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	<title>Tautenhain - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:40:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Tautenhain&amp;diff=180830&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sommerhitze: /* Einwohnerentwicklung */ Werte 2022 bis 2024 ergänzt</title>
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		<updated>2025-10-19T06:35:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einwohnerentwicklung: &lt;/span&gt; Werte 2022 bis 2024 ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/55/26/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/55/5/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Tautenhain in SHK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Thüringen&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Saale-Holzland-Kreis&lt;br /&gt;
|Höhe              = 330&lt;br /&gt;
|PLZ               = 07639&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 036601&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 16074098&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Markt 3&amp;lt;br /&amp;gt;07639 Bad Klosterlausnitz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.bad-klosterlausnitz.de/erfuellende-gemeinde-fuer/tautenhain/ www.bad-klosterlausnitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Daniel Steuer&lt;br /&gt;
|Erfüllende Gemeinde = [[Bad Klosterlausnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tautenhain&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im Osten des [[Saale-Holzland-Kreis]]es im Freistaat [[Thüringen]]. [[Verwaltungsgemeinschaft und erfüllende Gemeinde (Thüringen)|Erfüllende Gemeinde]] ist [[Bad Klosterlausnitz]]. Sie zählt zu den Holzlandgemeinden, welche dem Kreis einen Teil seines Namens gaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Angrenzende Gemeinden sind [[Bad Klosterlausnitz]], die Stadt [[Eisenberg (Thüringen)|Eisenberg]], [[Silbitz]] und [[Weißenborn (Holzland)|Weißenborn]] im Saale-Holzland-Kreis sowie die Stadt [[Bad Köstritz]] (OT Reichardtsdorf) und [[Kraftsdorf]] im [[Landkreis Greiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1284 wurde der Ort urkundlich erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]]: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 5., verbesserte und wesentlich erweiterte Auflage. Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt; Oberhalb des Himmelsgrundes 2&amp;amp;nbsp;km östlich vom Ort auf dem Burgstädel befand sich eine Burg. Es war wohl ein hochmittelalterlicher Herrensitz.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Köhler: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze.&amp;#039;&amp;#039; Jenzig-Verlag Köhler, Jena 2001, ISBN 3-910141-43-9, S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Burg Tautenhain}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tautenhain gehörte zum [[Wettiner|wettinischen]] [[Kreisamt Eisenberg]], welches aufgrund mehrerer Teilungen im Lauf seines Bestehens unter der Hoheit verschiedener [[Ernestinische Herzogtümer|Ernestinischer Herzogtümer]] stand. 1826 kam der Ort mit dem Südteil des Kreisamts Eisenberg und der Stadt Eisenberg vom Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]] zum Herzogtum [[Sachsen-Altenburg]]. Ab 1920 gehörte er zum Freistaat Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Weg zur [[Schlacht bei Jena und Auerstedt]] zogen 1806 – von Köstritz kommend – Truppen Napoleons durch das Dorf, die  eine defekte Kanone zurückgelassen haben. Nach dieser ist der Gasthof „Zur Kanone“ benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tautenhain  war bis 1974 Luftkurort.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Touristen-Thüringen-Saaletal.&amp;#039;&amp;#039; Internet, 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stationierung von Raketentruppen der [[Nationale Volksarmee|NVA]] im nahegelegenen Wald auf 135 ha war Anlass, dem Ort den Besuch von Urlaubern zu entziehen. Die Einheiten der [[3. Raketenbrigade]] waren vom Mai 1975 bis 1990 hier stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Ort war ab etwa 1960 das Bezirksinstitut für Landwirtschaft und später eine Folgeeinrichtung mit Experten, Technikern und Laboranten tätig. So wurde 1962 nach der Hochschulreform die landwirtschaftliche Bibliothek nach Auflösung der Landwirtschaftlichen Fakultät Jena nach Tautenhain verlegt. Am 31. Dezember 1991 wurde die Tautenhainer Einrichtung abgewickelt und die Bibliothek an die LUFA Jena mit Sitz in Zwätzen rückverlagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Heike Brückner: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Bestand der Agrarwissenschaftlichen Bibliothek Jena.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Geschichtsheft.&amp;#039;&amp;#039; 8 = &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Heft 13, 2002, {{ISSN|0944-0348}}, S. 98–108.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Egerer: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte der Landwirtschaft Ostthüringens von 1945 bis 1989.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Geschichtsheft.&amp;#039;&amp;#039; 3 = &amp;#039;&amp;#039;Thüringer Landesanstalt für Landwirtschaft. Schriftenreihe.&amp;#039;&amp;#039; Heft 5, 1996, S. 61–107.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Entwicklung der Einwohnerzahl &amp;#039;&amp;#039;(31. Dezember)&amp;#039;&amp;#039;:&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot;&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 1994 - 1769&lt;br /&gt;
* 1995 - 1769&lt;br /&gt;
* 1996 - 1746&lt;br /&gt;
* 1997 - 1672&lt;br /&gt;
* 1998 - 1584&lt;br /&gt;
* 1999 - 1492&lt;br /&gt;
* 2000 - 1430&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2001 - 1393&lt;br /&gt;
* 2002 - 1367&lt;br /&gt;
* 2003 - 1319&lt;br /&gt;
* 2004 - 1279&lt;br /&gt;
* 2005 - 1249&lt;br /&gt;
* 2006 - 1211&lt;br /&gt;
* 2007 - 1169&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2008 - 1154&lt;br /&gt;
* 2009 - 1124&lt;br /&gt;
* 2010 - 1096&lt;br /&gt;
* 2011 - 1059&lt;br /&gt;
* 2012 - 1021&lt;br /&gt;
* 2013 - 1011&lt;br /&gt;
* 2014 - 994&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2015 - 975&lt;br /&gt;
* 2016 - 941&lt;br /&gt;
* 2017 - 949&lt;br /&gt;
* 2018 - 946&lt;br /&gt;
* 2019 - 922&lt;br /&gt;
* 2020 - 928&lt;br /&gt;
* 2021 - 924&lt;br /&gt;
| valign=&amp;quot;top&amp;quot; width=&amp;quot;15%&amp;quot; |&lt;br /&gt;
* 2022 - 936&lt;br /&gt;
* 2023 - 935&lt;br /&gt;
* 2024 - 910&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
:&amp;lt;small&amp;gt; Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Tautenhain-Kirche.jpg|mini|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[St. Johannis (Tautenhain)|Johanniskirche]] wurde 1743 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das jährliche [[Maibaum]]setzen ist lokale Tradition, ebenso das Kinder-Maibaumsetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musikverein Tautenhain e.&amp;amp;nbsp;V. mit 16 aktiven Musikern widmet sich der Blasmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Denkmal &amp;#039;&amp;#039;Tautenhainer Kanone&amp;#039;&amp;#039; und Kanonenfest ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Tautenhain-Zur Kanone.jpg|mini|Hotel und Gasthof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zur Kanone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (2005)]]&lt;br /&gt;
In Tautenhain ist als Denkmal eine originale Kanone (auf [[Lafette]] mit Rädern) der napoleonischen Truppen von 1806 zu besichtigent. Jedes Jahr findet im Ort Ende September das &amp;#039;&amp;#039;Kanonenfest&amp;#039;&amp;#039; statt, bei dem die Besucher nachgestellte napoleonische und preußische Truppen in Aktion erleben können.&amp;lt;ref&amp;gt;Radwander- und Wanderkarte: &amp;#039;&amp;#039;Gera, Bad Köstritz, Bad Klosterlausnitz, Eisenberg, Hermsdorf und Umgebung&amp;#039;&amp;#039;. 1:35000, Verlag Dr. Barthel, Borsdorf bei Leipzig, 5. Auflage, o.&amp;amp;nbsp;J., ISBN 978-3-89591-100-2, Textteil mit Abbildung der Tautenhainer Kanone (Denkmal)&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim jährlichen Kanonenfest feuern die nachgestellten Truppen ihre mitgebrachten Kanonen ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Gutjahr: „Mit Faustina durch das Holzland und an die Saale. Sagenhafte Wanderungen“, EchinoMedia Verlag, Bürgel 2006, ISBN 3-937107-09-6, Kapitel „Auf zur ‚Kanone‘“ S. 130–137; hier S. 134–136 mit Abbildung der Tautenhainer Kanone&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Tautenhainer Kanone&amp;#039;&amp;#039; soll wegen einer Beschädigung damals hier zurückgelassen worden sein. Sie steht heute auf einem gemauerten Steinpodest im [[Biergarten]] vor dem Gasthaus. Die Offiziere der napoleonischen Truppen waren 1806 wohl im Gasthof (damals ein kleines Bauerngut mit eigenem Brunnen) einquartiert oder machten hier [[Biwak]]. Die Truppe zog dann von hier zur [[Schlacht von Jena und Auerstedt|Schlacht von Auerstedt]], die Kanone blieb stehen. Das Podest mit der Kanone ist mit gusseisernen Pfosten und angehängten Metallketten umfasst. Den Wirtsleuten dieses Gasthauses haftete seit damals ein Namenszusatz an: Schon um 1830 ist als Gastwirt ein „Kanonen-Karl“ belegt. Diese Gepflogenheit wird bis heute so beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Tautenhain liegt an der [[Landesstraße|L 1075]]. Die [[Bahnstrecke Crossen an der Elster–Porstendorf]], an welcher der [[Bahnhof]] [[Eisenberg (Thüringen)|Eisenberg (Thür)]] lag, ist inzwischen [[Streckenstilllegung|stillgelegt]]. Nächstgelegener Bahnhof ist der [[Bahnhof Hermsdorf-Klosterlausnitz]] an der [[Bahnstrecke Weimar–Gera]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bad-klosterlausnitz.de/ www.bad-klosterlausnitz.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4771673-3|VIAF=246305154}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Saale-Holzland-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1248]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sommerhitze</name></author>
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