aus &amp;#039;&amp;#039;Silvanakalk&amp;#039;&amp;#039;. Ablagerungen des jüngeren Tertiärs spielen eine untergeordnete Rolle: Juranagelfluh fehlt völlig, und Schotter der [[Urdonau]], die den jenseits des Achtals anschließenden [[Emerberg]] bedecken, findet man hier lediglich – möglicherweise umgelagert – auf dem Michelfeld. Die Zunge des [[Rißeiszeit|Rißgletschers]], die das Riedlinger Becken ausformte, lagerte ihre Endmoräne an den Südhängen von Andelfinger Berg und Tautschbuch bis auf etwa {{Höhe|580|DE-NN}} ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des kleinen Einzugsgebiets weisen die zahlreichen Quellen am Tautschbuchhang keine große Schüttung auf; auch versickert ein Teil des Wassers nach kurzem Lauf im [[Verkarstung|verkarsteten]] [[Weißjura]]kalk. Immerhin reichte die Menge aus, um Anfang des 20. Jahrhunderts lokale Wasserversorgungen für die umliegenden Dörfer einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tautschbuch ist oberhalb {{Höhe|600|DE-NN}} fast vollständig bewaldet, wobei der [[Rotbuchenwald|Kalkbuchenwald]], teils als Seggen-Platterbsen-Buchenwald ausgeprägt, auch heute noch dominiert. Siedlungen auf der Höhe gibt es keine (mehr, siehe unten Tautschhof). Im Westen bzw. Süden des Höhenzugs liegen in quellreichen Mulden die Dörfer [[Mörsingen]] und [[Pflummern (Riedlingen)|Pflummern]], am südöstlichen Hangfuß [[Grüningen (Riedlingen)|Grüningen]], [[Daugendorf]] und [[Bechingen (Riedlingen)|Bechingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Naturraum|naturräumlichen]] Gliederung gehört der Tautschbuch zur [[Mittlere Flächenalb|Mittleren Flächenalb]] (Einheit 095), als Teil deren südlicher Randlandschaften und trägt die Bezeichnung 095.27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am Südosthang des Höhenzugs sind Siedlungsreste der [[Hallstattzeit|Hallstatt-]] und der [[Römisches Reich|Römerzeit]] nachgewiesen. Urkundliche Erwähnung fand der &amp;#039;&amp;#039;Tutisbouc&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1089, als die [[Grafen von Achalm]] das neu gegründete [[Kloster Zwiefalten]] mit Besitz ausstatteten. Das Bestimmungswort des Toponyms wird auf einen Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Tuto&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt, das Grundwort &amp;#039;&amp;#039;-buch&amp;#039;&amp;#039; verweist, wie auch bei [[Schönbuch]] und [[Albuch]], auf die Bewaldung. Die Holz- und Weidenutzung des zentralen Waldbereichs war seit dem Mittelalter genossenschaftlich organisiert, wobei die Gemeinden Mörsingen, Pflummern, Grüningen und Daugendorf nutzungsberechtigt waren. 1614 wurde diese mit 1090 [[Jauchert]] angegebene Fläche – wohl auf Initiative [[Württemberg]]s, das 1606 den Ort Pflummern erworben hatte – unter den vier Dörfern aufgeteilt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tautschhof ===&lt;br /&gt;
Johann Heinrich Schütz, Minister und juristischer Berater des württembergischen Herzogs [[Eberhard Ludwig (Württemberg)|Eberhard Ludwig]], erhielt 1722 das Dorf Pflummern als Mannlehen. Im folgenden Jahr legte er auf einer eigens gerodeten Fläche mitten im Tautschbuch den Tautschhof an. Neben dem Hof, der rund 80 Jauchert bewirtschaftete, wurden in der Folge fünf Taglöhnerhäuschen errichtet. 1822, als die Gemeinde Pflummern den Hof kaufte, zählte die Siedlung 28 Einwohner. Alle Gebäude wurden bis 1862 abgebrochen, die Fläche Ende des 19. Jahrhunderts aufgeforstet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Landesarchivdirektion Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Biberach&amp;#039;&amp;#039;. Thorbecke, Sigmaringen 1987, ISBN 3-7995-6185-4 und ISBN 3-7995-6186-2.&lt;br /&gt;
* Julius Wais: &amp;#039;&amp;#039;Albführer&amp;#039;&amp;#039;. Band II, 14. Auflage. Stuttgart 1972, S. 266–271.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/12/00/N |EW=9/27/32/E |type=mountain |elevation=734 |region=DE-BW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologie der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft in Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaft der Schwäbischen Alb]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Zwiefalten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Riedlingen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Roland1950</name></author>
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